Nenne mich so: Franzi
Location: Wezembeek-Oppem (Brüssel)
Lieblingsbuch: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Quoted
"I just wanted to thank all my fans for the tremendous support you have shown me in my forthcoming role of Alan Strang in Peter Shaffer's Equus. As you know, this is an incredibly powerful drama and the decision to play this part was not one taken lightly. This role will stretch me as an actor further than I can possibly imagine and I am so excited to be involved in this production and to be directed in my theatre debut by one of the most talented directors working today, Thea Sharrock. I am also delighted to be starring opposite Richard Griffiths who of course, aside from playing 'my Uncle Vernon' was just recently awarded a Tony for his performance in The History Boys. He is truly a remarkable actor and there is no one I'd rather have guide me through this unique stage experience. Thank you again, your support means the world to me".
Ü: Ich wollte nur meinen Fans für die gewaltige Unterstützung danken, die sie mir für meine bevorstehende Rolle als Alan Strang in Peter Shaffers Equus zukommen ließen. Wie ihr wisst,ist es ein unglaublich kraftvolles Drama und die Entscheidung, diesen Part zu spielen, war nicht leichtfertig . Diese Rolle wird mich als Schauspieler weiterbringen, als ich es mir vielleicht vorstellen kann, und ich bin so aufgeregt in diese Produktion involviert zu sein und in meinem Theaterdebut unter einem der heutzutage talentiertesten Regisseuren zu arbeiten, Thea Sharrock. Ich bin auch sehr erfreut mit Richard Griffiths zu spielen, der freilich, neben der Darstellung „meines Onkel Vernon“, kürzlich den Tony Award für seine Performance in The History Boys bekommen hat. Er ist wirklich ein bemerkenswerter Schauspieler und ich hätte keinen lieber gehabt, der mich durch diese einzigartige Bühnenerfahrung führt.
Thank you again, your support means the world to me!
Quoted
Kurz der Inhalt:
Das Stück beginnt 1913, angesichts des drohenden Krieges.Der Schriftsteller Rudyard Kipling versucht mit aller Macht, seinen stark fehlsichtigen Sohn John ( = Jack) zum Militär zu bringen. Nach mehrmaligen Ablehnungen wegen der starken Kurzsichtigkeit gelingt es ihm mit Hilfe seiner Beziehungen und eines - nun ja - Tricks, dass er trotzdem aufgenommen wird.
John kommt schließlich nach Frankreich an die Front, wird als vermisst gemeldet. Nach 2 Jahren der Unsicherheit und der vergeblichen Nachforschungen erfahren die Eltern und die Schwester von einem Kameraden Johns, dass er bei einem Himmelfahrtskommando getötet wurde.
Ich glaube es ist am effizientesten, wenn ich die Hauptpersonen einzeln kurz beleuchte:
Der Vater:
Nun, seine Handlungs- und Denkensweise wird wohl den meisten von uns ein Rätsel bleiben. Wie kann er ( nachdem er schon eine Tochter im Alter von 7 Jahren verloren hat ) seinen einzigen Sohn mit derartiger Insistenz in den Krieg schicken wollen? Er hat seine Kinder zweifelsohne geliebt, aber anscheinend ging seine Vaterlandsliebe und Königstreue noch darüber hinaus!
Wie reagiert er also, als er erfährt, dass seinem Sohn zuerst einmal das halbe Gesicht weggeschossen wurde, bevor er von einer Granate zerfetzt wurde? Er flüchtet sich in die Tatsache, dass er sozusagen in Ausübung der Pflicht gestorben ist, dass er seinen Teil dazu beigetragen hat. Der Gedanke, dass es vielen gleich ergeht, tröstet ihn.
Er ist sich seiner möglichen Schuld bewusst, er sagt, dass er sofort freiwillig sterben würde, wenn es John zurückbringen könnte, und er tröstet sich mit dem Gedanken an ein besseres Jenseits....
John:
Es ist nicht so, dass der Vater ihn dazu gezwungen hätte, Soldat zu werden, nein, er wollte das schon selber auch, spielt aber seinem Vater ebenfalls Vaterlandstreue vor, dabei geht es ihm um etwas ganz anderes!
Er will weg, nur weg! Er fühlt sich bevormundet, die Luft zum Atmen wird ihm genommen. Er fragt seine Schwester:“ Do you ever long to....... be someone else for a while.Or, rather,be yourself for a while, that´s what I really mean. Sounds like the opposite, but in fact it´s the same thing.”[ Hast du jemals das Bedürfnis für eine Weile jemand Anders zu sein. Oder, vielmehr, du selbst zu sein, das ist es, was ich wirklich meine. Klingt so wie das Gegenteil, aber tatsächlich ist es das Gleiche.]
Er möchte frei sein. Ich könnte mir auch vorstellen ( reine Vermutung), dass er sich durch die Berühmtheit seines Vaters unter Druck gesetzt fühlt, eventuell in seine Fußstapfen treten zu müssen. Einen Hinweis darauf sehe ich darin, dass er die Werke seines Vaters nicht liest.
Wahrscheinlich hat er mit seinen 16 Jahren eine eher romantische und unrealistische Vorstellung vom Krieg und sieht es einfach als eine Gelegenheit, wegzukommen. Gleichzeitig kann er seinem Vater einen Herzenswunsch erfüllen. Das Verhältnis der beiden empfand ich als recht gut, wenn auch vom Vater deutlich dominiert.
Als einige seiner Kameraden sterben, bekommt er es schon etwas mit der Angst zu tun, will aber unbedingt an die Front und sein Vater bestärkt ihn natürlich in diesem Wunsch.
Er ist ein guter, fürsorglicher Offizier, der auf seine Leute achtet und sie mutig in ein Himmelfahrtskommando führt, das nur wenige überleben ( nämlich die, die wegrannten).
Die Mutter Carrie:
Wie wahrscheinlich jede Mutter, ist sie nicht damit einverstanden, den Sohn in den Krieg ziehen zu lassen. Aber zu schwach, um sich gegen den Vater aufzulehnen, lässt sie es geschehen.
Als die Todesnachricht kommt, macht sie ihrem Mann Vorwürfe, bezeichnet ihn als grausam und „kalt wie einen Fisch“ – vor allem in Hinsicht auf seine Reaktion.
Es bleibt offen, inwieweit sie sich selbst auch Schuld gibt, weil sie nichts dagegen getan hat.
Die Schwester Elsie ( = Bird):
Sie weiß um die wahre Motivation Johns, und sie hätte auch den Mumm gehabt, sich gegen den Vater aufzulehnen ( was sie ja dann auch tut ), nur war sie zum Zeitpunkt der Einberufung nicht da, und erfährt erst davon, als es zu spät ist.
Sie macht dem Vater schwerste Vorwürfe : „Well frankly Father it´ll be your fault if Jack is killed“,[Nun, offen gesagt, Vater, wenn Jack getötet wird, ist es deine Schuld.] und hält auch der Mutter vor, nicht eingeschritten zu sein.
Die Familie bleibt trotz der Konfikte vorläufig zusammen, aber am Ende „verliert“ Rudyard Kipling auch noch sein letztes Kind, nämlich durch ihre Heirat nach Belgien ( ein Zufall??)
Meiner Meinung nach eine super Rolle für Dan. Jack ist leidenschaftlich bei der Sache, das kann Dan sicher besonders gut rüberbringen.
Bemerkung am Rande:
Ihr wisst doch, dass Dan auf der GoF-DVD gesagt hat, dass er zukünftige Rollen nach der Fehlsichtigkeit des Charakters aussuchen würde, damit er die Brille aufsetzen und sich wie zu Hause fühlen könne! Da haben wir´s!LOL !

Nenne mich so: Sab, Sabrina, Bina
Location: Sindelfingen
Lieblingsbuch: Harry Potter und der Orden des Phönix

Nenne mich so: Jules
Location: Auf Daniels Kopfkissen
Lieblingsbuch: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Hop & Ex, den Glühwein, Mädels...
Nenne mich so: Nicki oder Snapy, wenn es Dir besser gefällt!
Location: Kaufbeuren
Lieblingsbuch: Harry Potter und der Orden des Phönix

