Parallelwelt

von Tine Wittler


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Klappentext:
Arbeitslosigkeit betrifft Ungebildete, Leute ohne Abschluss oder Hauptschulabgänger vielleicht, dann noch Leute am Fließband oder Gastarbeiter. Aber sie betrifft nicht mich und auch niemanden, den ich kenne. So denkt Marnie Hilchenbach, 30, erfolgreiche Hamburger Online-Redakteurin - bis sie von heute auf morgen entlassen wird und hart in der Wirklichkeit aufschlägt. (Quelle)


Tine Wittler, oft verlacht als übergewichtige Deko-Tante von RTL, hat eine unglaubliche Gabe, in wenigen, humorigen Sätzen, die Dinge auf den Punkt zu bringen.


Wer schon einmal arbeitslos geworden ist, der wird sich in diesem Buch in sehr vielen Situationen wiederfinden: die aberwitzigen Gänge zum Arbeitsamt, wo man zwar ein Kunde ist, aber niemals als solcher und erst recht nicht als König behandelt wird, die gutgemeinten Ratschläge der Eltern und Freunde, die noch im Berufsleben stehen und schließlich auch das Gefühl, für die Gesellschaft ein lästiger Pickel zu sein, der nichts schafft.


Marnie durchlebt all diese Stationen der Arbeitslosigkeit, um aber am Ende doch aus der Parallelwelt wieder aufzutauchen, um ihr Leben im Hier und Jetzt wieder in die Hand zu nehmen. Wer das Glück hatte, bisher vom Schicksal "ARBEITSLOS" verschont worden zu sein, dem wird im Vorfeld schon Mut gemacht, dass mit dem Stempel "Hartz IV" das Leben nicht vorbei sein muß. Tine Wittler weiß, worüber sie schreibt, der Roman hat was Autobiographisches. Nicht zuletzt hat sie ihre Kneipe in Hamburg "Parallelwelt" genannt.


von Kaba