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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Eine traurige Erinnerung

Kapitel 1


Eine traurige Erinnerung


*


Irgendwo im südwestlichen England liegt ein kleines idyllisches Dorf, eines wie viele
andere in diesen Regionen. An dem auf den ersten Blick eigentlich nichts besonderes
ist.
Die Muggel, also die nichtmagischen Menschen, wie sie von der
Zaubereigemeinschaft genannt werden, die sich hierher verirren, sehen nur ein
kleines nichtssagendes Dorf. An dem es nichts gibt, außer einer kleinen Kirche mit
einem Friedhof daneben.
In der Mitte des Dorfplatzes steht eine Statue. Also alles in allem nichts was
lohnenswert ist, dorthin zu reisen.
Wer sich wirklich einmal aus der nichtmagischen Welt hierher an die Grenze des
Ortes verirrt, hat das dringende Bedürfnis etwas sehr wichtiges vergessen zu haben
und kehrt um, so als wenn er nie dort gewesen ist.
Nun was es aber trotzdem zu etwas besonderem macht ist, dass es ein Zaubererdorf
ist, welches Godrics Hollow heißt. Romantisch und verträumt zwischen Wäldern,
Wiesen und Seen verborgen, leben hier nur Hexen und Zauberer mit ihren Familien
harmonisch miteinander.
Mitten auf dem Dorfplatz, prangt eine lebensgroße Statur von Godric Gryffindor,
dem Gründer dieses kleinen idyllischen Ortes.
Er ist einer der verstorbenen vier Mitgründer von Hogwarts, der Schule für Hexerei
und Zauberei, die in Schottland liegt.
Eine Schule, die Zaubererkinder von ihrem elften Lebensjahr an sieben Jahre lang
besuchen, um dort in Hexerei und Zauberei ausgebildet zu werden.


***


Seit ungefähr vier Monaten nach einer mehrmonatigen Renovierungsphase mit seinen
besten Freunden Sirius, Remus, Thomas und Peter, sowie seinem Vater und
Patenonkel leben James - Michael Potter und seine Freundin Liliana - Susanne Evans
hier zusammen.
James hat das Haus in Godrics Hollow von seinen Großeltern geerbt, wo diese noch
letztes Jahr glücklich und zufrieden gelebt haben, welche vor knapp 14 Monaten auf
grausame Weise und viel zu früh aus ihrem Leben gerissen worden sind ...
Das Haus steht inmitten eines großen Landstrichs, umgeben von Wiesen, Wald und
einem großen See, an dem ein Steg und ein Bootshäuschen angelegt sind.
Vor dem Haus ist ein schöner Blumengarten, den ein weißer Gartenzaun einzäunt und
daran grenzt eine wunderschöne Obstplantage.
Hinter dem Haus liegt das Quidditchfeld, welches an einem dichten Wald endet.
In diesem Haus leben James – Michael Potter, Aurorstudent im sechsten Semester des
Zaubereiministeriums und seine Freundin Lily - Susanne Evans.
Kinderärztinstudentin auch im sechsten Semester im Sankt Mungo und
Zaubertränkeassistentin des Versuchslabors im Zaubereiministerium.
Sie haben sich in Hogwarts als wiedergeborene kennengelernt, aber es brauchte über
sechs Jahre bis James sich seine Hörner abgestoßen hat und es endlich geschafft hat,
Lily seine aufrichtige Liebe zu beweisen und sie, sie endlich erwidert hat.
Kurz danach kam auch ihre Erinnerung an ihr erstes gemeinsames Leben zurück und
sie wissen dass, das Schicksal es gut mit ihnen gemeint hat, und das sie noch einmal
eine zweite Chance bekommen haben, um endlich ein Leben mit ihrer Familie
gemeinsam zusammen glücklich zu leben.


***


James arbeitet als Aurorstudent im Zaubereiministerium und Lily als Heilerstudentin
im St. Mungos, das magische Krankenhaus der Zaubergemeinschaft in London.
Beide müssen ein dreijähriges Studium absolvieren und sind nun am Anfang ihres
zweiten Semesters.
Heute ist der 25.02. Lilys 19ter Geburtstag und für diesen Tag hat sich James etwas
ganz besonderes ausgedacht.
Es ist noch ziemlich früh, als er sich aus dem Zimmer schleicht. Mit einem Lächeln
auf dem Gesicht sieht er noch einmal kurz auf seine schlafende Freundin, bevor er
leise die Tür schließt um ins Nebenzimmer zu gehen. Er hat am Vorabend schon seine
Kleidung dorthin gebracht um sich dort im Badezimmer anzuziehen, damit er Lily
nicht weckt.
Nun ist er auf dem Weg zur Küche um alles für ein Geburtstagsfrühstück
vorzubereiten.
Liebevoll deckt er den Tisch mit einer cremeweißen Tischdecke. Zwei Gedecke des
romantischen Kaffeeservices, das Lily zum Einzug von ihren Eltern geschenkt
bekommen hat. Es ist mit kleinen Lilien bemalt, die sie so sehr liebt. Ein paar
Lilienblüten streut er um ihr Gedeck und eine Kerze findet auch ihren gewünschten
Platz. In die Mitte des Tisches kommt ein bunter Lilienstrauß mit einer
Seidenschleife. Auf der in goldenen Buchstaben steht:
*
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein Engel.
Alles Liebe James

*

Ihren Platz verzaubert er so, dass wenn sie sich setzt, es Konfetti und Blütenblätter
auf sie regnet.
Er lehnt den Ersten von drei Briefen die er für sie vorbereitet hat an ihre Kaffeetasse
und drapierte ein rotes blumenförmiges Samtkästchen daneben.
Er hat lange suchen müssen, um die Kette mit dem kleinen Engelsanhänger zu finden.
Die Kette ist aus Rot - Weiß - Gelbgold verschlungen, der Engel in Gelbgold.
Er hat perlmuttfarbene Flügelchen, winzige Smaragde als Augen und ein kleines
Rubinherz auf der Brust. In seinem rechten Händchen hält er einen winzigen
Sternenstab.

*

Schon hört James den Wecker klingeln und kurz darauf seine Liebste oben im
Schlafzimmer werkeln und stellt schnell noch Croissants, Brötchen, Marmelade und
Honig auf den Tisch.
Am Fenster klopft es leise, wie jeden Morgen kommt die Eule mit dem
Tagespropheten. Er öffnet schnell das Fenster und nimmt die Zeitung entgegen.
Steckt die drei Knuts in den kleinen Lederbeutel an ihrem Bein und bietet ihr einen
Eulenkeks und etwas Wasser an, welches sie gerne annimmt bevor er sie wieder aus
dem Fenster lässt und es schließt.
Gemütlich setzt er sich an den Küchentisch, schüttet sich einen Kaffee ein und
beginnt im Tagespropheten zu lesen.
Doch schon die erste Schlagzeile lässt ihn schwer schlucken. Denn schon wieder ist
eine ganze Muggelfamilie dieses mal in Greenwich von den Todessern ausgelöscht
worden.
Kein Tag vergeht mehr ohne irgendwelche Schreckensnachrichten über Mord,
Totschlag, Folter und Verschleppung durch Voldemort und seine Anhänger.
Das geht nun schon über Jahre so und gerade in der Aurorenzentrale häuften sich die
Einsätze und auch die Aktenberge.
Allen sitzt die Angst im Nacken, um ihre Freunde und Familien, denn niemand ist
mehr vor Übergriffen sicher und kann wissen wen es als nächsten trifft.
Gerade wenn man Potter, Weasley, Longbottem oder Black heißt, muss man jederzeit
mit Angriffen der Todesser rechnen. Natürlich ist auch bekannt, dass der Älteste
Blackerbe sich gegen seine Familie gestellt hat, weil diese mit Voldemort
sympathisierte.
Denn sie alle sind nun als Muggelfreunde und Blutsverräter verschrien.
Auch all die anderen Mitglieder aus dem Orden des Phönix. Die, welche sich mit
ihnen gegen ihn stellen und einen unerbittlichen Kampf, für ein Leben in Frieden
nebeneinander mit der magischen und nichtmagischen Welt zu führen.


***


°°


Seine Gedanken gehen wieder einmal 14 Monate zurück ...
Da hatte seine Familie schmerzhaft erfahren müssen, was es heißt, Potter zu heißen,
und sich auch noch gegen Voldemort gestellt zu haben.
Denn seine Großeltern sind bei einem Angriff auf offener Straße von Voldemorts
Todessern getötet worden.
Sie hatten keine Chance gehabt ihnen zu entkommen, denn sie waren ihnen
körperlich und zahlenmäßig weit unterlegen. Nur weil sie die Eltern von Liam Potter
dem Chef der Aurorenzentrale waren, dies alleine hatte ihnen ausgereicht, sie
regelrecht in aller Öffentlichkeit hinzurichten und ihrer Familie damit eine Warnung
zukommen zu lassen.
Sie waren die liebevollsten Menschen, die es jemals gegeben hat, davon war James
felsenfest überzeugt. Jederzeit waren sie für andere da und ihr Tod war so sinnlos,
wie grausam gewesen ...


***


*** Rückblick ***


Hätte James nur geahnt, wie dieser erste Außeneinsatz ihn an seine eigenen Grenzen
bringen würde und in sein Leben so grauenvoll einschneiden würde ...
Dass diese Bilder sich auf ewig in sein Gedächtnis einschneiden würden und ihn nie
mehr loslassen würden. Er wäre weiter und schneller gerannt als jemals zuvor, vor
etwas anderem in seinem ganzen Leben.


°*°


Es war ein wunderschöner Sommertag, doch schon kurz nach dem Mittagessen
ging ein Notruf in der Aurorenzentrale ein.
Der einige der Jungauroren zu ihrem ersten wirklichen Einsatz nach
Muggellondon führte. Man wusste nur, dass es ein Todesserangriff war und sie
flüchtig waren.
Moody hatte ihn, Sirius und Isa zu sich gerufen.
Ein Routineeinsatz hatte er ihnen erklärt, sie sollten Anwohner, Zeugen und
Passanten befragen, sowie Spuren sichern und von den Verletzten die Namen in
Erfahrung bringen. Damit die Jungauroren auch den Ablauf auf
Außeneinsätzen kennenlernen würden.
So tauschten sie ihre Zaubererkleidung gegen ihre dunkelblauen
Aurorenuniform.


*


Welche sie immer in der nichtmagischen Welt trugen und pinnten ihre Abzeichen an
die Jacken. (Auf denen ihr Name und einige Buchstaben zu lesen waren.
(J P JA, i 2 th S d ZM. Zum Beispiel:
James - Potter, Jungauror im zweiten Semesters des Zauberministerium).
Doch konnten die Muggel nur ganz gewöhnliche Namensschildchen sehen.
Sie nahmen noch ihre Ausweise vom Schreibtisch und steckten sie in die Innenseite
ihrer Jacken.
So waren die drei Moody zum Atrium gefolgt. In einer kleinen verlassenen Gasse,
nur wenige Schritte vom Ort des Geschehens entfernt kamen sie an.

*

Eine große Menschenansammlung hatte sich dort gebildet, die Polizei hatte
alles weitläufig abgesperrt ...
Ein anderes Aurorenteam hatte schon die Verfolgung der Täter aufgenommen.
Moody und seine kleine Gruppe waren auf einen der Polizisten zugegangen und
die beiden hatten sich freundlich begrüßt.
Er war im mittleren Alter, hatte strohblonde Haare und einen durchtrainierten
Körper. Seine hellblauen Augen strahlten Ruhe und Wärme aus und musterte
die Jungauroren die neben Moody standen eingehend.
An James und seinem Namensschild war sein Blick kurz hängen geblieben.
Sein Gesichtsausdruck hatte sich verändert, es lag etwas Leidvolles darin.
Mad – Eye hatte ihn ihnen als den Polizeichef der Muggel George Bayeux
vorgestellt. Er hatte auch sie freundlich begrüßt, bevor er Mad – Eye ein
Zeichen gegeben hatte mit ihm zu kommen. Sie hatten sich ein gutes Stück von
der kleinen Gruppe entfernt.
James hatte immer wieder die Blicke der beiden Männer auf sich gespürt und
den Kopf in ihre Richtung gehoben. Der Polizeichef hatte ihm wohl einen
Bericht über das abgegeben, was die Muggelpolizei schon herausgefunden
hatte.
Ihre Blicke, die immer wieder von den zwei Körpern zu ihm und zurück
gewandert waren, ließen es ihm kalt den Rücken herunterlaufen.
Etwas war hier nicht normal, das spürte er bis in jede Faser seines Körpers,
auch hatte ihn ein Gefühl beschlichen, das es ihn betraf.
Eine innere Unruhe machte sich in ihm breit, als sein Blick auf die beiden
Körper am Boden gefallen war. Sein Herz hatte wie wild angefangen zu klopfen
und sein Hals war plötzlich wie zugeschnürt gewesen.
Etwas in James sagte ihm, er solle zu ihnen gehen. Es war wie ein innerer
Zwang, dem er sich nicht hatte entziehen können.
Warum, das wusste er nicht, nur, dass er es tun sollte. Nichts war wichtig in
diesem Moment, alles andere ausgeblendet. Er hörte nur noch diese Stimme in
seinem Kopf und fühlte diesen Drang der ihn wie magisch dorthin zog.
Sirius, dem die starren trüben Blicke seines besten Freundes auch nicht
entgangen waren, hatte ihn verwirrt angesehen.
Als er dann noch sah wie blass dieser geworden war runzelte er verwirrt die
Stirn.
Er trat auf ihn zu und hatte ihm behutsam seine Hand auf die Schulter gelegt.
„Krone, was ist mit dir?“
Seine Stimme hatte mehr als besorgt geklungen.
Doch er bekam keine Antwort, denn James war langsam auf die am Boden
liegenden zugedeckten Körper zugegangen. Was Sirius so sehr an ihm
erschreckt hatte, dieser trübe Blick, sein hölzerner Gang welcher ihn im ersten
Augenblick an eine leblose Marionette erinnerte und diese nun mehr als
auffallende Blässe.
„James bitte, was ist denn los mit dir ..., rede mit mir ...!“
Hatte er es noch einmal versucht seinen Freund aus dieser Lethargie zu holen,
doch der war einfach weitergegangen. Was war mit ihm geschehen? Er war
doch vor ein paar Minuten noch völlig in Ordnung gewesen!
Auch Isa war auf die beiden Freunde aufmerksam geworden und hatte ihnen
hinterher gesehen.
„Siri ..., was ist mit ihm?“, wollte sie gerade fragen als ein lauter Ruf und
ein ...: „Nein James ..., tue das nicht ...!“, sie erschrocken herumfahren ließ
und sie ihren Vater sah, der sich einen Weg durch die Schaulustigen bahnte.
Doch es war schon zu spät ...
James war schon in die Hocke gegangen und hatte die Decke beiseite
geschlagen und den Mann etwas zu sich gedreht, um ihm ins Gesicht zu sehen
zu können. Nun hatte er auch das Gesicht der Frau neben ihm erkannt. Die
durch den Körper vorher verdeckt gewesen war.
Er wollte schreien ..., weinen ..., um sich schlagen ..., doch nichts geschah denn
er war starr vor Qual und kein Ton kam über seine Lippen.
Er wollte davonlaufen ..., doch seine Beine wollten ihn nicht tragen.
Seine Augen mussten sich geirrt haben, seine Gedanken wollten und konnten es
einfach nicht glauben. Aber sein Herz wusste, dass es wahr war, denn da war
nur noch eine große Leere in seinem Herzen geblieben und dieser endlose
Schmerz tief in seiner Seele.
Er spürte nicht die Tränen, die nun immer zahlreicher wurden und weiter seine
Augen verließen und an seinen Wangen herunterzulaufen begannen.
Hörte nicht mehr die Stimmen und das Rufen der Anderen.
Fühlte nur den Schmerz in seinem Herzen und das Leid des Verlustes seiner
über alles geliebten Großeltern, der ihn in diesem Moment getroffen hatte.
Und so langsam hatte auch James Potter die grausame Realität wieder
eingeholt, seine Großeltern waren unwiederbringlich Tod.
Mit einer unglaublichen Anstrengung hob er seinen Arm und legte seine Hand
auf die Wange seiner Großmutter. Doch was er spürte war nur noch eisige
Kälte und Tod, denn ihre Seelen hatten schon vor einer Weile diese Körper
verlassen und hatten nur noch ihre leeren Hüllen zurück gelassen.
Mit aller Macht hatte es ihn getroffen, es war die Wahrheit, seine Großeltern
lebten nicht mehr. Es war ihm als müsste er sterben und es tat so schrecklich
weh. Alles in ihm brannte und schien sich zusammenzuziehen. Sodass ihm
sogar das Atmen schon zu einer fast unüberwindbaren Kraftanstrengung
gemacht wurde.
Nie mehr würde er ihre Stimmen hören oder ihren Rat einholen können, nie
mehr denn sie waren gegangen. Für immer und nichts würde sie ihnen je
wieder zurückbringen ... *


***


„Bitte James ..., komm mit mir! Du kannst nichts mehr für sie tun“, flüsterte
Sirius verzweifelt. Er hatte ihn etwas angehoben und versuchte ihn zum
Mitkommen zu bewegen. Man hörte, dass es auch ihm schwerfiel zu sprechen,
als er gesehen hatte wer die beiden waren.
Doch wieder bekam Sirius keine Antwort. James hatte sich wieder losgerissen
und war bebend auf ihren Körpern zusammengebrochen.
Auch Moody war bei James angekommen, hatte ihn kurzerhand zu sich
herumgedreht und ihm einen Beruhigungstrank eingegeben. Mit einer
Leichtigkeit zog er ihn auf die Beine, doch diese trugen ihn nicht. So schleppte
er ihn an die nächste Hauswand und lehnte ihn dagegen. Sofort waren auch Isa
und Sirius bei ihm, um ihn zu stützen.
"Ihr bleibt bei ihm und seht zu, das er hier bleibt!", hatte Moody angeordnet.
James war nur mit dem Rücken an der Wand heruntergeglitten und hatte seine
Beine zu sich gezogen. Sein Blick blieb starr auf seine Großeltern gerichtet.


***


Ja, sie waren gegangen, nein besser gesagt aus ihrem Leben herausgerissen
worden. Um nun, wie so viele vor ihnen einen Weg zu gehen, den nur jeder
alleine gehen konnte, wenn seine irdische Zeit abgelaufen war.
Sie hatten unausweichlich diese Welt für immer verlassen, waren Opfer eines
Krieges geworden, der von einem größenwahnsinnigen Zauberer geführt
wurde.
Waren wie all die anderen vor ihnen für ihre Einstellung und für den Wunsch
nach einer besseren Welt in der sie alle in Frieden leben wollten, verfolgt,
gejagt und getötet worden.
Nichts und niemand würde sie jemals wieder zurückbringen ...


***


James war danach ins Sankt Mungos gebracht worden, wo sich Lily liebevoll
um ihn gekümmert hatte. Nach drei langen Tagen war er dann endlich
entlassen worden ...
°°
*** Rückblick Ende ***


***


Er seufzte gequält auf.
Er musste sie loslassen, das wusste er. Damit sie beide ihren Frieden finden würden,
denn das er so leidet hätten sie nicht gewollt. Doch noch immer sah er diese
schrecklichen Bilder vor Augen ...
Ja seine Großeltern waren gestorben, mitten auf einer belebten Londoner Straße und
er fühlte immer noch den Schmerz in seinem Inneren. Der ihn immer wieder fast zur
Verzweiflung brachte.
Eines würde aber immer bleiben, denn diejenigen, die wir lieben werden nie ganz von
uns gehen. Denn solange wir an sie denken, werden sie in unseren Herzen
weiterleben.
„Ja Granny und Grandpa, egal wo ihr jetzt seit, ich liebe euch und werde euch
niemals vergessen ...“, flüsterte er leise.
Als er oben Lilys Schritte vernahm, zwang er sich dazu seine trüben Gedanken
beiseite zu schieben. Schnell legte er die Zeitung weg, stand auf um den Kaffee zu
holen. Er durfte jetzt nicht weiter darüber nachdenken.


***

Dieses Kapitel wurde am 13.01.2017 um 21:29 Uhr bearbeitet.


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