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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Die Traumhochzeit von James und Lily Potter Part 3 Die Feier und himmlische Flitterwochen

Kapitel 11


Die Traumhochzeit von James und Lily Potter
Part 3 - Die Feier und himmlische Flitterwochen


James konnte nicht aufhören Lily anzustrahlen, dieses einmalige Bild welches sich
bis in die tiefsten Tiefen seiner Seele eingebrannt hatte und ein warmes wundervolle
Gefühl das sich immer weiter in seinem Inneren ausbreitete.
Sie beugte sich zu ihm, legte ihre Hände in seinen Nacken zog seinen Kopf zu sich
herunter und küsste ihn leidenschaftlich.
„Ich liebe dich so sehr“, hauchte sie auf seine Lippen in ihren Kuss hinein.
„Genau wie ich dich“, seufzte er glückselig, legte seine Arme um sie und zog sie auf
seinen Schoss, wo er ihren Kuss noch ein wenig intensivierte.
Doch leider war die Fahrt viel zu schnell vorbei und James hob sie aus der Kutsche
und nahm ihre Hand.

Gemeinsam schritten sie jetzt durch die Rosenbogen, welche im Garten verteilt
aufgestellt waren und den Weg zum Festzelt auf dem Gelände säumte.
Alles war in dezenten Pastellfarben geschmückt, Seidenbänder hingen von den
Bäumen und Blumenkübel standen an den Seiten.
Im Festzelt wurden sie mit Beifall und Jubel begrüßt.
Auch hier war alles festlich dekoriert, mit bunten Schleifenbändern,
Blumengirlanden, Gestecken und Luftballons.
Es war wie üblich, um einiges größer als es von außen erschien.
Hier standen lange Tischreihen, die sich in einer weiten U - Form aneinander reihten,
mit weißen und gelben Tischdecken, Blumengestecken und Kerzen darauf, an den
Tischen keine Bänke, sondern Stühle mit feinen Seidenschleifen standen.
In der Mitte der Tischreihe standen zwei prunkvolle Stühle mit einer Blumengirlande
umwickelt, in der bunte Bänder verschlungen waren.
Darüber schwebte eine bunte Blumengirlande, auf der sich ein Taubenpärchen
tummelte.
An der Kopfseite des Zeltes war eine riesige Tanzfläche und rechts davon, saßen
dieselben Musiker, die schon in der Kirche anwesend waren.
Kellner im weißen Frack liefen emsig hin und her.
Sogar einige Hochzeitsfotografen waren da, sie waren ihm schon in der Kirche
aufgefallen und schossen ein magisches Foto nach dem anderen.
An der rechten Seite stand ein langes Büfett, hier lag eine gelb – weiße Tischdecke
auf denen Teller, Tassen, Gläser, Besteck, Servierten und alles Erdenkliche an
Getränken und verschiedener Gerichte wie Fleisch, viele verschiedene Gemüsesorten,
Kartoffeln, Nudeln, Klöße, allerlei Soßen und Nachtisch in allerlei Variationen
standen.
An der linken Seite eine lange Tischreihe mit einer roten Seidentischdecke, dieser
überfüllt war mit großen und kleinen Geschenken.
Als die beiden sich auf ihre Plätze gesetzt hatten, wurde das Mittagsmahl eröffnet.
Links und rechts von ihnen saßen ihre Eltern, Trauzeugen und die Paten.
Kreacher der Hauself von Sirius kam zu ihnen überreichte ihnen eine Speise –
Getränkekarte und ließ sich ihren Essenswünsche geben.
Danach brachte er das Gewünschte und man hörte jetzt das Klappern von Tellern,
Gläsern und des Essbestecks.

Eine Stunde später fingen die Musiker an zu spielen.
James stand auf verbeugte sich vor seiner Lily und führte sie charmant excellant zur
Tanzfläche, wo sie beschwingt mit dem Hochzeitswalzer den Tanz eröffneten.
Sie ließen keinen Tanz aus, wurden immer wieder von jemand anderen zum Tanz
aufgefordert.
Endlich, als die Musiker eine kurze Pause einlegten, konnten sie sich auch einzeln
ihren Gästen widmen und kurze Gespräche führen, bis es Zeit zum Kaffee trinken
wurde.
Die Tischreihen auf welchem noch vor wenigen Stunden das Mittagessen gestanden
hatte, waren nun beladen mit Kuchen und Torten.
In der Mitte der Tische an dem die Gäste saßen stand nun die große fünfstöckige
Hochzeitstorte.
Zielstrebig liefen James und Lily auf die Torte zu und man reichte ihnen ein Messer.
Zusammen nahmen sie es in die Hand und machten die ersten Schnitte.
Sie bekamen beide einen Teller in die Hand mit Torte darauf und unter Jubel und
lachen fütterten sie sich breit grinsend.
Aber erst nachdem das Brautpaar wieder Platz genommen hatte, wurden auch die
Gäste mit Kuchen, Torten und Getränken versorgt.

Kurz nach Mitternacht erhoben sich die Beiden, James nahm seine Lily an der Hand,
reichte ihr den Brautstrauß und sie gingen mitten auf die Tanzfläche.
Alle ledigen jungen Frauen hatten sich dort schon versammelt und warteten
sehnsüchtig, dass Lily ihn über ihre Schulter werfen würde.
Sie schloss die Augen drehte sich mit dem Rücken zu den Frauen, zählte in Gedanken
bis drei und warf ihn mir Schwung über ihre Schulter.
Als sie sich wieder umdrehte, sah sie eine ziemlich verblüffte Janina, die ihn in ihren
Händen hielt.
"Also geliebtes Schwesterchen, stell dich schon einmal darauf ein, denn du wirst die
nächste Braut sein“, sagte James lächelnd.

Lily umarmte sie, als sie ihr gequältes Lächeln und Tränen in ihren Augen sah.
Dann flüsterte Lily ihr zu: „Jani das Schicksal geht oft seltsame Wege, die wir nicht
vorhersehen können, halte immer fest daran und gib deine Hoffnung und deine
Träume niemals auf. Denn niemand weiß, was das Schicksal noch für uns bereithält,
versuche auf die Zeichen zu achten, dann wird alles gut werden.“
„Danke Lils, du glaubst an so viele Dinge und in allen Lebenslagen hast du immer
einen Rat bereit. Aber in einem irrst du dich sicher, denn Tote kommen nicht zurück“,
seufzte sie traurig.
„Ich weiß nicht Jani, manchmal ist da so ein Gefühl in mir, so war es auch, bevor ich
James werben nachgab. Etwas in mir sagte, dass die Zeit gekommen wäre, um ihn zu
erhören und wie du siehst, war dies die richtige Entscheidung“, lächelte sie mit einem
kryptischen Blick.
„Ja du hattest recht, wie man sieht und ich für meinen Teil werde die Hoffnung und
meine Träume nicht aufgeben. Das habe ich bis jetzt auch noch nicht getan“, lächelte
sie nun und umarmte Lily herzlich.
„Falls wir uns nicht mehr sehen sollten, wünsche ich euch schöne Flitterwochen, und
wir sehen uns in zehn Tagen wieder.“
„Danke Jani bis dann.“

Es war kurz vor zwölf, als alle Anwesenden in den Garten gingen und das Feuerwerk
um null Uhr gezündet wurde.
James hatte seiner Lily von hinten die Arme um die Taille gelegt und sein Kinn lag
sanft auf ihrem Kopf so schauten beide dem fünfzehn-minütigen Spektakel zu.
Danach verabschiedeten sich die beiden von ihren Gästen.
Alle hatten sich linke und rechts der Torbogen aufgestellt und einen Weg zum Haus
gebildet, James und Lily rannten unter lautem Jubel und Gelächter hindurch und es
regnete Blüten und Reis auf sie hernieder.
Im Haus angekommen zogen sie sich um, ihr Gepäck hatten ihre Eltern schon zu
ihrem Urlaubsort gebracht und ausgeräumt, wo sie die nächsten zehn Tage ihre
Flitterwochen genießen würden.


***


Kurze Zeit später traten sie durch den Kamin und landeten auf dem potterchen
Anwesen in Gran Canaria.
Das Haus war festlich geschmückt mit Blumen und Girlanden und ein Korb mit
vielen Briefen und Karten stand auf dem Küchentisch.

James grinste wie ein Honigkuchenpferd hob Lily hoch und wirbelte mit ihr herum.
„Komm mein Engel, lass uns noch einen Standspaziergang machen, bevor wir
schlafen gehen“, säuselte er ihr ins Ohr, nicht ohne den Hintergedanken dort den
Anfang ihrer Hochzeitsnacht schon einmal einzuläuten.
Sie lachte selig: „Das sagst du doch nicht ohne Hintergedanken.“
„Natürlich nicht, dafür kennst du mich viel zu gut“, grinste er nahm ihre Hand und
verließ mit ihr das Haus über die Terrasse.
Sie gingen einen Weg entlang der mit Fackeln und Blumengestecken drapiert war, bis
zu einer kleinen Bucht, wo schon eine Decke lag und ein Picknick Korb daneben
stand.
„Das kann nur Janina gewesen sein“, lachte James.
Kein anderer kommt auf solch eine Idee, dass wir mitten in der Nacht ein Picknick
machen könnten.
Setzte sich auf die Decke und holte Lily zu sich.
Nach vielen Küssen und Liebesbezeugungen genossen sie unter Merlins Segen ihre
einzigartige Hochzeitsnacht ...
Irgendwann am frühen Morgen führte sie ihr Weg wieder zurück ins Haus und nach
oben in das Schlafzimmer, wo sie eng umschlungen einschliefen ...


***


Die Sonne schien ins Zimmer und ihre Strahlen heizten es auf.
Obwohl James noch immer seine Augen geschlossen hatte, konnte er das grelle Licht,
welches sie ausstrahlte auf seiner haut prickelnd spüren.
Jetzt konnte er das Rauschen des Meeres unten am Strand und die Vögel im
naheliegenden Palmenhain hören.
Er fühlte sich wunderbar, streckte sich ausgiebig und lächelte, als er seine Augen
öffnete und Lily selig auf seiner Brust schlafen sah.
„Ich liebe dich mein Engel immer“, flüsterte er und küsste sie sanft auf den Scheitel.
„Ich liebe dich auch mein Tiger“, schnurrte sie, hob den Kopf, und schenkte ihm
ihren verführerischsten Blick.
Sie kam langsam nach oben und verwickelte ihn in einen leidenschaftlichen Kuss, der
immer verführerischer und wilder wurde.
Also machten sie da weiter oder besser gesagt fingen noch einmal von vorne an, was
sie am Strand letzte Nacht schon ausführlich getan hatten ...
Eine gute Stunde später stand ein gut gelaunter pfeifender James unter der Dusche.
Lily war schon unten in der Küche und half den Hauselfen das späte Frühstück auf
der Terrasse zu richten.
James trat leise an sie heran und legte seine Arme von hinten um ihre Hüfte und sein
Kinn auf ihre Schulter.
„Meine Schöne, du bist die Welt für mich, ich hätte nie gedacht, dass man einen
Menschen so sehr lieben könnte, bis ich dich getroffen hatte“, flüsterte er ihr ins Ohr.
Langsam drehte sie sich in seinen Armen um und ihre wunderschönen Smaragde
glitzerten glücklich, als sie ihre Hände in seinen Nacken legte.
„Nie wird es einen anderen für mich geben, für immer und ewig und das nicht nur in
diesem Leben“, flüsterte sie zog ihn zu sich und küsste ihn zärtlich.
Er hob sie mühelos auf seine Arme und ging hinaus auf die Terrasse, setzte sich mit
ihr auf einen Stuhl am Tisch, und vertiefte den Kuss.
Als sie sich lösten, schauten sie sich einen Moment mit geröteten Wangen an.
Sie fütterten sich gegenseitig, tranken Kaffee und alberten herum.
Kurz vor Mittag liefen sie gemeinsam zum Strand ließen sich die Sonne auf den
Körper scheinen und schwammen im Meer.
Es wurde Abend, nach einem kleinen Imbiss zogen sie sich um und apparierten in
eine kleine Gasse in Gran Canaria. Wo sie sich in das Nachtleben stürzten und mit
netten anderen jüngeren Leuten ihres Alters Kontakte knüpften und ausgelassen
feierten.
Viele Ausflüge unternahmen sie, Schiffsfahrten, Drachenfliegen, Hochseeangeln,
Reitausflüge und Einkaufsbummel hatten sie schon hinter sich und oft lagen sie an
ihrer kleinen Bucht und genossen ihre Liebe.

So vergingen die Tage wie im Flug.

Am Sonntag würden sie mit James Eltern und seinem Paten sowie dessen Frau bei
Lilys Eltern zu Mittagessen essen und sich gemeinsam die Hochzeitsfotos ansehen.
Es war Freitag der 2.03. zwei Tage, bevor sie wieder nach Hause mussten, denn am
Montag mussten beide wieder arbeiten.
Sie hatten beschlossen, einen Flitter - End Abend mit ihren Freunde zu feiern.
James war auf diese glorreiche Idee gekommen, um dem Ganzen den nötigen
Rahmen zu geben. Lily war ganz begeistert davon gewesen, sie liebte es eben, mit
ihrem Jamie seine Ideen zu teilen.
Die Einladungen waren schon verschickt und alle hatten zugesagt, auch Chris und
Madi aus den USA würden anreisen und alle würden bis Sonntag bleiben.
Beide freuten sich sehr darauf, alle wiederzusehen und schon am frühen Morgen
waren sie auf den Beinen und besorgten alles für diesen Abend.
Gemeinsam mit Kreacher trafen sie die letzten Vorbereitungen, bevor sie am Mittag
noch ein wenig zum Strand gingen, doch schon um vier Uhr liefen sie zurück.
Sie legten letzte Handgriffe an und als um fünf Uhr alle ankamen, waren sie gerade
fertig geworden.
Es wurde ein herzliches Wiedersehen und bis in die frühen Morgenstunden wurde
ausgelassen gefeiert.
Am Samstag schliefen sie bis zum Mittag, nach einem deftigen Mittagsmahl waren
alle am Strand und im Wasser wiederzufinden.
James hatte für den Abend ein Lagerfeuer am Strand geplant und am Tag mit seinen
Rumtreiberfreunden fleißig Brennmaterial gesammelt und zusammen gelegt.
So saßen alle um das Feuer herum und James spielte auf seiner Gitarre und alle
sangen dazu.
Diesmal waren aber alle schon kurz nach zwölf in ihren Betten verschwunden, denn
am Morgen würden sie alle wieder nach Hause flohen ...
Besonders herzlich verabschiedeten sie sich von Chris und Madi, welche sie nicht so
schnell wieder sehen würden.

Das Mittagessen bei den Evans, und die anschließende Fotoschau waren im
Gegensatz zu den letzten zwei Tagen, sehr ruhig.
In Schallgeschwindigkeit vergingen für James und Lily die nächsten Monate, sie
lernten viel für ihre Prüfung und ihre Klausur und schon war es ein Tag vor
Weihnachten. Heute Abend würde das alljährige Gänsebratenessen in Wiltshire bei
seinen Eltern stattfinden.
Er sorgte sich um Lily denn seit ein paar Wochen ging es ihr nicht ganz so gut.
So machte sich James nach der Arbeit auf den Weg um Lily im Sankt Mungo
abzuholen ...


***

Dieses Kapitel wurde am 15.12.2014 um 12:32 Uhr bearbeitet.


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