Du bist nicht angemeldet.

Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Potterunited. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Autor Balu2008
Reviews 2 Reviews
Bewertung
0

Der zweite Brief und das magische Band

Kapitel 3


Der zweite Brief und das magische Band


Lily und Tina machten sich sofort auf den Weg in den Tropfenden Kessel, wo sie sich
mit James, Remus, Isa und Sirius zum Mittagessen verabredet hatten.
Als sie dort ankamen, wurden sie gleich liebevoll von den Wartenden begrüßt und in
eine innige Umarmung gezogen.
Sirius und Isa, sowie Remus und Tina verzogen sich sofort mit der Begründung noch
etwas erledigen zu müssen.
„Na wie war dein Morgen, mein Schatz?“, fragte James seine Angebetete.
„Es ging so“, antwortete Lily theatralisch, aber James sah das lustige Funkeln in ihren
wunderschönen grünen Augen.
Er ging auf ihr Spiel ein.
„Ach mein armes Mäuschen, das tut mir leid, möchtest du darüber reden?“
Sie sah ihn nun gespielt unglücklich an, bevor sie ihm antwortete.
„Ich glaube ich werde krank“, hauchte sie und strich sich über die Stirn.
“Ich konnte mich heute einfach nicht auf den Unterricht konzentrieren.“
„Mein armes Häschen, ich werde dich schnell wieder gesund pflegen“, tat er
ritterhaft, doch in seinen Augen konnte sie sein schelmisches Funkeln sehen.
„An was musstest du denn denken?“
Wie sehr sie das an ihm liebte, dazu diese wunderschönen haselnussbraunen Augen.
Die sie warm und liebevoll ansahen, sie einfach dahinschmelzen und alles Vergessen
ließen. Kurz seufzte sie und strich langsam ihre Haare nach hinten, wobei sie ihm
einen verführerischen Wimpernaufschlag schenkte.
Sie tat beschämt als sie die Augen niederschlug und sagte: „An dich Jamie.“
Überglücklich strahlten seine Augen sie an und er legte seinen besten Hundeblick auf.
„Hmm, was können wir denn dagegen machen?“, fragte er nun lauernd.
Sie schenkte ihm ihren verführerischsten Blick.
°Himmel aber auch°, dachte James, das machte ihn jedes Mal total verrückt wenn sie
ihn so ansah. Er war überzeugt davon, dass ihr dies sehr wohl bewusst war.
°Warte nur ab bis heute Abend meine geliebte kleine Hexe, dann werden wir
weitersehen!°, dachte er glücklich.
Aber er sagte nichts, lächelte nur sein James Potter lächeln, hob sie von den Füßen zu
sich und küsste sie leidenschaftlich. Als sie beide sich lösten und erst einmal wieder
Luft in ihre Lungen pumpten, funkelten sich ihre Augen verliebt entgegen.
„Komm Kleines jetzt sollten wir aber was essen gehen“, sagte James lachend.
Er nahm ihre Hand und zog sie neben sich, als auch schon Remus, Tina, Isa und
Sirius wieder zu ihnen kamen.
Viel zu schnell war ihre Mittagspause beendet und sie mussten wider getrennt an ihre
Arbeitsplätze gehen. Doch nicht ohne sich gebührend voneinander zu verabschieden.
James drückte Lily lächelnd den zweiten Brief in die Hand.
“Hier wie versprochen dein zweiter Brief, wir sehen uns später meine Kleine.
Ich liebe dich und freue mich auf heute Abend.“
Nach einer herzlichen Umarmung und einem leidenschaftlichen Kuss, flohten sie an
ihre Arbeitsstellen zurück.
Lily und Tina waren beide genauso aufgeregt.
Doch mussten sie erst noch zwei Stunden hinter sich bringen, bis es zur Kaffeepause
ging und Lily endlich ihren Brief lesen konnte.


***


Der zweite Brief!

Hallo mein kleiner Engel

Wie versprochen hier dein zweiter Brief.
Du weißt dass du schon immer das Wichtigste in meinem Leben warst.
Dies wurde mir schon bei unserer ersten Begegnung bewusst und schon damals
wusste ich, dass Du etwas ganz besonderes bist.
Also meine einzige und wahre Liebe wenn du bereit für einen kleinen Sprung in
meine Erinnerungen bist ...
Lege einfach deine Hand auf das Pergament und schließe deine wunderschönen
Augen und tritt mit mir in meine älteste Vergangenheit ein ...
Ich liebe dich.
James
Sie hörte sein lachen in ihren Gedanken, sah seinen Blick regelrecht vor sich und
schmunzelte. Tina, die neben ihr saß und mitgelesen hatte wurde ganz unruhig auf
ihrem Stuhl und beobachtete Lily genau. Spannender Erwartung sah sie nun ihre
Freundin an.
Lily lächelte ihr zu, legte dann die Hand auf das Papier und schloss aufgeregt ihre
Augen. Im ersten Moment geschah nichts, doch dann hörte sie ein leises Plopp das
von einem hellen Licht begleitet wurde.
„Heiliger Merlin - das ist wunderschön Lily“, hörte sie Tina sagen.
Sie bemerkte das diese ihren Arm zu sich zog und öffnete blinzelnd die Augen.
„Was ist ...,“, konnte sie eben noch sagen, als ihr Blick auf das Armband fiel welches
sich nun an ihrem Handgelenk befand. Es war aus drei feingliedrigen dreifarbigen
Goldkettchen gefertigt, welche zusammengeflochten waren. An der Oberseite war ein
kleines Rubinherz eingesetzt und links und rechts senkrecht drei Smaragde mit ein
wenig Abstand voneinander.
„Bei allen Heiligen Katharas, wie hat er das nun wieder gemacht?“ rief sie aus.
„Oh Jamie, ich liebe dich.“


°


„Die Heiligen hatten damit nichts zu tun, aber das ... Wie ..., mein Schatz wird wohl
mein Geheimnis bleiben und ich liebe dich auch“, hörte sie James sanfte Stimme
sagen.


°


***


Verwundert schaute sie sich im Raum um, aber da war kein James.
„Lily sieh mal, was da steht!“, rief Tina plötzlich aufgeregt.
Lily hob ihren Arm an und las nun was dort in winzigen Buchstaben auf dem
Armband geschrieben war.
„Meine Gedanken werden zu deinen Gedanken und deine Gedanken werden zu
meinen Gedanken. Willst du mich sehen reicht nur ein Gedanke von dir.“
„Aber das heißt ja dann, dass ...
James muss das Gegenstück dazu haben, oder sehe ich das falsch?“, fragte sie
lächelnd.
„Nein meine Superhexe, das habe ich auch.
Ich wusste es, dass ihr beiden keine zwei Minuten dafür brauchen würdet um es
herauszufinden“, sagte ein lachender James.
„Sirius hat gesagt ihr braucht mindestens fünf, jetzt sitzt er neben mir und schmollt
weil er seine Wette verloren hat.“
Tina und Lily lachten.
„So meine Kleine, du hast mich immer wieder gefragt wie ich aufgewachsen bin und
an was und ab wann ich mich in meiner frühen Kindheit noch erinnern kann.
Hier möchte ich dich nun an einer meiner ersten Erinnerungen teilhaben lassen, die
mir sehr viel bedeutet. Die dir hoffentlich einen kurzen Einblick dazu geben wird,
wie und warum ich so Quidditchverrückt geworden bin.
Du hast immer wieder gesagt, dass du es nicht verstehen kannst, wie man so einen
Sport mögen kann. Ich hoffe du wirst trotz alledem diese Erinnerung genau so
mögen, wie ich. Denke jetzt nur an meine Erinnerung und dann schaue sie dir an.“
Sie tat, wie er es gesagt hatte, und alle vier standen sofort in James Erinnerung ...


***


°


„Lily sah einen reich gedeckten Tisch mit zwei kleinen angeschnittenen
Schnatzkuchen, auf denen je eine ausgeblasene Kerze stand.
Sie waren im Wohnzimmer von Potter – Hall. Das kannte sie von ihren vielen
besuchen, denn es hatte sich nicht viel darin verändert.
Seine Eltern, Großeltern, Patrick, Laureen und Sirius Eltern saßen um den Tisch
herum und unterhielten sich.
James, Janina, Sirius und Tina im Alter von einem Jahr saßen auf dem Boden und
spielten mit Bausteinen und Autos. Sirius hatte den Mund mit Kuchen voll und kaute
mit vollen Backen. Bis James Sirius am Pulli zog.
„Tommt Nins, Siri, Tini, last Pati dehn.
„Ne, will nit“, sagten Tina und Sirius synchron.
„Will est dehn“, sagte Sirius und kroch zum Tisch.
Wobei er sich noch den Rest seines Kuchens in den schockoladenverschmierten
Mund stopfte, zog er sich am nächstbesten Stuhl hoch und stand nun auf seinen
stämmigen Beinchen. Er schaute neugierig auf dem Tisch herum, ein Teller mit süßen
Brötchen und Keksen hatte es ihm angetan.
Er griff sich eins und ließ sich wieder auf den Hosenboden plumpsen.
Genüsslich fing er an, es glücklich schauend zu verspeisen.
Aber ein strenges: „Lass das Sirius Black“, von Sirius Vater ließ alle vier Kinder
zusammenzucken und ihm fast das Brötchen aus der Hand fallen.
Sirius schaute schüchtern unter sich und Tina sah aus als würde sie gleich anfangen
zu weinen. Janina kroch auf Sirius zu und legte beschützend ihren Arm um ihn,
wobei sie seinem Vater einen bösen Blick nach oben zuwarf.
James, der jetzt auch endlich neben ihm angekommen war, schaute Orion
vorwurfsvoll an.
„Nit slim ne Daddy, Siri tann all est“, sagte er und sah jetzt mit großen braunen
Augen zu seinem Vater.
„Nein Jamie das ist nicht schlimm, dafür haben wir ja das Essen auf dem Tisch
stehen“, sagte Liam schmunzelnd.
„Ach lass ihn doch Orion, er ist doch ganz brav“, beschwichtigte Clair sofort und
verwickelte ihn in ein Gespräch über die Mondscheinkräuter.
„Est du nur all Siri“, sagte James und schenkte ihm ein schiefes Lächeln.


°


***


„Du Fresssack Sirius, du warst ja schon damals so verfressen“, lachte Lily vergnügt.
Der erwachsene Sirius blies seine Backen auf, zog eine beleidigte Schnute und
verschränkte die Arme vor seiner Brust. Was die anderen drei noch mehr zum lachen
brachte.


***


°


James zog sich einfach an der Tischdecke hoch, was seinen Großvater dazu nötigte,
sie oben festzuhalten, damit er nicht den ganzen Tisch abräumte.
„Nit slim ne Opa lieb“, sagte er und lächelte seinen Großvater entwaffnend an.
Er nahm ihn hoch und hielt ihn lachend über den Kopf.
„Du bist ein kleiner Räuber Jamie und weißt genau wie du alle um den kleinen Finger
wickeln kannst“, sagte er lachend. Stellte seinen Enkel auf seinen Schoss und küsste
ihn auf die Wange. Dafür bekam er dass typische Potterlächeln von ihm.
„Will Pati dehn Opa“, sagte er nach ein paar wenigen Minuten, in denen er ein
kleines Stück Kuchen gegessen hatte.
„Na dann komm du kleiner Strolch.“
Er nahm ihn hoch und gab ihn an Patrick weiter, der ihm gegenüber saß.
„Hey Pati“, strahle James ihn an und fing an wild mit den Händchen zu klatschen,
dabei hüpfte er auf dem Schoss seines Paten auf und ab.
Er brabbelte lautstark vor sich hin und schien kaum noch zu bändigen.
„Hallo Jamie“, sagte er lachend: „Was haben sie dir denn heute Morgen ins Frühstück
getan?“


°


***


„Könnte man wirklich glauben“, sagte Tina und alle mussten lauthals lachen.
„Stimmt hast dich aber kaum verändert“, warf sein Freund dazwischen.
James wurde richtig verlegen und seine Wangen färbten sich rot.
Was natürlich wieder zur Belustigung der anderen beitrug.
„Meine Güte seit ihr heute albern, ich war schließlich erst ein Jahr“, sagte er leise.
Doch wurde er auf seinem Stuhl noch ein wenig kleiner.
“Mit euch werde ich noch mal meine Erinnerungen teilen“, sagte er nun sichtlich
beleidigt. „Du wolltest wohl sagen unsere“, kam es von Sirius und Tina wie aus
einem Mund.
James packte sich nur an den Kopf und verdrehte seine Augen.
Wieder fing Sirius lauthals an zu lachen, dass James ihm fest in die Rippen stieß.
„Man Tatze, nicht so laut ... Was glaubst du, wenn Liam und Patrick uns hören, dann
können wir uns wieder eine Strafpredigt anhören.
Er hat wohl vergessen das er auch einmal jung war und was er und Patrick mit ihren
Freunden in ihrer Jugend so alles getrieben haben.
Wie Mum immer erzählt hat, waren sie auch keine Kinder von Traurigkeit und fast so
schlimm wie wir“, seufzte James.
Doch leider zu spät, denn als er zur Türe sah, standen beide schon in ganzer
Lebensgröße da.
„Na super gemacht Tatze“, stöhnte James und sah nun von einem zum anderen.
„Was bei Merlin macht ihr hier, nennt ihr das etwa arbeiten? Man hört euch auf der
ganzen Etage“, hörten nun alle seinen Vater sagen.
„In James erster Erinnerung schwelgen, er hat sie Lily zum Geburtstag geschenkt.
Wir schauen sie uns gerade zusammen an“, erwiderte Sirius vergnügt.
„Oh nein Tatze, du Idiot“, zischte James ihm zu.
Am liebsten hätte er mit seinem Kopf auf die Schreibtischplatte gehauen. So aber
legte er nur seufzend sein Gesicht auf seine verschränkten Arme.
Er wartete einfach auf das Donnerwetter, das sie bestimmt gleich erleben würden.
„Welche meinst du?“, wollte Liam neugierig wissen.
„Sein und Janinas erster Geburtstag“, grinste Sirius.
„Na dann lasst uns mal sehen und wir reden später darüber“, sagte er schmunzelnd zu
einem erstaunen James.
„Na dann lasst uns weiter sehen. Lily, Tina seit ihr noch da?“, fragte James die beiden
Mädels.
„Ja Jamie sind wir. Hallo Liam, hallo Patrick, schön das ihr da seit“, sagten sie.
James lehnte sich auf seinem Stuhl nach hinten und verschränkte die Arme vor seiner
Brust.
Nun tauchten sie zu sechst in die weiteren Erinnerungen ein.


***


°


„James Mutter Claire Potter – Black (die mittlere Schwester von Bellatrix, Narzissa
und Andromeda) kam von der Küche herüber mit einer Kaffeekanne in der Hand und
schenkte ihnen Kaffee nach. Als sie neben Klein Jamie stand, fasste er sie am Bund
ihres Pullis und zog fröhlich daran.
Er quietschte Ihr ein „Mummy lieb dir" ..., entgegen und hüpfte noch mehr auf
Patricks Beinen herum. Sie stellte die Kaffeekanne ab und hielt ihm die Arme
entgegen.
„Na komm her mein kleiner Liebling“, sagte sie liebevoll.
Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht, als er seine Ärmchen nach ihr ausstreckte
und sie ihn hochnahm.
Sie drückte ihn an sich, um ihn zärtlich zu küssen. Er legte sein Köpfchen an ihre
Schulter und seine Ärmchen über ihre Schulter.
Bis sein Pate nach einigen Minuten seine Aufmerksamkeit erneut erregte und der
Kleine den Kopf hob. Neugierig schaute er auf das lange Päckchen, das dieser nun in
den Händen hielt.
„Padi mir auf“, rief James vergnügt und war beim rascheln des Geschenkpapiers nun
ganz aus dem Häuschen, als er sich herunter streckte. Er versuchte das Päckchen in
Patricks Hand zu erreichen.
Sein Pate nahm ihn zu sich auf den Schoss. Schnell war der Spielzeugbesen
ausgepackt und stand nun in der Luft neben den beiden.
„Padi flieg mir bitte“, bettelte James.
Er hatte seine Arme weit ausgebreitet, als wolle er gleich abheben und sah seinen
Paten mit großen haselnussbraunen Augen und seinem liebsten Hundeblick an.
Sein Pate stand mit ihm auf und ging hinaus auf den Flur, wo er ihn auf den Besen
setzte.
Dessen Händchen sich sofort an den Stiel klammerten, schließlich hatte er das bei
den Großen schon oft so gesehen.
Ohne die geringste Angst, flog er hin und her auf seinem kleinen Besen und rief
fröhlich: „Huhu Siri, Nins, Tina, Padi.“
Jedes Mal wenn er etwas herunterwarf, hörte man ihn, „Wumm, Put“, sagen.
Als es nun eine weitere Vase traf und sie in viele kleine Stücke zerbrach, quietschte er
laut: „Peng, Taput“, was Liam unglaublich komisch fand und Claire dazu brachte
alles wegzuräumen, was noch an Vasen in seinem Flugweg stand ...
Liam war vom dauernden Hin und Her rennen schon ganz aus der Puste, doch James
konnte nicht genug davon kriegen.
„Daddy, Padi flieg mir bitte“, rief er immer wieder.
So zogen sie die Kinder an, gingen hinter das Haus und stellten sich links und rechts
am Quidditchfeld auf.
Dort ließen sie alle vier auf ihren Kinderbesen, herumfliegen ...“

°

***

°

„Mann Krone, du warst verdammt süß“, prustete sein bester Freund lachend.
„Ach halt den Mund Sirius, verarschen kann ich mich selbst“, räusperte sich James
verlegen.
Liam und Patrick warfen sich einen: „Er war wirklich niedlich - Blick“, zu und
versuchten verbissen nicht zu lachen.
„Mann Dad, Pat, was ist so komisch daran?, wart ihr nie so klein. Schließlich war ich
ja nicht nackt. Ihr seit wirklich richtig albern.“
„Wir haben doch nichts gesagt“, beschwichtigte Pat und streckte seine Hände vor
sich, wobei er ihn unschuldig anblickte.
„Na ja, ab und zu warst du das schon“, warf Liam grinsend dazwischen.
Danach mussten sie nun erst richtig lachen.
„Lily Liebes ich liebe dich, aber das artet hier nun etwas aus, wir sehen uns später zu
Hause. Ich muss gerade mal meinen Vater und meinen Paten erwürgen gehen“,
seufzte er.
„In Ordnung James, bis nachher ich liebe dich auch“, kam es lächelnd zurück.
Dann schlossen sie gleichzeitig die Verbindung.


***


„Ich bring die fertigen Akten schon mal rüber in dein Büro Liam“, rief Sirius und
machte sich schneller davon als Liam reagieren konnte.
„Okay, fang schon an Dad“, stöhnte James und sah seinen Vater nur an.
„Was meinst du?“, fragte Liam und wusste wirklich nicht, auf was sein Sohn hinaus
wollte.
„Na mir eine Standpauke zu halten, wegen Arbeitsmoral und so.“
„Nein James, das hatte ich heute nicht vor. Außerdem fand ich deine Idee mit dem
Armband und der Erinnerung richtig gut. Wir waren nämlich auch mal jung, musst du
wissen. Ich erinnere mich auch noch genau an den Tag, als ich deiner Mutter dieselbe
Frage stellen wollte, wie du Lily heute.
An diesem Tag hatte auch nichts anderes seinen Platz in meinen Gedanken.
Und genau wie ich heute hat dein Großvater mich an diesem Tag früher nach Hause
geschickt“, sagte er lächelnd.
„Weil er gemerkt hat, dass ich sowieso nicht mit meinen Gedanken bei der Sache
war.“
„Du meinst wir können Feierabend machen für heute, Siri und ich?“, fragte ein
ungläubiger James.
„Das habe ich gemeint, denn ich denke, dass Sirius dir doch bei den
Geburtstagsvorbereitungen für Lily helfen möchte.“
„Das kannst du singen“, grinste Sirius breit, der den letzten Satz von Feierabend
machen gerade noch mitbekommen hatte.
Bei diesen Worten war er sofort zu seiner Jacke am Hacken gesprungen und grinste
seinen besten Freund nun wie blöde an.
„Wünsche dir das lieber nicht“, antwortete Pat für seinen besten Freund.
Was alle zum Lachen brachte.
„Meine Güte, du willst mein bester Freund sein, wie kannst du nur so etwas sagen“,
fragte ein beleidigt tuender Liam.
„Tatze mein Freund, ich muss mich berichtigen, die beiden sind genau so schlimm
wie wir“, lachte James.
„Na ja kein Wunder“, kam es nun altklug von seinem besten Freund.
„Wie ging das Muggelsprichwort mit dem Apfelbaum noch mal?“, fragte er lachend.
„Ach ja der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und die Birne liegt direkt nebenan.“
Worauf er auf James Paten anspielte.
„Den zweiten Teil hast du gerade erfunden“, lachte James.
„Na und wenn schon, ich habe nur an Pat gedacht.“
Als ihr Lachen verklungen war, ergriff Liam das Wort.
„So nun macht aber, dass ihr hier raus kommt ... Sonst überlege ich es mir vielleicht
doch noch anders“, sagte sein Vater schmunzelnd.
„Danke Dad, danke Pat, wir sehen uns heute Abend in Godrics Hollow“, sagten beide
und schon waren sie verschwunden.
„Irgendwie haben sie ja recht Liam, in den beiden Jungen finde ich wirklich so viele
parallelen zu uns wieder.“
„Da gebe ich dir vollkommen recht mein alter Freund, aber das müssen wir ihnen ja
nicht direkt auf die Nase binden.“
Lachend gingen sie hinüber in ihr eigenes Büro, an Arbeit war bestimmt nicht mehr
groß zu denken, denn auch sie würden sicher noch eine Weile in Jugenderinnerungen
schwelgen ...


***

Dieses Kapitel wurde am 02.12.2014 um 09:58 Uhr bearbeitet.


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.