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Asphodel

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1

Wednesday, November 30th 2011, 8:41pm

Potterunited-Adventskalender 2011

Ihr Lieben,

wir haben es ja bereits angedroht: :muaha: Auch in diesem Jahr gibt es wieder unseren Adventskalender. Hinter 24 Türchen stecken jeden Tag kleine Überraschungen in Form von Texten, Videos, Gewinnspielen und vielem mehr! In diesem Jahr werden wir die Türchen direkt hier in den Thread posten, um Zeit zu sparen. Wir hoffen natürlich, dass er euch gefällt!

Anregungen, Kommentare und Verbessungsvorschläge könnt ihr in diesem Thread äußern. Vergesst nicht, auch in unserem FF-Thread vorbeizuschauen und fleißig Reviews auf FanFiktion.de zu schreiben! Wir wünschen euch einen wunderbaren Start in den Dezember und eine friedliche Vorweihnachtszeit. :advent:

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an alle, die uns dabei geholfen haben, den Kalender zu füllen!


Liebe Grüße :)

Euer Potterunited-Team
“Paranoid? Probably. But just because you're paranoid doesn't mean there isn't an invisible demon about to eat your face.”

~ Jim Butcher

Asphodel

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2

Thursday, December 1st 2011, 12:02am

01.12.2011



Willkommen zum ersten Türchen des Adventskalenders von Potterunited! Dieser begleitet dich die nächsten Wochen bis Weihnachten - täglich kannst du ein neues Türchen öffnen. Lasse dich einfach überraschen: Dich erwarten Rätsel, Geschichten, Videos, Gewinnspiele und vieles, vieles mehr. Damit stimmen wir euch in den Adventswochen auf Weihnachten ein!

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle schon einmal an alle Potterunited-User, die den Adventskalender so zahlreich mit ihren Beiträgen unterstützt haben.

Wir wünschen euch viel Spaß! Wir würden uns sehr über Feedback zum Kalender freuen.



Los geht's mit dem Drabble "Saisonauftakt":

"Ich mach das dieses Jahr nicht alleine." "Ich hab auch noch andere Sorgen." "Nächstes Jahr ist auch wieder Weihnachten." "Das nimmt viel zu viel Webspace weg." "Ich kann den Aufwand nicht richtig berechnen." "Kann das mal einer bewerten? Gilt auch ein zermatschter Schokoweihnachtsmann?" "In meinem Haus ist nichts los." "In meinem überschlagen sie sich grad." "Gibt es auch ne Grafik?" "Wir haben gar keine Rätsel." "Wer kauft die Preise?" "Und wer steht jetzt morgen so früh auf?" Und plötzlich war der 1. Dezember da und PU hatte es doch wieder geschafft und das 1. Türchen konnte sich von den Usern öffnen lassen.

Vielen Dank an Kaba für den Text!




Video: Snape kills the Christmas Tree!



Vielen Dank für das Video, Sabkay!




Professor Binns' Weihnachtsliste:

Lieber....................*chrrrrr* WAS? Ach ja.. Lieber.........*zzzzzzzzzzz* HM? .....Lieber ...Weihnachtsmann............*schnarch*
ACH SO................ *dös*
*räusper*..........Wenn die Muppets jetzt..................*schlaf*........*schmatz* ihr Theater wieder eröffnen, dann.................... *Kopf sinken lass*............*aufwach*........... dann hätte ich gern die..............*mummmel*..........WIE? WO?............die vakante Stelle von Professor Hastig.....*chrrrr*

Danke! Professor Cuthbert Binns

Vielen Dank an Kaba für den Text! :blumen:


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3

Friday, December 2nd 2011, 12:03am

02.12.2011



Willkommen zum zweiten Türchen des Adventskalenders von Potterunited, in dem es heute ein wenig besinnlicher zugeht!

Weihnachtspuzzle

Zuerst einmal könnt ihr euch auf dieser Seite an dem Christmas Jigsaw versuchen. Wie schnell seid ihr?

Vielen Dank an Asphodel für das Spiel!




Rätsel

Ich kenne einen guten Mann,
im Winter liebt ihn jedermann.
Doch, wenn die Sommerblumen blüh´n ,
kümmert sich kein Mensch um ihn.
Der Mann in vielen Stuben steht
und niemals von der Stelle geht.

Hier findet ihr die Lösung.

:schaf:

Vielen Dank an Asphodel für das Rätsel!



Vielen Dank für das Bild, lady_ snape!




Immer wachsam

„Ich bin Alastor Moody, Auror im Ministerium für Magie – enthülle Deine Geheimnisse!“
„Aber Mr. Moody, das ist doch nur ein kleines Weihnachtsgeschenk.“
Jenny, Sekretärin in der Aurorenabteilung, hatte Tränen in den Augen als Alastor Moody ihr sorgsam gepacktes Päckchen mit dem Zauberstab berührte und ein Bild von diversen Keksen in der Luft entstand. Alle Kollegen hatten schallend gelacht als sie Alastors Namen aus dem Zauberhut gezogen hatte – jetzt wusste sie auch, warum. Dabei hatte sie das „Wichteln“ für eine nette Idee gehalten.
Zufrieden steckte Alastor Jennys Paket ein und prostete ihr mit dem Weihnachtspunsch zu, aber ihr war der Spaß vergangen. Noch nicht einmal der zarte Seidenschal, mit dem Prometheus, Auror in Ausbildung und ihr heimlicher Schwarm, sie überrascht hatte, konnte sie wirklich aufmuntern.
Lange hatte die kleine und recht improvisierte Weihnachtsfeier ohnehin nicht gedauert. Harte Wochen lagen hinter ihnen – zwar war Lord Voldemort seiner Kraft beraubt, aber die Todesser gab es immer noch. Versteckt im Untergrund oder hinter ihrem Reichtum sabotierten sie die magische Welt weiter. Immer noch gab es Attentate auf Muggles oder sogenannte „Schlammblüter“ – magische Menschen mit nicht-magischen Vorfahren.
Alastor saß in der U-Bahn, war dankbar für den Sitzplatz und versuchte, sein Bein auszustrecken. Die Jagd auf Voldemort und seine Anhänger hatte einen hohen Preis von ihm gefordert: sein ganzer Körper war von Narben überzogen, sein linkes Auge war durch ein magisches ersetzt, sein rechtes Bein war amputiert worden. Mittlerweile trug er eine Prothese, doch das Bein, das nicht mehr da war, schmerzte immer noch.
Doch er lebte.
Er musste sich das selbst immer wieder sagen. Das Terrorregime der Todesser und die Jagd auf Voldemort hatte unzähligen Menschen das Leben gekostet. An den rund einhundert Schreibtischen in der Aurorenabteilung arbeiteten noch gut zehn Leute.
Und zum Schluss waren es gar nicht die gut ausgebildeten Auroren gewesen, oder der Orden des Phönix, der Voldemort den entscheidenden Schlag versetzt hatte – es war ein Baby gewesen. Ein gut ein Jahr alter Säugling, der Voldemorts Todesfluch reflektiert und ihn so auf den dunklen Lord zurück geschlagen hatte.
Harry Potter.
Noch vor der Jagd auf die Todesser hatte die Sicherheit des Jungen oberste Priorität.
In diesen Gedanken versunken betrat Alastor sein Haus. Manchmal fragte er sich, ob er sich nicht doch eine neue Bleibe in der magischen Welt suchen sollte – was seinen Arbeitsweg erheblich erleichtern würde – aber dann tat er es doch nicht. Zu viele Erinnerungen hingen in diesem Haus. Er konnte sie nicht so einfach wegwerfen wie einen benutzten Teebeutel.
Außerdem hatte eine ordentliche Stromversorgung einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: er war unabhängig vom magischen Radio, dessen Programm in der Regel aus Schlagern und Gesellschaftsklatsch bestand.
Und so saß er dann in seinem Sessel, das schmerzende, nicht mehr vorhandene Bein ruhte als Prothese auf einem Schemel; er trank Tee und lauschte dem Weihnachtskonzert der BBC.
Er befand sich irgendwo in diesem Niemandsland zwischen Wachen und Schlafen als …
Ein Geräusch!
Er fuhr hoch, stolperte fluchtend und tastete nach seinem Stock, den er immer noch benötigte.
Da war es wieder …
Ein Schaben, Kratzen, irgendwo aus seinem Kamin …
Angestrengt lauschend nahm er seinen Zauberstab aus der Tasche seines Morgenmantels und ließ das magische Auge, das ihm das verlorene ersetzte, umher kreisen.
Wieder ein Kratzen …
Wieder aus dem Kamin …
Näher diesmal …
Vorsichtig versuchte er, in den Schornstein zu schauen. Er verfluchte diese steife Prothese, die ihn am Bücken und Knien hinderte.
„Stupor“ flüsterte er und hielt dabei seinen Zauberstab in den Abzug des Kamins.
Das Kratzen und Schaben hörte auf, fast gleichzeitig gab es einen Knall und ein Mann fiel auf den Aschehaufen, den die niedergebrannten Scheite übrig gelassen hatten.
Alastor starrte den ungebetenen Besucher an.
Ein kleiner Mann mit einem eindrucksvollen Bauch und nicht minder bemerkenswertem, weißen Vollbart richtete sich leise fluchend auf und versuchte verzweifelt, sich die Asche von seinem roten Mantel zu wischen.
„Mein Vorgänger hat mich schon vor diesem Haus und seinem Bewohner gewarnt, aber ich will gute Arbeit leisten – schließlich bin ich noch in der Probezeit“, schimpfte er. „Aber für so etwas werde ich einfach nicht gut genug bezahlt!“
Mit grimmiger Miene drückte er Alastor ein in rot-goldenes Papier gewickeltes Paket in die Hand.
„Nächstes Jahr hinterlege ich Ihr Geschenk einfach in der nächstgelegenen Postfiliale und stecke Ihnen eine Benachrichtigungskarte in den Briefkasten. Dann können Sie sich das Paket selbst abholen. Hier kriegen mich jedenfalls keine zehn Rentiere mehr herein. Frohe Weihnachten! Ho Ho Ho!“
Und mit diesen Worten stapfte der Mann durch das Wohnzimmer, den Flur und durch die Eingangstür in den wirbelnden Schnee.
Sprachlos starrte Alastor auf die Stiefelabdrücke aus Asche und geschmolzenem Schnee, die sein Besucher auf dem Teppich hinterlassen hatte und dann auf das Paket. Er wusste natürlich, von wem es war und was sich darin befand. Seine einzige Liebe, die Frau die er fast um ihre Hand gebeten hatte, lebte jetzt glücklich und zufrieden mit Mann und Kindern in Deutschland und schickte ihm einmal im Jahr einen Weihnachtsgruß und eine große Packung Bethmännchen.
Einmal im Jahr wurde er an das „Fast“ erinnert, an dem er bei dem bloßen Gedanken schon erstickte.
Wenn …
Fast …
Beinahe …
Und jetzt hatte er auch noch den Weihnachtsmann verärgert.
Na dann: Frohe Weihnachten und Ho Ho Ho.

:schnee:

Vielen Dank an mrs_karkaroff für die Geschichte!


“Paranoid? Probably. But just because you're paranoid doesn't mean there isn't an invisible demon about to eat your face.”

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Sabkay

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4

Saturday, December 3rd 2011, 12:03am

03.12.2011



Willkommen zum dritten Türchen des Adventskalenders von Potterunited, in dem es auch heute ein kleines Video geben wird.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle schonmal an alle Potterunited-User, die den Adventskalender so zahlreich mit ihren Beiträgen unterstützt haben.

Wir wünschen euch viel Spaß! Wir würden uns sehr über Feedback zum Kalender in diesem Thread freuen.



Diesen Drabble widmet Kaba SevsAngel!!!


TNT


Severus Snape rieb sich die Nasenwurzel. Auch schwitzte er stark.
Jetzt hieß es höllisch AUFPASSEN! Sein Leben hatte er mehr als ein Mal
verspielt.

Er seufzte tief auf..Nicht ein Mal der lang ersehnte Weihnachtsfrieden war ihm gegönnt.
Er hatte sich bis zuletzt verzweifelt gewehrt, aber der Feind kannte keine Gnade mit ihm.

Jetzt lächelten die Gegner hämisch und setzten zum finalen Schlag an.
Nur eine einzige Sekunde, dann würde es mit ihm endgültig aus sein.

Hermine strich mit sorgenvoller Miene ihrem Mann ein letztes Mal liebevoll über den Kopf.

"Wer von euch Dreien hat Papa wieder gezwungen, SNAPE EXPLODIERT mitzuspielen?"

Vielen Dank an Kaba für den Text!!




Some Deatheaters got Fun in the Christmas Tree



Vielen Dank an Sabkay für das Video!



Rita Kimmkorns Weihnachtsliste:

Feder, schreib!

Lieber Weihnachtsmann,

wer ist eigentlich Constanze Rick? Völlig untragbar, die Frau.
Ein Promi-Magazin sollte von keiner anderen als mir moderiert werden. Verschaff mir so eine Sendung.

Feder? Ja.. setz ein BITTE darunter.

Also, um Sie von meinen Fähigkeiten zu überzeugen, finden Sie bitte beigefügte, bewegte Bilder. Sie zeigen mich, wie ich ohn Hilfe meiner Hände einen Besen einparke,
ich trinke bei Rosmerta ein Butterbier und diktiere meiner Feder die Neuigkeiten und ich laufe sehr grazil mit einem schwebenden Köfferchen durch die Winkelgasse.

Das sollte reichen. Machen Sie was draus.

Rita Kimkorn

Vielen Dank an Kaba für den Text! :blumen:






Ganz lieben Dank an Angel für mein neues Kleidchen :wow:








Days till the END!!!

Sabkay

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5

Sunday, December 4th 2011, 12:00am

04.12.2011



Willkommen zum

Türchen des Adventskalenders von Potterunited, in dem es eine tolle Geschichte zum lesen geben wird.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle wieder an alle Potterunited-User, die den Adventskalender so zahlreich mit ihren Beiträgen unterstützt haben.

Wir wünschen euch viel Spaß! Wir würden uns sehr über Feedback zum Kalender in diesem Thread freuen.



Das Weihnachtsgeschenk von ann-susanna


Wie in jedem Jahr liefen in Hogwarts die Vorbereitungen für Weihnachten auf Hochtouren.

Während Dumbledore und Minerva überlegten, in welchen Farben man in diesem Jahr die große Halle schmücken wollte, und die Hauslehrer den Auftrag erhielten, die Gemeinschaftsräume der Häuser herzurichten, waren die Schüler aufgerufen, sich in Gruppen für ihre Lehrer kleine Geschenke auszudenken.

Jeder nahm Anteil an der allgemeinen Vorfreude - wirklich jeder?

Severus Snape hasste diese Zeit. Nicht nur, dass die Schüler sich noch weniger als sonst auf seinen Unterricht konzentrierten. Er musste sich zusätzlich täglich Nachfragen anhören, warum er keine Fortschritte bezüglich der Dekoration bei den Slytherins vorzuweisen hatte.

Nach einer Woche war er soweit, dass er, wenn er schon etwas vorweisen sollte, dies im Zweifel seine Kündigung sei. Weihnachten interessierte ihn nicht, er hatte keinerlei Idee, was Dumbledore unter „hausgerechtem, aber heimeligem Schmuck“ verstand und spielte mit dem Gedanken sich krank zu melden, um die „Festtage“ im kühlen Verließ des dunklen Lords zu verbringen. Dort würde man ihn sicherlich nicht ständig mit diesem Alptraum behelligen.

Einzig die Tatsache, dass Voldemort ziemlich anstrengend sein konnte und er, da die Schüler nach dem Weihnachtsball abreisten, doch ein paar ruhige Tage in der Abgeschiedenheit der Kerker genießen dürfte, ließen ihn diese Überlegung nicht in die Tat umsetzen.

Eher erleichtert denn begeistert stimmte er somit zu, als überraschend zwei ältere Slytherinschülerinnen ihn schüchtern fragten, ob es ihnen erlaubt sei, gemeinsam mit einigen Freunden das weihnachtliche Schmücken zu übernehmen. Sollte Dumbledore deswegen meckern, könnte er sich herausreden, er habe die Aufgabenstellung zur Förderung der Gemeinschaft delegiert.

Die Befreiung von dieser lästigen Pflicht machte ihn so euphorisch, dass ihm glücklicherweise entging, wer zum Helferkreis der beiden Slytherins gehörte. Diese Erkenntnis hätte sicherlich dazu geführt, dass er sich umgehend vom Astronomieturm gestürzt, oder wahlweise seine Spionagetätigkeit beim dunklen Lord gebeichtet hätte.

Da sich unter der Schülerschar niemand fand, um für den verhassten Tränkelehrer ein Geschenk auszusuchen, hatte Hermine Granger sich pflichtbewusst dieser Aufgabe angenommen, natürlich unter Teilnahme von Harry und Ron. Der Plan war einfach. Hermine hatte sich ihren Slytherin-Klassenkameraden angeboten als Muggelgeborene eine beratende Funktion bei der weihnachtlichen Schmückaktion zu übernehmen, um sich und ihren Freunden somit Bewegungsspielraum in den Kerkern zu verschaffen.

Am Festtag saß Snape mit mürrischem Gesicht am Mittagstisch und wünschte nichts sehnlicher, als sich 24 Stunden in die Zukunft hexen zu können. Wie jedes Jahr bestand Dumbledore darauf, dass die Lehrer den ganzen Weihnachtsball über anwesend waren, was bedeutete, er musste sich dem Spektakel bis in die späten Nachtstunden aussetzen. Der einzige Lichtblick war die Aufsicht, die er von 22 Uhr bis Mitternacht übernehmen würde, wobei er die Möglichkeit hatte, die üblichen Verdächtigen auf frischer Tat zu ertappen und von der weiteren Teilnahme am Ball auszuschließen. Innerlich hatte er sich bereits eine Liste gemacht, auf wen er besonders achten wollte.

Leider gab es kaum Regelverstöße und er atmete erleichtert auf, als Dumbledore das Fest offiziell für beendet erklärte. Beschwingt, da er in letzter Minute doch noch einige Unverbesserliche aufspüren und mit drastischem Punktabzug abfertigen konnte, machte er sich durch die dunklen, leeren Gänge auf den Weg in seine Räume und freute sich auf ein Glas Feuerwhisky vor dem Kamin. Vielleicht würde er ein wenig in dem neuen Fachbuch lesen, welches Dumbledore ihm mit einem freundschaftlichen Schlag auf die Schulter nach dem Mittagessen überreicht hatte. „Eine kleine Aufmunterung.“

Für Snape war es eine sentimentale Anwandlung, doch das Buch interessierte ihn schon lange und lag preislich über seinem Budget. So nahm er es schweigend in Empfang und nickte gnädig. Den missbilligenden Blick Minervas, da er sich nicht mit einer eigenen Aufmerksamkeit revanchierte, gekonnt ignorierend.

In gespannter Vorfreude auf die Lektüre öffnete er seine Tür, kurz irritiert, da nur eine einfache magische Verriegelung sie schützte. Doch er schenkte dem keine weitere Beachtung. An einem Tag wie diesem konnte auch ihm eine Nachlässigkeit unterlaufen. Keinen Augenblick kam er auf die Idee, ein Schüler könne sich zu seinen Gemächern Zutritt verschafft haben. Wozu auch? Die Klausuren waren geschrieben, die Prüfungsinhalte für die höheren Jahrgänge noch nicht festgelegt, es gab in seinem Büro also nichts, was von Interesse gewesen wäre. Seine Vorräte befanden sich wohl verwahrt im Raum neben den Laboratorien.

Als er in seinen Wohnraum trat, wäre er allerdings beinahe rückwärts wieder aus der Tür getaumelt.

Neben seinem Kamin stand eine kleine Tanne, an deren Zweigen 5 winzige Phiolen baumelten. Er sah das Nadelgehölz schreckstarr an, bevor ihm das kleine in grünschillerndes Papier gewickelte Päckchen darunter auffiel. Langsam, als fürchte er der ehemalige Waldbewohner könne ihn angreifen, trat er näher, streckte einen Arm aus, zog das längliche Paket hervor und beäugte es misstrauisch. Es lag keine Karte dabei, die ihm verraten hätte, von wem diese weihnachtliche Unverfrorenheit stammen mochte.

Wie in Zeitlupe ließ er sich in den großen Ohrensessel vor dem Kamin sinken und betrachtete das Paket nachdenklich. Schließlich riss er unwirsch das Papier auf. Darunter befand sich ein kleiner Karton mit der Aufschrift „Weasleys 5 magische Kostbarkeiten für verhasste Zeitgenossen“.

Verwundert starrte er darauf, schüttelte den Kopf und hob dann den Deckel ab. Im Inneren befanden sich diverse Flüssigkeiten in kleinen Ampullen, ein zierlicher Kessel, einige Löffelchen und eine Anleitung. Ein Tränkebaukasten. Interessiert nahm er die Beschreibung heraus, stellte das Kästchen auf den Boden und las die Instruktionen. Langsam breitete sich ein ungewohntes Lächeln auf seinem Gesicht aus, bis er schließlich lauthals lachte.

Wenig später sah man Snape mit verklärtem Gesichtsausdruck, einen kleinen Karton unter dem Arm geklemmt, eilig in seinem Labor verschwinden.

Am ersten Weihnachtsfeiertag erhielten einige Magier und Hexen ein unerwartetes Präsent in Form einer kleinen Phiole. Als sie sie neugierig öffneten, entströmte der Inhalt in Form einer großen Seifenblase, die erst zur Decke schwebte und dann mit einem sanften Klingeln zerplatzte, wobei sie einen funkelnden Tröpfchenregen freisetzte. Während der Beschenkte sich noch fragte, was es zu bedeuten habe, enthüllte das Geschenk seinen eigentlichen Zweck. Die verstreute Flüssigkeit entwickelte einen Geruch, der, laut Anleitung aus Weasleys Überraschungskarton, mindestens 6 Monate anhalten und auch an dem Beschenkten haften würde, egal, wie oft er sich wusch oder die Kleidung wechselte.

Albus Dumbledore nahm nach den Feiertagen ein halbes Jahr Urlaub, weil niemand es in seiner Nähe aushielt, denn er roch wie eine Lebkuchenfabrik.
Minerva McGonnagall erteilte nur noch abgeriegelt in den Kerkern Unterricht, da, wo immer sie sonst auftauchte, kätzische Pheromone Heerscharen von Katern aus ganz Schottland anlockten, die nächtelang das Schloß und die Umgebung belagerten.

Lucius Malfoy zog sich völlig vom gesellschaftlichen Leben zurück. Er ertrug die anzüglichen Fragen nicht, wieso er roch wie ein Lavendelfeld, getränkt in Vanilleöl.

Das Geschenk hatte zudem unerwartet ein Problem aus der Welt geschafft, was die gesamte magische Welt aufatmen ließ. Die Anhänger um Voldemort hatten ihm angeekelt den Rücken gekehrt und den Lord umgehend nach Grönland verbannt, da er plötzlich stank wie ein Iltis in der Brunft. Selbst Nagini war ausgerissen und verbarg sich seitdem im verbotenen Wald.

Severus war ein wenig enttäuscht, weil eine Phiole keine Wirkung gezeigt hatte. Das Weihnachtsgeschenk, was er an Potter geschickt hatte, damit er roch wie eine Jauchegrube. Doch geringfügige Änderungen im Schulalltag trösteten ihn darüber hinweg. Woher hätte er auch wissen sollen, dass Harry das Päckchen heimlich an Bellatrix Lestrange weitergeleitet hatte, die seit diesem Tag als verschollen galt. Doch niemand suchte ernsthaft nach ihr, alle vermuteten sie in Grönland bei Voldemort.

Am ersten Schultag saß ein ebenso enttäuschter Harry Potter im Tränkeunterricht und fragte sich, was an seinem Plan schief gelaufen war. Er hatte heimlich das ursprünglich von Hermine ausgesuchte Buch gegen den Experimentierkasten ausgetauscht, weil er gehofft hatte, Snape würde ihn wutentbrannt zertrümmern, wobei sich die Ingredienzen vermischen und ihn und die Kerker auf Jahre „verseuchten“. Woher hätte er ahnen sollen, dass ausgerechnet Severus Snape Spaß an gemeinen Streichen hatte?

Die Folgen für ihn waren grässlich. Seine Rolle im Orden interessierte niemanden mehr, da kein Krieg mehr drohte. Er hatte Snape nun sowohl als Schulleiter, als Hauslehrer, weil Minerva dieses Amt vorübergehend nicht ausüben wollte, und neben Zaubertränke auch noch in Verteidigung gegen die dunklen Künste am Hals. Es würde ein hartes Schuljahr werden, in dem er sich sicherlich in der Bibliothek einmieten konnte. Denn wenn er unter diesen Konditionen seinen Abschluss schaffen wollte, musste er wohl oder übel büffeln – und es einiges aufzuholen. Und er konnte sich nicht einmal bei seinen besten Freunden ausweinen, weil er dann hätte zugeben müssen, sie hintergangen zu haben.

Vielen Dank an ann-susanna für den Text!!




Und was zum Spielen darf natürlich auch nicht fehlen! (Einfach anklicken!)




Damit unsere grauen Gehirnzellen nicht das Denken verlernen, hier ein Rätsel!

Der Wichtel soll Weihnachtskugeln holen

Diesmal schickt der Weihnachtsmann den Wichtel in den Keller, um schnell noch drei rote Weihnachtskugeln für den Christbaum zu holen.
Im Keller angekommen stellt der Wichtel mal wieder fest, dass leider das Licht nicht funktioniert - es ist stockfinster.
Er kann im Dunkeln nicht unterscheiden, welche Farbe eine Weihnachtskugel in seiner Hand hat.
Er weiß aber, dass im Schrank genau 11 rote, fünf blaue und zwei silberne Kugeln liegen. Vorsichtig tastet sich der Wichtel zum Schrank vor.
Wie viele Kugeln muss er mindestens mit nach oben nehmen, damit er auf jeden Fall drei rote mit dabei sind?

Hier gehts zur Lösung!



Der Abschluss heute, ist ein wunderschönes Bild von lady_snape



Vielen Dank an lady_snape für das Bild!

Das Team von Potterunited wünscht euch allen einen wunderschönen und besinnlichen 2. Adventssonntag




Ganz lieben Dank an Angel für mein neues Kleidchen :wow:








Days till the END!!!

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6

Sunday, December 4th 2011, 10:42pm

Ab heute wird der Adventskalender hier zu finden sein: http://forum.potterunited.de/index.php?page=AdventCalendar

Oder oben in der Zeile (News, Forum, Fanfictions,..................... Adventskalender)


Ganz lieben Dank an Angel für mein neues Kleidchen :wow:








Days till the END!!!

Kalle

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Sunday, December 4th 2011, 10:44pm

Hinweis: Das Hintergrundbild wird in den nächsten Tagen noch ausgetauscht.

Kalle

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8

Tuesday, December 6th 2011, 9:25am

Wir haben das Hintergrundbild im Adventskalender jetzt ausgetauscht. Vielen Dank an SevsAngel die sich dazu die Arbeit gemacht hat.

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