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1

Wednesday, January 11th 2012, 12:25pm

Dumbledore - wirklich ein so guter Schulleiter?

Was haltet ihr von Dumbledore? Nicht, dass ich ihn nicht leiden könnte! Er ist sicher der größte Zauberer (erinnert irgendwie an Gandalf), ein guter Psychologe und vor allem ein großartiger Stratege. Er nimmt die Kinder ernst und schafft es, dass sich jeder in seiner Gegenwart wohlfühlt. Und (was mir am besten an ihm gefällt): er steht voll zu seinen Leuten, z.B. der Wahrsage-Lehrerin, die er ausdrücklich weiter auf Hogwarts wohnen lässt, obwohl die Ministeriumsmitarbeiterin sie loswerden wollte.

Aber:

- er erzählt den Schülern von Streichen aus seiner eigenen Schulzeit, die ziemlich gefährlich waren, als ob sie die nachmachen sollten

- er fällt den Lehrern, die dafür sorgen müssen, dass sich die Kinder an die Schulordnung halten, in den Rücken, zeigt Verständnis und macht sich dadurch bei den Schülern beliebt -während die betroffenen Lehrer als kleinkariert dastehen

- er lässt pädagogisch unfähige Leute wie Snape als Lehrer arbeiten, obwohl es sicher eine (für alle, Snape wie Schüler) bessere Lösung gegeben hätte, Snape als Spion und heimlichen Beschützer Harrys einzusetzen

- er gibt sich keine Mühe, Mobbing unter den Schülern zu unterbinden, obwohl er weiß, was aus Snape geworden ist, und selbst merkt, dass sich die Beziehung zwischen Harry und Draco ungünstig entwickelt

- die Belohnung, die Harry und seine Freunde für eine Heldentat erhalten, ist absichtlich so gestaltet, dass ein anderes Haus in der Punktewertung herabgestuft wird (was man sogar im Film sehen kann, weil die Farbenfahne sich verändert)

- er fördert die Abneigung der Schüler gegen die anderen Häuser, indem er z.B. Harry versichert, dass er schon zu Recht in Gryffindor ist und nicht befürchten muss, dass er eigentlich nach Slytherin gehört

- er hat gewusst, dass Voldemort schon als Kind stolz darauf war, Leuten wehtun zu können, aber er fand dessen Fähigkeit, mit Schlangen sprechen zu können, interessanter (Erinnerung in Film 6),

- er inszeniert seine von ihm selbst befohlene Ermordung als tragischen Heldentod- er nutzt Snapes Schuldgefühle wegen Lily für seine Zwecke aus


- er setzt seine Leute, z.B. Snape, aber auch Schuljungen wie Harry und Draco, wie Schachfiguren im Kampf gegen Voldemort ein

mrs_karkaroff

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2

Wednesday, January 11th 2012, 12:45pm

J.K. Rowling hat ihre Bücher auf Basis des britischen Schulsystems geschrieben, dass sich von dem unseren doch ein wenig unterscheidet. Es ist dort nicht ungewöhnlich, dass Kinder Internate besuchen. Diese bieten dann eben auch so eine Art "Ersatzfamilie". Zum anderen wird dort ein gewisser Wettbewerb untereinander bzw. unter den Gruppen/Häusern gefördert (weiß ich von Leuten, die in England zur Schule gegangen sind bzw. dort unterrichtet haben).

Auffällig ist, dass eigentlich keiner der Lehrer irgendeine Form pädagogischer Vor- bzw. Ausbildung mitbringen - Snape ist da keine Ausnahme.

Und ein schlechter Lehrer ist Snape sicher auch nicht - dieser Typ ist nur gewöhnungsbedürftig und erfordert seitens des Lernenden ein gewisses Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Dass das bei Kindern nicht unbedingt gegeben ist, sei dahingestellt. Und zumindest Hermione hat in seinem Unterricht ja durchaus etwas gelernt - allerdings hat sie sich auch dazu herabgelassen, zuzuhören und die Hausaufgaben zu machen :boese: Selbst der beste Lehrer erreicht nichts, wenn die Schüler nicht motiviert sind :gruebel:

Ich hatte meinen persönlichen "Snape" im Bilanzbuchhalterkurs in Umsatzsteuer - und habe die Steuerklausur auf Anhieb bestanden :huepf: Bei den Durchfallquoten der IHK war ich damit hochzufrieden.

Dumbledore hatte einen Plan und hat diesen durchgesetzt - koste es was es wolle. Er sagt das selbst in Band 5, dass er sich vorwirft, sich mehr um Harrys Glück als um den Plan gekümmert zu haben, trotz der vielen Menschenleben, die er dadurch gefährdet hat. Wenn man ihm etwas vorwerfen kann, dann diese Kompromisslosigkeit. Und da war ich dann endgültig auf der Seite von Snape. Dumbledore hat die Menschen in seiner Umgebung - und vor allem die, die ihn bewundert und verehrt haben - skrupellos missbraucht für seine "edlen" und "selbstlosen" Ziele.

Der Zweck mag vielleicht manchmal die Mittel heiligen, aber eigentlich sollten die Mittel den Zweck heiligen :gruebel:
"Ich verstehe nichts von Unterhaltung. Wenn Sie mich nach dem Namen einer aktuellen Popgruppe fragen, muss ich wochenlang nachdenken. Und wenn mir dann ein Name einfällt, werden Sie mir sagen, dass das ein Streichquartett ist."
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ann-susanna

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3

Wednesday, January 11th 2012, 4:24pm

Ich stimme Neles Ausführungen zu. In einem Internat sind viele Dinge nicht mit einer herkömmlichen Schule zu vergleichen - zumal man mit den Lehrern quasi 24 Stunden zusammen ist und diese einem nicht nur als Lehrperson gegenüber stehen. Dumbledore hat sicherlich immer nach besten Gewissen gehandelt, wenngleich auch ich sein VErhalten gegen Ende streckenweise in Frage gestellt habe - wie Nele schon sagte, seine Entscheidungen wurden zu sehr von dem Wunsch geleitet einer "guten Sache" zu dienen.
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Araminta

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4

Saturday, January 14th 2012, 1:40am

Zum anderen wird dort ein gewisser Wettbewerb untereinander bzw. unter den Gruppen/Häusern gefördert (weiß ich von Leuten, die in England zur Schule gegangen sind bzw. dort unterrichtet haben).

Ist das wirklich so?
Mich hat das oft irritiert.
Dieser Häuserkampf motiviert sicher viele Schüler aber die Schwachen bleiben noch mehr auf der Strecke als bei unserem Schulsystem. Die Schwächeren, könnte ich mir vorstellen, DEmotiviert dieses "Spiel".

Ich weiß nicht wo Dumbledore ein schlechter Schulleiter gewesen sein soll?
So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.







:schaf:

5

Saturday, January 14th 2012, 6:12pm

Ist das wirklich so?
Mich hat das oft irritiert.
Dieser Häuserkampf motiviert sicher viele Schüler aber die Schwachen bleiben noch mehr auf der Strecke als bei unserem Schulsystem. Die Schwächeren, könnte ich mir vorstellen, DEmotiviert dieses "Spiel".



Also, ich habe mal einen englischen Krimi gelesen, der im Internatsmilieu spielte. Ich kam mir vor wie in Hogwarts, nur dass nicht rumgezaubert wurde. Es gab auch in diesem Internat vier Häuser mit Hauslehrern, Präfekten, Headboys (es war eine Jungenschule) etc...Unglaublich ähnlich mit Hogwarts. Und die Häuser standen auch im Wettbewerb miteinander, hatten leicht unterschiedliche Uniformen, unterschiedliche Hausembleme etc....

Man kann DD viel vorwerfen,aber vielleicht tut man ihm etwas Unrecht. Ich kann mir vorstellen,dass der Direktor ganz andere Dinge erledigen muss, als ein dt. Schulrektor. DD unterrichtet ja z.B. auch nicht, ist viel weg etc, für den alltäglichen Kram nicht zuständig.. Ich denke mir, dass die Hauslehrer weitgehend die Position einnehmen, die an unseren Schulen der Direktor hat.

Man kann DD also persönlich wohl keinen Vorwurf machen. Dem Schulsystem "Hogwarts" aber sehr wohl. Da werden Schüler mal eben in Lebensgefahr gebracht, es greift niemand ein, wenn eine Lehrerin (Umbridge) ihre Schüler foltert, etc...
Den magischen Eltern ist es vielleicht egal, denn sie kennen es nicht anders. Aber ich glaube, es ist gut, dass die MuggleEltern nicht wissen, wie es in Hogwarts konkret zugeht. Ich glaube nicht,dass ich damit einverstanden wäre, wenn mein Sohn mit einem Drachen konfrontiert wird.

Warum DD manchmal so fachliche Katastrophen einstellt, wird sein Geheimnis bleiben. Und was Snape angeht: fachlich war er sicher einsame Spitze, aber pädagogisch eine Null. Man vergleiche nur seinen Unterricht mit dem von Remus.


In der Auswahl seiner Feinde kann man nicht sorgfältig genug sein.
(Oscar Wilde)

mrs_karkaroff

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6

Monday, January 16th 2012, 12:35pm

Du meinst wahrscheinlich das Buch von Elizabeth George (Titel fällt mir gerade nicht ein).

Mein häufig bespötteltes Elite-Gymnasium hat eine Partnerschaft mit einem Internat in der britischen Partnerstadt. Einige Auserwählte durften dort mal ein halbes Jahr zur Schule gehen - ihre Erzählungen haben mich doch sehr stutzig gemacht. Es gab da auch ein Bonus-/Maluspunkte-System und einen Wettbewerb unter den Häusern. Insoweit kam mit Hogwarts nicht ganz so fremd vor :D Aber ich habe mich auch gefragt, was für Menschen so ein Schulsystem wohl ins Leben entlässt :gruebel:

Umbridge war ein besonderer Fall - sie hatte Rückendeckung vom Ministerium und dem Schulrat. Da hatten es Schüler und Eltern mit Beschwerden sicher nicht leicht. Aber immerhin gab es einige Lehrer, die versucht haben, das Schlimmste zu verhindern (ich zähle auch Snape dazu).
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7

Monday, January 16th 2012, 12:53pm

DuMein häufig bespötteltes Elite-Gymnasium hat eine Partnerschaft mit einem Internat in der britischen Partnerstadt. Einige Auserwählte durften dort mal ein halbes Jahr zur Schule gehen - ihre Erzählungen haben mich doch sehr stutzig gemacht. Es gab da auch ein Bonus-/Maluspunkte-System und einen Wettbewerb unter den Häusern. Insoweit kam mit Hogwarts nicht ganz so fremd vor :D Aber ich habe mich auch gefragt, was für Menschen so ein Schulsystem wohl ins Leben entlässt :gruebel:
).

Leute mit einem ausgeprägten Sinn für Seilschaften und corporate identity.
ehrlich gesagt, auch wenn sie sehr klassenbewusst sind, halte ich die Engländer nicht für schlechtere Menschen als uns.
Ich kenne einen jungen Mann, jetzt erwachsen, der hier in Dt. schulisch eine Katastrophe war. Er hat gemobbt, er wurde gemobbt, wurde zum Schulverweigerer. Seine Eltern konnten es sich leisten (!!) und haben ihn mit 14 in ein englisches Internat geschickt. Dort ist er aufgegangen wie ein Blümchen. Er ist unter anderem in einen schulischen Ruderclub eingetreten. Als er voolljährig wurde, hat man ihm die brit. Staatsangehörigkeit angeboten, die er dann angenommen hat. Er ist dann mit der brit. Ruderermannschaft in Peking gestartet. Jetzt studiert er in Oxford.
Die Mutter hat mir von den Bedingungen in seiner Schule erzählt. Ich bin vor Neid blass geworden. Sehr kleine Klassen, bestens ausgestattet, enge Betreuung durch die Lehrer etc...
Toll. Einfach nur toll. Leider sündhaft teuer.

Ob Snape wohl Stipendiat war? Seine Eltern hatten ja eher kein Geld.
Haben die Weasleys das Schulgeld selbst aufgebracht? Kann ich mir bei den vielen Kindern nicht denken. Oder wurden sie durch Fördergelder finanziert?

(Richtig. Es war Elisabeth George)


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Araminta

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8

Saturday, January 21st 2012, 1:17am

Albus Dumbledore ging wohl nach dem Prinzip vor: Im Zweifel für das Wohl aller :hmm

Darüber kann man streiten, aber wo wäre die Zaubererwelt OHNE ihn?
Selbst bei der ersten Machtübernahme hat Dumbledore den Widerstand geleistet weil das Miinsterium dazu nicht fähig war.
Den "Phönixorden" hat auch Dumbleodere gegründet, weil offenbar niemand in der Lage war, den Widerstand zu koordinieren.

Und später....wer hätte das mit den Horkuxen herausgefunden?
Vielleicht irgendwann, später mal. Wer weiß, was Voldemort inzwischen eingefallen wäre um seine Seelen zu retten...und unsterblich zu machen.

Dumbledore mag ein paar Schäfen zur Schlachtbank geführt haben aber sicher nicht um seine eigene Haut zu retten und sie hatten die Wahl.
So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.







:schaf:

9

Saturday, January 21st 2012, 5:04pm

Die Wahl? Wo denn? Sie wussten doch von nichts.


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Araminta

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10

Thursday, February 2nd 2012, 12:36am

was hätten sie sonst getan?
Sie wussten von nichts? Was hätten sie ohne Dumbledore gewusst?
GAR nichts!
Und er hatte guten Grund allen anderen nichts davon zu sagen.
So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.







:schaf:

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Hexchen

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11

Thursday, February 2nd 2012, 9:19am

Andererseits duldet er, daß unsichere Schüler gemobbt werden, es herrschen Bandenkämpfe zwischen den Häusern, ganz abgesehen von den Viechzeug, was da in seinen Haus rumkreucht und schon mal einen Schüler in Lebensgefahr bringt.

Er sollte schon in einzelnen Fällen durchgreifen, Snape auf die Finger klopfen, Draco mal die Meinung geigen und vielleicht ein Schädlingskommando kommen lassen ( ;) )
Manchmal sind die Dinge gar nicht so
Wie man sich`s vorgestellt hat- Sondern besser
Manchmal ist das einzige, was zählt
Dass ich nicht nachdenke
Sondern vergesse
Mach die Lichter an

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Zurück aus Azkaban

Bridget Jones goes Hogwarts

12

Thursday, February 2nd 2012, 11:37am

Zumindest sollte Dumbledore den Häuserkrieg nicht auch noch fördern, indem er Belohnungspunkte für "sein" Haus bewusst so vergibt, dass sie ein anderes Haus vom Sieg verdrängen. Und das noch so offensichtlich, dass es selbst der Dümmste merkt!

Aber gerade Dumbledores Bemerkung in Snapes Erinnerungen ("manchmal lassen wir den sprechenden Hut zu früh entscheiden") zeigt ja, dass auch er glaubt, dass der Hut im Normalfall Recht mit seiner Einstufung (und damit auch Abwertung) der Schüler hat.



Was Snapes Unterrichtsmethoden betrifft, sollte Dumbledore wirklich einmal nachhaken. Allerdings ist er nicht ganz unschuldig daran, denn er war es doch, der Snape damals, als jungen Burschen und ohne pädagogische Erfahrung, dafür aber mit schlechten Erinnerungen an seine eigene Schulzeit, eingestellt hat. Was sicher niemandem gut getan hat, weder Snape noch den Schülern. Dass Dumbledore ihn machen lässt, weil Kinder wie Harry lernen sollen, auch mit fiesen Lehrern fertigzuwerden, halte ich für eine Ausrede. Wahrscheinlich ist Dumbledore nur zu dickfellig. Und das gleiche vermute ich bei Schülern wie Draco. Dumbledore hat sich auch zu Rumtreiberzeiten nicht um Schülerstreitigkeiten gekümmert. Warum sollte er es jetzt tun? Ja, er kümmert sich ja nicht mal selbst darum, als er merkt, dass Dracos Mordversuche andere Schüler gefährden, sondern überlässt das Snape, dem er dann vorwirft, nicht genug aufzupassen. Also, ich hätte da keine ruhige Minute gehabt!

13

Thursday, February 2nd 2012, 12:28pm

Andererseits duldet er, daß unsichere Schüler gemobbt werden, es herrschen Bandenkämpfe zwischen den Häusern, ganz abgesehen von den Viechzeug, was da in seinen Haus rumkreucht und schon mal einen Schüler in Lebensgefahr bringt.


Interessanterweise scheint es ja keine "Häuser" mehr zu geben, als Snape Direktor war. Nicht, dass das Snapes Edelmut zuzuschreiben ist, aber trotzdem hat es so den Anschein gehabt. Der Film weist ja auch deutlich daraufhin, denn alle Schüler waren da wohl gleichgeschaltet.



Wahrscheinlich ist Dumbledore nur zu dickfellig.


Weiß ich nicht. Vielleicht war es auch schlicht nicht seine Aufgabe, sich darum zu kümmern und er hat es kaum mitbekommen, da er anderes zu tun hatte. Er war vermutlich gar nicht so viel in der Schule, sondern saß in Gremien herum, war im Ministerium etc...und als Voldemort wieder zurückkehrte, musste er den Kampf gegen ihn organisieren.
Ich denke mir, die alltägliche Schularbeit wird Aufgabe der Hauslehrer gewesen sein. Also war es wohl eher Minervas Versagen gewesen, wenn Harry gemobbt,bzw. z.B: von Umbridge gefoltert wurde und nichts passierte.
Als der falsche Moody Draco in das Frettchen verwandelte, hat sie ja auch sofort eingegriffen.
Snape wird vermutlich die Schüler seines eigenen Hauses gut behandelt haben. Er scheint ja bei seinen eigenen Schülern durchaus beliebt gewesen zu sein. Nicht nur, vermutlich, weil er anderen Schülern kräftig Hauspunkt abgezogen hat. Vielleicht war er einfach seinen eigenen Schülern gegenüber auch nett gewesen. Wer weiß.

Übrigens finde ich es interessant, dass der falsche Moody Draco so unnett behandelte. Immerhin ist Draco der Sohn des führenden Todessers und müsste daher eigentlich von Barty Crouch jun. bevorzugt werden. Gut, er musste sich tarnen, da niemand merken durfte, dass er nicht Moody war, aber er hat es bei Draco ganz schön übertrieben. Wie Minerva richtig sagte. Na ja, vermutlich wollte Rowling damit ihre Leser noch mal gründlich in die Irre führen.


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14

Thursday, February 2nd 2012, 1:11pm

Im Film bleiben die Häuser bestehen, zumindest bestehen sie nach Snapes Vertreibung wieder. Möglich, dass Snape nicht so großen Wert darauf legte; schließlich hatte er genug damit zu tun, den Schein zu wahren. Und Voldemort wollte ja (ob auch im Film oder nur im Buch weiß ich jetzt nicht) sowieso nur noch ein einziges Haus, in dem nur noch Reinblüter hätten sein dürfen.

Aber McGonagall wendet sich im Film nach Snapes Vertreibung ausdrücklich gegen die Slytherins. Und als Harry und seine Freunde 19 Jahre später ihre eigenen Kinder zur Schule bringen, gibt es immer noch die Häuser-Aufteilung, und auch seine Kinder lassen sich einreden, dass Gryffindor gut und Slytherin schlecht ist.

15

Thursday, February 2nd 2012, 4:00pm

Aber McGonagall wendet sich im Film nach Snapes Vertreibung ausdrücklich gegen die Slytherins


Aber nur im Film. Und das ist schlecht gemacht im Film. Alle kleineren Schüler müssen die Schule verlassen und dürfen nicht kämpfen. Den Slytherins stellt Minerva es frei, ob sie kämpfen oder gehen wollen. Pansy ist die Anführerin der Schüler, die gehen wollen.
Soweit ich mich erinnere, entscheiden sich aber sehr wohl auch Slytherins für das Kämpfen gegen Voldemort.


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16

Friday, February 3rd 2012, 10:30pm

Das dieser Häuserkampf so gefördert wird, habe ich auch nie wirklich verstanden. Aber in einigen Beiträgen von Usern wurde erklärt, dass das in England wohl mehr oder weniger so üblich ist.

Übrigens finde ich es interessant, dass der falsche Moody Draco so unnett behandelte. Immerhin ist Draco der Sohn des führenden Todessers und müsste daher eigentlich von Barty Crouch jun. bevorzugt werden. Gut, er musste sich tarnen, da niemand merken durfte, dass er nicht Moody war, aber er hat es bei Draco ganz schön übertrieben. Wie Minerva richtig sagte. Na ja, vermutlich wollte Rowling damit ihre Leser noch mal gründlich in die Irre führen.

Im Buch war es ja so, dass Barty Crouch jr. einen Hass auf die Malfoys hatte weil die oder vielmehr Lucius, aus dem Staub gemacht hat und vor dem Zauberergamot seine Unschuld beteuerte, da er angeblich vom Imperiofluch bessesen war, was ja nicht stimmte.
Barty jr. war ja als Todesser der Ansicht, dass man auch dann dazu stehen muss wenn es hart auf hart kommt. Im Prinzip hat er sich ja als eine Art Märtyrer gesehen, während Malfoy in seinen Augen ein Verräter war. Deswegen ist er auch so hart zu Draco gewesen.
So habe ich mir das immer vorgestellt.
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:schaf:

17

Saturday, February 4th 2012, 4:32pm

Im Buch war es ja so, dass Barty Crouch jr. einen Hass auf die Malfoys hatte weil die oder vielmehr Lucius, aus dem Staub gemacht hat



Autsch. Ich merke, ich muss die Bücher noch mal lesen.


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Hexchen

Hufflepuffs Glücksfee

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18

Monday, February 6th 2012, 9:23am

Schätze mal als Snape Direktor war, gab es offiziell bloss eine Gruppe die zählte und das waren Reinblütler, denen eingeprägt wurde, daß sie über alle anderen erhaben sind. Denke mal, da waren Häuser zweitrangig.
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19

Monday, February 6th 2012, 1:45pm


- er setzt seine Leute, z.B. Snape, aber auch Schuljungen wie Harry und Draco, wie Schachfiguren im Kampf gegen Voldemort ein
Das ist mir allerdings auch sehr sauer aufgestossen. Gut, Harry seine Aufgabe abnehmen konnt er nicht. Aber mehr erzæhlen kønnen hætte er ihm doch! Harry war zwar noch sehr jung und vllt auch zu jung um åber einige Dinge Bescheid zu wissen. Dennoch war er eindeutig auch zu jung zum Sterben! Und diesem Risiko wurde er so verstærkt ausgesetzt.
"If they can't see why I'm with Yoko [...],
they don't see anything."

Honeydukes

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Monday, February 6th 2012, 7:44pm

Bei der Auswahl seiner Lehrer hat Dumbledore nicht die allerbeste Hand. In den Büchern lesen wir von einigen, die keine guten Lehrer sind. Snape bevorzugt offen die Schüler aus seinem Haus. Hagrid hat einen Hang zu gefährlichen Monstern. Die Wahrsagelehrerin und ihr Fach hält DD selbst für einen Witz. Binns war zu Lebzeiten kein guter Lehrer und daran hat sich in den letzten Jahrhunderten nichts geändert.
(Von den wechselnden Lehrer in VgddK mal ganz abgesehen.)

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