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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Der erste Urlaub mit den Zwillingen Ende November 1981

Kapitel 51


Der erste Urlaub mit den Zwillingen
Ende November 1981


Bei Merlins Bart ..., dachten James und Sirius am nächsten Morgen wohl im selben
Moment nach dem Mondfederfest in Kathara.
Dieser Elfenwein war mehr als göttlich und lief runter wie Öl, wenn er nur nicht am
nächsten Morgen so schwer im Magen liegen würde ... Oder sollten sie vielleicht
lieber im Kopf sagen ...
Den beiden ging es total mies und sie suchten gerade verzweifelt im ganzen Haus
nach dem diesbezüglichen Katertrank.
Wie konnte man nur in Aller-Herrgottsfrühe so gute Laune haben, das verstanden die
beiden gerade nicht als sie Janina unten in der Küche singen hörten ...
Eine gute halbe Stunde vorher ...
Es war kurz vor sechs da stand Harry fröhlich munter vor dem Bett seines Vaters und
begrüßte ihn: “Daddy, flieg my, Heny mags Heia.“
°Auf dem Besen ..., jetzt ...? Wohl eher nicht!°, dachte James und kniff
schmerzgebeutelt die Augen zusammen.
„Guten Morgen Sunnyboy es ist doch noch viel zu früh. Fliegen ...!?“, flüsterte er.

In Gedanken dachte er: °sind wir nicht eben erst ins Bett gegangen oder kommt mir
das nur so vor? Vielleicht könnte ich ja erst einmal ein wenig sterben und danach,
wenn es mir wieder besser geht, wäre doch die beste Zeit um mit meinem Kleinen zu
fliegen.°
°*
„Guten Morgen mein Süßer dir scheint es ja richtig gut zu gehen“, freute sich Lily
und küsste ihn sanft auf die Stirn.
„Mummy lieb, Daddy flieg mi“, quietschte er vor Vergnügen und schlang seine Arme
um sie.
„Aber erst später kleiner Spatz, lassen wir deinen Daddy noch ein wenig liegen.
Zuerst anziehen und frühstücken gehen, denn Oma und Opa kommen bald“, sagte sie
und stand mit ihm auf.
Ein dankbarer Blick aus den trüben Augen ihres Liebsten sagte ihr das dies auch
bitter nötig wäre.
„Opa, Oma lieb, Finn mi flieg“, hörte man ihn über den Flur als sie mit ihm ins
Kinderzimmer ging um die Kleidung für die Kinder aus dem Schrank zu holen.
„Nein Harry wir brauchen Finn nicht zu ihnen zu schicken sie kommen bald.“
Sie musste lachen als sie dem Kleinen weiter zuhörte den sie in seinem Zimmer
gelassen hatte, um schnell in ihr Badezimmer ging um sich selber anzuziehen.
***
„Lily ich such mal schnell einen Trank, ich komme gleich wieder“, kam es von einem
leidenden James.
Der sich nun doch aufgerafft hatte um in die Küche zu schlurfen ...
Lily die gerade Harry im Badezimmer abgesetzt hatte, nickte ihm schmunzelnd zu:
„Tu das mein Liebling im Küchenschrank rechts sind die Tränke.“
***
„Morgen Tatze, du siehst genau so aus wie ich mich fühle!“, begrüßte er seinen
Freund.
„Hm ..., ich suche gerade einen Katertrank!“, jammerte Sirius und verzog sein
Gesicht.
„Das tue ich auch, komm schon Tatze, Lily sagte im Küchenschrank wären
welche ...“
***
Eine viertel Stunde später ...
„Heny auf, hopp, hopp“, krähte Harry fröhlich über Lilys Schulter, als sie mit Harry
im Kinder Badezimmer verschwand.
„Harry leise ...! Lass doch deinen Bruder noch etwas schlafen!“, sagte sie leicht
schmunzelnd.
„Zu spät Liebes“, lachte James als er grinsend wieder bei ihr ankam.
Anscheinend hatte seine Mutter ein Einsehen mit den beiden gehabt, nachdem sie im
Küchenschrank keinen geeigneten finden konnten und sie mit einem ihrer
Katertränke versorgt.
Er hob seinen Ältesten aus dem Bett.
„Guten Morgen mein Großer, na auch schon wach?“, fragte er strahlend und küsste
ihn auf die Wange.
„Auto brumm Daddy“, sagte Henry strahlend.
„Nein, mein Schatz, wir fahren heute nicht mit dem Auto wir flohen in Urlaub,
vierzehn Tage nur Sonne, Strand und Meer“, lachte James warf seinen Ältesten hoch
in die Luft und fing ihn sicher wieder auf.
Kurz verzog der Kleine sein Gesicht so als wolle er weinen doch als er wieder in
James Armen lag lächelte er.
„James lass ihn doch, du sollst den Kleinen nicht so ärgern, er mag es doch nicht das
weißt du genau!“, sagte Lily vorwurfsvoll.
Reichte ihm Harry, nahm Henry und ging mit dem älteren Zwilling ins Badezimmer.
„Heny Memme“, kam es prompt von Harry.
James grinste breit und küsste seinen kleinen Wildfang.
Wieder einmal wurde ihm bewusst, wie verschieden seine Söhne doch waren.
Strahlend warf er Harry in die Luft und fing ihn auf, wobei dieser fröhlich und laut zu
lachen anfing.
„Na dann komm gehen wir in die Küche Frühstück machen.“
„Oma, Opa, Sii, Emu!“, rief er fröhlich, als sie die Treppe hinunter gingen.
„Guten Morgen, Sunshine!“, sagte Sirius und lief ihnen nach.
„Nuffel auf!“, kam es von Harry und er streckte wild strampelnd seine Ärmchen nach
ihm aus.
„Na du, dann komm her mein Süßer Elf“, nahm ihn und warf ihn lachend in die
Höhe.
„Meh Nuffel meh ...,“, rief Harry immer wieder.
Sirius knuddelte und herzte Harry liebevoll der herzlich zu lachen anfing.
In der Zwischenzeit hatte James den Frühstückstisch gedeckt und Lily kam mit Henry
die Treppe herunter als Remus mit einem fröhlichen: „Guten Morgen ihr Lieben“, aus
dem Kamin trat.
„Moin Moony!“, kam es von seinen beiden Freunden.
„Emu/Remu auf“, hörte man nun die Zwillinge sagen, und ehe er sich versah hatten
ihm Lily und Sirius die Zwillinge in je einen Arm gegeben. Er setzte sich lächelnd
und begrüßte die beiden.
„Na ihr zwei Räuber“, sagte er lächelnd als er in ihre leuchtenden Gesichtchen sah.
„Lasst uns frühstücken, sonst sind meine Eltern früher da als das wir fertig sind“,
schlug Lily vor, nahm Harry und setzte ihn in seinen Hochstuhl.
Was ihm ganz und gar nicht sehr gefiel und er unbedingt zu Sirius wollte.
Sein Bruder dagegen blieb ruhig sitzen und hielt seine Brötchenhälfte in der Hand.
Doch Harry bockte und stand wieder auf, „Sii auf“, heulte er und streckte seine
Ärmchen aus.
„Nein Harry, du bleibst sitzen, jetzt wird gefrühstückt“, sagte James nach
wiederholtem Male streng, setzte ihn wieder hin und drückte ihm sein Brötchen in die
Hand.
„Ne will nid, Nuffel auf bitte“, weinte er weiter und seine Smaragde schwammen in
dicken Tränen.
James sah seinen Jüngsten an der wieder in seinem Stuhl stand und weinte, er hatte
seine Finger im Mund an denen es nun verdächtig tropfte und unaufhaltsam liefen
dicke Tränen seine Wangen herunter.
Seufzend ging James zu ihm und nahm ihn auf den Arm.
„Du bist ein Heuchler James – Michael Potter, du konntest diesen Augen einfach
noch nie widerstehen und schon gar nicht wirst du sie je weinen sehen können“,
flüsterte Sirius seinem besten Freund breit grinsend zu und sah Lily dabei tief in die
Augen.
„Das hatte ich auch niemals behauptet“, gab er flüsternd zurück.
Lily stand ein liebevolles Lächeln im Gesicht, als sie Sirius Blick erwiderte.
„Tut aua Daddy, will nid est“, schniefte er herzzerreißend.
„Ch, Ch ..., nicht doch Sunny, weine nicht“, flüsterte er ihm zu und strich ihm über
den Rücken.
„Daddy lieb“, schluchzte er heiser und legte seinen Kopf an ihn.
„Lily, Harry ist ziemlich warm, ich glaube er hat Fieber“, sagte er.
Sie kam mit dem Messstreifen herüber und legte ihn auf seine Stirn.
„Ja, er fiebert leicht, das sind bestimmt seine Zähnchen, es war ja nur eine Frage der
Zeit“, seufzte sie.
Sie gab ihm einen Fieberschmerztrank und wickelte ihn in eine weiche Decke.
Eine Stunde später waren auch ihre Eltern da und begrüßten sich herzlich.
Harry schlief selig auf James Arm und Lily legte einen Schutzzauber über die
Zwillinge bevor sie nach Gran Canaria flohten.
Als sie aus dem Kamin stiegen, warteten schon die Hauselfen sowie Balin und Alatar
und die Ältesten Elfen brachten das Gepäck auf die Zimmer, wobei die Kleinen bei
den Jungen blieben.
Lily nahm den Zauber von den Zwillingen und legte Harry auf der Terrasse in eine
Hängematte, nach Zwei Stunden Schlaf ging es dem Jüngsten wieder besser.
Danach tranken sie dort gemeinsam Tee und aßen Früchtebrot.
Den Tag verbrachten sie im Garten, wo die beiden Kleinen mit den
Hauselfenzwillingen im Sandkasten spielten ...
Es war früh am nächsten Morgen, der kleine Harry stand mit glühenden Wangen und
glitzernden Augen leise wimmernd in seinem Gitterbettchen, er hatte sein Fäustchen
im Mund und schaute auf seinen noch schlafenden Bruder, sein Speichel tropfte an
seinem Händchen herunter.
Er griff sein Kissen und schmiss es über die Gitter auf den Boden danach folgte seine
Decke.
Er hangelte über den Rand und ließ sich auf Zudecke und Kissen fallen, zog sich
hoch und tapste leicht schwankend und zitternd aus dem Zimmer zum
Nachbarzimmer hinüber und stand neben dem Bett seines Vaters.
„Daddy“, hörte man sein heiseres Rufen neben dem Bett und Tränen rannen ihm nun
an seinen geröteten Wangen herunter.
Er hatte wieder seine Faust im Mund und zog immer wieder an der Decke seines
Vaters, sein Wimmern wurde lauter und ging in ein schluchzen über.
Als James seine Augen endlich aufschlug, sah er in das nasse Gesicht seines Jüngsten
und er setzte sich auf.
„Hey mein Süßer, was hast du denn und wie kommst du denn aus deinem Bettchen?“,
fragte er zärtlich und nahm ihn liebevoll auf seine Arme.
Der viel zu heiße Körper schmiegte sich ganz nah an ihn und schluchzte heiser
hervor, wobei er noch mehr sabberte, “aua in Bett.“
James wickelte ihn in eine kleinere Wolldecke und stand auf.
Lily öffnete ihre Augen und sah die beiden lächelnd an.
„Was hat Harry und wie spät ist es?“
„Es ist erst kurz nach sechs und er hat Fieber es sind seine Zähnchen, die ihn aus
seinem Bett getrieben haben. Ich werde ihm etwas gegen das Fieber und die
Schmerzen geben, Schlaf ruhig weiter Liebes wir machen das schon“, sagte er
lächelnd.
„Schon gut ich kann jetzt eh nicht mehr schlafen ich werde einmal nach Henry sehen,
er wird wohl der Nächste sein“, sagte Lily und stand auf um sich ihren Morgenmantel
überzuziehen.
James ging mit Harry auf dem Arm hinunter in die Küche und Lily ins
Kinderzimmer.
„Tatze, was suchst du denn hier um diese Uhrzeit?“, fragte er seinen besten Freund,
der am Küchentisch bei einer Tasse Kaffee saß.
„Ich habe Harry weinen gehört und wollte schon zu ihm gehen, doch du warst schon
wach, da dachte ich ein Kaffee wäre jetzt nicht schlecht. Er ist ganz allein aus seinem
Bett gekrochen“, grinste Sirius James an.
„Hm ja ..., er hat wieder Fieber, seine nächsten Zähnchen kommen durch, halt ihn
mal bitte ich werde ihm einen Trank dagegen geben.
Sirius nahm den weinenden Harry auf seinen Schoss und strich ihm über seine
verschwitzten dunkelbraunen verwuschelten Haare.
„Ch ..., Ch ..., nicht doch Sunny du brauchst nicht mehr zu weinen es wird alles
wieder gut.
Harry lag auf der Schulter seines Paten und immer wieder hörte man sein heißeres
klagen,“ aua Bett.“
Sirius strich ihm beruhigend über den Rücken und wiegte ihn sacht.
James kam nun mit einem Trank zurück: „Na komm, mein Kleiner, gleich wird es dir
besser gehen und er hob Harrys Kopf leicht an, um ihm den Heiltrank in seinen Mund
zu träufeln. Dann nahm er Sirius wieder den Kleinen ab und setzte sich mit ihm auf
den Stuhl daneben.
Sacht strich er seinem Jüngsten über den Rücken, bis dieser eingeschlafen war.
Er tupfte ihm die Tränen aus dem Gesicht, seinen Speichel vom Mund und Kinn und
lächelte ihn liebevoll an.
Sein Freund stellte ihm lächelnd einen Kaffee hin.
Als Lily mit einem weinenden Henry auf dem Arm die Treppe herunterkam, hoben
die beiden Männer die Köpfe.
James wollte schon aufstehen, als sein Freund ihn davon abhielt.
„Lass Krone ich mach das schon bleibe du ruhig mit Harry sitzen.“
Er stand auf holte den Heiltrank und gab ihn dem schreienden Kleinkind.
„Heny aua in Bett“, sagte Harry und öffnete kurz seine Augen, doch schloss sie sofort
wieder, stopfte sein Fäustchen in den Mund und schlief ruhig weiter.
James schmunzelte breit: „Ja Sunny, das hat er, Schlaf weiter mein Schatz“, flüsterte
er leise und küsste ihn auf die Stirn.
Kurze Zeit später gingen alle an den Strand außer Sirius, der bei Harry und Henry
bleiben wollte.
Seine Gedanken schweiften dahin zu all den wunderbaren Ferien die er schon mit
seiner wirklichen Familie den Potters, und seinem Bruder hier verbracht hatte und
wie glücklich er war endlich wieder hier zu sein.
Als er nach den Zwillingen sah, hatte Harry die Augen geöffnet und schaute ihn mit
glasigem Blick an.
„Nuffel bitte Tee“, schniefte Harry heiser und hielt ihm sein Händchen hin, bevor es
wieder kraftlos nach unten fiel.
„Na dann komm mein kleiner Schatz dann wollen wir dir etwas holen“, sagte Sirius
und hob ihn hoch.
Er rief nach einem der Hauselfen der Familie und ließ Tee und einen Fiebertrank
bringen, den er ihm langsam mit dem Tee zu trinken gab.
Er wickelte ihn wieder in die Decke und setzte sich auf die Terrasse unter eine große
Palme.
Als die anderen von ihrem Landspaziergang zurückkamen, lagen Sirius, Henry und
Harry selig schlafend in der Hängematte auf der Terrasse.
James lächelte und strich seinen Zwillingen sanft über die Köpfe, fühlte die Wärme,
die von Harry ausging und erschrak.
Behutsam nahm er ihn hoch und dieser öffnete seine fiebrigen Augen,“ Daddy Tee“,
krächzte er, bevor er sein Köpfchen an die Brust seines Vaters sank.
„Na dann komm, mein armer Schatz“, sagte James und gab dem Hauselfen eine
knappe Anweisung, der ihm kurz darauf einen kalten Tee brachte.
***
Am nächsten Tag waren die Kleinen wie ausgewechselt, ihre beiden ersten
Backenzähnchen waren endlich durchgebrochen und sie rannten quietschend und
lachend vor Sirius und Remus durch das ganze Haus.
Die Familie machte viele Ausflüge mit dem Schiff, gingen Spazieren, machten
Einkaufsbummel oder sie saßen am Strand. Wo die Zwillinge den größten Spaß
hatten, wenn sie Steine und Muscheln fanden, sie bauten mit James, Liam und Sirius
Sandburgen, oder planschten im Wasser herum.
Sie machten viele Familienausflüge, apparierten gemeinsam an verschiedene Orte
besuchten Freizeitparks, Zoos und ein Meerwasseraquarium.
So vergingen im Eiltempo die Urlaubstage.
Schon war der Tag der Abreise angebrochen, Harry flog auf seinem Besen und Henry
buddelte in der Sandkiste.
„Harry, warte auf mich!“, hörte man James Ruf durch den Garten, er rannte seinem
Sohn hinterher der auf seinem Kinderbesen lachend über die Wiese flog.
Er wollte unbedingt den Schmetterling fangen, der vor ihm in der Sonne dahinflog.
„Flieg, flieg, tomm mi!“, rief er immer wieder und streckte sein kleines Händchen
danach aus.
Er schloss seine kleine Hand darum und schon verlor er das Gleichgewicht und fiel
von seinem Besen auf seine Nase.
James kniete sich neben ihn und hob ihn auf, für einen Moment sah es so aus, als
wollte er weinen, doch dann sah er seinen Vater an und sagte: "Bumm macht Daddy.“
„Ja, du kleiner Räuber dass hast du nun, komm Mum wartet bestimmt schon auf uns.“
Harry strahlte ihn an öffnete seine Hand und hielt sie ihm hin, worin der nun tote
Schmetterling lag.
„Daddy mags flieg!“, sagte er und sah ihn schief an.
„Das geht nicht Sunny er kann nicht mehr fliegen.“
„Flieg Bumm Daddy, bitte!“, seine smaragdgrünen Augen füllten sich mit Tränen.
„Nicht doch weinen kleiner Schatz!“, sage James und versuchte ihn zu beruhigen, als
er mit ihm auf dem Arm ins Haus ging.
„Moin Krone, was hat unser Sunnyboy denn?“, wollte er wissen.
„Einen Schmetterling auf seinem Besen gefangen“, sagte James grinsend und setzte
ihn Sirius auf den Schoss.
„Nicht doch Sunny, es ist doch gut“, wollte sein Pate ihn beruhigen.
Doch Harry hielt ihm nur die Hand hin und immer noch liefen ihm seine Tränen die
Wangen hinunter.
„Flieg Bumm, Nuffel flieg“, schluchzte er herzzerreißend.
Sirius hielt seine Hand hin und er gab ihm den toten Schmetterling.
Er stand auf stelle Harry auf den Boden und ging mit ihm in den Garten, steckte ihn
unbemerkt in seine Tasche und zog seinen Zauberstab.
„Accio Schmetterling“, sagte er ungesagt und hielt Harry seine geschlossene Faust
hin, als er sie öffnete, flog ein Schmetterling vor ihm in die Höhe.
Nuffel flieg, nit put“, strahlte Harry und rannte quietschend hinter ihm her.
James stand im Türrahmen und schmunzelte, als er leise sagte: "Du bist ein Softie
Tatze, wie soll er dabei etwas lernen?“
„Krone, das wird er noch früh genug, er kann es doch noch gar nicht verstehen“,
sagte er und rannte dem Ausreißer hinterher, fing ihn mitten im Lauf um zurück in die
Küche zu gehen.
„Fliegt Nuffel lieb“, strahlte der Kleine und schmiegte sich an ihn.
„Flieg baba“, rief er über die Schulter von Sirius hinweg und winkte dem
davonfliegenden Schmetterling hinterher.
„Jetzt bin ich wieder der Buhmann“, grummelte James grinsend und ging voran.
Lily wischte Harry das Gesicht und die Hände ab.
Bevor sie ihn neben Henry in seinen Hochstuhl setzte wo er sofort seinen Bruder
anstrahlte.
„Flieg Bumm nit put, flieg Nuffel lieb“, und nahm Henry die zweite Brötchenhälfte
weg die vor ihm gelegen hatte.
Nach einer Weile legte Harry sein restliches Brötchen wieder vor seinen Bruder und
stellte sich in seinem Hochstuhl.
„Nuffel auf“, rief er und streckte ihm seine Ärmchen entgegen.
Er lächelte ihn an und kam herüber um ihn auf den Arm zu nehmen.
“Na dann komm du kleiner Räuber, du weißt genau wie du es anstellen musst“, sagte
er grinsend.
„Remu tommt“, rief nun Henry und stand auch.
„Emu baba“, sagte Harry quietschend.
James hob Henry hoch und sagte: „Remus kommt auch bald.“
„Kommt lasst uns noch einen letzten Strandspaziergang machen, Remus kommt erst
in einer Stunde“, sagte James zu den anderen.
So machten sie noch einen letzten Strandspaziergang bevor Remus kam und sie nach
Hause flohten ...
***

Dieses Kapitel wurde am 16.07.2016 um 23:06 Uhr bearbeitet.


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