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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Ein Wer zum Knuddeln und das Pottersche Miniquartett

Kapitel 29


Ein Wer zum Knuddeln und das Pottersche Miniquartett


Alles war noch still in Potter Kastell, als sich synchron Kleine Smaragdgrüne und
Haselnussbraune Augen öffneten und leises Stöhnen die Stille durchbrach.
Harry und Henry legten schniefend ihre Kleinen Hände an ihre Köpfe.
Nun sahen sich die Zwillinge an, ihre Gesichter waren von Schweiß nass, ihre Augen
durch ihr Fieber stark gerötet und ihr ganzes Gesicht und ihre Körper mit rötlichen
stark juckenden Flecken übersät.

„Al mi weh dut“, schniefte Harry heiser und ein starker Hustanfall ließ ihm die
Tränen in die Augen treten und sich im Bett heftigst übergeben. Dann sank er
erschöpft zurück in sein Kissen und wimmerte nur noch leise.

„Daddy, Mummy helf ..., al weh dut Ry un mi“, schrie Henry heiser und auch ihn
ergriff ein Hustanfall und er erbrach sich genau so heftig.

Schon beim Ersten Erwachen der Zwillinge ging in Lilys und James Schlafzimmer
der Alarm los, der ihnen anzeigte dass etwas mit den Kleinen nicht in Ordnung war.
Remus und Tina die ihre Wohnung nun direkt über ihnen hatten, wurden dadurch
auch aus dem Schlaf gerissen und aus ihrem Bett getrieben.
Mit einem Schwenker ihres Zauberstabes waren sie angezogen und hetzten nach
unten zu dem Zimmer der Zwillingen. Auf dem Flur hätten sie beinahe Lily und
James über den Haufen gerannt, welche aus der Anderen Richtung kamen.

„Was ist los?“, fragte Remus sofort nach und war selbst noch ganz außer Atem.
„Wir wissen es auch nicht, nur es ist irgendetwas mit den Kleinen“, gab James
Antwort und trat hinter Lily ins Kinderzimmer.

Leise folgten Tina und Remus ihnen und erschraken heftig als sie die Beiden
Zwillinge mit ihrem Ausschlag, den Nassen verquollenen Gesichtern und Fiebrigen
Augen sahen. So sah man auch das Beide immer wieder schmerzlich nach Luft
schnappten und man brauchte kein Heiler zu sein um zu wissen, das dieser Ausschlag
sich nicht nur auf die Äußeren sichtbaren Partien ausgebreitet hatte.
Die Zwei Kleinen mussten Höllenquallen erleiden und ihr herzzerreißendes wimmern
und röcheln tat allen in der Seele weh.
Lily war sofort bei ihrem Ältesten, da er ihr am Nächsten war und James um das Bett
herum zu Harry, schnell ließen sie das Erbrochene verschwinden, mit dem nächsten
Schlenker waren die total durchgeschwitzten Schlafanzüge und Hemdchen weg und
sie wickelten die Kleinen in je eine herbeigezauberte vorgewärmte Decke und setzten
sich mit ihnen auf einen Stuhl.

„Tina kannst du bitte ein Kräuterheilbad zur Heilung und gegen Juckreiz für die
Beiden einlassen, sie haben eine Schwere Allergische Reaktion und Fieber“, bat sie
ihre Freundin leise und an Remus gewandt: „Remus kannst du bitte unten im Labor
den Atemwegs Abschwelltrank, Schmerztrank für Babys, Fiebersenker und den
Allergietrank der Zwillinge holen?“
„Ja natürlich, ich bin gleich wieder da“, versprach er und war schon aus der Tür
verschwunden.
Auch Alatar und Balin die im Körbchen im Zimmer mit geschlafen hatten, waren nun
wach geworden, leise standen sie auf gingen schnell ins Bad um sich zu waschen und
anzuziehen, dann setzten sie sich leise an den Kleinen Tisch am Fenster und
verhielten sich weiterhin still.

„Nicht weinen Babys, es wird alles wieder gut, gleich nehmt ihr ein Warmes
Kräuterbad, bekommt Tränke und dann geht es euch bald wieder besser“, versprach
sie sanft den leise weinenden Zwillingen.
„Lils Liebes, du weißt aber schon, dass wir hier im ganzen Umkreis kein Flussfarn
haben“, stellte James leise fest, denn er wusste, dass es das Einzige war wogegen ihre
Zwillinge allergisch waren.
„Ja natürlich weiß ich das“, erwiderte sie leise und hörte nicht auf wie James bei
Harry, Henry sacht über den Rücken zu reiben.
Tina kam aus dem Bad zurück und hatte ihr Gespräch mitbekommen.
„Bei Remus Zu Hause in Bridgwater am Fluss findet man es zu dieser Jahreszeit
überall, wisst ihr noch, als wir im Letzten Spätherbst bei Pollenflug mit den Babys
am Ufer spazieren waren und diese danach auch die ganzen Anzeichen bekommen
haben“, fragte sie unbekümmert.
„Ja danach haben wir ja mit ihnen einen Allergietest gemacht und dabei ist ja heraus
gekommen, dass sie gegen dieses einzige Flussfarn allergisch sind.
Remus der so unerwartet ins Zimmer gekommen war und alles mitbekommen hatte,
klappte fast vor Schock zusammen als er angefangen hatte so stark zu zittern, das die
Trankphiolen leise klirrten als sie gegeneinander schlugen.
Eine einsame Träne lief seine Wange herunter und liebevoll sah er von einem zum
Anderen Zwilling.
Tina schaute verwirrt zu ihrem Geliebten Wer, dann zu Lily, James und den
Zwillingen, als ihr Blick wieder zurück zu ihrem Liebsten sah.
„Öhm Remus ..., hab ich jetzt etwas falsches gesagt?“, wollte sie irritiert wissen.
Doch ihr Geliebter sah sie nur kurz mit Tränen Funkelnden Bernsteinen und
kopfschüttelnd an. Doch man konnte ganz langsam sehen, wie auch bei ihr der Knut
fiel.
„Oh beim Barte Merlins ...“, fiepte sie auf und schlug sich die Hand vor den Mund.
„Die Panther und die Hauselfenkinder, das waren diese Beiden Zwillingspaare hier“,
und sie starrte vollkommen durch den Wind auf die Vier Kleinkinder.
„Ja Tina, genau so sieht es aus, aber bitte Liebes, lass es uns später bereden wenn die
Zwillinge gefrühstückt haben und wieder im Bett liegen“, bat Lily.
Ihre Freundin nickte ihr verstehend zu und sie stellte sich an die Wand neben dem
Badezimmer.
James der dem Gespräch ruhig gelauscht hatte, fiel nun fast die Kinnlade zu Boden,
doch als er etwas sagen wollte, spürte er, das Harry sich in seinen Armen etwas
bewegte, machte den Mund wieder zu und sah auf den Kleinen.
Harry öffnete gerade müde seine Augen und sah Remus direkt an: „Nid tauig Emu,
Heny, Al, Ba un mi al dud mags, wi di so lieb“, krächzte der Jüngste.
Was nun in Remus wieder alle Dämme brechen ließ und er sich nachdem er Tina die
Tränke fast an den Kopf geworfen hatte, sie aber blitzschnell alle auffing, sich
schniefend auf das Bett setzte und die Zwillinge liebevoll an sich drückte.
„Danke ihr Süßen, ich liebe euch auch und werde euch das niemals vergessen“,
schniefte er noch einmal und ließ sie dann los.
Mit Roten Wangen und vereinzelten Tränenspuren im Gesicht stand er auf und ging
wieder zu Tina um sie in seine Arme zu nehmen.
James und Lily brachten ihre Söhne ins Badezimmer, unterdessen säuberte Tina das
Bett und überzog es neu, dann holte sie zwei warme weiche Jogging Anzüge,
Unterwäsche, dicke Socken, Hüttenschühchen und Pullis aus den Schränken der
Zwillinge und brachte sie ins Badezimmer.
Die Beiden saßen schon in der Wanne und Lily gab ihnen gerade ihre Tränke und
James wusch sie mit einem Naturschwamm den er immer wieder in eine Giftgrüne
Paste eintunkte.
Lily lächelte dankbar: „Danke Tina, wir kommen gleich nach unten in die Küche,
nehmt doch Alatar und Balin mit hinunter und wenn ihr möchtest könntet ihr schon
das Frühstück vorbereiten, danach können wir reden.“
„Ok das machen wir gerne Lils. Komm Remus Schatz“, säuselte sie ihrem Liebsten
zu. Sie trat zu den Hauselfenzwillingen mit einem: „ Kommt mit mir, ihr Kleinen
Engel“, lächelte sie und nahm sie Beide als sie die Ärmchen ausgestreckt hatten auf
den Arm.
Dann ging sie zu Remus, legte ihm Balin in einen Arm und hackte sich bei ihm ein,
als sie das Zimmer verließen.
*
Als sie unten in der Küche waren zog Remus Tina und den Kleinen an sich: „Euch
liebe ich auch ihr Beiden und werde nie in meinem Leben vergessen, was ihr für uns
und die Anderen in unserer Siedlung getan habt“, lächelte er und gab jedem der
Zwillinge einen Kuss auf die Stirn.
„Master Remus un Missus Tina nun ned me tauig?“, fragte Balin leise und sah
schüchtern von einem zum Anderen.
„Nein mein Kleiner, wir sind nicht mehr traurig, nur unendlich froh und glücklich
diesem ganzen Massaker unbeschadet entronnen zu sein, denn dies wäre es
geworden, wenn ihr Vier nicht eingegriffen hättet“, lächelte er.
„Me nix Magi su mags nid brand, we Babys, aba we helf al da, ned put dedant“, sagte
Alatar traurig.
„Du musst nicht traurig sein Kleiner Alatar und du auch nicht Kleiner Balin, wir alle
wissen über eure Magielevel Bescheid und trotz alledem seit ihr dorthin, um das
Schlimmste zu verhindern und schon alleine dafür werden wir euch auf ewig dankbar
sein. Ihr habt euch in dieser Nacht eine Menge echter Freunde gemacht und nun lasst
uns das ewige Master und Misses vergessen nennt uns Remus und Tina“, sagte er
sanft und drückte noch einmal beide liebevoll an sich.
„Is dut Emu un Ina“, lächelten die Zwillinge synchron.
*
„Sag mir Liebes, dass es nicht so ist wie es sich angehört hat“, bat James leise.
Lily seufzte leise: „Ich wünschte ich könnte dir sagen das es nicht wahr ist, das kann
ich aber leider nicht mein Schatz, du hast doch auch gehört was Harry zu Remus
gesagt hat.“
Völlig geschockt sah er sie an, doch ihre Augen zeugten von der Wahrheit ihrer
gesprochenen Worte.
Wie ein Irrer fuhr er sich immer und immer wieder durch seine Haare bis sie wie
damals zu Hogwartszeiten überall vom Kopf abstanden.
Lily schmunzelte breit, zeugte dies doch bei ihm von mehr als dass er verwirrt war,
sondern eher davon, dass die Kleinen noch eine Gabe besaßen mit der sie
klarkommen mussten, ohne das sie ihren Zwillingen dabei helfen konnten.
„Sie werden damit groß werden und da sie es nicht anders kennen werden, werden sie
es als einen Teil ihres Lebens sehen. Glaub mir, unsere Söhne sind nicht schwach, sie
werden Groß werden unter dem was sie sind und können werden“, lächelte sie weise.
James sah ihr verliebt in die Augen, seufzte ergeben und beugte sich zu ihr um ihr
einen liebevollen Kuss auf die Lippen drückte.
In stillem Einvernehmen hoben sie ihre Zwillinge aus der Badewanne, trockneten sie
ab und zogen ihnen die warmen Kleidungstücke und Hüttenschuhe an. Danach legte
sie ihnen noch neue Decken um und liefen zusammen nach unten in die gemütliche
Küche.
„Ah da seit ihr ja schon“, lächelte Tina: „Setzt euch wir können sofort frühstücken.
James und Lily setzten sich an den Tisch, Remus ließ sich von Lily sein Patenkind
geben und strich ihm selig lächelnd über den Rücken.
Lily die in der Zeit vier Hörnchen mit Butter und Marmelade für die Zwei Paar
Zwillinge gemacht hatte schob jedem der Jungen einen Teller hin. Tina brachte ihnen
Kaffee an den Tisch und schenkte den Jungen heiße Schokolade mit Sahnehäubchen
ein. Worauf sie ein strahlendes Lächeln und ein synchrones: „Dande shön“, der
Zwillinge bekam, die nun selig an ihren Hörnchen knabberten und ihren Kakao
tranken.
„Dafür nicht, ihr Süßen“, lächelte sie, wuschelte ihnen durch die Haare und setzte
sich neben Remus, um auch etwas zu frühstücken.
Nach dem Frühstück sahen die Kleinen schon viel besser aus, der Ausschlag am
Körper ging langsam zurück und ihr Fieber war auch bereits etwas gesunken.
Doch ihre nächtliche Zeitreise nach Bridgwater, denn genau dies war es gewesen,
wieso die Kinder dorthin gelangen konnten, ohne dass es aufgefallen war, dass sie
Zeitweise nicht in ihren Betten waren. Harry und Henry waren Zeitreisende, sie
konnten durch die Zeiten springen, wobei hier nur wenige Sekunden vergingen, lief
die Zeit wo sie hin sprangen normal weiter. Wie weit und ob sie da sie noch so klein
waren nur in eine Zeit springen konnten, wusste sie nicht, aber Fakt war, wenn sie
Erwachsen sein würden, würde es keine Grenzen mehr geben und sie sowohl in die
Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit reisen können würden und keine Zeit würde
sie aufhalten können, ob sie nun 5, 80, 200 oder 1000 Jahre und noch mehr zurück
legen wollten sie würden es tun können.
Doch für dieses Mal hatte ihre Reise dennoch ihren Tribut gezollt und Beide waren
sofort nach dem Essen wieder eingeschlafen. Balin und Alatar würden heute nach
Potter Hall zu Pinella und Kreacher geholt werden, um in der Kunst der
Hauselfenmagie weiter ausgebildet zu werden.
„Och wie Kleine Engel“, seufzte Tina lächelnd und betrachtete die schlafenden
Jungen.
„Ja das sind sie“, stimmte Remus zu und sah von einem zum Anderen.
„Komm Moony, lass sie uns nach oben in Harrys Bett bringen, dort können sie sich
ruhig weiter gesund schlafen“, schlug James vor.
Beide standen auf, um die Kinder nach oben zu bringen, in dessen Tina und Lily die
Küche wieder auf Vordermann brachten.


***

Dieses Kapitel wurde am 09.11.2015 um 16:56 Uhr bearbeitet.


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