Am 23. Februar sendete
BBC Radio 2 im Zuge von David Puttnams Reihe
Century of Cinema ein Interview mit einigen Mitgliedern des Harry-Potter-Produktionsteams. Folgende Aussagen von David Heyman (Produzent), Stuart Craig (Ausstatter) und Nick Dudman (Maskenbildner) haben wir für euch übersetzt:
Stuart Craig verriet, dass er nein gesagt hätte, wenn anfangs von ihm verlangt worden wäre, 10 Jahre an diesem Projekt zu arbeiten. Zu seiner großen Überraschung beschäftige er sich nach all dieser Zeit immer noch damit und hätte alles davon genossen.
Nick Dudman sagte, dass J. K. Rowling das Fantasygenre annehmbar für jedermann gemacht hätte. Der Anteil von Fantasy sei heutzutage gewaltig im Vergleich zu den Ausmaßen aus früheren Zeiten, als es Harry Potter noch nicht gab. Der Zahlen der Kinokassen zeigen, dass viele Leute diese Filme lieben.
David Heyman: „Als Jo Rowling das erste Buch schrieb, wusste sie, was das Ende sein würde. Es war erstaunlich, dass sie, als ich sie zum ersten Mal traf, schon alles entworfen hatte.“
David Heyman äußerte, dass die Motive der Bücher und Filme universell nachempfindbar wären – das wäre das Herzstück von Jos Geschichten.
David Heyman sagte, dass er in erster Linie daran interessiert ist, die bestmögliche Adaption von Jos Buch zu machen. Jedes Mal würden sie die Geschichte so gut erzählen, wie sie können. Das sei der Schlüssel und die Grundlage, denn wenn sie einen schlechten Film herstellen würden, wäre alles bedeutungslos.
David Heyman bestand darauf, dass er das Franchise nicht als Marke sehe, sondern als Film. Der Interviewer erzählte ihm, dass die meisten Leute der Meinung seien, dass es sich um eine Marke handele.
David Heymans Ansicht, warum der erste Film bisher der erfolgreichste blieb: „Die beste Erfahrung mit der Welt. Die Menschen wollten den Anfang sehen.“
David Heyman verriet, dass die Gespräche über den Harry-Potter-Themenpark erst zustande kamen, als sie den 5. Film drehten.
Nick Dudman sagte, er wäre zu diesem Zeitpunkt sehr stolz darauf, an etwas mitzuarbeiten, das historisch einzigartig wäre. Es drücke dem Britischen Kino einen Stempel auf.
*
Quelle 1 |
Quelle 2
*
Zum Artikel auf der Hauptseite