Du bist nicht angemeldet.

Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Potterunited. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Autor Balu2008
Reviews 2 Reviews
Bewertung
0

Der Unfall in Godrics Hollow und Wunder gibt es doch

Kapitel 41


Der Unfall in Godrics Hollow und Wunder gibt es doch


Es waren weitere acht traurige Tage vergangen, Henry lief bedrückt herum, ihm fehlte
sein Bruder der kaum noch mit ihm spielte und meist bei einem seiner Elternteile,
Großeltern oder Paten auf dem Schoß saß. Wie heute auch wieder, der Jüngste saß
still neben seiner Mutter auf der gemütlichen Couch im Wohnzimmer und wie immer
hatte er seinen Magischen Teddy fest an sich gedrückt, der ab und zu gemütlich vor
sich hin brummte und sogar versuchte den Kleinen mit einer Bärengeschichte oder
einem lustiges Lied aufzumuntern.
Doch der Kleine lutschte nur verstört an seinem Daumen, als wolle er damit seine
Angst im Herzen besiegen, doch bei jedem fremden Geräusch schrak er heftig
zusammen.
Lily tat es im Herzen weh ihn so verstört Tagtäglich zu sehen, deshalb hatte sie ihren
Arm beschützend um ihn gelegt und strich ihm über den Rücken.
Claire Potter und ihre beste Freundin Laureen, saßen ihnen gegenüber und
unterhielten sich leise bei einem Tee.
Es war früher Freitagmittag als James, Sirius, Liam und Patrick von der Arbeit nach
Hause kamen und aus dem Kamin stiegen. Henry rannte ihnen freudig entgegen und
sie begrüßten ihn herzlich. Harry sah kurz auf, um dann wieder ins Leere vor sich hin
zu starren.
„Na mein Süßer, wie geht es dir heute?“, fragte Sirius gleich sein Patenkind, nachdem
er alle begrüßt hatte, hob ihn hoch und warf ihn lächelnd in die Luft, fing ihn sicher
auf und schloss seine Arme um den Kleinen. Der ihm zwar ein kleines aber auch ein
erschrockenes Lächeln schenkte sich auch sofort wieder ängstlich an ihn schmiegte.
James setzte sich neben Lily wo er ihr erst einmal einen Begrüßungskuss gab, dann
wendete er sich seinem Jüngsten zu, nahm ihn seinem Besten Freund aus den Armen
und wuschelte ihm durch die Haare.
„Na Sunnyboy, was hast du heute denn so gemacht?“, fragte er seinen Sohn und
setzte ihn sich richtig auf den Schoss.
Harry zeigte ihm seinen Teddy und sah seinen Vater mit traurigen Augen an, dann
vergrub er sein Gesicht auf seiner Brust.
„Ganz ruhig mein kleiner Schatz ist ja alles gut, Daddy ist bei dir“, flüsterte James
und strich ihm über den Rücken.
James ließ den Kopf hängen und schloss kurz seine Augen.
„Komm schon Krone“, wisperte Sirius ihm ins Ohr, der sich auf die Sofalehne neben
ihn gesetzt hatte: „Lass ihm die Zeit die er braucht und irgendwann wird es ihm
wieder besser gehen und er diesen Schock überwinden können.“
Doch seine Worte konnten ihn diesmal nicht wirklich aufheitern und er sah ihn nur
unglücklich an.
„Das Essen ist serviert“, piepste in diesem Moment Korky der Älteste Hauself der
Familie Potter Senior.
Das Mittagessen war ziemlich still an diesem Tag und irgendwie hatte auch James
keinen richtigen Hunger. Er wusste, wohin sie später ihr Weg führen würde und dies
machte ihm schwer zu schaffen.


***


So apparierten Liam, Patrick, James, Lily und Sirius nach dem Mittagessen nach
Godrics Hollow, um sich mit einem befreundeten Zauberer von Liam und Patrick seit
Hogwartstagen Dorian Keegan bei James und Lilys Haus zu treffen.
Er hatte in London in der Nähe der Winkelgasse eine renomierte Baufirma, die nicht
nur weitreichende Kundschaft unter Hexen und Zauberer hatte, schon öfter hatte er
mit Fluchschäden an Häusern zu tun. Gerade seit Voldemort Regime hatte seine
Firma Hochkonjunktur und das nicht nur in der Zaubererwelt, sondern auch in der
nicht magischen Welt.

*

Zur verabredeten Zeit kamen die Fünf in Godrics Hollow an, wo sie sofort von dem
Wartenden Architekten und Zwei weiteren Männern mit einem freundlichen
Händedruck begrüßt wurden: „Ah Liam, Patrick, James, Lily, Sirius da seit ihr ja, wir
sind auch gerade erst gekommen, dann können wir ja gleich los. Das hier sind zwei
meiner Besten Leute. Theo hier ist für die Statiken und die Dachkonstruktionen
zuständig und Greg für Maurerarbeiten aller Art“, stellte er seine Mitarbeiter vor.
Langsam gingen sie durch den Garten, Dorian lief neben seinen Beiden Alten
Freunden und wendete noch einmal kurz den Kopf: „Lily, James es tut mir wirklich
furchtbar leid, das euch dies widerfahren musste. Lily wie geht es dir, Henry und
eurem Jüngsten?“, fragte er leise und sein Gesicht spiegelte aufrichtige Anteilnahme
aus.
James tauschte einen kurzen Blick mit Lily, die ihm kurz zunickte dann wandte er
sich wieder an Dorian: „Lily und Henry geht es soweit wieder gut, nur Harry spricht
seit dieser Halloweennacht nicht mehr und er hat auch noch immer einen tiefen
Schock.“
„Oh ... nun das tut mir wirklich leid für den Kleinen, er ist so ein liebes Kerlchen.
Doch soweit ich darüber Bescheid weiß, braucht es manchmal nur etwas Zeit und
Ruhe im Kreis seiner Lieben um gesund zu werden. Es könnte auch sein, das ein
weiterer Schock ihn aus seiner jetztigen Situation heraus holen kann“, seufzte er leise.
„Ja so hat Freddy es uns auch erklärt“, seufzte James.
„Kopf hoch James, Freddy ist der Beste Kinderheiler in England, wenn er sich deines
Kleinen angenommen hat, wird er bald wieder auf den Beinen sein.“
„Das sage ich James auch schon die ganze Zeit“, lächelte Liam sanft: „Laßt uns jetzt
das tun weshalb wir hierher gekommen sind.
So gingen sie ums Haus herum und Dorean mit seinen Männern steckten immer
wieder die Köpfe zusammen, zeichnete, berechneten und schrieben immer wieder auf
einen großen Block.
„James, Sirius, Liam und Patrick hatten inzwischen den Garten rund um das Haus
aufgeräumt und den ganzen Schutt zu einem Berg aufgehäuft. Die Pflanzen und
Bäume hatten sie in schnell hergezauberte Gewächshäuser untergebracht, denn egal
was geschehen würde hier, Lily liebte jeden Strauch, Halm, Ast von ihnen und wäre
untröstlich wenn sie noch mehr beschädigt würden.
Erst über Zwei Stunde später trafen sie wieder zusammen.
„So, dann laßt uns ins Innere schauen ob wir dort zu genauso katastrophale
Ergebnisse kommen werden“, seufzte Doran entschuldigendheimsend seinen Besten
Freunden zu.
„Aber bitte seit vorsichtig, ich weiß nicht wie stabil es im Innere ist.“
„Ja werden wir, wir möchte nur kurz in die Kinderzimmer und dem Schlafzimmer
sehen, ob noch irgendwas von den Sachen der Kinder und von uns zu retten ist“,
erklärte James und zog seine Lily mit sich zur Ersten Treppe.
„Ähm Jamie, aber du weißt schon das wir ...“, doch Sirius Worte gingen in einem
Ohrenbetäubenden Krachen, Schreien von James und Lily sowie einem Schwall aus
Staub und Schutt unter, der sie alle Husten, Spucken und ihre Augen tränen ließ.
Denn die Beiden waren kaum die Hälfte der Treppe hoch gekommen, als es ein lautes
Krachen und Schmerzensschreie der Beiden zu hören waren, aber ein Schwall von
Staub im kompletten Untergeschoss, sodass man im ersten Moment nicht wirklich
sehen konnte was geschehen war.
Erst einige Minuten später hustete Sirius panisch: „James, Lily ... wo seit ihr, geht es
euch gut?“
Ein ächzen und keuschen kam dumpf aus dem Loch in der Treppe: „Wo könnten wir
wohl sein, im Keller natürlich du Vollpfosten. Außerdem ..., wie kommst du denn da
drauf, dass uns etwas passiert sein könnte?“, hustete James sarkastisch.
„Lils Liebes alles klar?“, hörte man James besorgt fragen.
„Ja mein Lieber, nur ein paar Kratzer von den Splittern der Treppe, nichts was nicht
mit etwas Salbe innerhalb von ei paar Minuten wieder geheilt seib wird. Ich bin ja
weich auf dir gelandet“, feixte sie leise und hustete.
Dann hörte man eine kleine Weile nichts mehr, Sirius hüpfte aufgeregt von einem
Bein auf das Andere.
„James, Lily was macht ihr da unten?“
„Nix Tatze es ist nur so kuschelig hier.“
Nach einem kurzen Augenblick wurden Sirius Augen Unterteller groß und er lauschte
vergeblich nach unten.
„Ihr werdet doch nicht ..., James du willst doch damit nicht sagen daß ihr ...“
„Nein will ich nicht“, flüsterte James ihm von hinten ins Ohr, als sie gerade leise aus
der Kellertür geschlichen waren, so dass dieser fast bis an die Decke sprang.
„Boah Krone mein Armes Herz“, japste Sirius und griff sich an seine Brust wo sein
Herz wie verrückt klopfte.
James schmunzelte breit und Lily kicherte leise.
„Es ist alles gut Siri, wir haben Glück gehabt und uns nur ein paar Kratzer und Blaue
Flecken geholt und James ist wirklich Punkt genau auf unserer Alten Matratze
gelandet und ich auf ihm“, grinste Lily ihn an.
„Mann Leute, da habt ihr aber Schwein gehalbt, ihr hättet euch den Hals brechen
können“, rief nun Dorian besorgt und auch Liam und Patrick waren zu ihnen herüber
gekommen um sich zu versichern das es den Beiden Jüngsten auch wirklich gut ging.
„Kommt lasst uns nach draußen gehen und einen Tee trinken“, schlug Dorian vor,
was von allen sofort angenommen wurde.
„Ich komme gleich nach Leute, ich möchte nur noch mal hier unten etwas
nachsehen.“
„Sei aber vorsichtig Sirius und gehe nicht nach oben“, nahm Liam ihm das
Versprechen ab, worauf der Jüngere es seinem Wahldad versprach.
Erst Zwanzig Minuten später trat Tatze wieder aus dem Haus zu ihnen und ließ sich
auch einen Tee geben.
„Was hast du so lange gemacht?“, fragte James ihn leise, da die Anderen gerade in ein
Gespräch über einen wohlmöglichen Abriss und Neubau ihres Hauses vertieft waren,
worauf der Angesprochene ihn breit angrinste und ihm Zwanzig winzige
verschiedenfarbige Kästchen reichte, die er aus seinen Taschen holte.
„Du warst doch nicht wirklich noch einmal oben?“
„Nein natürlich nicht, das habe ich doch Dad versprochen, aber hast du schon einmal
etwas davon gehört dass wir Zauberer und des Accio Zaubers mächtig sind?“, lachte
er.
James verdrehte generft die Augen, lachte dann aber auch.


***


Laureen und Claire indessen, saßen mit den Zwillingen gemütlich bei einer Tasse Tee
im Salon und unterhielten sich angeregt. Etwa drei Stunde später, nachdem die
anderen nach Godrics Hollow aufgebrochen waren, schrie Harry auf und ließ die
beiden Frauen zusammenfahren.
„Mummy, Daddy aua, tom mi“, rief er heiser, sprang vom Sofa rannte zur
Eingangstür und weinte bitterlich, bei dem Versuch die große schwere Eichene Tür
öffnen zu wollen.
Schnell nahm seine Großmutter ihn auf den Arm.
„Nicht doch Harry, Mummy und Daddy geht es gut und sie werden auch bald wieder
bei dir sein, nicht weinen mein kleiner Liebling“, versuchte sie alles um ihren Enkel
wieder zu beruhigen, nahm ihn auf den Arm und rieb beruhigend seinen Rücken.
Aber der Kleine beruhigte sich nicht und weinte nur noch mehr und zwar so lange bis
ihm vor Erschöpfung die Augen zufielen.
Geschockt saß Henry nun zitternd in der Hintersten Ecke des Wohnzimmers.
Er hatte die ganze Zeit alleine vor dem Kamin mit Bauklötzen gespielt, doch als sein
Bruder angefangen hatte zu weinen und immer wieder nach ihren Eltern schrie, zogen
Bilder von seinen Verletzten Eltern an seinem Inneren Augen vorbei. Der Anblick
von seinen verletzten Eltern sowie deren Schreie und einer dicken Staubwolke
schockte den Armen Kleinen so sehr und er verzog sich leise weinend in die Hinterste
Ecke zurück.
Laureen die dies mitbekam lief zu dem Kleinen hinüber, eine Armlänge vor ihm ging
sie in die Hocke und sprach leise zu ihm: „Komm zu mir Henry Schatz, es ist doch
gut, Daddy und Mummy geht es bestimmt gut.“
Doch Henry schüttelte nur wild seinen Dunkelhaarigen Schopf und lies sich nicht
beruhigen und drückte sich noch weiter in die Ecke, aber nach einer kurzen Weile ließ
er sich auf ihren Arm nehmen.
Schniefend steckte er den Daumen in den Mund und wurde zu seiner Großmutter
gebracht, wo er auf den Arm genommen wurde und seinen Kopf auf ihre Schulter
legte. So saßen sie eine ganze Zeitlang neben dem schlafenden Harry, bis er sich
wieder vor den Kamin setzten ließ wo er leise weiter spielte, doch bei jedem Knarren
oder unerwarteten Geräuch sah er sich gehetzt um.
Als die Vier am späten Nachmittag wieder erschienen wurden sie schon mit Sorge
und Spannung erwartet.
Henry sprang sofort auf als er seine Eltern sah, er wäre fast über seine eigenen
kleinen Füße gestolpert als er freudestrahlend zu seinen Eltern lief und James in die
Arme sprang.
Keiner der Angekommenen fragte, wieso der Zwilling so neben sich stand oder
woher er zu wissen schien, daß etwas passiert sein musste und James sah seine
Mutter unglücklich an.
„Alles ist gut mein Kleines Lämmchen, wir sind ja wieder wohlbehalten zurück, du
must keine Angst mehr haben“, flüsterte er leise und drückte den Kleinen Bebenden
Körper noch näher an sich.
James und Lily setzten sich mit Henry auf die Couch neben den schlafenden Harry.
„Was ist passiert“, wollte Claire Potter nun wissen.
„Die verdammte Treppe ist unter Lily und mir zusammengebrochen, als wir gerade in
der Mitte waren. Aber nein uns ist nichts weiter passiert, außer ..., ein paar blauen
Flecken vielleicht“, setzte er noch nach als er ihre erschrockene Mine sah.
Wir müssen das Haus komplett abreißen und von Grund auf neu bauen lassen, da ist
nichts mehr zu machen, die ganze Substanz ist brüchig geworden und nicht zu
reparieren. Die Arbeiten fangen am Montagmorgen an und es wird voraussichtlich
drei bis vier Monate dauern bis es fertiggestellt ist.“
Claire fiel ein Stein vom Herzen und sie atmete hörbar auf, bevor sie von Harrys
wiederfinden seiner Sprache und seiner Sehung erzählte.
„Bist du sicher Mum, Harry kann wieder sprechen?“, fragte James zum wiederholten
Mal überglücklich.
„Ja James er hat gesprochen, na ja nicht wirklich er hat es eher heraus geschrien und
schrecklich geweint, nichts konnte ihn beruhigen er weinte so lange bis er nicht mehr
konnte und vor Erschöpfung einschlief und ich bin mir ganz sicher, dass er es auch
weiterhin wieder können wird“, antwortete sie ihrem Sohn.
Er konnte es gar nicht erwarten, dass sein Jüngster endlich erwachen würde, er
musste es unbedingt selbst von ihm hören und saß nun ganz hibbelig neben ihm und
klopfte unbewusst auf der Tischplatte herum. Bis Lily seine Hand ergriff und ihn zu
sich zog.
„Jamie Liebling“, sagte sie liebevoll: „Ich weiß du kannst es kaum erwarten ihn
wieder sprechen zu hören, aber lasse ihn noch ein wenig schlafen, er braucht das.
Seine Sehung hat ihn sehr in Anspruch genommen, du weißt doch wie fertig und
müde er danach immer ist“
„Ach Liebes“, seufzte er schweren Herzens: „Du hast ja recht“, er beugte sich
hinüber und gab ihr einen zärtlichen Kuss.
Harry erwachte gut eine weitere halbe Stunde später mit einem tiefen Seufzer auf den
Lippen, öffnete er seine Augen rieb sie sich und streckte sich lang.
James musste schmunzeln als er ihn so ansah und legte ihm die Hand auf die Seite,
dass er nicht im Eifer des Erwachens von der Couch rollen würde.
Verschlafen sah sich Harry mit zusammengekniffenen Augen um, was James schon
öfter bei seinen Söhnen beobachtet hatte und deshalb ein Augenarzttermin mit den
beiden schon beschlossene Sache war.
Als James seinen Jüngsten nun ansprach, zauberte es Harry ein erschrockenes
Lächeln auf sein Gesicht. Es war das erste Mal seit vielen Tagen, dass er überhaupt
wieder so klare Augen hatte und richtige Emotionen zeigte und sie offen anlächelte.
Sirius strahlte seinen besten Freund an, als James seinen Sohn zu sich in die Arme
nahm. Lily lehnte sich an ihn und strich Harry sanft über den Rücken.
„Aba i sed Mummy un Daddy aua mags!“, kam es bestimmt von dem Kleinen, als er
seine Eltern mit ängstlichem Blick musterte, sich auf James Beine stellte um ihm im
Gesicht herum zu patschen, wie als müsse er sich selbst davon überzeugen das seine
Eltern gesund waren.
„Nein mein Süßer alles ist gut, uns ist nichts passiert“, sagte Lily leise und küsste ihn
auf die Stirn.
Seine kleinen Händchen hielten sich an den Pullovern seiner Eltern fest und ein
erleichtertes Seufzen erklang.
Doch noch jemanden war in diesem Moment eine Zentnerlast vom Herzen gefallen.
„Sunnyboy du bist zurück“, schniefte er zwischen lachen und weinen und nahm Lily
und den Kleinen überglücklich in die Arme.
So saßen sie noch einnige Zeit mit ihren Zwillingen eng in den Armen haltend da und
berichteten was sich alles zugetragen hatte und wie es nun weter gehen sollte.
Erst nach dem Abendessen und als sie die Kinder zu Bett gebracht hatten ließ die
Anspannung dieses Turbulenten Tages nach und sie alle atmeten noch einmal befreit
aus.
Noch einmal ging James ins Zimmer seiner Söhne und sah die Beiden in Harrys Bett
friedlich schlafen, eine Träne lief seine Wange hinunter und versank ungesehen in
seinem Pullover. Er deckte die Beiden noch einmal fest zu, legt ihre Teddys richtig
neben sie und küsst beide auf die Stirn.
„Schlaft gut ihr Beiden, Catrìonas Licht wird immer über euch scheinen, jetzt wird
alles wieder gut werden“, flüsterte er als er eine kleine Hand auf seiner Schulter
spürte.
Langsam drehte er sich um und sah in die schönen Smaragdfarbenen Augen
seiner Liebsten zog sie liebevoll in seine Arme wo er sie sanft küsste, eng
umschlungen gingen sie leise hinaus, schlossen die Tür und gingen in ihr
Schlaffzimmer.


***


Es war früh am Samstagmorgen als ein: „Daddy flieg mi bide“, von Harry durch das
Anwesen der Familie Potter Senior hallte.
Gähnend sah James sich um und sah neben sich eine grinsende Lily, die ihn mit
zerzausten Haaren schelmisch grinsend ansah.
„Guten Morgen Liebes, ich denke wir sollten aufstehen“, nuschelte James verschlafen
und küsste sie.
„Lass uns noch ein paar Minuten liegen bleiben, ich habe gerade deine Eltern
gehört“, lächelte sie ihn verliebt an, legte sich auf ihn und küsste ihn verlangend.
James ließ ein sanftes Brummen hören, legte ihr seine Arme fest um ihre Hüfte und
ging auf ihre Liebelei ein.
„Harry Schatz deine Eltern schlafen noch, es ist doch erst kurz vor Sechs“,
hörte man Claire leise sagen.
„Aba wil flieg mi Daddy, Nuffel un Heny. Daddy vespech mi un Heny“, schniefte
jetzt der Kleine und schaute traurig zum Schlafzimmer seiner Eltern. Er hielt
unglücklich seinen Kinderbesen hoch, in seinem anderen Arm hatte er seinen Teddy
dicht an sich gedrückt und stand jetzt total verloren und traurig mitten im Flur.
Dicke Kullertränen liefen ihm jetzt die Wangen herunter und sein Gesichtsausdruck
zeigte ihnen, dass er nicht wusste was er jetzt tun sollte.
In seinem bunten Schlafanzug mit kleinen beweglichen Tieren darauf,
Pfotenpantöffelchen an den Füßen und vom Schlaf verstrubbelten Haaren, sowie
Besen in der Hand und Teddy im Arm sah er herzallerliebst aus.
Henry der ruhig in der Kinderzimmertür gestanden hatte kam nun zu seinem Kleinen
Bruder und legte seine Arme um ihn.
„Sunny nicht weinen, ich denke Daddy und Sirius werden nachher noch mit euch
fliegen“, versprach Claire lächelnd.
„Is det ehlich Oma?“, fragte der Kleinere leise und mit Hoffnung in dem Kleinen
Stimmchen.
„Ja mein Schatz ganz ehrlich, wenn er es euch versprochen hat dann wird er es auch
tun. Lassen wir sie noch ein wenig schlafen, gestern war für sie aufregend genug“,
sagte sie sanft.
„Ok, det dud“, stimmte Harry ergeben zu fuhr sich mit seinem Ärmel über sein
Gesicht und die Zwillinge ließen sich von ihren Großeltern auf die Arme nehmen, um
sich waschen, anzuziehen und dann zum Frühstück bringen zu lassen.
So saßen die Vier beim Frühstück als eine Halbe Stunde später Lily und James breit
grinsend in der Küche erschienen.
„Guten Morgen meine Lieben“, begrüßten James, Lily, Sirius und nahmen erst
einmal ihre Zwillinge liebevoll in den Arm.
„Na meine Zwei Süßen habt ihr gut geschlafen?“, wollte James von den Kleinen
wissen.
„Ja dud, aba du vespech wi ausdelaft du flieg mi, Nuffel un Heny, nu Oma sags aba
du Heia mags“, kam es empört von seinem Jüngsten.
James musste bei den Worten seines Sohnes breit schmunzeln und nahm den Jüngsten
auf den Arm.
„Ja Schatz du hast Recht, aber es war noch viel zu früh um fliegen zu gehen, aber
sobald wir gefrühstückt haben gehen wir zusammen fliegen.“
Keine halbe Stunde später sah James seinen Kleinen lächelnd an: „Na dann lass uns
fliegen gehen, du kleiner Strolch.“
„Heny au mi.“
„Ja natürlich Henry kommt auch mit uns.“
„Komm Tatze, wir gehen eine Runde fliegen.“
Grinsend standen sie auf, um sich und die Kinder warm anzuziehen.
„Ba ba“, rief Harry überglücklich und winkte mit seinem Händchen, als sie aus der
Küche gingen.
Keiner sah das glückliche Funkeln seiner Großeltern und die Tränen welche nun
seiner Großmutter auf die Wangen liefen.
Liam nahm seine Frau glücklich lächeln in den Arm und wischte ihr die Tränen von
den Wangen.
„Ich weiß wie du Dich fühlst Liebes, mir geht es genauso wie Dir, es ist ein kleines
Wunder ihn wieder so gesund und glücklich zu sehen“, flüsterte er Claire ins Ohr und

küsste sie auf die Wange. Sie sahen den Jungen nach die gerade die Zwillinge in
warme Kleidung packten und nach draußen gingen.

*

Sie stiegen auf ihre Besen, James hob Harry auf sein Bein und schlang einen Arm fest
um den kleinen Körper, als er sich auch schon in die Lüfte schwang.
Alle waren nun in ihrem Element und Harrys Lachen hallte weit über die Ländereien
und riss alle mit sich.
„Flieg mi meh“, rief er immer wieder und warf seine Ärmchen begeistert in die Luft,
wobei er seine Beinchen hin und her pendeln ließ. Jedes Mal wenn sie an Sirius
vorbei flogen, winkte er lachend den beiden zu und sein: „Ba ba“, ertönte über die
Weite des Wiltshire Forrest.
James und Sirius lachten sich schlapp und konnten sich kaum gerade auf ihren Besen
halten. Einige Zeit später tauschten sie die Jungen und nun flog Harry lachend mit
seinem Paten weiter. Der Kleine war wie ausgewechselt und bettelte Händchen
klatschend: “Nuffel meh flieg“, wobei sein helles Lachen erklang.
Es ging, solange bis Lily in der Haustür erschien und rief: „Jamie, Sirius kommt zum
Essen!“
Schnell landeten sie, ließen die Zwillinge vor der Haustür herunter und brachten ihre
Besen zurück in den Schuppen. Harry nahm Henry an der Hand und zog ihn mit sich
zu den anderen, die schon im Esszimmer saßen. Beinahe hätten sie einen der
Hauselfen umgerannt der dabei war den Tisch zu decken.
Harry strahlte ihn an,
„Tiny, Heny un mi Tee, bide“, sagte er zur Belustigung der Erwachsenen, die darüber
lachen mussten und beide ansahen.
Wodurch Harry nur verunsichert seinen Daumen in den Mund steckte. Lily kam hinzu
und zog ihn in eine Umarmung, bevor sie ihnen die Jacken und Mützen auszog, mit
ihnen kurz im Unteren Bad verschwandt und Beide danach an den Tisch setzte ...


***

Dieses Kapitel wurde am 10.03.2016 um 22:35 Uhr bearbeitet.


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.