Du bist nicht angemeldet.

Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Potterunited. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Autor Balu2008
Reviews 2 Reviews
Bewertung
0

Angriff auf Bridgwater und ein neues Zuhause für Remus Part 1 – Der Einsatz

Kapitel 27


Angriff auf Bridgwater und ein neues Zuhause für Remus
Part 1 – Der Einsatz


„Lily Schatz, Jungs ..., ich bin zu Hause und habe Remus, Sirius und Charisa
mitgebracht“, hallte es wie immer am frühen Abend durch das Anwesen in Godrics
Hollow.
„Dad~dy enich da, un Emu, Nuffel un Isa au da“, schrien die Zwillinge aufgekratzt,
klatschten in ihre Händchen, noch bevor Lily auch nur einen Ton sagen konnte.
Man sah nur noch wie Zwei Winzlinge so schnell sie ihre Beine trugen vom Garten in
dem sie gerade noch friedlich gespielt hatten über die Terrasse herein in den Flur
rannten und nun ein lautes Jubeln und Kichern seitens der Winzlinge zu ihnen drang.

„Liebling wir sind hier auf der Terrasse“, rief Lily nach einer Weile.
Drei strahlende Mädels sahen die herein kommenden mit den etwas zerzaust
aussehenden Jungen auf den Armen an, als sie zu ihnen traten.
„Hallo Mädels“, grinsten die Ankommenden.
James nahm Lily, Remus seine Tina in die Arme, nachdem Remus Henry wieder
zurück auf den Boden gestellt hatte und sie begrüßten sich herzlich mit einem Kuss.
Sirius hielt Harry noch kurz im Arm, bis der Kleine wieder herunter zu seinem
Bruder wollte. Nun begrüßten er und Isa auch Janina und Lily mit einer liebevollen
Umarmung und einem Kuss auf die Wange. Danach konnten auch Remus und James
sie begrüßen.
Janina lächelte und ihre Augen strahlten in einer solchen Konstellation als würden sie
von innen heraus angestrahlt werden.
Was natürlich auch den Beiden Rumtreibern nicht entging und James seine Kleine
Schwester eingehend musterte.

„Hm ..., Nins Kleines, ist da etwas was du mir sagen möchtest?“, fragte ein
neugieriger James.
„Hm, mal überlegen ..., nicht dass ich wüsste, was meinst du damit Brüderchen?“, tat
Janina unschuldig schauend und mit ihren langen Wimpern klimpernd.
„Boah Kleines, lass es ..., wir sind schließlich Zwillinge, ich weiß ganz genau, dass
du mir etwas wichtiges vorenthältst“, motzte ihr Bruder und verschränkte schmollend
seine Arme vor der Brust.
„Ach ..., in echt?, das wusste ich ja gar nicht“, feixte sie weiter ihren Bruder auf die
Schippe nehmend.
Nun schmollte James erst richtig, sein Blick war wie der eines geprügelten Hundes.
Was Lily und Tina kichern und die Anderen Beiden Rumtreiber lachen ließ.

„Oh ..., bei Merlins langem weißen Bart ..., James mein Schatz“, japste Lily und hielt
sich schon den Bauch und dennoch konnte sie und ihre Freundinnen nicht aufhören
zu kichern. „Dein Gesicht in Galleonen, das ist mehr als Gold wert.“
Doch ihr Liebster schmollte nur noch mehr, deshalb dauerte es eine ganze Weile bis
sich die Gemüter wieder beruhigt hatten.
„Nicht schmollen James es ist schon spät, die Kleinen müssen auch bald ins Bett.
Was hältst du davon wenn ich uns erst einmal ein Abendessen zubereite? Danach
können wir uns alle noch ein wenig zusammen setzten und deine Neugier
befriedigen“, lächelte Lily.
James Augen funkelten nun zustimmend auf.
Sie küsste ihn sanft und ging dann in die Küche, um den Rumtreibern, ihren
Freundinnen und den Zwillingen erst einmal ein wohlschmeckendes Abendessen
zuzubereiten.

Da es danach wirklich höchste Zeit für die Jüngsten der Runde war, wurden Harry
und Henry erst einmal gemeinsam von Lily und James gebadet und ins Bett gesteckt,
wo sie noch eine Kleine Geschichte vorgelesen bekamen, bei der sie wie immer
schnell einschliefen.

Erst dann gingen alle wieder aus der Küche zurück nach draußen und setzten sich auf
die gemütlich hergerichtete Terrasse zu einem Glas Wein und endlich würde auch
James Neugierde befriedigt werden.
„Also Nins, nun erzähl mal, was deine besonders Gute Laune und das Besondere
Leuchten deiner Augen, welches ich, wenn ich betonen darf ..., schon seit Jahren
nicht mehr gesehen habe, zu bedeuten hat“, wollte James jetzt endlich von seiner
kleinen Schwester wissen.

„Nun gut“, seufzte sie gespielt theatralisch.
„Also ..., das war so ...“, fing sie langsam an und wurde von James rüde
unterbrochen, der auf sie zugesprungen kam und sie mit den Worten: „Na warte du
Krümmel, ich werde dich lehren Respekt vor deinem Großen Zwilling zu haben und
ihn hinhalten zu wollen“, ordentlich durch kitzelte, wobei beide auf dem Boden
landeten.
Eine ganze Weile war nur ihr kichern und lachen zu hören bis sie ein: „Ok, ok
Erbarmen Jamsie, du hast gewonnen, ich werde es dir ja erzählen“, keuchend japste.
Breit grinsend ließ er nach einer nochmaligen Kitzelattacke von ihr ab, stand auf und
half ihr wieder hoch und sich ordentlich hinzusetzen, bevor er sich selbst wieder
neben Lily setzte.
„Also gut James, Harry nun ja, Harry ist ..., er ist ein Seher. Er hat uns heute Mittag
gesagt, dass Reg nicht Tod ist und er mit ihm gesprochen hat und auch öfter mit ihm
in seinen Träumen spricht. Er ihm erzählt hätte, dass er sehr bald schon zurück
kommen würde“, sprudelte es jetzt da sie erst einmal angefangen hatte, nur so aus ihr
heraus und sie hatte beim Sprechen immer mehr knallrote Wangen und glühende
Augen bekommen.
James Gesicht sprach danach Bände und nur ein: „Öhm“, begleitet von einem mehr
als dummen Gesichtsausdruck ließ Lily und ihre Freundinnen wieder anfangen zu
kichern. Remus und Sirius konnten sich eines Lachens nun auch nicht mehr wehren
und lachten los.
„Och nö“, motzte James nach einer Weile und schaute die Anwesenden böse an:
„Kann sich nicht einmal einer von euch zum Affen machen?“
Doch das Kichern und Lachen erstarb noch immer nicht, denn jedes mal wenn einer
der Anderen James ins Gesicht sah, ging es schon wieder los.
„Harry ein Seher ..., seit ihr sicher?“, fragte James nach einer Weile mehr als
ungläubig.
„Ja bei Merlin, glaubst du wirklich wir würden alle an aufkommendem Irrsinn
leiden“, biss seine Schwester nun, als sie seinen ungläubiges Gesichtsausdruck sah.
„Entschuldige bitte, natürlich nein, das denke ich nicht“, seufzte James geknickt mit
eingezogenem Kopf und hängenden Schultern, bei der Schärfe ihrer Stimme.
„Aber Harry ..., er, er ...“, stammelte er nun völlig aufgelöst: „Er ist doch noch so
klein, mein Baby. Wie soll er denn jetzt schon mit dieser Großen Bürde fertig
werden?“ Seine Stimme klang jetzt fast schon weinerlich und er verbarg ein paar mal
schwer atmend sein Gesicht in seinen Händen.
„Nimm es nicht so schwer James“, gluckste Sirius. „Dir ist wohl gerade im Eifer des
Gefechtes entgangen, das eure Zwillinge Zaubererkinder sind und sie entgegen der
Muggelkinder, in allem viel schneller und mächtiger sind. Außerdem sind sie stärker
in ihrer Magie als andere Gleichaltrige Zaubererkinder, da sie jetzt schon eine Weile
Magie einsetzten können. Harrys Sehergabe wird solange er noch nicht volljährig
oder vollständig gewandelt ist, sich nur auf Sehungen über seine Familie und seine
engsten Freunde auswirken.“
„Ja ich weiß, dass du Recht hast, habe gerade nicht daran gedacht“, seufzte James.
„Meine Grandma hat mir gesagt, dass wir Seherblut in der Familie haben.
Sie hat mir einiges darüber erzählt, so auch, dass meine Ur, Ur, Ur, Groß ... Tante
oder was weiß ich wie viele Urs und Groß noch davor waren mit dem Namen:
Cassandra - Rabea – Nathalie - Katharina - Gryffindor – Potter, die Erste Potter und
weibliche Seherin überhaupt in unserer Familie war. Sie war die Tochter von Godric -
Dominiques Zwillingsbruder Christian - Pierre und seinem Mann.
Godric Gryffindor – Slytherin war der größte Seher seit Merlin was weiß ich, soll laut
den Überlieferungen als er starb, seine Ganze Magie und seine Sehergabe auf seinen
Zwillingsbruder Christian übertragen haben. Als dieser dann schwanger wurde,
wurde dieses Sehergen weiter vererbt und er brachte seine erste Tochter Cassandra
zur Welt, die dann die Größte Seherin wurde.“

„Boah eh Mann Wahnsinn ..., mit Cassandra verwandt und sie in eurem Stammbaum,
sie füllt viele Geschichtsbücher“, rief Sirius erstaunt und alle waren in ihren
Gedanken darüber vertieft.

Erst ein Knistern im Kamin ließ alle wieder ins Hier und Jetzt finden, aus ihren
Gedanken auftauchen und aufsehen, da das Feuer im Kaminzimmer nun noch einen
weiteren Besucher ankündigte.
James hob eine Augenbraue und sah Lily fragend an, Angst vor Übergriffen hatte er
nicht, denn nur die Familie und Freunde von ihnen konnten diesen Weg zu ihrem zu
Hause erreichen. Doch sie zuckte nur unwissend mit den Schultern.
Noch bevor jemand der Anderen auch nur die Frage stellen konnte, ob sie noch
weitere Besucher erwarteten, standen Liam Potter und Patrick Cornelly mit einem
besorgten Gesicht im Zimmer.
Als sie Remus und Tina sahen, konnten sie alle in ihren Gesichtern sehen, das ihnen
eine Zentnerlast vom Herzen fiel und ihr Ausdruck erleichterter wurde.
Patrick ging sofort auf Tina zu und zog seine verdutzt dreinsehende Tochter liebevoll
in seine Arme.

„Oh Kleines, Remus, Merlin sei Dank, wir haben uns solche Sorgen um euch Beide
gemacht weil wir nicht wussten wo ihr wart. Doch ihr seit hier und euch geht es gut,
ihr wart gar nicht dort im Haus als es geschah“, seufzte er überglücklich.
„Ähm Daddy von was redest du ...,“ fing sie an, bekam aber keine Antwort, als ihr
Vater sie plötzlich losließ und sie nun zusehen konnte, wie er auch Remus in eine
herzliche Umarmung zog.
„Remus, Tina ihr seit hier ..., welch ein Glück?“, seufzte auch Liam mehr als
erleichtert, umarmte sie kurz nacheinander und setzte sich zu den Jungen Leuten.
„Dad, Pat was ist denn passiert? Ihr kommt doch nicht ohne Grund so aufgelöst und
ohne Anmeldung hierher und seht aus, als wäre der Leibliche gerade erst hinter euch
her gewesen“, fragte James und stellte ihnen einen seiner Besten Französischen
Cognacs den er aus der Bar im Wohnzimmer geholt hatte und seinem Vater und
Patenonkel sowie allen Anderen ein Glas füllte und hin stellte.
„Danke mein Sohn, den brauchen wir jetzt dringend“, stöhnte Liam und Pat nickte
zustimmend, als er sich neben Liam gesetzt hatte. Sie tranken das Glas bis zur Neige
leer, dann leckten sie sich synchron über die Lippen, schüttelten kurz ihr Haupt und
sahen einen nach dem Anderen kurz an.
Was die Anderen kurz schmunzeln ließ. Die Jüngeren nippten nur kurz an ihren
Gläsern und stellten sie dann wieder vor sich.
Liam seufzte noch einmal erleichtert auf und begann dann zu berichten.


***


„Vor etwa nicht ganz einer Stunde bekamen wir einen Flohanruf von Kingsley, ihr
wisst ja noch gar nicht, dass er neuerdings Erster Untersekretär des hiesigen Ministers
geworden ist, da sein Vorgänger unter Mysteriösen Umständen samt seiner Familie
verschwunden ist.

„Bestimmt hat er seinem besten Kumpel Voldy – Poldy oder dessen Hündchen
unserem Minister irgendwie ans Bein gepisst und sie tauchen in ein paar Tagen in
irgendeiner abgelegenen Gasse oder Ecke fein säuberlich in allen Einzelteilen wieder
auf. Aber ich glaube unser verehrter Minister kann nun seine Tage an Oberster Stelle
im Ministerium zählen, bevor er endlich seines Amtes enthoben wird. Lasst uns nur
noch ein wenig in seinem Dreck wühlen, dann decken wir seine ganze Intrigen und
Schmierigen Machenschaften im Ministerium schon auf“, spuckte Sirius so Bösartig
und laut aus, das alle anderen kurz zusammen zuckten.

„Sirius ich bitte Dich, Pst ...“, versuchte Patrick leise und erschrocken über diesen
unerwarteten Gefühlsausbruch des Jungen Schwarzhaarigen, ihn zu besänftigen.
„Schrei doch bitte nicht so, wir sitzen hier im Garten und es haben bestimmt nun alle
in Godrics Hollow mitbekommen. Außerdem sind alle nicht Taub und oben schlafen
die Zwillinge. Du weißt ganz genau, dass überall noch einige von diesen
Arschkriechern hocken und nur auf solche Informationen warten, um ihrem
Selbsternannten Lord Meldung zu machen. Wir sitzen doch sowieso schon auf der
Abschussliste der ganzen Bagage. Ich sehe es ja genauso wie du, aber glaube mir, es
ist nur noch eine Frage der Zeit bis unser Altminister einen Fehler begeht und seines
Posten enthoben wird und wir dann endlich Kingsley auf seinen Platz setzen
können.“

„Daddy ...!“, gluckste Tina breit und löste damit für einen Augenblick die Spannung.
„Seit wann hast du solch eine lockere Aussprache, lass es nur Mum nicht hören, sonst
wäscht sie auch dir im Nachhinein den Mund mit Seife aus.“
„Dies mein Schatz wird unser Geheimnis bleiben“, zwinkerte er kurz lächelnd und
wurde dann wieder ernst.
„Tut mir leid Pat“, lächelte Sirius schief zu Patrick und man sah das es ihm wirklich
peinlich war: „Ich hatte vergessen das wir draußen sind und wollte nicht so herum
schreien.“
„Schon gut Sirius, das Blacksche Temperament hat bei dir zugeschlagen, nun aber
lass Liam weiter erzählen.“
Sirius nickte leicht, machte eine auffordernde Handbewegung und Liam erzählte
weiter.
„Er beorderte Pat und mich sofort zu sich in sein Büro. Als wir dort ankamen standen
schon Moody, Paul, Alex, Thomas, Alex, Andrew, Antonios und Acht weitere unserer
Kollegen dort und warteten auf uns.
Er teilte uns in Drei Gruppen zu je fünf Mann auf und gab jeder Gruppe einen
Portschlüssel mit dem Hinweis, dass es in Bridgwater einen Todesserangriff gegeben
hätte und wir an Ort und Stelle alles weitere in Erfahrung bringen müssten.
Als wir dort ankamen, standen alle Zaubererhäuser in der Weststreet in hellen
Flammen und über allen weit oben am Himmel, prangte das Dunkle Mal.
Wir versuchten sofort mit der Muggel - Feuerwehr welche schon kurz nach unserem
Eintreffen am Ort des Geschehens angekommen waren, die Feuer zu löschen, doch
die Feuer ließen sich nicht löschen, da sie Schwarzmagisch waren.
Wir wollten gerade versuchen die vermeintlich eingeschlossenen Hexen und Zauberer
samt ihren Familien zu retten, doch als Kingsley uns kurze Anweisungen gab nach
Überlebenden zu suchen und wir auf die Ersten Häuser zugehen wollten, wurden wir
auf eine Ansammlung von Menschen aufmerksam, die wir erst als Schaulustige
ansahen.
Doch als wir einen Älteren Kollegen aus der Menge heraus treten sahen, wurden wir
eines Besseren belehrt.
„Grüßt euch: Kingsley, Moody, Liam, Patrick, Alex, Thomas und wartet kurz, ihr
werdet niemand mehr in den Häusern finden, wir sind alle hier.“
„Oh Alfons du wohnst auch hier ...?“, entfuhr es Kingsley.
Er war nämlich bevor er Erster Untersekretär geworden war Auror gewesen,
verwundert, als er seinen ehemaligen nun seit ein paar Jahren pensionierten
Aurorenkollegen sah, doch er fing sich sofort wieder.
„Bei Merlin nicht auszudenken was noch geschehen hätte können, aber zum Glück
habt ihr es doch noch vorzeitig geschafft und eure Häuser verlassen können und euch
alle retten können.“
„Das war kein Glück Kingsley, etwas hat uns vor gut Einer Stunde aus den Häusern
gescheucht. Es war ein Katzenjammerzauber, aber einer der Gemeinen Sorte“,
schnaubte er.
„Dieser Zauber den Zwei Pantherjungen und eine ausgewachsene Rot Getigerte
Magische Katze hier veranstaltet haben, war in den Häusern lauter als hier draußen.“
Alfons seufzte kurz und berichtete dann weiter.
„Also wo war ich gerade, ach ja und du wirst mich nun für völlig Verrückt halten ...,
aber ich schwöre bei Merlin und allen Göttern Katharas die Panther hatten je ein
winziges Hauselfenkind auf dem Rücken.“
„Wie Pantherwelpen und Rot Getigerte Katze mit Hauselfenkindern, meinst du
echte?“, fragte Kingsley mit einem irritierten und ungläubigen Blick.
Alfons seufzte laut und schaute King mit einem durchdringenden Blick an, der ihm
sagte, dass er keineswegs dem Irre sein verfallen war und sein Gegenüber es bloß
nicht anzweifeln sollte. Dann sprach er weiter: „Wenn ich es dir doch sage Kingsley,
wir sind zwar alle etwas angeschlagen, aber wir leiden nicht alle an Blindheit oder so.
Jeder den du fragst, wird dir das Gleiche erzählen.“
„Nun ja Alfons, ich zweifle nicht einen Moment an deiner Aussage, ich verstehe es
nur nicht und dachte gerade über die Panther und die Magische Katze nach. Wie dies
sein kann und wo sie hergekommen sein könnten“, erwiderte Kingsley verwirrt.
„Mir und den Anderen ging es doch genau so, aber Fakt ist, dass es wahr war und
dieses ungewöhnliche Gespann hier wie Irre durch die Straße gerannt sind.
Also gut weiter, da waren dieser Schwarze Panther der so Strahlend Grüne Augen wie
die Farbe eines Avadablitz hatte und der Andere Panther war Schneeweiß und hatte
Dunkelbraune Augen.
Von der Größe der Beiden schließe ich mal darauf, das sie noch sehr, sehr Jung und
Welpen waren. Sie ließen auch nicht zu, das ein Zauberer oder Hexe sowie Kinder
zurück blieben, denn jedes mal wenn sie an einem der Häuser vorbei rannten, in dem
noch Leute waren, maunzte sie noch mehr und das Gebrüll im Hause wurde noch
unerträglicher.
So wurden wir nach und nach alle auf die Straße gelockt und uns blieb nichts anderes
übrig, als den Beiden zu folgen, um sie irgendwie davon abzubringen noch weiter so
einen Radau zu machen, doch als wir alle am Marktplatz zusammen trafen wurden
wir gemeinsam auf ein Naheliegendes Feld teleportiert.
Dort standen schon unsere Koffer in denen unser kompletter Hausstand und all unser
Hab und Gut lag und Boxen in welchen unsere Haustiere saßen. Auf dem Feld lag ein
Zauber der uns wie unter einer Glocke von der Umwelt verbarg und unüberwindbar
war. Sie schienen uns wirklich nicht sehen zu können, aber wir mussten zusehen, wie
diese Bastarde unsere Häuser in Brand setzten“, schnaubte der Angesprochene und
sah traurig auf die verkohlten Reste der einst so stattlichen Zauberersiedlung.
Ich weiß nur eins, wenn die Zwei nicht so einen Radau gemacht hätten, wären viele
von uns nicht mehr am Leben“, beendete er.
„Das ist das Unglaublichste, das ich jemals gehört habe und doch euer aller Leben
zeugt von der Wahrheit daran“, schüttelte Kingsley mit dem Kopf, doch dann musste
er kurz lachen und drehte sich zu Liam und Patrick den jetzigen Leitern der
Aurorenzentrale um.
„Liam, Patrick, was werdet ihr in eurem Bericht schreiben?“, schmunzelte Kingsley
breit.
„Zwei Pantherjungen mit Zwei Hauselfen auf dem Rücken und eine Magische Rot
Getigerte Katze zeigen Voldy – Poldys Todessern eine lange Nase“, gluckste Liam.
„Dann werden die Dich sofort ins St. Mungos auf die Geschlossene karren“, lachte
Patrick.
„Und Dich gleich mit, weil du den Bericht ja auch unterschreiben musst. Na ja
vielleicht bekommen wir ja dann ein Zwei Bett Zimmer“, feixte Liam, was Patrick
laut aufstöhnen ließ.
Kingsley und Alfons mussten nun wirklich lachen, als sie dem Dialog der Beiden
Chefauroren zuhörten.
„Scheiße King, Alfons hört auf zu lachen, das können wir doch nicht wirklich
schreiben, was sollen wir denn jetzt tun?“, wollte nun Liam gespielt weinerlich
wissen.
„Das können wir gleich noch klären, ich werde mir Gedanken darüber machen, dass
wir nachher nicht alle wie die Idioten vom Dienst da stehen“, grinste er.
„Alfons glaubst du, dass die Panther Animagie waren?“, fragte Thomas.“
„Also wenn du mich so fragst, nein ..., wie sollte das denn gehen, diese Panther
müssten dann ja noch Kleinkinder sein und das kann ja wohl wirklich nicht sein.“
„Vielleicht das die Hauselfenkinder sie in diese Form gezaubert haben?“, fragte nun
Alex.
„Also wirklich ihr Junges Gemüse, was habt ihr denn auf Hogwarts in den Sieben
Jahren gelernt, habt ihr etwa alle eure Schulzeit verpennt? Denn das lernt man schon
in den ersten Drei Schuljahren in Pflege Magischer Geschöpft und VgdDK“,
schnaubte Alfons.
„Aber für euch Grünschnäbel noch einmal zum Mitschreiben: Junge Hauselfen sind
zwar schneller in ihrer Entwicklung als Menschenkinder, aber können erst mit
ungefähr Drei Jahren solch komplexe Zauber wie eine Verwandlung an Menschen
hinbekommen. Diese waren allerdings wenn ich raten dürfte, nicht älter als 18 oder
20 Monate.“
„Ich denke wir könnten noch die Halbe Nacht darüber fachsimpeln und würden trotz
allem auf keine Logische Schlussfolgerung kommen.
Also lasst uns doch in unserem Bericht schreiben: dass durch einen unbekannten
Katzenjammerzauber am frühen Abend, die Anwohner aus Bridgwater in der
Weststreet aus ihren Häusern gescheucht worden sind.
Als sie die Todesser gesehen haben und auf Rücksicht ihrer Familien und Kindern
gegenüber, sich nicht den Todessern gestellt haben und sich auf ein naheliegendes
Feld geflüchtet haben und in letzter Sekunde, bevor sie zugesehen haben wie ihre
Häuser in Brand gesetzt worden sind, noch einen Unsichtbarkeitszauber auf sich
gelegt haben“, schlug Patrick vor.
„Das ist es, genial Pat“, strahle Liam und Kingsley nickte ihm zu.
„Genau finde ich auch, so werde ich es dem Tagespropheten verkauften“, erwiderte
Kingsley froh die Sache doch noch so gut geregelt zu bekommen.
„Es wird verdammt lange dauern, hier neben den Muggeln diese Siedlung ohne
Magie wieder aufzubauen“, merkte Alex nun an, da keiner mehr etwas sagte.
„Wisst ihr schon wo ihr jetzt unter kommen werdet?“, fragte nun Liam leise.
„Ja danke Liam, wir werden bei unseren Familien und Freunden wohnen, solange
unsere Häuser nicht wieder aufgebaut sind“, erzählte er.
„Wie lang lebst du schon hier?“, wollte er wissen.
„Seit ungefähr Zwei Jahren, seit ich in Pension gegangen bin. Meine Frau und ich
waren eine der Ersten Familien die hier bauen ließen und hier eingezogen sind.“
„Sag mal Alfons, hast du zufällig Remus und Tina gesehen, ich kann sie bei den
Anderen nicht finden?!, fragte Patrick nun besorgt.
„Nein Patrick tut mir leid, aber mach dir keine Sorgen die Beiden waren nicht zu
Hause. Denn als ich eine Weile bevor hier alles los ging mit dem Hund draußen war,
kurz Licht im Haus gesehen hatte, das aber später nicht mehr zu sehen war“, erklärte
er.
„Gut Alfons ich denke, das war es, ich möchte euch auch nicht länger aufhalten“,
sprach Kingsley den umher Stehenden Anwesenden aus der Seele.
„Danke und ach Kingsley, Liam, Patrick wenn euch irgendwann einmal die Beiden
Pantherjungen, die magisch Getigerte Katze und die Hauselfenkinder über den Weg
laufen, dann dankt ihnen ganz herzlich im Namen von uns allen“, lächelte Alfons.
Kingsley, Liam und Patrick lächelten: „Das werden wir tun Alfons, versprochen.“
Dann sahen sie zu wie alle ihre Kinder, Koffer und Boxen packten und apparierten.
„So dann packen wir auch zusammen, hier können wir nichts weiter tun, es wird Zeit
für unseren wohlverdienten Feierabend“, schlug Kingsley vor.
„Ja finde ich auch“, erwiderten die Anderen, verabschiedeten sich und porteten noch
einmal kurz ins Ministerium, wo Liam und Patrick noch schnell den Bericht
verfassten, die Akte in einen Umschlag zur Vorlage beim Minister in den
Ausgangskorb legten und dann zu Lily und James flohten.


***

Dieses Kapitel wurde am 27.10.2015 um 16:58 Uhr bearbeitet.


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.