Kampf der Titanen

Originaltitel: Clash of the Titans 3-D
Kinostart in Deutschland: 08.04.2010


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Wenn eines seit Anbeginn der Zeit klar ist, dann das: Die Götter haben das Sagen. So war es immer, und so wird es immer bleiben. Allerdings sind die Menschen ziemlich enttäuscht von ihren Gottheiten, die sie anbeten, denen sie Opfer bringen und von denen sie als Dank oft nur die Rute spüren. Die Erdlinge sind nicht mehr bereit, sich zu unterwerfen. Zeus (Liam Neeson) ist mit seinem Griechisch am Ende: Da ist er doch so ein gütiger Herrscher, der die Sterblichen, insbesondere die hübschen Frauen, so sehr liebt, und jetzt wollen sie ihn nicht mehr preisen? Das geht nun wirklich nicht. Das findet auch Zeus' Bruder Hades (Ralph Fiennes), der diese Schwäche nutzt, um seine eigene Stärke auszubauen. Wenn die Menschen nicht mit Liebe zu gewinnen sind, dann mit Furcht... Über die antike Stadt Argos lässt Hades seinen Zorn kommen. Dabei kommen Perseus' "Eltern" (Pete Postlethwaite und Elizabeth McGovern) ums Leben, und Hades lässt Prinzessin Andromeda (Alexa Davalos) in Ketten legen, denn sie soll seinem Sohn, dem Kraken, bei der nächsten Sonnenfinsternis geopfert werden. Voller Wut schwört Perseus (Sam Worthington) Rache. Bevor er zu seinem Feldzug gegen die allmächtigen Herrscher antreten kann, erfährt er, dass Zeus sein Vater ist und er somit ein Halbgott. Doch er will als Mensch gegen das Unrecht, das ihm und den restlichen Sterblichen widerfahren ist, kämpfen. Unterstützung findet er in der ätherischen Entität Io (Gemma Aterton), dem Krieger Draco (Mads Mikkelsen) und weiteren treuen Gefährten. Gemeinsam begeben sie sich auf eine waghalsige Mission, denn es steht nicht weniger als die göttliche Ordnung auf dem Spiel: Die Furcht der Menschen nährt Hades' Stärke und wenn er einmal Oberhand gewonnen hat, sieht es für das Überleben aller richtig übel aus... (Quelle)


Dieser actionreiche und bildgewaltige Fantasyfilm ist gespickt mit vielen namenhaften Schauspielern, wobei mir Perseus und der Götterrat etwas deplaziert in ihren Rollen vorkamen, und auch die Dialogo wirken manchmal oft unfreiwillig komisch. Dafür sind die Spezialeffekte wirklich überzeugend und trösten über das fast wirkungslose 3D-Bild hinweg.


So reiten unsere Helden beispielsweise auf riesigen Skorpionen durch die Wüste, um von drei Moiren eine Antwort auf ihr Problem zu bekommen. Diese schicken die Truppe zur Medusa in die Unterwelt, und da die drei Hexen wohl die Einzigen sind, die wussten, dass der Krake männlich genug ist, um selbst beim Anblick des abgeschlagenen Medusa-Schädels zu Stein zu werden, tun sie dies auch.


Während dieser beschwerlichen Reise wird die Mannschaft, die übrigens auch aus einem Dschinn besteht, merklich dezimiert, aber da man keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen kann, verschmerzt man das problemlos.


Zwar muss man in diesem Streifen auf echte Spannung verzichten, dafür gibt es auch keine rührselige Lovestory, die vom eigentlichen Thema ablenken könnte.


Fazit:
Der Film ist wohl eher etwas für DVD-Abende in geselliger Runde, da man durch "Nebenbeigequatsche" nicht wirklich viel verpasst, aber trotzdem einen vergnüglichen Filmabend erlebt.


von Araminta