Du bist nicht angemeldet.

Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Potterunited. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Autor Balu2008
Reviews 2 Reviews
Bewertung
0

Auch kleine Hauselfenzwillinge müssen lernen

Kapitel 24


Auch kleine Hauselfenzwillinge müssen lernen


Laute Jubelschreie hallten über die Ländereien von Godrics Hollow, als die Zwillinge
die endlos scheinende Bahnstrecke mit all ihren verzweigten Schienen und allem
Zubehör und dem großen Zug sahen. So schnell sie konnten rannten sie zum ersten
Wagon und ließen sich freudestrahlend von James in den Zug setzen und sich selbst
neben die Kleinen quetschte.
Er öffnete ihnen das Abteilfenster und ließ sie dort hinaus sehen. Als der Zug sich
magisch mit einem lauten Brummen in Bewegung setzte, wobei bunter Rauch aus
dem Schornstein der Lok in den Himmel stieg und sie über die schier endlosen
Schienen vorbei an Häuser, Feldern, Wiesen, verzauberten Menschlichen Figuren
und Tieren fahren ließ.


„Det dut Daddy, wi Howa Pes“, freute sich Henry und sein Kleiner Bruder nickte ihm
mit freudig glänzenden Augen zu.
„Wi in Bug det Mummy lest Heny un mi“, versicherte Klein Harry weise.
„Nein Jungs, dies ist nicht der Hogwarts – Express, von dem eure Mum euch in der
Geschichte von Hogwarts immer vorliest. Das hier ist eine Underground – Bahn
welche es zu Hauf in Frankreich gibt, nur das eure Bahn über der Erde fährt und in
Frankreich die meisten durch Unterirdische Tunnel von Station zu Station fahren und
ihre Fahrgäste von einem Ort zum Anderen bringen.
Doch ich dachte eine Lok wäre toller, da diese der Lok des Hogwarts - Expresses am
Ähnlichsten war. Schaut mal wie sie bunten Dampf in den Himmel stößt, dann die
Pfiffe die sie jedes mal hören lässt wenn wir um eine Ecke fahren und das Brummen
der Zahnräder welche den langen Zug antreiben“, erklärte James den Beiden, welche
ihm mit einer unglaublichen Ausdauer und Wissbegierde an den Lippen hingen.
„Det nid slim“, tröstete sich Harry, “Daddy, au mi Weawys faht, bide.“
„Natürlich dürfen eure Freunde wenn sie euch besuchen kommen, mit euch fahren.
Schaut mal hinter euch, es sind genug Waggons an der Lok wo wir all eure Kleinen
Freunde mitnehmen können“, versprach er.
„Du lieb su mi un Heny“, jubelte Harry und fiel ihm noch einmal um den Hals, wo er
ihm einen saftigen Schmatzer auf die Wange gab, dann legte er seinen Kopf gegen
James Schulter, steckte den Daumen in den Mund und sah weiter durch das Fenster.
Als sie wieder an ihrem Ausgangspunkt angekommen waren, war mehr als eine
Stunde vergangen und die Zwillinge schliefen selig in seinen Armen.

Lily öffnete ihm die kleine Waggontür und nahm ihm den schlafenden Henry aus dem
Arm, damit er sich mit Harry wieder durch die für ihn Winzige Tür zwängen konnte.
(Aber was tat man nicht alles für seine Geliebten Zwillinge).
„Na ich sehe eure erste Fahrt war ein voller Erfolg“, schmunzelte sie und gemeinsam
brachten sie ihre Kinder ins Bad, um sie mit einem kleinen Zauber sauber zu machen,
sie in ihre Schlafanzüge und in ihre Zimmer und Betten zu stecken.
Sanft hauchten sie ihnen je einen Kuss auf die Stirn und schlossen halb die
Kinderzimmertüren.
Leise sahen sie noch bei den Hauselfenzwillingen nach, welche auch in ihrem neuen
Reich, selig schlummerten.
Leichtfüßig schlich Lily, James voran die Treppe hinunter um sich bei einem Glas
Französischem Rotwein auf der Terrasse mit ihrem Liebsten den ereignisreichen Tag
in Ruhe und gebührend ausklingen zu lassen.

Gähnend streckte sich James gut eine Stunde später, und lächelte seine Lily lieb an:
„Was denkst du, sollten wir nicht auch ins Bett gehen, es ist schon recht spät?“
Am nächsten Morgen würde Sirius seinen besten Freund schon um kurz nach Sieben
abholen, um mit ihm wieder zur Arbeit im Ministerium zu flohen.
„Ja du hast Recht mein Lieber, lass uns nach oben gehen.“
So räumten sie die Flasche und Gläser in die Küche und machten sich auf nach oben
in ihre Bett, aber nicht bevor sie noch einmal nach den beiden Zwillingspaaren
gesehen hatte, die aber tief und fest schliefen.

Als James nach seiner Lily aus dem Badezimmer kam war diese schon halb am
Schlafen, schnell krabbelte er unter ihre Decke, zog sie sanft in seine Arme bevor er
ihr noch einen zärtlichen `Gute Nacht Kuss`, auf die Lippen hauchte und ihr dann ins
Reich der Träume zu folgen.


***


„Krone, Lily seit ihr schon wach?“, hörte man Sirius am frühen Morgen um kurz vor
Sieben rufen, als dieser aus dem Kamin im Wohnzimmer trat.
„Ja Tatze sind wir, komm in die Küche dann kannst du noch mit uns Frühstücken“,
hörte man James gedämpft antworten.
„Ah da seit ihr ja“, grinste er: „Guten Morgen ihr Beiden, seid ihr schon lange wach.
Wo sind die Vier Jungen, schlafen sie etwa noch?“
„Ja es war auch für sie gestern ein ziemlich langer und aufregender Tag, sie sind
schon auf der Probefahrt auf ihrer neuen Underground Bahn im Garten
eingeschlafen“, erzählte ihm James, in der Zeit wo Lily ihm eine Tasse Kaffee und
ein neues Gedeck auf den Tisch stellte.
„Du hast ihnen eine Eisenbahn im Garten aufgebaut?“, fragte er perplex.
„Ja, die habe ich gestern Morgen in einem Kleinen Laden in Paris gefunden, sie ist
mit allem drum und dran du kannst sie dir heute Abend ja mal ansehe. Die Kinder
können in ihr zirka bis zum 10ten oder Elften Lebensjahr fahren, je nachdem wie
groß und schwer sie dann sind. Aber jetzt haben wir keine Zeit mehr, frühstücke erst.“
„Cool das du ihnen eine Bahn mitgebracht hast“, freute er sich wie ein kleines Kind:
„Ich freu mich auch schon darauf sie mir eingehend anzusehen“, grinste Sirius.
James und Lily schmunzelten sich an und sie unterhielten sich leise mit Sirius bis sie
ihr Frühstück beendet hatte und sich lieb von Lily mit einem Kuss auf die Wange von
Sirius und einem liebevollen Kuss auf den Mund ihres Liebsten verabschiedeten.
Ein, “bis heute Abend“, später waren sie verschwunden und sie räume die
Frühstücksgedecke der beiden ab und deckte schon für die Jungen.
Sie musste nur eine halbe Stunde warten, bis sie über sich die Kinder lachen hörte.

Sofort stand sie auf und lief nach oben, sie begrüßte die vier kleinen Racker liebevoll
und brachte sie ins Badezimmer, wusch sie und zog sie an, dann ging sie mit den
Hauselfen auf den Armen und den Zwillingen im Schlepptau nach unten in die Küche
zurück.
Sie setzte sie auf ihre Hochstühle, stellte jedem eine Tasse heiße Schokolade hin und
schmierte ihnen ein Butterhörnchen mit Honig und Marmelade.
Artig aßen und tranken sie ihr Frühstück um danach gemeinsam in den Garten zu
gehen, um auf dem Spielplatz am See den Morgen zu verbringen.
Lily hatte einen kleinen Picknickkorb gepackt, worin sich Obst, Säfte, Kekse und
Säfte, sowie Teller und Becher befanden. Ihr neues Buch über alte Zaubertränke der
Provence lag ganz oben auf.

Lily setzte sich an den Tisch über den James, Sirius, Peter und Remus vor ihrem
Urlaub einen wunderschönen riesengroßen Holzpavillon mit Holzmöbeln aus einem
Wetterfesten Dunkel und Hellbraunen festen Pinienholz also einen achteckigen
großen Tisch zum Ausklappen, darum zehn Stühle mit gelb – mint – weißfarbenen
Auflagen und die Tischdecke in der gleichen Farbkombination aufgestellt hatte. Unter
dem bequem 20 Leute Platz finden würden. An zwei Seiten waren je ein großer
rechteckiger Blumenkübel mit Ranggittern woran sich verschiedenfarbige
Rosenbüsche hoch geschlängelt hatten.
Der Wind und Wetterfeste Stoff des Pavillon war in Hellgelb – Mint mit Weiß
gestreiftem Stoff umrandet, das Dach war Mintfarbig-Weiß gestreift.
Alle Seitenteile konnte auf und zugezogen werden.
Auch für die Kinder hatten die Rumtreiber einen kleinen bunten Pavillon aufgestellt
in dem gleichen Stil nur regenbogenfarbiges Holz, etwas kleiner, ungefähr die halbe
Größe und mit grün – hellbraun – weißem Stoff auf dem verschiedene Tiere in Wald
und Wiesen zu sehen waren. In diesen Blumenkübeln waren hoch rankende bunte
Wiesen und Waldblumen gepflanzt.
Doch dieser war zur Zeit verweist, da die Potterkinder im Moment dabei waren, den
kleinen Elfen zu helfen, den Abenteuerspielplatz gebührend zu erkunden.
Lily sah den Vieren eine Weile zu, bevor sie sich ihrem mitgebrachten Buch über
Zaubertränke, welches sie auf einem Trödelmarkt in Paris an der Seine erstanden
hatte.
Es waren schon fast zwei Stunden vergangen, als die Jungen wieder den Weg zu Lily
fanden.

„Mummy, Ba, Al, Heny un I mags Est bide“, bettelte ihr Jüngster leise.
„Ja mein Schatz, natürlich könnt ihr etwas essen“, schmunzelte sie und sofort stellte
sie jedem einen Teller auf den Tisch im Kinderpavillon und legte auf alle etwas
geschnittenes Obst einen Keks und stellte ihnen einen Becher Saft dazu.
Strahlende Kinderaugen sahen sie nun an.
Sie selbst nahm sich einen Apfel und aß ihn gemütlich bei den Jungen am Tisch.
Erst kurz vor dem Mittagessen sammelte sie die schon recht müde aussehenden
Jungen ein und ging mit ihnen zurück ins Haus. Wo sie die Kleinen wusch und nach
ihrem Essen nach oben in ihre Betten legte. Es dauerte noch keine fünf Minuten da
waren sie schon eingeschlafen.

Lily räumte noch die Küche auf, erledigte ihre restliche Hausarbeit, um es sich dann
mit ihrem Tränkebuch auf der Terrasse in der Hollywoodschaukel bei einem Glas Saft
bequem zu machen.
Etwa eine Stunde später waren auch die Kinder wieder wach und nach einem kleinen
Zwischenimbiss der aus Obst, Süßen Brötchen und Fruchtsaft bestand waren sie auch
wieder nach draußen auf den Spielplatz verschwunden.

*

Als James am Nachmittag vom Ministerium nach Hause kam, wunderte sich Lily
nicht wirklich darüber, das nicht nur Sirius dabei war sondern auch Peter, Remus,
Tina, Susi und Isa. So verlegte Lily die Kaffeetafel von der Küche in den Salon am
großen Tisch.
Sirius konnte es kaum erwarten endlich mit den Anderen in den Garten zu gehen und
die Bahn ausgiebig in Augenschein zu nehmen, um sie danach nach allen Regeln der
Kunst auszuprobieren.
Deshalb dauerte es auch nicht lange und das helle Kinderlachen der Zweifache
Zwillinge und das Bellende Lachen von Sirius hallte über die Ländereien.
Immer wieder hörte man das Pfeifen der Dampflok und das Quietschen der Lokräder
wenn sie an einem Bahnhof oder einer Haltestelle hielt oder anfuhr.

Tina, Susi, Isa und Lily hatten es sich indessen auf der Terrasse bequem gemacht und
waren in ihre eigenen Gespräche versunken, ihr unerwartetes Zusammentreffen war
nicht weniger Lustig und von Lachen durchdrungen als dass ihrer Männer und der
Kinder.
Erst Zwei Stunden später kamen die Rumtreiber mit vier ziemlich erschöpft, und total
müde getobt wirkenden Jungen auf den Armen wieder zu ihnen.
James und Sirius gingen mit den Kleinen nach oben ins Bad um sie schnell zu Baden
und ihnen ihre Schlafanzüge anzuziehen. Als sie wieder nach unten kamen, hatte Lily
und ihre Mädels schon das Abendessen zubereitet, so das sie noch gemeinsam zu
Abend essen konnten. Die Kinder aßen still vor sich hin, nur die leisen Gespräche der
Erwachsenen waren zu hören.
So wurde die Kinder auch schnell nach dem Essen von allen herzlichst geknuddelt
und von James und Lily in ihre Betten gebracht, wo sie noch ein paar Minuten einem
Märchen eines Muggelmärchenbuches zuhörten, bis sie der Schlaf einholte.
Danach saßen die Freunde noch einige Zeit bei einem Glas Wein zusammen bevor sie
sich voneinander verabschiedeten und nach Hause flohten.

*

Weitere vierzehn Tage waren ins Land gegangen und die Hauselfenzwillinge hatten
sich so gut eingelebt, als wären sie schon immer hier gewesen und in diese
liebevolle Familie hinein geboren worden.
Für die Potterzwillinge waren Balin und Alatar wie zwei weitere Brüder, es schien
fast so, als wäre es nie anders gewesen.
Mehrmals in der Woche wurden die Hauselfenzwillinge von anderen Hauselfen in die
Lehren der Elfen und Gebräuche der Hauselfen eingeführt. Die Beiden lernten
schnell und gerne, waren sehr Wissbegierig und hatten eine gute und schnelle
Auffassungsgabe. Denn das Zaubereiministerium hatte als einzige Auflage gemacht,
dass auch Verwaiste und sich freiwillig gebundene Hauselfen die Lehren ihrer Rasse
erlernen müssten.



***

Dieses Kapitel wurde am 12.09.2015 um 16:54 Uhr bearbeitet.


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.