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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Willkommen in unserem Leben kleiner Henry - Michael Potter

Kapitel 15


Willkommen in unserem Leben kleiner Henry - Michael Potter


In den darauf folgenden Monaten lief James zu Hochtouren auf, er las seiner Lily
jeden Wunsch von den Augen ab und half ihr wo er nur konnte.
Betüdelte sie wenn es ihr nicht gut ging, ließ sie in Ruhe wenn sie es brauchte und ihr
Hormonhaushalt ihr Schwierigkeiten bereitete.
Meistens nahm er sie auch einfach nur in den Arm und tröstete sie, kochte für sie ihre
Lieblingsspeisen, oder brachte ihr Blumen, ihr Lieblingseis und sonstige kleinere
Geschenke mit.
Im Juni hatten beide endlich ihr Studium beendet und warteten nun mit jedem Tag auf
ihre Diplome.
So vergingen die Tage und schneller als gedacht war es Ende Juli geworden ...
Noch waren es acht Tage bis zur Geburt der Zwillinge und Lily ging es nicht sehr gut,
deshalb musste sie die meiste ihrer noch verbliebenen Zeit der Schwangerschaft das
Bett hüten. James hatte Urlaub genommen, um ihr in dieser schweren Zeit
beizustehen ...


***


Es ist am späten Abend des 31.07.1980, der Mond steht fast schon voll und rund am
Himmel. In drei Tagen wird er ganz voll sein und heller erstrahlen als in den anderen
Nächten.
Er erhellt sowohl er es kann, mit seinen Sternen den Nachthimmel und das Land
unter sich, solang er es schafft hinter den dunklen Regenwolken hervorzuschauen, die
nun ziemlich schnell am Himmel erscheinen, um ein Sommergewitter anzukündigen.
Über das weite Land hört man das erste Donnergrollen und sieht schon vereinzelte
Blitze in der Ferne, die schneller als gewollt näher kommen am Himmel zucken. Nun
kann man auch einzelne Regentropfen hören, die gerade anfangen auf die Erde zu
fallen.
Pitsch ..., patsch ..., klingt es monoton, als sie anfangen auf dem Dach und dem
Asphalt aufschlagen. Ein Sommergewittersturm zieht schnell auf und bringt
Sturmböen mit sich, die nun um das Haus in Godrics Hollow pfeifen.
Aber im Haus der Familie Potter scheint im Moment alles ruhig zu sein.
Doch der Schein trügt, denn hier im ersten Stock liegt Lily Potter schon seit einigen
Stunden in den Wehen.


***


Vier junge Männer und drei junge Frauen sitzen in der geräumigen Küche bei einer
Tasse Kaffee zusammen. Was nicht weiter verwunderlich ist, wenn einer von ihnen
nicht alle paar Minuten zur Uhr sehen aufspringen und in der Küche hin und her
gehen würde.
Wobei er sich durch seine eh schon abstehenden arg verwuschelten Haare fährt.
Er trägt eine Brille mit runden Gläsern, ist groß gewachsen, durchtrainiert und hat
ganz dunkelbraune kurze Haare.
Es ist James - Michael Potter auch Krone genannt, der den Vaterfreuden seiner
Zwillinge entgegenfiebert.
Seine kleine Zwillingsschwester Janina die 20 Minuten jünger ist, welche von ihm
nur liebevoll Nins genannt wird, ihre besten Freundinnen Charissa/Isa, die seit der
siebten Klasse mit Sirius zusammen ist.
Tina, die Tochter von James Patenonkel Patrick, die mit Remus seit der sechsten
Klasse fest zusammen ist.
Seine drei Freunde Sirius – Orion Black/Tatze, Remus – John Lupin/Moony der
Werwolf. Welcher als kleiner Junge von Fenrir Greyback gebissen worden ist und
Peter Pettigrew/Wurmschwanz kurz Wurmy genannt.
Die vier jungen Männer dieser Runde teilen sich ein kleines Geheimnis, denn aus
Freundschaft zu Moony sind sie in ihrer Schulzeit zu Animagie geworden. Um dem
Freund, wenn er einmal im Monat zum Werwolf wurde, Gesellschaft zu leisten.
Krone ist ein Hirsch, Tatze ein großer schwarzer Hund und Wurmschwanz als der
Kleinste dieser Runde ist eine Ratte. Alle zusammen sind in ihrer Schulzeit die
Rumtreibern genannt worden.
Die allerlei Streiche und Blödsinn in ihrer siebenjährigen Zaubererausbildung in
Hogwarts getrieben haben, zum Leidwesen der dort lehrenden Lehrer, einiger
auserkorener Schüler und des Schulleiters Albus Dumbledore.


***


„Komm schon Krone, wenn du andauernd auf die Uhr siehst, geht die Zeit auch nicht
schneller vorbei. Außerdem wirst du irgendwann den Fußboden durchgelaufen haben
und im Zaubertranklabor von Lily landen. Du weißt ganz genau, dass sie dann
bestimmt wieder sehr übellaunig werden wird, wenn sie sieht dass ihr über alles
geliebtes Labor zerstört worden ist“, grinste Sirius.
James seufzte blieb am Fenster stehen und drehte sich zu ihnen um, er steckte die
Hände in die Hosentaschen und schaute sie nur müde an.
Seit drei Tagen hatte er kaum geschlafen, da er auf jedes nur erdenkliche Geräusch
reagierte und immer wieder wach geworden war.
Dann hatte er meist Lily, die ziemlich unruhig schlief, beim schlafen zugesehen.
„Lasst uns doch ein wenig nach draußen gehen, um im Mondschein eine Runde
Quidditch zu spielen“, schlug Sirius unvermittelt vor.
Peter hob den Kopf und sah aus dem Fenster, bevor er anmerkte: “Es herrscht ein
Gewittersturm dort draußen das finde ich keine so gute Idee.“
„Hm, auch wieder wahr“, seufzte er und folgte seinem Blick aus dem Fenster.
James nahm seine Runde durch die Küche wieder auf und wirkte mehr als
angespannt. Er war recht blass um die Nase und jedes Mal wenn er an der Küchentür
ankam, blieb er kurz stehen sah darauf und lauschte mit gerunzelter Stirn angestrengt
nach oben.
Nur um dann tief Luft zu holen und wie ein Wildtier im Käfig weiter zu laufen.
Seine Freunde sahen sich zwar immer wieder breit grinsend an doch war auch ihnen
die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Sie lauschten genauso angespannt, ob ein
Geräusch aus dem über ihnen liegenden Stockwerk zu hören wäre.
Mehr als nervös zog James seinen Umhang aus und legte ihn über die Stuhllehne,
dann schlug er seine Hemdsärmel nach oben und lief zum wiederholten Male zum
Fenster um in die Nacht hinaus zu schauen.
Es war schon fast 23.00 Uhr und seit über fünf Stunden saßen sie nun schon hier und
warteten darauf, dass etwas passieren würde.
Er war mit seinen Nerven jetzt ziemlich am Ende und fuhr sich immer öfter durch
seine Haare. Die würde er heute wohl auch nicht mehr unter Kontrolle bekommen da
konnte er machen was er wollte ...
Schwer seufzend drehte er sich zu den anderen zurück, vergrub seine Hände wieder
in die Hosentaschen um seine Nervosität zu verbergen.
Einen Fuß hatte er an die Wand gestellt und sein Blick ging wieder einmal zur
Küchenuhr.
Zäh rannen die Minuten dahin ...


***


Zur selben Zeit ein Stockwerk höher ...


„Ganz ruhig Lily Schatz versuche in jede Wehe tief hinein zu atmen“, flüsterte Molly
Weasley leise.
Sie tupfte der jüngeren Rothaarigen den Schweiß von der Stirn und untersuchte sie
noch einmal eingehend, bevor sie zur Tür schritt.
„Es ist bald soweit, ich werde nun James, Sirius und Remus holen gehen Lily“,
lächelte sie.
In der Küche angekommen musste sie schmunzeln über die Gesichter welche ihr
entgegensehenden.
„Es ist Zeit James, Sirius und Remus, ihr solltet jetzt mitkommen, es könnte jetzt sehr
schnell gehen“, sagte sie nur und ging voraus.
Sie schauten sich kurz an und warfen dann Peter, Janina, Charissa und Tina noch
einen erleichterten Blick zu und folgten Molly schnell nach oben.
„Sirius warte bitte kurz hier, ich werde dich dann bei Zeit herein rufen.“
Er nickte ihr zu und ging auf das Fenster des Flures zu.
„Liebes, ich bin hier!“, flüsterte James sofort und stürzte fast schon zu ihr, er setzte
sich neben sie ins Bett und zog sie behutsam in seine Arme.
Doch eine weitere Wehe ließ sie schwer aufstöhnen.
James verlagerte seine Position hinter sie und legte ihr jetzt von hinten seine Arme
um den Leib, sowie ihre Hände in die seinen.
Sie drückte sie und schaute ihn kurz über ihre Schulter hinweg an, dann bäumte sie
sich auf. Ihre Atmung hatte sich beschleunigt und sie stöhnte immer wieder schwer
auf. Ihre Wehen ließen ihr nun keine Zeit mehr, ihre Atmung zu regulieren.
Die Minuten verrannen und wurden aus James Sicht zu endlosen Stunden.
„Lily denk daran was wir besprochen haben, Kopf hoch und so fest du kannst
pressen“, sagte Molly.
Nach weiteren Presswehen und 15 Minuten später durfte ein strahlender Remus die
Nabelschnur seines Patenkindes durchtrennen.
Molly säuberte den Jungen, saugte das restliche Fruchtwasser ab und zog ihn an.
Dann schlug sie ihn in eine dunkelblaue Babydecke und legte ihn Lily in die Arme,
bevor sie diese noch einmal untersuchte.
„Es könnte noch ein wenig dauern, bis das Zweite soweit ist“, stellte sie fest,
woraufhin Remus und James ihr lächelnd zunickten.
„Willkommen in unserem Leben kleiner Henry - Michael Potter“, flüsterte James
seinem ältesten Sohn zu und küsste ihn zärtlich auf die Stirn, wobei er sich einige
verstohlene Tränen aus den Augenwinkeln wischte.
„Er ist so wunderschön, genau wie seine Mummy. Du machst mich so glücklich und
ich liebe euch mehr als ich sagen kann“, seufzte er ihr ins Ohr und küsste sie sanft auf
die Wange.
Erschöpft lehnte Lily sich näher an seine Brust und lächelte ihn warm an.
Remus legte dem Kleinen das Patenkettchen mit dem Namen des kleinen Henry –
Michael um das winzige Handgelenk, zog seinen Zauberstab und sagte leise:.
„Mit diesem Armband erkläre ich mich zu deinem Paten, ich werde dir
beistehen und dich vor allem Schaden bewahren, das verspreche ich dir bei
meiner Magie und meinem Leben.“
Ein helles Licht aus seinem Zauberstab hüllte Pate und Patenkind für eine Sekunde
ein und verschwand dann wieder.
Aus seiner Hosentasche holte Remus noch einen kleinen braunen Leinenbeutel
heraus. Schnell öffnete er ihn und zog ein kleines goldenes Schutzmedaillon mit
verschiedenen Runen darauf an einer dünnen Goldkette heraus.
Er lächelte das Baby einfach nur glücklich an und legte ihm vorsichtig die Kette um
den Hals. Stolz wie die Eltern des Kleinen umarmte und gratulierte er den
frischgebackenen Eltern nacheinander bevor er sagte: „Ich werde Sirius bescheid
sagen, dass es noch etwas dauern könnte, er wartet vor der Tür“, und ließ die kleine
Familie wieder alleine, um zu dem wartenden Sirius auf den Flur zu gehen.
Er fand ihn dort Gedankenverloren am Fenster stehen und in die Regen
durchdringende Nacht hinaus zu sehen.
Remus ging langsam auf ihn zu und legte seine Hand auf dessen Schulter.
„Tatze“, sprach er seinen besten Freund sanft an.
„Ach du bist es Moony. Wie sieht es aus, soll ich kommen?“, fragte er aufgeregt,
wobei er sich lächelnd umdrehte.
„Es kann noch einige Zeit dauern, lässt Molly ausrichten. Du wirst es nicht glauben,
aber Henry sieht aus wie eine Winzlingsausgabe von James“, sprudelte es nun aus
Remus heraus.
Sirius sah das Strahlen in den sonst meist neutral wirkenden Augen des Werwolfs und
lächelte sanft. So standen sie dicht beieinander und schwiegen, während sie aus dem
Fenster sahen, wo der Regen noch immer vom Himmel herab prasselte.
„Ich liebe dich Lily und ich bin so stolz auf dich“, flüsterte James selig und küsste sie
auf die Stirn.
„Schau dir dieses kleine Kerlchen an, er sieht genau so aus wie du James.
Er hat sogar die selben haselnussbraunen Augen“, lächelte Molly das winzige Baby
an.
Schwer atmend und erschöpft lehnte Lily an James Brust, in ihrem Gesicht
zeichneten sich Schmerz sowie aber auch totale Erschöpfung ab. Ihr schien es mit
jeder Minute die verging schlechter zu gehen. Ihre Atmung wurde sehr unregelmäßig
und er spürte das immer wiederkehrende aufbäumen ihres Körpers.
Molly tupfte ihr immer wieder den Schweiß von der Stirn.
Lily fühlte ganz tief in sich, dass etwas nicht in Ordnung war mit ihr und dem
Kleinen und immer wieder fielen ihr kurz die Augen zu.
James sah in das blasse Gesicht seiner Liebsten und legte seine Arme noch ein wenig
enger um sie ...
Immer wieder tauschte er mehr als besorgte Blicke mit Molly.


***

Dieses Kapitel wurde am 04.03.2015 um 11:56 Uhr bearbeitet.


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