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[Schauspieler] Emma Watson im Interview

Decanó

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Lieblingsbuch: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

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Saturday, May 2nd 2009, 1:49pm

Emma Watson im Interview

Die Homepage Wizard Universe interviewte vor kurzem Daniel Radcliffe, Emma Watson sowie Rupert Grint, um mit ihnen über den sechsten Film "Harry Potter und der Halbblutprinz" zu sprechen.

Heute können wir euch das übersetzte Gespräch mit Emma Watson präsentieren. Klickt hier, um zum Originalinterview zu gelangen.

Was ist Hermines größter Moment und Sequenz im 6. Film?
WATSON: Da ist dieses gemeine Mädchen namens Laveder, die ein Auge auf Ron geworfen hat. Das tritt am Anfang des Films auf, als Hermine und Ron endlich zusammenkommen sollen und dann tritt sie auf. Hermine ist sensibel und wirklich ein bißchen gemein.
Und es passiert eine Menge, wie sie Lavender verachtet. Nicht wirklich, weil sie ihr Ron wegnimmt, eher weil sie das genaue Gegenteil von Hermine ist. Also ist es sehr komisch und auch traurig für sie. Ihr Part ist sehr Ron-lastig.

Glaubst Du, dass die Fans des Buches den Film als eine getreue Adaption einschätzen?
WATSON: Ich hoffe doch. Ich denke, dass wir soviel wie möglich übernommen haben, ohne daraus einen 10 Stunden Film zu machen. Wir hatten noch nie vorher solch eine Beschwerde und ich bin wirklich ein großer Fan der Bücher. Ich habe jedes drei oder viermal gelesen und ich denke, das ist wirklich ein guter Focus für uns.

Wenn Du zurückblickst auf die Dreharbeiten zu diesem Film, was wird Dir am meisten in Erinnerung bleiben?
WATSON: Was am meisten hängengeblieben ist, ist Rons Quidditch-Szene. Das war so lustig. Rons komisches Timing ist so brilliant und er ist so lustig. Da ist diese großartige Szene, wo Hermine und Lavender um Ron kämpfen, da hatten wir echt Spaß. Bei Dumbledores Todesszene war die Nacht echt eisekalt und das war auch eine wirklich traurige Szene.

Was sind die Pro und Contras, wenn man mehrmals den gleichen Regisseur hat im Gegansatz zu wechselnden Regisseuren jedesmal?
WATSON: Es machte viel Spaß, neue Regisseure zu haben, weil da mehr Energie ist und Du wußtest, dass da jedesmal etwas neues passierte. Aber David [Yates] ist ein sehr guter Regisseur und ich denke, er hat jedesmal einen guten Job gemacht. Wenn Du jemanden kennst, kannst Du ihm vertrauen und das gab ihm die Chance, ein paar andere Sachen zu versuchen.

Bei der ersten Presse-Vorführung sagten David Haymen und Chris Columbus beide, dass sie überall nach Kindern gesucht haben, die auf der einen Seite schauspielern können und auf der anderen Seite auch mit dem Ruhm umgehen können, der das mit sich bringt. Wie sicher bist Du, dass Du das alles bewältigen kannst. Und wo ist der Unterschied zu dem, was in Deinem Kopf 10 Jahre zuvor war?
WATSON: Das lustige ist, dass ich niemals realisiert habe, dass ich berühmt werden könnte. Das ist mir nie eingefallen. Ich war nur für ein paar Part zum Vorsprechen und ich habe den Character so sehr geliebt. Ich fühlte, dass ich sie spielen könnte und Chris Columbus gab mir viel Vertrauen. Und dieses Berühmtsein hat nie mein Zuhause berührt, niemals. Wenn du einen Film drehst, dann bist Du ein Teil in einer Blase und Du realisierst wirklich nicht, welche Auswirkung das auf den Rest der Welt hat. Das kommt erst in diesen unwirklichen Momenten, wie zum Beispiel bei einer Premiere, wenn der Film rauskommt. Dann habe ich realisiert, dass ich berühmt bin, aber meistens vergess ich das.

Falls du mit Schauspielern weitermachst, wenn "Harry Potter" abgeschlossen ist, suchst du dann nach Rollen, die möglichst weit entfernt sind vom Charakter der Hermine?
WATSON: Ich würde gern jemanden spielen, der ein bisschen anders ist, ja. Aber ich würde keinen Verbrecher spielen, nur um von Hermine loszukommen. Das wird sehr interessant, wenn ich eine Rolle finden könnte, für die ich genausoviel empfinde wie für Hermine. Ich habe einfach gefühlt, dass ich diese Rolle spielen möchte und ich habe bis jetzt noch kein Script gelesen, bei dem ich das gleiche Gefühl hatte.

Die Interviews der beiden anderen Darsteller werden wir euch präsentieren, sobald wir sie übersetzt haben. Freut euch schon einmal auf Daniel Radcliffe. Ein großes Dankeschön an alanasnape fürs Übersetzte!

*Quelle
*Zum Artikel auf der Hauptseite

Decanó, 02.05.2009

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