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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Noch mehr Familienzuwachs

Kapitel 44


Noch mehr Familienzuwachs


So kamen sie im Tropfenden Kessel an und sorgten sofort für reges Interesse als man
die Potterzwillinge sah.
Die Gäste schauten die Zwillinge wieder ungeniert an und fingen an zu tuscheln und
mit den Fingern auf die Kleinen zu zeigen. Beide Kleinen sich der Übermacht der
Blicke auf sie bewusst fingen an zu weinen und James verdrehte nur zum
wiederholten Male die Augen und versuchte seine Zwillinge wieder zu beruhigen,
dabei spießte er sie alle ausnahmslos mit einem Böse Blick auf.
Auch in der Winkelgasse blieben einige stehen und steckten ihre neugierigen Nasen
zusammen, James war mehr als abgenervt davon.
Alice, Frank und ihre Zwillinge verabschiedeten sich kurze Zeit später von ihren
Freunden sowie den Beiden Jungen und flohten nach Hause.
„Kommt beeilen wir uns, dass wir wieder hier heraus kommen“, trieb er die anderen
beiden an.
Doch Harry und Henry die sich wieder beruhigt zu haben schienen, hatten schon die
Tiere in Thomas Tier und Tollhaus gesehen.
„Finn, wau – wau, mau mi“, rief er und sprang fast von Lilys Arm, James fing ihn
noch im letzten Moment auf.
Harry bettelte nun wild mit seinen Händchen, wobei sein Bruder ihm eifrig nickend
zustimmte und so bestimmte Lily, dass Sie die Besorgungen machen würde und
James, Sirius und die Zwillinge im Laden von dem Onkel ihres Freundes die Tiere
ansehen durften.
Mit einem Kuss und einer liebevollen Umarmung verabschiedete er sich von seiner
Liebsten und ließ die Zwillinge hineinlaufen.
Ein Berner – Sennen Welpe hatte es den Jungen angetan und ihr helles Lachen
erklang, als er sie abschleckte.
Er brachte einen Ball und die Zwillinge warfen ihn immer wieder durch den Laden.
Harrys Augen strahlten glücklich, als hätte er die Sonne darin eingefangen.
James und Sirius sahen sich nur lächelnd an.
„Krone ich sehe da ein kleines Problem, schau dir nur Harrys Augen an, wann hast du
sie das letzte Mal so strahlen sehen?“, fragte Sirius leise.
Doch wurde er einer Antwort enthoben, als jemand ihre Namen rief: “James, Sirius!,
ein junger Mann kam aus dem hinteren Laden hervor.
Beide drehten sich um und grinsten, als sie ihr gegenüber erkannten.
„Thomas!, was tust du denn hier?“, wollten die beide Freunde wissen.
„Das ist jetzt mein Laden, mein Onkel ist gestorben und hat ihn mir vererbt. Ich habe
ihn vor ein paar Wochen übernommen“, sagte der Gryffindor aus sieben
gemeinsamen Hogwartsjahren.
„Das tut mir leid, er war ein feiner Kerl“, sagte James teilnahmsvoll.
„Danke dir, so ist das Leben. Sind Lily und Isa auch hier?“
„Isa ist im Büro und Lily, macht noch ein paar Einkäufe, sie wird bestimmt bald
kommen“, sagte Sirius.
„Geht es ihr und Harry wieder gut?“
„Lily hat es zum Glück gut überstanden, nur Harry hat noch immer ein starkes
Trauma“, seufzte James traurig.
Sein jüngster sah zu ihm auf beim Klang seines Namens.
„Daddy, Wau - Wau mi un Heny heim“, bettelte er und strahlte seinen Vater an.
Er ging in die Hocke, sah seinem Sohn liebevoll in die Augen. „Sunnyboy, da müssen
wir erst mal Mummy fragen“, sagte er leise und strich ihm über die Haare.
„Die beiden sind ganz schön groß geworden, seit ich sie das letzte Mal gesehen
habe“, sagte Thomas.
„Kein Wunder ist ja auch schon wieder eine ziemliche Weile her“, stellte James fest.
„Stimmt hatte viel hier im Laden zu tun und da kam noch die Krankheit meines
Onkels dazu. Aber wie man hört, ist es bei euch im Moment auch nicht anders, ihr
hattet viele Verhaftungen die letzten Tage.“
„Stimmt Voldemorts Anhänger, sind ziemlich kopflos geworden nach dieser Sache.
Aber nun haben wir erst einmal Urlaub und der steht ganz im Zeichen, Sonne, Strand
und Meer.“
„Den habt ihr euch auch redlich verdient James, und es wird euch allen gut tun mal
an etwas anderes zu denken.“
„Heny tomm mi su wau – wau“, hörte man Harry zu seinem Bruder sagen.
Henry, der gerade im hinteren Teil des Ladens mit den kleinen Kätzchen spielte, kam
heran gewackelt.
Harry war aufgestanden und hielt nun ein Stück Band in der Hand, dass er stolz
seinem Bruder zeigte. Der kleine Welpe saß neben ihm und fiepte leise. Er nahm
seinen Bruder an die Hand und zog ihn mit zu seinem Vater.
„Daddy wau – wau an“, säuselte er.
Wieder strahle er seinen Vater glücklich an und hielt ihm das Band hin.
James schmunzelte und ging in die Hocke.
„Harry Schatz, er gehört nicht uns, wir können ihn nicht einfach an die Leine
nehmen.
Wir müssen erst mit Mummy darüber reden, was sie dazu meint einen Hund
anzuschaffen.“
„Mummy lieb, wau – wau mi Heny su haus“, behaarte der Kleine.
Er schenkte seinem Vater aus seinen smaragdgrünen Augen diesen unwiderstehlichen
Blick.
„Mich brauchst du nicht mehr davon zu überzeugen“, lachte James.
Er schlang seine Arme um den Kleinen und drückte ihn zärtlich an sich.
Kurz legte Harry den Kopf an die Schulter seines Vaters.
„Daddy lieb. Henry au Daddy lieb“, sagte Henry schüchtern.
James schmunzelte breit.
„Natürlich ihr Süßen wir haben euch beide sehr lieb“, sagte James und legte seine
Arme um seine Zwillinge.
Henry kuschelte sich sofort an die Schulter. Er küsste sie auf die Wange und ließ sie
wieder mit dem Welpen weiterspielen, der nun ziemlich laut zu fiepen angefangen
hatte.
„Wau – wau aua“, sagte Henry traurig.
„Nee wau – wau Baby heia. Heny au heia!“
„Nee will nit“, wehrte Henry ab.
Die drei Erwachsenen mussten sich das Lachen verbeißen.
„Die sind wirklich soo knuffig die Beiden, die muss man einfach lieb haben“,
schwärmte Thomas und grinste James und Sirius an.
James Lächeln war noch breiter geworden und man sah den Stolz in seinem Gesicht
auf seine beiden Söhne.
„Mummy tomm mir“, hörte man Henry unvermittelt rufen.
Lily war gerade lächelnd mit dem Blick auf ihre beiden Zwillinge die Tür zum Laden
hereingekommen.
„Mummy da wau – wau mi un Heny su heim“, kam es von dem auf dem Boden
sitzenden Harry.
Er hielt immer noch das Band in der Hand.
Sofort zog er sich an Thomas Hosenbein auf die Füße der direkt neben ihm stand.
Sah an ihm hinauf und schien sich kurz erschreckt zu haben, da es nicht sein Vater
war, der dort stand.
Denn sofort saß er wieder auf seinem Hosenboden und schaute schüchtern den für ihn
Fremden nun an. Sofort hatte er wieder seinen Daumen im Mund und die Hand in den
Haaren. Thomas ging in die Hocke und lächelte Harry an.
„Na Harry du kennst mich doch noch, oder etwa nicht?“
Seine Stimme war sanft und warm und strahlend seine meerblauen Augen.
Einen Moment schaute er Thomas mit schief haltendem Kopf an, bevor er ihm ein
kleines Lächeln schenkte und ihm sein Händchen hinhielt.
„Auf mi bide“, hörte er ihn leise sagen.
Was die Erwachsenen wieder zum Schmunzeln brachte und er ihn wieder auf seine
Füße stellte.
„Wau – wau an mi mit“, sagte Harry.
Diesem Blick konnte sich Thomas nicht wehren und lächelte ihn nun breit an.
Im nächsten Moment hielt er ein Welpengeschirr in der Hand und legte es dem
Welpen an.
Die Leine daran drückte er Harry in die Hand.
„Herzlichen Glückwunsch nachträglich zu eurem Geburtstag ihr beiden“, sagte er zu
den Zwillingen gewandt.
James und Sirius grinsten.
Noch bevor Lily etwas sagen konnte, kam Thomas heran und begrüßte sie
freudestrahlend.
„Hallo Lily schön dich einmal wiederzusehen. Sei nicht Böse auf mich schau dir nur
Harry an. Es scheint als hätte Eric nur auf ihn gewartet denn beide haben etwas
Schreckliches erleben müssen in ihrem so jungen Leben. Sie haben es alle beide nur
knapp überlebt, ich denke sie werden sich die nötige Stärke geben es nun zusammen
zu verarbeiten“, sagte er leise zu ihr.
Gerade kam Harry mit dem Hund an der Leine auf sie zugelaufen und strahlte sie an.
Seine Augen funkelten glücklich wie seit langem nicht mehr.
„Mummy, wau – wau Heny mi su haus.“
Sie ging in die Hocke umarmte ihn liebevoll und küsste ihn sacht auf die Wange.
„Ja mein kleiner Schatz, wenn Daddy es erlaubt, darf er bei euch bleiben“, kam es
nun ergebend von ihr und sie wischte sich unbemerkt einige Tränen aus ihren Augen.
Sie sah ihren Mann liebevoll an und eine letzte winzige Träne lief ihr die Wange
entlang. James zog sie in seine Arme, wischte ihr die Träne aus dem Gesicht und
küsste sie leidenschaftlich.
„Ich liebe dich so sehr mein kleiner Engel“, sagte er leise.
„Ich dich auch mein Liebster“, und nun verstrickte sie ihn in einen leidenschaftlichen
Kuss.
Sirius schaute sich interessiert die Auslagen am anderen Ende des Ladens an, doch
sein Freund Thomas wusste genau, dass Er sich nun auch eine Träne aus den Augen
wischte. Denn er wusste genau das ihn etwas ganz Besonderes mit James und seiner
Familie verband. Und was der Angriff auf Lily, Henry und Harry ihm für Ängste und
Sorgen bereitet haben musste.
„Er ging auf ihn zu und legte ihm freundschaftlich die Hand auf die Schulter.
„Ich weiß schon für dich war es genau so schwer wie für sie. Komm lass uns das
Zubehör für den Welpen zusammen suchen, du kannst mir tragen helfen.
Verstohlen wischte Sirius sich über das Gesicht, bevor er ihn ansah und ihm nickend
folgte. Schwatzend und lachend machten sie sich daran alles zusammen zu suchen,
was man so brauchte, bis sie mit voll bepackten Armen wieder bei den anderen
erschienen. Gemeinsam verpackten sie alles in sieben sehr große Tüten und stellten
sie neben die Theke. Sirius wollte schon mal bezahlen, doch Thomas winkte
energisch ab.
„Dies ist ein Geschenk von mir an die Kleinen, da nehme ich keine Galleonen für
an.“ „Du bist noch genau so wie in unserer Schulzeit“, schmunzelte Sirius.
Thomas grinste nur und zuckte mit seinen Schultern.
Eine Weile schwelgten sie noch in Erinnerungen, bis sie sich von ihm
verabschiedeten und sich nochmals für die Geschenke bedankten.
James ging schnell zum Auto, um die Tüten schon mal hinein zu packen und brachte
auch den Kinderwagen der Zwillinge mit. So machten sie sich dann zu fünft auf den
Weg ins Muggellondon.
Der kleine Welpe lag nun zwischen den Beiden, und noch bevor sie im ersten Laden
angekommen waren, schliefen die Drei schon selig.
Lily ging langsam die Regale in der Kinderabteilung entlang, um für die Jungs die
passenden Kleider zu suchen.
James blieb bei den schlafenden Kindern am Wagen stehen, sein Freund war in der
Spielzeugabteilung verschwunden, was ihn einen Moment zum Schmunzeln brachte.
***
°°°
Doch als er wieder auf seine Söhne sah, musste er wieder an den 31. Oktober denken,
was Voldemort seiner Familie angetan hatte und das er sie beinahe alle verloren hätte.
Er strich ihnen leicht über ihre verwuschelten Haare und sein Blick blieb an Harrys
Narbe hängen die immer noch nicht ganz verheilt war. So klein und so verletzlich,
lagen sie vor ihm und ein Zorn auf Voldemort und seine Anhänger überkam ihn, wie
schon so oft in den letzten Tagen.
Wieder schwor er sich er würde nicht aufhören sie zu jagen und wenn Voldemort
wieder auftauchen sollte, würde er alles daran setzen ihn zu töten. Er würde kämpfen
für seine Familie, für seine Freunde, für alle Muggelstämmigen und für all die
anderen, die unter seinem Regime zu leiden hatten und für die welche es nicht mehr
selber konnten.
Er würde es nicht noch mal zulassen das seiner Familie ein Leid geschah, denn das
Voldemort Tod war glaubte auch er nicht, besser gesagt, er wusste es, denn kein Tod
ohne Leichnam.
°°°
***
Als sich eine Hand auf seine Schulter legte sah James auf. Im ersten Moment sah er
nur etwas weißes großes neben sich. James stand auf und sah sich einem
Mannsgroßen weißen Hirschen gegenüber, hinter dem nun auch ein breit grinsender
Sirius hervor schaute. James konnte nicht anders und musste unwillkürlich
schmunzeln.
„Mensch Tatze, der wird die armen Kleinen zu Tode erschrecken.“
„Das glaubst du ja wohl selbst nicht, sie werden ganz hingerissen von ihrem eigenen
Prongs sein“, warf Sirius breit grinsend ein.
„Einspruch zwecklos, ich habe ihn schon bezahlt.“
Kurz darauf erschien Lily wieder mit einer Menge großer Tüten in ihren Händen, die
James ihr sofort abnahm.
Als sie den überdimensionalen Hirschen sah, traf sie fast der Schlag.
„So etwas kann ja nur dir einfallen, Siri“, sagte sie kopfschüttelnd.
„Ich weiß“, sagte er frech grinsend.
Mittlerweile waren auch die Zwillinge wieder wach und wollten unbedingt laufen, als
sie die Spielzeugabteilung entdeckt hatten.
James hatte in einer stillen Ecke den Hirschen und die Tüten nach Hause gezaubert.
Jetzt war er mit Sirius und den Zwillingen in der Spielzeugabteilung.
Lily ging unterdessen in einer anderen Abteilung weiter ihren Einkäufen nach.
Die Jungs saßen mitten im Gang und spielten mit kleinen Autos.
Bis es Harry zu langweilig wurde und er seine Neugier befriedigen wollte, denn in
einem unbeobachteten Augenblick ging er auf Entdeckungstour.


***

Dieses Kapitel wurde am 09.07.2016 um 22:15 Uhr bearbeitet.


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