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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Angriff auf Bridgwater und ein neues Zuhause für Remus Part 2 – Remus Neues Heim und ein Glückliches Ende

Kapitel 28


Angriff auf Bridgwater und ein neues Zuhause für Remus
Part 2 – Remus Neues Heim und ein Glückliches Ende


„Aber dann ...“, keuchte Remus schreckensbleich geworden auf, als sein Gehirn das
eben Gehörte richtig eingeordnet hatte: „M .. m .. e .. i .. n H .. H.. eim ...“, heulte er
gequält auf: „Das heißt doch ..., ich habe kein Heim mehr und all mein Hab und Gut,
Möbel, Kleidung, Persönliche Sachen und ich komme noch nicht einmal mehr an
mein Verlies, da auch der Schlüssel von Gringotts unter den Sachen war. Alles was
ich besessen habe ..., V E R L O R E N! V E R B R A N N T!
Hannibal mein Treuer Freund seit Kindertagen, er ..., er war doch auch im Haus.
T O D!“, schniefte er und brach vollends zusammen, er konnte es nicht verhindern,
dass ihm jetzt dicke Tränen die Wangen herunter liefen.
Tina versuchte ihn ein wenig zu trösten, doch auch ihr liefen die Tränen über die
Wangen, er tat ihr so leid und ihr im Herzen weh ihn so unglücklich zu sehen.
Lily fassten sich als Erste der Anwesenden wieder und trat zu dem Unglücklichen
Wer und ihrer Besten Freundin und nahm sie in die Arme.
„Bitte nicht weinen ihr Beiden, vielleicht konnte sie sich ja doch noch irgendwie da
raus retten, es ist ein langer Weg hier heraus zu uns, aber sie könnte doch noch
unterwegs sein, gib die Hoffnung nicht auf und warte ab, vielleicht kommt sie ja doch
noch Morgen Früh hier an. Deine anderen Sachen können wir doch alle ersetzen, das
wichtigste ist doch, dass dir und Tina nichts passiert ist“, sprach sie ihnen Trost zu.
„Außerdem kannst du sehr wohl noch an deine Verliese, wenn du den Kobolden die
Sachlage erklärst und außerdem hast du ja deine Verliesnummer.“
Doch Remus stammelte immer wieder wie ein Mantra: „Kein Zu Hause mehr,
Hannibal Tod, was soll ich denn jetzt machen, kein Zuhause mehr und mein treuster
Freund ist Tod!“
„Komm schon Remus, du bist nicht alleine, du gehörst doch quasi zur Familie.
Fürs Erste wirst du erst einmal hier bei uns wohnen, solange bis du ein neues Zu
Hause gefunden hast“, bestimmte Lily nun resolut und schenkte dem völlig am
Boden zerstörten Wer einen dreifachen Cognac ein, den er ohne zu murren in einem
Zug leerte.
„Aber ich kann doch nicht so einfach ...“, wollte er weiter protestieren, doch Lilys
Blick ließ keine Widerrede aufkommen und so zog er ergebend den Kopf ein und
nickte ihr schniefend zu.
„Sehr gut, das wäre ja dann somit geklärt“, lächelte sie süß.
James stand auf, ging auf sie zu und zog sie lächelnd in seine Arme, bevor er ihr
einen sanften und liebevollen Kuss auf die Lippen setzte.
„Ich Liebe Dich so sehr, dass es weh tut mein Engel, du bist das Beste was mir jemals
begegnet ist“, in ihr Ohr flüsterte und sie nochmals innig küsste.
Liam stand nun ebenfalls auf und lächelte Remus und Tina nochmals aufmunternd zu.
„Nun gut, wenn soweit alles geklärt ist, dann würde ich mal sagen, wir werden uns
jetzt mal verabschieden, da unsere Frauen zu Hause schon auf uns warten“, sagte
Liam und Patrick nickte ihm zustimmend zu und erhob sich ebenfalls.
So umarmten sie noch einmal alle und flohten durch den Kamin, direkt nach Hause.
Lily drehte sich um, rief Sirius, Remus, Isa und Tina noch zu, dass sie nun die Oberen
Zimmer für Remus und Tina richten würde, wobei sich James sofort zu ihr gesellte,
um ihr zu helfen.
Schnell hatten sie gemeinsam die Drei Räume auf Vordermann gebracht und das
große Doppelbett neu überzogen. Sie wollten nur noch einmal nach den
Zwillingspaaren sehen, die Ersten Beiden schliefen tief und fest, hatten synchron ihre
Daumen im Mund, ihre Plüschtiere im Arm und sahen aus wie kleine Engel.
Natürlich wieder einmal in Harrys Zimmer und auch die Hauselfenzwillinge im
Nebenzimmer lagen selig schlummernd in ihren Betten.
Sorgfältig deckten sie die Jungen zu und hauchten jedem der Vier einen Kuss auf die
Stirn, bevor sie die Zimmertüren leise schlossen und nach unten liefen.
So waren sie keine halbe Stunde später zurück bei den Anderen und sie begaben sich
in den Kleinen Salon, da es auf der Terrasse doch etwas zugig geworden war,
außerdem wusste man nie welche unsichtbaren Ohren noch zuhören würden.
Remus und Tina hatten sich ein wenig beruhigt und saßen mit den Anderen
schweigend vor einem erneuten Glas Cognac.
„So ihr Beiden, eure Zimmer oben sind fertig, wenn ihr etwas verändern wollt könnt
ihr das gerne machen und wenn ihr wollt können wir Morgen Früh nach London
flohen und das notwendigste einzukaufen“, bestimmte die Rothaarige Lily.
„Aber ich kann doch nicht auf eure Kosten leben ...“, begehrte der Wer auf.
„Ach papperlapapp“, fuhr Lily ihm in die Parade: „Wir sind die Besten Freunde und
ich sehe dich schon lange als vollwertiges Familienmitglied, Punkt.“
Remus seufzte schwer auf, schwieg aber vorsorglicher Weise, da er zu gut Lilys
Temperament kannte und wusste wann es besser war zu schweigen.
James grinste Sirius wie ein Honigkuchen Pferd an und sah dann wieder von einem
zum Anderen. Schließlich nahm er Lily an der Hand setzte sich und zog sie auf seinen
Schoss. Liebevoll strich er ihr durchs Haar und setzte kleine Küsse darauf.
Lily ließ es geschehen und schmiegte sich eng an seine Brust.
„Leute was meint ihr, sollten wir die Gartenparty übermorgen ausfallen lassen?“,
fragte sie in die Runde.
Alle sahen betroffen auf, von den vorangegangenen Ereignissen noch mitgenommen
die Schultern zuckend, außer Remus der nun sprach: „Nein, das sollten wir nicht tun,
bei diesem Angriff sind keine Menschen getötet worden und wir können alle ein
wenig Ablenkung mehr als gut gebrauchen“, sagte er sanft.
„Remus hat recht“, stimmten Sirius und James synchron zu, was die Anderen zum
Schmunzeln brachte.
Ihr hört euch manchmal an wie unsere Zwillinge“, lächelte Lily sanft, wenn man es
nicht wüsste, würde man meinen ihr seit auch Zwillinge.
„Das sind wir doch auch“, brüstete sich Sirius, James nickte grinsend: „Wir sind
Seelenzwillinge.
Was nun alle zum Lachen brachte, das aber durch das Klirren des Fensters aus dem
Nebenzimmer, es war das Wohnzimmer unterbrochen wurde.
Sofort verstummte das Lachen und James rief: Mädels ihr bleibt hier, Moony und
Tatze kommt mit.“
So rannten die Jungen Männer mit erhobenen Zauberstäben bereit wen auch immer
sie antreffen würden, vorbereitet zu sein und Angreifen zu können, hinüber ins
Nachbarzimmer und sahen zuerst einen Berg von zerbrochenen Fensterscherben und
mitten darin ein total erschöpft und verletzt von Glasscherben umgebener ziemlich
zerzaust aussehender Federball.
„Hannibal“, kreischte Remus nur und ohne auf die Scherben oder die Post welche
seine Eule am Bein hängen hatte zu achten, kniete er sich inmitten der Scherben
neben sie und zog sie schniefend in seine Arme.
James und Sirius ließen erst einmal sich das Fenster wieder reparieren, dann zogen
sie den am Boden kauernden Wer mit seiner Eule in den Armen hoch, heilten die
kleinen Schnittwunden an den Beinen und Knien und reparierten seine zerschnittene
Hose. So zogen sie ihn mit sich zurück ins Nebenzimmer.
Schnell war die Sache erzählt und Tina nahm ihrem Freund sanft das erschöpfte und
verletzte Tier aus den Armen. Sie legte es auf eine herbeigezauberte Decke auf den
Tisch, nahm ihr endlich ihre schwere Last ab, legte sie vor Remus ab, der aber nur
Augen für seine Eule hatte. Das hatte es dem Armen Tierchen unmöglich gemacht,
vor dem Fenster abzubremsen und zu landen und es deshalb zu dem Dilemma mit
dem zerbrochenen Fenster kommen können und Lily und sie versorgten seine
Verletzungen und heilten ihn sofort.
Danach boten sie der erschöpften Eule Wasser und Futter an, welches sie dankbar
annahm bevor er wieder zu Remus auf die Schulter flog und seinen Kopf glücklich
gurrend an dessen Wange rieb.
„Mein Großer, du bist entkommen“, schniefte er glücklich und kraulte unentwegt
über das Gefieder.
„Ähm Moony, willst du nicht langsam mal deine Post ansehen?“, fragte James nach
einer Weile, in der er der Eule beim Putzen ihres Gefieders zugesehen hatte.
„Hm“, kam nur vom Wer zurück und er betüttelte immer noch seine Eule.
James seufzte nur und schaute zur Uhr über dem Kamin, dann klopfte er gelangweilt
auf dem Tisch herum..
„Ich glaube, ich weiß was es ist und würde euch raten, es erst oben im Wohnzimmer
auf seine eigentliche Größe zu bringen“, grinste er.
Nun sahen ihn doch alle an und auch Remus war mit seinen Gedanken wieder bei
ihnen.
„Was meinst du damit, Krone?“, fragte er irritiert nach.
„Na hast du nicht zugehört was mein Dad und Pat erzählt haben, alle hatten ihr
Gepäck mit ihrem Hab und Gut, sowie ihre Haustiere auf dem Feld unter der Kuppel
vorgefunden und da du nicht da warst ist wohl Hannibal damit hierher geflogen.
Trotz allem war es schwer für ihn und es dauerte länger bis er hier ankam.“
„Du bist der Beste Hannibal“, lobte Remus seinen gefiederten Freund sanft und strich
ihm wieder über das nun geordnete Gefieder.
„Remus sollen wir dir noch beim Aufstellen deiner Möbel und Einräumen helfen?“,
fragte Sirius.
„Das müsst ihr nicht tun, Tatze!“, erwiderte Remus schüchtern. Er tat sich immer
noch schwer damit, sich von seinen Freunden helfen zu lassen.
„Ach Quatsch nicht Moony“, bestimmte James: „Kommt Leute nun werden wir
Moonys und Tinas neues Zu Hause einräumen.
Es wurde sehr lustig und viel gelacht, bei manchen Sachen schwelgten die
Rumtreiber eine Weile selig in Erinnerung an ihre Kindheit und Hogwarts, so das die
Frauen alleine weiter machten. So waren sie binnen einer Stunde fertig geworden,
doch es war schon spät und sie beschlossen erst einmal schlafen zu gehen.
So klang der Abend doch noch mit einem Glücklichen Ausgang aus und Sirius,
Charissa und Janina verabschiedeten sich herzlich, kurz danach gingen auch die
restlichen Zwei Paare zu Bett.


***

Dieses Kapitel wurde am 07.11.2015 um 21:30 Uhr bearbeitet.


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.