Ihr Lieben!
Ich habe am Mittwoch meine praktische Examensprüfung und ich benötige noch einmal eure Hilfe!
Ich habe verschieden lange Texte, die noch einmal Korrektur gelesen werden müssten.
Es soll nach Rechtschreibfehlern gesucht werden (inzwischen bin ich blind, was das angeht) und auch die Satzstellung könnte noch einmal überdacht werden
Konkret heißt das:
Ich habe Texte (1/2 - 1 1/2 Seiten), die schnell noch einmal gelesen werden müssten. Ihr könnt den kompletten Text über den Haufen werfen und umformulieren. Wichtig ist, dass die Infos drin bleiben
Hier ist ein kleiner Textabschnitt als Beispiel, falls jemand Interesse haben sollte (*hope so*), dann ich ich euch PMs
Danke!
Frau K. ist das älteste von zwei Geschwisterkindern einer gesunden Mutter und eines im Alter von 28 Jahren verstorbenen Vaters.
Die Schwangerschaft verlief unauffällig, die Entbindung wurde per sectio aufgrund der Beckenendlage durchgeführt. Die Perinatalanamnese, sowie die psychomotorische Entwicklung des Kindes sind unauffällig. Frau K. hatte keine typischen Kinderkrankheiten und leidet nicht unter Allergien.
Die Klientin erlitt mit der gesamten Familie am 30.09.1994 während eines Urlaubes in Ungarn einen schweren Verkehrsunfall, bei dem der Vater tödlich verletzt wurde, die 9 Monate alte Schwester eine Schädelfraktur und die Mutter eine Claviculafraktur erhielten.
Der Familienwagen stieß frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Die Klientin erlitt ein Schädel-Hirn-Traumata III° (Glascow-Coma-Scale: 3) mit intracerebraler Blutung links, ein Mittelhirnsyndrom, sowie ein Durchgangssyndrom. Frau K. wurde am Unfallort in Budapest primär intubiert, fünf Tage lang beatmet und durch den Rettungsnotarzt in eine Kinderklinik in Nordrhein-Westfalen gebracht.
Nach einem vorübergehenden intensivmedizinischen Aufenthalt konnte sie auf die Allgemeinstation des Krankenhauses verlegt werden und wurde seit dem 07.10.1994 vom Behandlungsteam der Frührehabilitation betreut.
Von 01/95 bis 06/95 war Frau K. Patientin in einer medizinischen Reha in einer Stadt in Niedersachen.
Anschließend folgten neun Krankenhausaufenthalte bis Dezember 1997 in verschiedenen Einrichtungen mit einer Dauer von zwei Tagen bis zu mehreren Monaten.
Während dieser Aufenthalte bekam Frau K. 15 mal Botulinumtoxin injiziert, welches anschließend durch einen Ultraschall kontrolliert wurde.
Ziel der Behandlung einer Spastik mit Botox ist, dass durch eine Injektion in ausgewählte Muskeln die erhöhte Muskelanspannung abgeschwächt wird.
Folgende Muskeln waren davon betroffen: links: Mm. biceps brachii, brachioradialis, flexor digitorum superficialis, pronator teres, flexor carpi radialis und flexor carpi ulnaris; beidseitig: Mm. semitendinosus und semimembranosus, biceps femoris.
Auch zum aktuellen Zeitpunkt bekommt die Klientin regelmäßig Botox injiziert.
Die Klientin bekam seit dem ersten Krankenhausaufenthalt Logopädie, Krankengymnastik und Ergotherapie.
Frau K. zeigt Streckspasmen in den unteren und Beugespasmen in den oberen Extremitäten. Ihre Füße befinden sich in einer Spitzfußstellung. Neben einem ulnar abduzierten Handgelenk und der Flexionsneigung in den Fingern, ist ein Ophistotonus diagnostiziert worden.
Außerdem zeigt Frau K. Defizite im Bereich des Gedächtnisses und im Bereich des Lernens und Merkens.
Eine geistige Behinderung ist diagnostiziert worden.
Zum aktuellen Zeitpunkt bekommt sie jeweils ein Mal wöchentlich Ergotherapie und Krankengymnastik in der Werkstatt.
Außerdem wird Frau K. engmaschig ärztlich betreut, z.B. durch das EEG.
Von 08/96 bis 08/98 hat Frau K. einen Förderkindergarten besucht.
Im Sommer 1998 wurde die Klientin in die Vorschule eingeschult. Diese besuchte sie ein Jahr lang. In dem darauffolgenden Sommer startete Frau K. in die 1. Klasse einer Förderschule mit dem Schwerpunkt der ‚körperlichen und motorischen Entwicklung’. Die Klientin hat diese Schule bis einschließlich der 8. Klasse besucht.
Frau K. berichtet, dass sie immer gerne zur Schule gegangen sei und vor Allem mit Vorliebe mathematische Aufgaben gelöst habe.
Zur 9. Klasse wechselte Frau K. an eine Förderschule mit dem Schwerpunkt ‚geistige Entwicklung’. Nach 13 Schuljahren beendete Frau K. 2011 die schulische Bildung mit einem Förderschul-Abschluss.
Im Rahmen der Schule hat Frau K. ein Praktikum in dem BBB und eins in der VS-Abteilung der Werkstatt absolviert.
Im September 2011 begann das 3-monatige Eingangsverfahren in dem Berufsbildungsbereich in den Werkstätten.
Ein Ziel war neben der Herstellung von räumlicher und personeller Orientierung, sowie dem Kennenlernen von einfachen Tätigkeiten aus den Bereichen ‚Verpackung & Montage’, ‚Hauswirtschaft’ und ‚textile Bearbeitung’, die Feststellung, ob die Werkstatt eine geeignete Arbeitsstelle für Frau K. ist.
Dieses durchlief die Klientin ohne Probleme und wurde so am 01.12.2011 in den Berufsbildungsbereich aufgenommen.
Seitdem ist sie Teilnehmerin der Maßnahme der Agentur für Arbeit (ebenfalls Kostenträger) im 'BBB' einer WfbM.
Frau K. fährt täglich mit der Werkstatt-Linie zur Arbeit.
Zu ihren Aufgaben im ‚BBB’ gehören unter Anderem leichte Verpackungs- und Montagearbeiten, sowie Tätigkeiten aus dem hauswirtschaftlichen Bereich.
Die Klientin hat verlängerte Pausen- und Essenszeiten.