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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Charlie Weasleys 6ter Geburtstag

Kapitel 18


Charlie Weasleys 6ter Geburtstag


Die Zeit war so schnell vergangen und aus Tagen in denen Lily und die Zwillinge nun
immer öfter alleine zu Hause saßen, wurden zu Wochen und daraus Monate.
Denn schon seit einiger Zeit schob die Aurorenzentrale des Englischen
Zaubereiministeriums unter anderem auch Liam und Patrick als Leiter der
Aurorenzentrale sowie Sirius und James und etliche ausgesuchte Kollegen
Dauerdienste und Auslandseinsätze. Die Verbrechen der Todesser und ihres
selbsternannten Lords waren nun auch weit über England hinaus gesucht und
berüchtigt durch ihre grausame Taten und das sinnlose Morden.
So waren die Minister der Deutschen, Schottischen, Mexikanische, Amerikanischen
und Russischen Auroren an Englands Zaubereiminister herangetreten, um Hilfe und
Ausbildung von den hiesigen Auroren zu erbitten.

Der Zaubereiminister hatte daraufhin mit der Leitung des Aurorenbüros Liam und
Patrick endlose Debatten darüber geführt, so war es am Ende eine beschlossene
Sache gewesen, dass sie ihre Hilfe bekommen würden und es wurde ein Plan darüber
ausgetüftelt wie dies genau in Angriff genommen werden würde.
So hatten Liam und Patrick ein Team aus James für asiatischen Kampfkunst, Sirius
für Ausdauertraining, Frank Longbottem für Stab und Schwertkampf und 8 weiteren
höheren Auroren mit auch eigenen Fertigkeiten ausgesucht, damit sie die
ausländischen Kollegen in Ausdauertraining, Schwert, Faust und Stabkampf, sowie in
asiatischer Kampfkunst ausbildeten und dadurch unterstützten für den Kampf gegen
das schlimmste Übel nun Weltweit.
Ihrem Team schlossen sich nach einigen Wochen des harten Trainings auch noch:
Christopher Leavy, Stanley Parker, Leonardo de Solo aus den USA und einige andere
Auroren aus Russland, Deutschland und Mexiko an.
Dies sorgte dafür, dass in den anderen Ländern eine übergreifende Aurorenausbildung
gewährleistet wurde.
Deshalb kam es immer häufiger vor das James und seine Kollegen oft Tagelang
außerhalb von England zu tun hatten. Die Angriffe weltweit nahmen immer mehr zu
und forderte von den Kämpfern für das Gute alles ab.


***


Es war der 12 August und der Sommer meinte es dieses Jahr noch immer mehr als gut
mit dieser Region, in seiner so sonnigen Pracht wollte die Sonne garnicht mehr
weichen. Lily und die Zwillinge waren zu Charlies 6tem Geburtstag eingeladen.

„Ah Lily Liebes, hallo Jungs da seit ihr ja, die Kinder warten schon auf euch. Wenn
ihr wollt lauft doch schon vor, sie sind im Garten. Alice mit Neville, Janina, Tina, Isa
und Susi sind auch schon da“, richtete sie sich wieder an Lily nachdem sie jeden der
drei Neuankömmlinge liebevoll umarmt hatte. Ich habe auf der Terrasse den
Kaffeetisch angerichtet.“
„Jungs begrüßt aber erst noch die anderen Gäste“, lächelte sie die Beiden lieb an,
dann waren sie schon verschwunden. Die beiden Frauen folgten angeregt schwatzend
den Jungen.
„Nins, Tina, Isa, Ali, Su, au da“, hörte man die Zwillinge sagen und dann erklang ihr
helles Lachen, als sie von den Frauen zur Begrüßung geherzt und geknuddelt wurden.
„Na ihr Krümmel, geht es euch gut?“, fragte Janina lachend nach dieser stürmischen
Begrüßung.
„Al dut deht“, kam es synchron von den Zwillingen.
„Das ist schön, na dann geht zu euren Freunden spielen, sie warten schon auf euch“,
schmunzelte Alice, die als letzte die Kleinen begrüßt hatte. Sie reichte jedem noch ein
süßes Brötchen und schon liefen sie los.

Auf der Terrasse an dem schon ein großer reich gedeckter Tisch stand, wo sie die
Kinder beim Spielen im Auge behalten konnten.
Lily legte das Geschenk für Charlie auf den Gabentisch zu den anderen Geschenken
und widmete sich nun ihren langjährigen Freundinnen.

„Oh Alice, Janina, Tina, Isa, Susi es ist so schön euch hier zu sehen“, begrüßte Lily
ihre Freundinnen und umarmte sie herzlich mit einem Küsschen auf die Wange.
„Das kann ich nur zurück geben Lils, mir fällt auch zu Hause ohne Frank die Decke
auf den Kopf. Wenn Neville und Franks Mum nicht wären, ich glaube ich wäre schon
längst solange zu dir gezogen“, seufzte sie und umarmte ihre Freundin nicht weniger
herzlich.
„Ich weiß was du meinst, auch wenn wir viele Freunde und Familie haben, die uns oft
besuchen kommen, so können sie ihn mir doch nicht ersetzten und ich vermisse ihn
so sehr das es weh tut.“
„Ja so geht es mir mit Frank auch.“
„Ja das soll man gar nicht glauben, das ich das einmal sagen würde, aber Sirius fehlt
mir schrecklich“, antwortete Isa lachend.
Was nun alle zum Lachen brachte.
„Man weiß erst wie sehr man jemanden vermisst wenn er nicht mehr da sind“, seufzte
Janina traurig.
„Ach Nina es tut mir so leid für dich“, meinte Lily und nahm sie tröstend in ihre
Arme.

„Ich kann es immer noch nicht glauben, auch nach dieser langen Zeit nicht, dass Reg
nicht mehr wieder kommen soll. Insgeheim hege ich immer noch Zweifel an der
ganzen Geschichte, welche uns über seinen Tod erzählt worden ist. Gib deine Träume
und deine Hoffnung nicht auf Nina, denn wir leben in einer Welt der Magie und wenn
ich eins bis jetzt gelernt habe ist es, dass alles unmögliche auch möglich sein kann“,
erwiderte Tina und nahm ihre Freundin ebenfalls in den Arm.
„Danke, für euren Zuspruch es bedeutet mir sehr viel euch als Freundinnen zu haben,
aber wir sollten jetzt über andere Dinge reden“, sagte Nina leise.
„Nina hat recht, lasst uns über andere erfreulichere Dinge reden, die Zeit wird es
zeigen“, stimmte Susi zu.

Molly schenkte in der Zwischenzeit allen eine Tasse Kaffee ein und setzte sich zu
ihnen. Ginny lag schlafend neben dem Tisch in ihrem Wagen und schlief selig.

„Wie geht es Harry eigentlich nun so?“, fragte sie als ihr Blick auf die Potter
Zwillinge fiel.
„Gesundheitlich geht es ihm um Weiten besser, aber er vermisst James genauso wie
Henry und ich, nur nimmt es ihn mehr mit als uns, da er sehr sensibel ist. Doch trotz
allem, versucht er mich immer wieder zu trösten, wenn es mir nicht so gut geht. Er
scheint es regelrecht zu spüren, ich meine wenn ich wieder einmal darunter leide und
er kommt dann zu mir und will auf meinen Schoss. Er schläft auch seit James
unterwegs ist wieder jede Nacht bei seinem Bruder im Bett. Manchmal hat er
Alpträume und weint leise vor sich hin, dann hole ich ihn meist zu mir ins Bett, damit
Henry weiter schlafen kann und er klammert sich dann sofort an mir fest“, seufzte sie
in Gedanken versunken und trank einen Schluck Kaffee aus ihrer Tasse.

„Ich denke er sieht mehr als ein normaler Zauberer und das schon in diesem jungen
Alter. Ich meine, er hat schon bei seiner Geburt das Unmögliche möglich gemacht
und als James und Sirius auf einem Einsatz verletzt worden sind, er wusste es schon
bevor wir es erfahren haben“, sagte Molly.
„Dann sollten wir ihn nach Hogwarts schicken, dann kann er Trelawnys Job
übernehmen, die hat doch von Tuten und Blasen keine Ahnung“, grinste Nina.
Was sie nun alle zum lachen brachte und ihnen die Lachtränen in die Augen trieb.
Erst eine ganze Weile später hatten sie sich wieder beruhigt.
„Da muss ich an der Streich der Rumtreiber denken“, prustete Lily.
„Wisst ihr das noch Mädels, als sie ihr ihren ganzen Weinvorrat den sie in einem
leeren unbenutzten Klassenzimmer versteckt hatte, mit Essig Wasser aufgefüllt
haben.“
Tina lachte: “Ja und dass tollste war, dass sie noch nicht einmal mit jemanden darüber
reden durfte, weil sie sonst ja auch aufgeflogen wäre.“
Alice grinste breit: “Ich denke sie wusste schon wer ihr diesen Streich wirklich
gespielt hat.“
„Ich denke auch, das sie es gewusst hat. Wusstet ihr, das James und Janinas Grandma
die Gabe der Kassandra besaß?“, fragte Lily nach einer Weile.
„Die Kassandra! War das nicht diese unglaubliche Seherin, welche schon Merlin zur
Seite gestanden hat“, fragte Susi ungläubig.
„Ich weiß nichts von Merlin, soviel ich weiß hatte er mit ihr nichts zu tun.
„Hm Lils, ich weiß nicht, aber Grandma hat uns früher immer über Seelenwanderung
und Wiedergeburt nach dem Tod erzählt. Sie erzählte uns oft Geschichten von einem
Ort welcher der Hort der Seelen genannt wird, wo die Seelen der Verstorbenen darauf
warten, in einem neuen Körper wiedergeboren zu werden, um zurück in unsere Welt
zu kommen.
Das es einigen wenigen Auserwählten Menschen erlaubt wird, das ihre Seele mit all
dem Wissen, das er oder sie zum Todeszeitpunkt hatte, zurück kommen kann.
Wenn der Mensch noch etwas entscheidendes zu tun hat und er unerwartet aus seinem
Leben gerissen wurde, bevor er seiner wahren Bestimmung folgen konnte. Merlin
soll einer von diesen Auserwählten Menschen gewesen sein, dem es erlaubt wurde
den Weg ins Leben zurück zu gehen.
Die anderen Seelen sollen ein neues Leben bekommen, ohne jemals zu wissen, wer
sie einmal waren und was sie erlebt haben. Grandma hat uns auch die Geschichte von
unserem Vorfahren dem jungen Godric Gryffindor erzählt, die noch heute die Alten
Elfen unserer Stämme den Kindern am Lagerfeuer meist an unserem Mondfederfest
erzählen. Nun das ist eine andere Geschichte und die Hälfte hier kennt sie schon als
Lils nun erzähl du weiter über Kassandra.“

„Also gut, der Mythos über sie besagt, dass:

... der Gott Apollon verliebte sich in Kassandra und verlieh ihr die Sehergabe, um
seinem Werben Nachdruck zu geben. Kassandra, deren Schönheit Homer mit jener
der Aphrodite verglich, verschmähte ihn dennoch. Daraufhin verfluchte Apollon
seine Gabe, weil er sie Kassandra nicht wieder wegnehmen konnte und fügte hinzu,
dass niemand ihren Vorhersagen Glauben schenken werde. So warnte Kassandra
vergebens gegen Ende des Trojanischen Krieges (wie zuvor auch der Priester
Laokoon) die Trojaner vor dem Trojanischen Pferd und der Hinterlist der Griechen,
sodass Troja unterging.
Nach der Eroberung Trojas wurde Kassandra von Ajax dem Lokrer im Tempel der
Athene vergewaltigt, in den sie sich geflüchtet hatte. Agamemnon beanspruchte
Kassandra als Sklavin und nahm sie mit nach Mykene. Er wurde aber nach seiner
Ankunft in Mykene von seiner Frau Klytaimnestra und deren Geliebten Aigisthos im
Bad erdolcht. Kassandra, die wegen ihrer seherischen Gabe um dieses Schicksal
wusste und es auch vorhergesagt hatte, wurde von Klytaimnestra ebenfalls
erdolcht ...

Das hat mir Grandma Potter irgendwann einmal erzählt, auch dass sie die präzisesten
Vorhersagen ihrer Zeit und darüber hinaus gemacht haben soll. Noch heute sollen
einige Vorhersagen unserer Gegenwart und Zukunft in der Ministeriumsabteilung im
Zaubereiministerium unter strengsten Sicherheitsvorkehrung verborgen sein“, endete
sie.
„Wahnsinn, dann könnte es wirklich sein, dass Klein Harry diese Gabe in direkter
Blutlinie von ihr geerbt hat“, überlegte Molly und die anwesenden Frauen stimmten
ihr nickend zu.
„Nach der Sache mit James und Sirius haben Dad und Mum sich schon darüber
unterhalten. Sie haben auch diese Möglichkeit in Betracht gezogen und denken genau
dasselbe wie ihr“, erzählte Janina.
„Sie glauben weiter, dass auch in wenigen Jahren die mit dieser Gabe verbundenen
Visionen anfangen werden.“
Alle schauten gleichzeitig seufzend auf und sahen zu den Zwillingen, die auf der
Wiese saßen und mit den Kindern, mit Autos spielten.
Kurz sah der Jüngste Potterspross auf und sah sie mit aufgeweckten Smaragden an,
bevor er ihnen eines seiner umwerfenden Lächeln schenkte und dann ruhig weiter
spielte.
„Och ist der Kleine Süß, ich könnte ihn andauernd knuddeln“, seufzte Janina und
Tina synchron, worauf sie die Lacher der Anderen bekamen.
Lily verdrehte nur Schmunzelnd ihre Augen, was wiederum, Molly, Susi, Isa und
Alice, prustend lachen ließ.
„Oh Lils Liebes, du hättest eben mal dein Gesicht sehen sollen, kicherte Alice, was
Nina und Tina verwirrt zu ihren Freundinnen blicken ließ.
„Ach Merlin, seit ihr albern“, grinste Lily sie an.

Es wurde ein lustiger Nachmittag und als Lily sich mit ihren Söhnen auf den Weg
durch den Kamin machte, konnten die Kleinen kaum noch die Augen aufhalten.
So brachte Lily die beiden ins Bad wusch sie und zog ihnen die Schlafanzüge an, als
sie sie ins Bett legte waren sie fast sofort eingeschlafen.
Lily setzte sich ins Wohnzimmer und las noch ein wenig in ihrem Buch, die Ruhe im
Hause genießend.


***


Lily saß wie so oft in letzter Zeit kurz nach dem Mittag wieder einmal alleine ohne
James auf der Bank am See in Godrics Hollow und hatte ein Buch auf den Knien
liegen. Doch sie las nicht wirklich, sie beobachtete immer wieder ihre Zwillinge, wie
sie auf dem Spielplatz herum tobten.
Ab und zu schweiften ihre Gedanken vom hier und jetzt ab.
Solange die Zwillinge noch so klein waren, konnte sie nicht arbeiten gehen und hatte
vom Sankt Mungos drei Jahre Sonderurlaub bekommen.
Ihre Arbeit im Ministerium für Zauberei in den Versuchslaboren für Zaubertränke
welche sie nebenher noch mit anderen Kollegen und Kolleginnen machte um zu
forschen und neue Tränke zu erfinden, ruhte bis auf weiteres. Nur ab und an wenn
etwas unvorhergesehenes geschah rief man sie um ihre Hilfe zu bekommen ...

Ein lautes: „Daddy ..., Daddy ..., du da“, ihrer beiden Zwillinge riss sie aus diesen
Gedanken Kopf ruckartig hochschnellen und in Richtung des Hauses sehen ließ.
Sofort breitete sich ein liebevolles Lächeln auf ihrem Gesicht aus.
James hatte gerade eine 10tägigen Dienstreise in Deutschland und Mexiko beendet,
wo er mit Sirius und seinen Kollegen eine weitere Trainingseinheit abgehalten hatten.
Keine Sekunde später kam er breit lächelnd mit zwei identischen Wuschelköpfen in
den Armen haltend auf sie zu. Er ließ die zappelnden Zwillinge wieder herunter,
nachdem er beide ausgiebig geknuddelt und geherzt hatte, die sich sofort strahlend
auf den Boden vor die Bank setzten.
Lilys wundervollen Smaragde strahlten und funkelten ihn überglücklich an, und eine
einsame Träne lief ihr die Wange herunter. Da war ihr Liebster schon bei ihr, wischte
ihr wehmütig lächelnd die einsame Träne von der Wange und zog sie zärtlich in seine
Arme.
„Nicht weinen Honey, ich weiß wie schwer die Zeiten im Moment für uns alle sind,
aber wir arbeiten daran, dass es irgendwann besser werden wird und jetzt bin ich erst
einmal wieder hier“, lächelte er traurig.
Er setzte sich mit ihr auf die Bank, wo nun zu ihren Füßen die Zwillinge mit einigen
Autos spielten. Sanft strich James ihr über das von der Sonne beschienene seidig rote
Haar.
„Ich liebe dich so sehr dass es weh tut und habe dich schrecklich vermisst“, flüsterte
sie und schmiegte sich noch etwas enger an seine warme breite Brust.
„Ich liebe dich auch mehr als ich sagen kann und deshalb habe ich eine kleine
Überraschung für dich vorbereitet. Ich habe uns für nächstes Wochenende eine
3tägige Reise nach Paris gebucht. Die Zwillinge bringen wir am nächsten
Freitagmorgen zu meinen Eltern, wo auch Sirius, Remus und Peter vorbeischauen
werden. Außerdem sind deine Eltern am nächsten Samstag mit meinen sowieso
verabredet, dann könnten sie ja gemeinsam etwas mit den Jungs unternehmen. Das
würde sie sicher sehr freuen, wo sie doch laut ihrer Aussage die beiden viel zu selten
zu sehen bekommen.
Am Sonntagnachmittag kommen wir dann wieder zurück und können dann noch ein
wenig Zeit mit den Anderen verbringen“, erzählte er leise.
„Natürlich nur wenn es dir recht ist, ich habe mit Dad und Mum vorhin kurz darüber
gesprochen und sie wären hell auf begeistert wenn sie die Jungs einmal über ein
verlängertes Wochenende bei sich hätten.“
„Oh Jamie du bist einfach wunderbar. Paris das ist so toll, das wäre einfach
himmlisch mit dir. Wir waren seit die Zwillinge auf der Welt sind nicht mehr alleine
aus, wir könnten endlich wieder einmal zusammen ausgehen und shoppen“, freute sie
sich und verwickelte ihn in einen sanften aber leidenschaftlichen Kuss.
„Alles was du möchtest meine Süße“, flüsterte er ihr zärtlich ins Ohr, nachdem sie
sich wieder etwas von ihm gelöst hatte.

Eine Weile saßen sie noch eng aneinander gekuschelt da und genossen diese
Idyllische Ruhe am See bis ... „Daddy est dehn, ok“, von Klein Harry und Henry die
Stille brach.
James sah auf und sah in die erwartungsvollen smaragdenen und haselnussbraunen
Augen seiner Zwillinge.
Er lächelte sie liebevoll an: “Ihr habt ja recht meine Süßen, lasst uns rein gehen und
eine heiße Schokolade für euch und Kaffee für Mum machen. Vielleicht können wir
auch etwas Kuchen essen den eure Mum bestimmt gebacken hat und danach werden
wir alle vier einen kleinen Waldspaziergang unternehmen.
Die Zwillinge klatschen freudestrahlend in ihre kleinen Händchen und ließen sich
dann von James und Lily ins Haus und zum Händewaschen ins Badezimmer tragen,
bevor sie in die Küche gebracht wurden. Sie wurden in ihre Hochstühlchen gesetzt
und ihre Eltern deckten den Tisch.
Schnell war dieser gedeckt und die vier saßen gemütlich beisammen, wobei James
Lily von seiner Reise erzählte.

„Bist du dann nicht zu müde nach diesen anstrengenden Tagen?“, fragte sie besorgt,
als er geendet hatte.
„Nein mein Schatz, mach dir nicht immer so viele Sorgen um mich, mir geht es
wirklich gut und so ein Spaziergang an der frischen Luft wird mir gut tun und mich
auf andere Gedanken bringen“, lächelte er. „Denn ich möchte endlich wieder einmal
ein wenig gemeinsame Zeit mit euch verbringen. Denn auch ihr habt mir so
fürchterlich gefehlt.“
Sie sah ihn unergründlich mit glänzenden Augen an, als sie sich zu ihm lehnte und
ihn liebevoll küsste.
Langsam tranken sie ihren Kaffee und schauten lächelnd ihren Söhnen zu, wie sie mit
der Katze spielten.

Die Zwillinge hatten ihren Kuchen aufgegessen und spielten mit Lilys magischer
Katze Lucky. Harry liebte das dreifarbige Fellknäuel abgöttisch und auch diese hatte
einen Narren an den süßen Zwillingen gefressen, und es sich zur Aufgabe gemacht
die Kleinen wie ein Wachhund zu beschützen. Wo die Beiden waren, da war auch
Lucky nicht weit entfernt.
Manchmal wenn Lily ihre Katze mit Harry sah, kam es ihr so vor, als dass ihr
Jüngster sich mit ihr verständigen würde. Sie lächelte ihren Kleinen an, als dieser ihr
den Blick zuwandte.
„Mummy, Heny un I est. CeCe au mi ada dehn“, sagte er.
„Natürlich Schatz, wenn Lucky mit uns kommen möchte, kann er dies ruhig tun“,
schmunzelte sie.
„Nid sags Lu, is CeCe“, behaarte der Kleine und zog seine Lippe schmollend nach
unten. Was James und ihr ein sanftes Lächeln entlockte.
Das verrückte daran war nur, dass Lucky seit Harry sprechen oder wie er auch immer
mit ihr kommunizieren konnte, sie nur noch auf diesen Namen hörte.
„Ja mein Schatz ich weiß, das sie bei dir CeCe heißt“, lächelte sie, hob erst ihn dann
Henry aus dem Hochstuhl und stellte sie auf den Boden.
„Kommt mit Jungs ins Badezimmer Hände waschen, dann können wir los“, sagte sie.
„Ok, tomm Heny“, rief Harry, nahm die Hand seines Bruders und zog ihn hinter sich
her.
James lächelten den Beiden hinterher, bevor er anfing den Tisch abräumte und fertig
war als Lily mit den Kleinen wieder in der Küche erschien.
„Seit ihr soweit Liebes, ich bin gerade fertig geworden wenn du möchtest können wir
los“, lächelte James die Drei an.
„Dann lasst uns gehen, ihr drei Süßen“, lachte Lily ihre Liebsten an
„Tomm Heny, CeCe un I mi Mummy un Daddy ada dehn“, bestimmte der Jüngste
und zog seinen Bruder hinter sich her aus dem Haus.
Die Katze schritt stolz mit erhobenem Schwanz hinter ihnen her.
So gingen James und Lily Hand in Hand durch den Gemüsegarten, vorbei an Lilys
Kräuter und Blumenbeeten, mitten durch den Obstgarten, über eine große Wiese und
am Gartenhaus vorbei bis sie auf den Weg zum Wald kamen.
Die Zwillinge tobten mit Lucky spielend vorneweg, liefen den Schmetterlingen
hinterher und pflückten ab und zu ein Wiesenblümchen.
Als sie in den Wald eintraten wurde die fürchterliche Sommerhitze von einer
einladenden Kühle abgelöst.
Lily zog den beiden Jungen ihre leichten Windjäckchen an, dann zogen sie auch
schon wieder los.
Es roch nach frischer Erde, Harz, Waldkräutern, verwittertem Holz und Laub.
Sie waren schon ein ganzes Stück in den Wald gelaufen, doch sie hielten ihre Söhne
weiter im Auge und unterhielten sich leise.

„Jungs nicht die Pilze anfassen, das sind Fliegenpilze und so schön sie auch aussehen
die sind sehr giftig und machen euch ganz krank. Versprecht mir das ihr hier im Wald
nichts anfasst was ihr nicht genau kennt, es gibt viele Pflanzen und Blumen die
gefährlich für euch sind“, rief James den Beiden zu, um sie daran zu hindern diese in
die Finger zu nehmen.
„Ok Daddy, Heny un I nid mags, wi lieb“, kam es synchron von den Zwillingen und
sie schenkten ihm einen identischen Blick.
James schmunzelte breit: „Ja das seit ihr meine beiden Süßen“, und er ließ sie weiter
toben.
„Findest du nicht auch Liebes, dass unsere Söhne etwas ganz besonderes sind.
Obwohl sie noch so klein sind, haben sie doch schon diese besondere Gabe in sich.
Wenn ich ihnen in die Augen sehe, wird mir ganz warm ums Herz und egal wie
schlecht es mir geht oder wie ich mich vorher gefühlt habe, Harry bringt mir die
innere Ruhe und den Frieden zurück. Vielleicht hatten meine Großeltern doch recht
mit dem was sie uns damals an unserer Abschlussfeier von Hogwarts erzählt haben“,
sagte er.
„Ja das sind sie, sie sind beide auf ihre eigene Art etwas ganz besonderes, und was
deine Großeltern angeht ich dachte schon immer das deine Grandma Wissen erlangt
hat, das wohl kein Zweiter je kennen wird. Ich glaube in ihr floss das Seherblut der
großen Kassandra und ihrer Ahnen, denn sie hat schon damals Dinge gewusst, die
sich erst nach ihrem Tod ereignet haben. Wer weiß ..., vielleicht ist wirklich einer
unserer beiden Kleinen unter Cassiopias Stern geboren und hat diese Gabe von ihr
geerbt. Mich würde es nicht wundern, wenn sie nicht auch damit Recht gehabt hätte“,
überlegte sie weiter.

„Dann sollten wir die Ruhe genießen, solange sie uns noch bleibt“, flüsterte er leise
und abwesend, denn mit seinen Gedanken schien er weit weg zu sein.
„Ja mein Schatz, das sollten wir“, holte sie ihn zurück ins hier und schmiegte sich eng
an ihn. Seine Arme umschlangen sofort ihren zierlichen Körper und sanft küsste er
sie.


***

Dieses Kapitel wurde am 22.04.2015 um 22:09 Uhr bearbeitet.


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.