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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Endlich die Wahrheit über Regulus Black

Kapitel 46


Endlich die Wahrheit über Regulus Black


Kurz darauf kam Schnuffel mit der Leine im Maul und Eric daran aus dem Park
wieder.
James schmunzelte packte den schlafenden Harry und den Welpen ins Auto.
Regulus setzte sich nach hinten zu Lily und den Zwillingen und Sirius verwandelte
sich in einer stillen Ecke und setzte sich schnell zu James nach vorne.
Als sie in Potter – Hall angekommen waren, schickte James nachdem sie alles
ausgeräumt hatten eine Eule zu Dumbledore.
Gemeinsam aßen sie mit den nun wieder halbwachen Kleinen zu Mittag, bevor sie die
Beiden zum Mittagsschlaf ins Bett brachten.
***
Später ..., als sich die auserwählten Ordensmitglieder und Regulus im Salon
versammelt hatten, ergriff Dumbledore nach der allseitigen Begrüßung das Wort.
„Ich danke euch allen das ihr so kurzfristig meiner Bitte gefolgt seit hierher zu
kommen. Wie ihr seht ist auch Regulus Black unter uns, von dem wir alle ja dachten
er wäre vor einigen Jahren durch Voldemorts Hand gestorben, heute hier und er hat
sich bereit erklärt uns einiges darüber zu erzählen und unter Veritaserum sich unseren
Fragen zu stellen.
Zustimmendes Gemurmel war zu hören und alle nickten dem Phönisordensoberhaupt
zuzunicken, kurz bevor alle wieder still wurden.
Albus stellte eine kleine Phiole auf den Tisch, als von oben ein furchtbares Geschrei
und Gepolter herunter hallte, das ziemlich schnell näher kam.
James war als Erster aufgestanden und hatte die Tür geöffnet, als sich ihm und den
anderen ein allzu sonderbarer Anblick bot.
Vor ihm stand ein aufgelöster Harry der eine noch aufgelöstere Hauselfe an einem
unsichtbaren Band mit sich zu ziehen schien.
Ungläubig sah James auf die beiden und musste schmunzeln, dann ging er neben
Harry in die Hocke.
„Lass mi, will nid heia. Nid Egie aua mags, Pina nid lieb will Egie dehn lieb mi“,
hörten sie ihn schluchzen und er funkelte die arme kleine verstörte Elfe böse an.
Wilde Blitze flogen aus seinen Augen, verpufften aber glücklicher Weise kurz bevor
sie die kleine Elfe trafen um ihr wirklichen Schaden zufügen zu können.
Harry bekam darauf einen fürchterlichen Wutausbruch, weil die Elfe ihn einfach nicht
loslassen wollte und noch bevor James eingreifen konnte, hatte sich der Kleine mit
vorgestreckten Fäustchen wild schreiend auf sie geworfen und lag nun siegessicher
obenauf.
Dies nahm nun sein Vater zum Anlass sich den Kleinen Rabauken zu schnappen und
hatte sofort ein wie verrückt zappelndes Kind in den Armen der nur noch rot zu sehen
schien und seinem Dad unbewusst wer ihn da so einfach hoch genommen hatte, mit
voller Wucht vor das Knie trat.
James jaulte kurz vor Schmerz auf und hielt seinen Sohn nun so dass dieser ihm in
die Augen sehen konnte.
Harry schaute ihn nun einen Moment erschrocken an bevor er sich an ihn lehnte: Tut
leid Daddy mi, habs di aua mags“, wieder füllten sich seine wunderschönen
Smaragde mit dicken Tränen, doch nicht mehr aus Zorn und Wut sondern aus Trauer
seinen geliebten Daddy verletzt zu haben.
„Nicht weinen Baby mir geht es gut, beruhige dich es ist alles wieder gut“, nahm
James seinen Jüngsten fest in die Arme und rieb ihm behutsam über den Rücken, bis
der Kleine sich wieder beruhigt hatte.
„Master James, es tut mir leid ..., aber der junge Master Harry wollte nicht oben
bleiben, ich habe versagt und werde mich sofort bestrafen“, sagte die ziemlich
zerzaust aussehende Elfe.
„Nein Pinella ..., das wirst du nicht tun, du weißt genau wir dulden keine Bestrafung
hier! Es ist in Ordnung ich werde mich um Harry kümmern, du hast nichts falsch
gemacht“, sagte James freundlich aber bestimmt und wendete sich nun seinem
Jüngsten zu.
„Harry du wirst dich nun bei Pinella entschuldigen, sie hat nur das getan was wir ihr
aufgetragen haben“, sagte er liebevoll und strich ihm über das erhitzte Gesicht.
„Tut leid mi Pin, aba wil nid meh heia ..., will Egie dehn“, behaarte der Kleine nur
und schob seine Unterlippe schmollend´(a la James), ein wenig nach vorne.
„Ach Sunnyboy, was macht dir nur solche Angst? Wir werden deinem großen Freund
doch nichts tun“, sagte James leise.
Seine warmen braunen Augen verschmolzen mit den immer noch glühenden
Smaragden seines Sohnes.
„Egie mi Feund“, sagte Harry unschuldig und schenkte seinem Vater einen
umwerfenden Blick.
Er musste ihn einfach fest in den Arm nehmen und an sein Herz drücken.
„Ich liebe dich mein Sohn. Dann geh zu deinem großen Freund“, flüsterte James ihm
zu.
„Au lieb du“, kam von Harry leise zurück, bevor er ihm ein nasses Bussy gab und
nachdem James ihn wieder auf seine Füße gestellt hatte sich auf den Weg um den
Tisch zu Regulus machte.
Mit einem Lächeln auf seinem Gesicht setzte James sich wieder neben Lily.
Sie lehnte sich strahlend an ihn und er zog sie sofort in eine innige Umarmung.
„Hallo du kleiner Strolch“, sagte Regulus schmunzelnd, als der Kleine nun strahlend
und mit ausgebreiteten Ärmchen vor ihm stand.
Er nahm ihn auf den Schoß, wo Harry sich gemütlich an seine Brust kuschelte, um
den gleichmäßigen beruhigenden Herzschlag des Größeren zu hören. Ganz still saß
Harry jetzt da und lutschte selig am Daumen.
Regulas nahm die Phiole und trank sie leer, wobei er kurz darauf mit trübem Blick zu
seinem früheren Schulleiter blickte. Die Blicke aller waren auf ihn gerichtet und
niemand sagte ein Wort.
„Regulus Black erzähle uns, wie es kam, dass du den Entschluss gefasst hast in die
Reihen von Voldemort einzutreten, und wie du heraus fandest, dass er Horkruxe
gemacht hat“, sprach nun Dumbledore den jungen Black leise an.
Angesprochener blinzelte kurz, dann fing er monoton an zu erzählen.
***
„In den Sommerferien vor meinem sechsten Jahr in Hogwarts kam Severus eines
abends zu mir, er sagte Voldemort würde gerne mit mir reden und er hätte
möglicherweise einen Auftrag für mich.
Sirius hatte sich gerade mit meinen Eltern aufs heftigste gestritten und dann unser
Haus für immer verlassen. Er war in diesem Sommer zu James und seiner Familie
gezogen.
Ich vermisste ihn schrecklich und fühlte mich ziemlich zerrissen und alleine gelassen
so ohne ihn“, einige Tränen verließen seine trüben Augen und er wischte sie nur
Automatisch weg.
„Ich hasste meine Eltern dafür, dass sie ihn mir genommen hatten und ich schwor
mir, dass ich alles daransetzen würde um ihm zu beweisen, dass ich nicht der kleine
Arsch bin, für den er mich hielt.
Ich wollte ihn zurück haben und ihm endlich zeigen wer und wie sein kleiner Bruder
in Wirklichkeit ist.
Ich schwöre bei Merlin ..., ich habe ihn nie wirklich gehasst, auch wenn es so aussah
wenn wir zusammentrafen und die Fetzen zwischen uns flogen. Denn trotz allem
liebe ich diesen arroganten, selbstgefälligen Mistkerl über alles der mein großer
Bruder ist.
Aus der Ferne sah ich zu ihm auf und bewunderte ihn dafür, dass er nun einmal so
war wie er war.
Jahrelang wurde uns schmerzhaft eingebläut, dass reine Blut zu achten, dass dies das
einzig Wahre wäre und Muggel zu verachten seien.
Ich zog mir eine Maske zu und tat so als würde ich es gut finden was unsere Eltern
taten und von einem Black erwarteten.
Ich hasste mich dafür so schwach und feige zu sein und nicht gegen sie ankommen zu
können und bewunderte umso mehr Sirius für all das was ich nie können würde.
Ich litt mit ihm wenn unser Vater meinte ihn halb tot schlagen zu müssen und ich
seine Schreie und sein Weinen in meinem Zimmer hörte, weinte ich mich mit ihm in
den Schlaf.
Manchmal schlich ich mich in sein Zimmer wenn es ihm danach wirklich dreckig
ging, packte ihn in sein Bett wenn er ohnmächtig irgendwo auf dem Boden lag,
versorgte notdürftig seine Wunden oder saß einfach nur an seinem Bett und hielt
seine Hand. Ab und zu stellte ich ihm ein wenig Essen und Trinken hin wenn ich
wusste dass er nichts bekommen hatte.
Wenn Sirius gewusst hätte wie oft ich so unbemerkt in seinem Zimmer war, er hätte
mich bestimmt ohne Rückfahrkarte ins nächste Nirwana gehext ...
Auf jeden Fall hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt als er das Haus verlassen hatte,
schon lange vorher dazu entschlossen gegen Voldemort und unsere Eltern zu
kämpfen. Ich hatte mir einen Plan ausgearbeitet wie ich, wenn ich die Möglichkeit
dafür bekommen würde in seine Reihen einzutreten, alles versuchen würde um ihn zu
untergraben und mit etwas Glück auch mit zu seinem Untergang beizutragen.
So nahm ich das Angebot gerne an und folgte Sev zu Voldemort nach Riddle Manor.
Natürlich kannte er unsere Familie, dass unsere Eltern Schwarzmagier waren und
schon immer mit seinen Idealen vom reinen Blut sympathisiert hatten.
Er wusste wohl von den anderen dass ich mich schon seit einiger Zeit mit der
Schwarzen Magie auseinandergesetzt hatte und diese ausüben können würde.
So trat ich in seine Reihen ein erledigte kleinere Botengänge für ihn und stieg in
seiner Gunst immer mehr auf, da ich auch nicht davor zurückschreckte andere
Todesser für ihn auszuspionieren. Doch bei allem was ich tat achtete ich auch darauf
keine Spione der guten Seite in seine Missgunst zu bringen“, erzählte Regulus.
„Auch war ich froh als er mir ein Jahr später das Mal gab, das ich es jederzeit wieder
von meinem Arm entfernen können würde, denn Elfenmagie ist tausendmal stärker
als die eines noch so starken Zauberer.
So fand ich in einem unbeobachteten Augenblick im Verlies in seinem Manor einen
Geheimgang dem ich folgte und in einen Seitentrakt des Manors gelang.
Dort befanden sich einige Räume mit verbotenen Substanzen, Büchern und eine Art
Zeremoniensaal, wo verdammt ungemütlich aussehende Artefakte und alte Bücher
standen. Dort fand ich auch das Buch welches sich ausschließlich mit den Horkruxen
befasste und überall waren am Rand Anmerkungen dazu notiert und Gegenständer
der Hogwartsgründer sowie anderer Dinge aufgelistet.
Ich fand Geburtsdokumente von Tom Riddle und Unterlagen seiner Verwandten den
Gaunts und fing an in Hogwarts alles über Tom herauszubekommen.
Recherchierte überall wo sich Hinweise dafür ergaben und konnte so Stück für Stück
von seiner Geburt an sein Leben verfolgen.
Besuchte jeden Ort der ihn damit verband oder an denen er jemals gewesen sein
könnte und fand einige der Horkruxe.
Ich lernte seine Signatur kennen und war dann in der Lage ihm auch wenn er
apparierte zu folgen, so brachte er mich zu einer Höhle am Meer, dort folgte ich ihm
hinein und wartete bis er ging um mir das Ganze aus der Nähe genau anzusehen.
Mitten auf einem kleinen unterirdischen See mit Inferi stand ein kleiner Fels dort
stand auf einem Podest ein Kelch mit Zaubertrank.
Jetzt, da ich wusste wo alle Horkruxe waren, musste ich nur noch herausfinden wie
ich diese auch unwiederbringlich zerstören könnte.“
Dumbledore räusperte sich kurz und unterbrach Regulus.
„Aber ich kann mir nicht so ganz vorstellen, dass es Tom nicht aufgefallen sein sollte,
das du ihm nur etwas vortäuschtest“, warf Albus ungläubig ein.
„Doch Professor Dumbledore so war es. Aber da kam mir auch das Glück zu Hilfe,
denn, wie bekannt sein dürfte war, dass die Blacks schon seit Generationen
hervorragende Okklumentiker waren und wir es somit in die Wiege gelegt bekommen
haben.
Dazu fand ich verborgen in einem geheimen Zimmer hinter der eigentlichen
Bibliothek meines Vaters einige ganz interessante Bücher und ein Buch in einer Lade
versteckt mit alten Zaubersprüchen und wenn ich Alt sage dann rede ich hier von sehr
Alt“, sagte er.
Er zog aus seinem Umhang ein in Ziegenleder eingebundenes Buch und reichte es
Albus.
„Darin steht ein Zauber der sich Okklumantika nennt, der es mir ermöglichte meine
Gedanken in den hintersten Ecken meines Gehirns zu verankern und abzuschirmen.
Niemand würde je Zugriff darauf erhalten können wenn ich es nicht selbst wollen
würde.“
„Trotzdem bist du irgendwann aufgeflogen“, stellte Albus die Tatsache fest.
„Ja, aber nicht weil Voldemort Zugriff auf meine Gedanken erhalten hätte sondern
deshalb, weil ich hinter sein Geheimnis der Horkruxe gekommen bin und er es
irgendwie heraus bekommen hatte.
Gerade hatte ich meinen Abschluss in Hogwarts hinter mich gebracht, ich weiß nicht
wie aber irgendwie bekam er es heraus dass ich gegen ihn arbeitete. Keine Ahnung
vielleicht hat auch seine Schlange mich gewittert und es ihrem Meister dann sofort
weiter gegeben, das ich in seinen Heiligsten versteckten Räumen gewesen bin.
Wenn ich ehrlich sein soll es war mir egal, denn ich hatte in den zwei Jahren die ich
seinen Reihen angehörte alles herausgefunden was ich wissen wollte.
Wie ich entkommen konnte wollt ihr bestimmt nun wissen.
Nun ja Severus kam zu mir und warnte mich noch rechtzeitig bevor ich noch einmal
zum Manor kam. Dass der dunkle Lord toben würde und seinen Anhängern befohlen
hätte mich zu finden und zu ihm zu bringen weil ich ein Verräter wäre.
Nun, ich wusste immer dass dieser Tag kommen würde, also floh ich aus dem Haus
unserer Eltern und verließ das Land mit einem unregistrierten Portschlüssel.
Ich ging nach Indien, lebte dort in einem hinduistischen Kloster unter den Mönchen
und ließ mich in Meditation und alter Heilkunst ausbilden.
Ich durchforstete die Bibliotheken nach Hinweisen, wie man einen Horkrux zerstören
könnte. Ab und zu kam ich unter Vielsafttrank zurück nach England um dort in den
alten Bibliotheken weiter nach Hinweisen zu suchen, oder mir ein Bild zu machen
wie die Lage dort wäre.
Ein Jahr später hatten mir die Mönche alles beigebracht was sie wussten und ich
verließ das Kloster und ging nach Tibet.
Machte zwei Semester Heilkunst, Kräuterkunde und ihre Anwendungen und
spiritueller Meditation in einem Krankenhaus und besuchte regelmäßig den
buddhistischen Zirkel, wo ich mich ganz den Lehren der Heilung weißer und
Schwarzer Magie unterwarf.
In einer Bibliothek fand ich dann ein Buch über seltene todbringende Fabelwesen.
Endlich fand ich den Hinweis über ein Wesen, dessen Augen nicht nur jeden der ihn
Ansehen würde versteinerte sondern dessen Gift auch in der Lage wäre die Horkruxe
zu zerstören.
Ich musste also ein Kobold gearbeitetes gehärtetes Schwert oder Messer erstehen und
dieses dann in Basilliskengift tränken.
Das Erstere war einfach was mir auch sehr schnell gelang, aber wie sollte ich etwas
finden das in der gesamten Menschheitsgeschichte so selten war und in unserem
Jahrhundert oder sollte ich Jahrtausend sagen noch nie vorgekommen war.
Also tat ich das Einzige was mir einfiel ich dachte darüber nach wann hatten diese
Riesenschlangen je gelebt und vor allem wo waren sie gestorben.
So forstete ich wieder nach noch Älteren Dokumenten ob ich irgendwo Hinweise auf
etwas dergleichen finden würde.
Es dauerte Monate bis ich in einem Tempel ein Papyrus fand das meinen Weg nach
Ägypten führte, in das Grabmal eines heiligen Mannes der laut Aufzeichnung mit
seiner Riesenschlange beigesetzt worden war.
Kurz gesagt ich reiste dorthin und apparierte hinein und wirklich ich fand Überreste
eines dreißig Meter langen Basilisken.
Man hatte das Tier neben dem Sarkophag seines Besitzers abgeschlachtet und
getrocknetes Gift und Blut waren auf dem Boden getrocknet.
Ich sammelte das getrocknete Gift und machte mich daran die anderen Substanzen
daraus zu sondieren und es wieder flüssig zu machen.
Danach erhitzte ich das Ganze und legte die Messerklinge für ein paar Stunden in das
leicht brodelnde Gift ein.
Ich machte mich ein paar Tage später auf und zerstörte vier Horkruxe und stand
wieder in der Felsenhöhle, ich hatte das Medaillon schon in meiner Tasche da
erschien Voldemort.
Nun ich war noch nicht gerüstet um ihn töten zu können, ich musste vorher noch
seine Schlange und das Medaillon zerstören.
Ich ließ drei Golems erscheinen als ich mich an das Hütchenspiel mit den drei
Nussschalen und der Erbse erinnerte mit dem Sirius mich immer zum Wahnsinn
gebracht hatte, weil ich nie herausfand, wie er es in Wirklichkeit machte dass ich nie
die Erbse fand.“
Ein breit grinsender Sirius sah seinen Bruder mit Stolz an und Regie lächelte
glücklich zurück. Das erste Mal in seinem Leben bedachte ihn sein großer Bruder mit
einem Blick der Stolz zeigte.
„Ich köpfte Nagini den vorletzten Horkrux und sprang in den See mit den Inferi, das
schien mir eine bessere Idee als gegen ihn zu kämpfen mit dem Wissen ihn nicht
töten zu können.
Es war einfach keine Zeit auch das Medaillon sofort zu zerstören.
Ich schickte ihm eine Illusion von meinem Tod durch die Inferi und verwandelte mich
in einen Fisch. Ich weiß nicht wie lange ich dort so im See umher schwamm, aber als
ich auf der anderen Seite wieder ans Ufer kletterte war Voldemort verschwunden.
Ein paar Tage später las ich von meinem vermeintlichen Tod.
Ich beließ es vorerst dabei, ich dachte es wäre wohl in dieser Situation für alle
Beteiligten die mich je kannten die beste Option wenn sie mich für tot halten würden,
wären sie wenigstens in Sicherheit“, sagte er leise.
„Du hast meiner Familie geholfen dafür danke ich dir und ich glaube dir“, räusperte
sich James lächelnd.
„Danke James, das bedeutet mir viel, ich kann Harry wirklich helfen James, lass es
zu, ich werde ihm nichts tun.“
„Es ist sein Alptraum und der Horkrux der ihn nicht mehr loslässt“, sagte er
unglücklich.
James seufzte schwer auf und sein Blick fiel auf seinen Sohn der noch immer fast
reglos bei Regulus saß.
Regs Augen waren wieder klar geworden und er sah zuerst traurig zu James, Sirius
und dann Janina an bevor er den Kopf senkte. Er nesselte nervös an seinem Armband
herum dessen Gegenstück immer noch Janina trug.
„Eins interessiert mich aber noch immer brennend“, fasste James seine Gedanken
zusammen: „Wieso bist du hier Regie, gerade jetzt? Du warst der Erste in Godrics
Hollow, wieso, das möchte ich zu gerne von dir wissen ?“
„Weil ich es sah, es fing ein dreiviertel Jahr nachdem ich den letzten Horkrux zerstört
hatte an. Ich bekam diese Träume und Visionen und mit der Zeit wurden die Bilder
immer klarer und die Träume verständlicher.
Am Anfang waren es nur verzerrte Abläufe und wild durcheinander geworfene Bilder.
Mit jedem Mal wurden die Träume eindeutiger und die Visionen klarer, bis zu dem
Tag, als ich den Namen des Ortes sah und Voldemort in eurem Haus war.
Ich wusste zwar noch nicht wer dort lebte, aber ich wusste, dass ich helfen musste.
Denn nur eins war mir in dem Moment klar, Voldemort war dort, den ich unter allen
Umständen tot sehen wollte, das war meine Chance es endgültig zu beenden.
Doch ich kam zu spät ...“, schluchzte er und vergrub sein Gesicht in seinen Händen.
Sirius war aufgestanden hielt James am Arm zurück der wohl den gleichen Gedanken
zu haben schien wie er.
„Lass mich das bitte machen Krone“, seufzte er nur leise.
James sah die Tränen in den Augen seines besten Freundes und lächelte liebevoll.
Ja, es stimmte, denn er hatte Sirius in all den Jahren, die sie sich kannten sehr selten
weinen gesehen, wenn dies geschehen war dann musste schon etwas so unglaubliches
geschehen sein.
„Komm zu Daddy Harry, die beiden Brüder brauchen nun Zeit für sich“, sagte James
liebevoll und hielt ihm seine Arme hin.
Anstandslos ließ er sich hochnehmen und kuschelte sich sofort an James.
„Al ok Daddy, Nuffel Buder Egie lieb“, lächelte Harry mit einem schiefen Lächeln.
„Ja, er hat seinen Bruder genau so lieb, wie du deinen“, sagte er zärtlich ...
„Hör auf zu heulen kleiner Bruder, so etwas ziert sich nicht und schon gar keines
echten Blacks würdig“, schniefte Sirius leise.
„Na komm mit Kleiner wir sollten miteinander reden.“
Legte seinen Arm um ihn, zog ihn hoch und ging mit ihm hinaus ...
*
Es war ganz still im Zimmer und alle Anwesenden versuchten wohl gerade, das
gehörte zu verarbeiten. Ab und zu war das Rascheln der Buchseiten zu hören, denn
Albus blätterte eine Weile in dem alten Buch.
***

Dieses Kapitel wurde am 12.07.2016 um 23:23 Uhr bearbeitet.


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