In einem neuen Interview sprach Schauspieler
Tom Felton darüber, wie es ist, seinen Charakter Draco Malfoy zu spielen und wie dieser sich im sechsten Film
"Harry Potter und der Halbblutprinz" entwickelt hat.
Magst du es den bösen Jungen zu spielen?
Sehr sogar. Es ist immer lustiger, den bösen Menschen zu spielen. Ich mag es zu denken, dass ich im echten Leben ein netter Kerl bin, deshalb kann ich meinen ganzen Ärger abblocken und ihn in den gemeinen Charakter einfließen lassen.
Werfen dir Kinder auf der Straße böse Blicke zu?
[lacht] Am Set sind die kleineren Kinder sehr gespannt, Draco zu treffen. Dann, wenn sie mich sehen, denken sie: 'Moment einmal! Diesem Typen kann man nicht vertrauen.' Dann verstecken sie sich hinter den Beinen ihrer Eltern. Ich kann das nur positiv aufnehmen.
Erzähl uns, wie sich Dracos Charakter in diesem Film verändert.
In der vorherigen Jahren war Draco nur ein nerviger, schleimiger Idio t. Jetzt spielt er eine quälerende Rolle in Harrys jungem Leben. Er will wie Harry auf der dunklen Seite sein, aber er ist nicht aus dem selben Holz geschnitzt. Er hat nicht Harrys Mut.
Glaubst du, dass du immer die Rolle eines Bösewichts spielen wirst?
Es gibt nichts, was mir Sorgen machen sollte, weil wir noch alle so jung sind, wir haben eigentlich gerade erst begonnen. Das Konzept von Typecast [auf eine bestimmte Rolle festgelegt werden] in einem Alter von 18 oder 19 Jahren ist wirklich dumm. Ich würde gerne meinen Horizont erweitern, aber ich würde auch gerne die Rolle des Bösen wieder annehmen.
Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein internationaler Frauenschwarm wie Robert Pattinson werden würdest?
Ich bin mir nicht sicher, wie ich damit zurechtkommen würde, wenn alle Mädchen nach mir schreien, egal wo ich hingehe. Ich möchte mein privates Leben mir überlassen und in der Lage zu sein, überall hinzugehen, ohne einen Menschenauflauf zu verursachen. Obwohl...ich bin sicher, dass ich sehr gut damit umgehen könnte!
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