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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Endlich frei

Kapitel 54


Endlich frei


„Bei Merlin, Potter!“, schnarrte James eine bekannte Stimme entgegen: „Treibt ihr es
nun auch wie die Karnickel und vermehrt euch wie die Weasleys?“
„Neidisch Malfoy?“, spottete James höhnisch, löste sich von Lily und drehte sich
langsam um.
Lucius Malfoy stand mitten auf dem Weg, ein paar Meter hinter ihm seine Frau
Narzissa mit dem kleinen Draco an der Hand welche beide ihre Köpfe gesenkt
hielten.
„Träum weiter Potter ...!“, schnarrte der Blonde und James schenkte ihm nur ein
überhebliches Lächeln.
Alle Anwesenden sahen nun zu Malfoy und James auch Harry hob seinen Kopf und
wandte seinen Blick auf Lucius hinüber und kalte Grau/Blaue Augen sahen in
Smaragdgrüne und hielten sich kurz fest.
Sirius merkte wie sich der Körper des Kleinen anspannte und unmerklich zu zittern
anfing, bevor er sich wieder an seinen Hals schmiegte.
„BÖSE!“, flüsterte er seinem Paten zu.
„Wie meinst du das Krümmel?“, fragte er leise zurück.
„Mags aua un Heim taput“, kam ängstlich von dem Kleinen und er fuhr mit seiner
Hand über die winzige Erhebung die noch nicht ganz verheilt und von der Fluchnarbe
übrig geblieben war.
„Er war dabei als eure Mummy und Ihr angegriffen wurdet?“, konnte Sirius nicht
glauben und sah sein Patenkind irritiert an.
Doch sah sein Pate auch die Antwort in diesen Smaragdgrünen Augen, denn große
Smaragde sahen ihm ängstlich und trübe entgegen.
Sirius zischte wütend durch die Zähne bevor er sich kurz wieder sammelte.
„Keine Angst kleiner Spatz er wird dir oder einem anderen nie mehr etwas tun, das
verspreche ich dir!“, lächelte er und drücke den Kleinen fest an sich. Sacht strich er
ihm nochmals über die Wange und stellte Harry neben Henry zu seiner Großmutter,
trat dann an James und Liam heran und redete leise eine Weile auf diese ein.
Harry nahm seinen Bruder an der Hand und sah ihm eine Sekunde in die Augen, kurz
schien ein Blitzen in ihnen aufzuleuchten dann sahen beide wieder nach vorne.
Als Sirius geendet hatte sah James irritiert von seinem besten Freund zu Harry und
wieder zurück. Die Augen seines jüngsten Sohnes hatten sich verändert hatten einen
olivgrünen Ton angenommen und sein Blick war starr auf Lucius gerichtete.
„Malfoy ..., zischte James und schien ihn mit seinen Augen aufspießen zu wollen:
„Wir sollten uns unterhalten!“
„Ich wüsste nicht was wir Beide miteinander zu bereden hätten“, schnarrte er abfällig.
„Ich denke sehr wohl das Du genau weißt um was es geht. Aber um deinem
Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, zum Beispiel über die Sache an Halloween in
Godrics – Hollow“, sprühte ihm James bitterböse entgegen.
Nun passierten verschiedene Dinge in schneller Folge nacheinander: Vier Todesser
standen wie aus dem Nichts neben Lucius und eröffneten das Feuer, Flüche flogen
aus verschiedenen Zauberstäben hin und her, über den Kämpfenden surrte die Luft.
Harrys und Henrys Aura leuchtete silbrig auf.
Lucius und die Todesser wurden wie von Geisterhand durch die Luft geschleudert
und in einiger Entfernung an verschiedene Bäume gepinnt, wo sie fast in Zeitlupe
herunter sackten und alle fünf bewusstlos liegen blieben.
Ein Schrei der einem bis tief in die Seele fuhr hallte kurz darauf in der Stille des
Friedhofs wieder.
„D A D D Y ..., O K?“
Schon rannte Harry mit Tränen in den Augen so schnell er konnte mit seinem Bruder
im Schlepptau auf seinen Vater zu.
Dieser war von einem herumschwirrenden Fluch getroffen worden und wurde gerade
von Sirius wieder auf seine Beine gezogen.
Schwer atmend musste er einen Augenblick stehen bleiben sofort war Regulus neben
ihnen und sprühte Harry sein Spray in den Mund.
James sah die verschwitzten Gesichter der beiden Kleinen die ihn mit ängstlichen
Augen musterten.
„Babys kommt her nicht weinen, es ist alles in Ordnung mit mir!“, sagte er liebevoll
Sofort kamen sie auf ihn zu und er schloss seine Arme um seine kleinen Helden.
„D a d d y ...!“, schnieften die Kleine, sie machten sich los rannte zurück und James
Hand kam nach oben und strich ihm durch die Haare.
Seufzend drückten sich die Zwillinge noch enger an ihn heran.
„Ch ..., ch ..., nicht mehr weinen ihr Beiden, alles ist gut!“, sagte James leise und
wischte ihnen die Tränchen aus dem Gesicht.
Langsam beruhigte sie sich wieder und ließen zu dass Regulus ihren Vater
untersuchte. Mit dem Daumen im Mund standen sie nun da und sahen zu wie Regulus
James verarztete. Auch die anderen hatten so langsam ihren ersten Schock
überwunden und kamen nun zu ihnen herüber.
„James geht es dir gut?“, wollten nun auch die anderen wissen.
„Macht euch keine Sorgen der Fluch hat nur meine Seite gestreift“, antwortete er
lächelnd.
Zwei kleine Hände legten sich in die von Lily und schaute sie mit großen Augen an.
„Ein liebevolles Lächeln erschien auf ihrem Gesicht und sie zog ihre Zwillinge fest in
ihre Arme.
„Danke ihr Süßen ich liebe euch beide“, flüsterte sie und küsste sie sanft.
„Daddy ok Mummy?“, sagte Harry.
„Ja Schatz das ist er!“
Währenddessen hatte Liam per Patronus schon einen Trupp Auroren angefordert die
gleich die Gefangenen zum Verhör ins Ministerium bringen würden. Sirius hatte sich
dazu bereit erklärt dann mit ihnen zu gehen um ihren Bericht abzugeben.
Harry löste sich von der Hand seiner Mutter und ging langsam auf Narzissa und ihren
Sohn zu und als er bei ihnen angekommen war schaute er sie einen Moment lang an.
Seine Hand schob sich in ihre und er lächelte sein schiefes Lächeln.
Sie hob ihren Kopf an sah erst auf ihre Hand und dann in das Gesicht des Kleinen.
Schenkte ihm ein kleines Lächeln und ging in die Hocke.
„Hallo kleiner Harry ich bin deine Tante Zissa und das hier ist dein Cousin Draco“,
lächelte sie und strich ihm über die Haare.
„Tomm mi Daco“, sagte er leise und sie ließ sich von ihm mitziehen hinüber zu den
Anderen. Er ging mit ihnen zu seinen Großeltern und blieb vor ihnen stehen.
„..., Sweste lieb ne Oma “, sagte er und legte seinen Kopf leicht schief.
Er legte Narzissas Hand in die seiner Großmutter und lächelte sie an.
Liam schmunzelte breit und Claire sah von ihrer Schwester Zissa zu Harry und
wieder zurück. Doch ohne ein Wort zu sagen fielen sich die b
Beiden ungleichen Schwestern plötzlich schniefend in die Arme ... und hielten sich
eine ganze Weile nur fest.
Was bei allen anderen Anwesenden ein glückliches Lächeln auf die Gesichter brachte.
Wussten sie doch, wie lange diese beiden Schwestern sich nicht mehr gesehen oder
gesprochen hatten.
Seit Zissa mit Lucius verheiratete worden war hatte es zwischen ihnen eine Barriere
gegeben, die so unüberwindlich schien wie von hier zum Mond zu laufen ...
„Na kommt her ihr Schlingel“, sagte sein Großvater liebevoll zu Harry und Draco,
nahm Harry auf den Arm und Draco an seine andere Hand. Harry legte seinen Kopf
auf seine Schulter und nuckelte selig an seinem Daumen.
„Gany lieb mi“, nuschelte der Kleine.
„Ja kleiner Schatz wir alle lieben dich!“, sagte er liebevoll und küsste seinen Enkel.
Harry gab ein schnurrendes Geräusch von sich wie er es immer tat wenn er mit sich
und der Welt rundum zufrieden war. Dann rieb er seine Nase an der Schulter seines
Großvaters.
Was Liam wieder einmal noch mehr sein Herz erweichte und ein noch breiteres
Lächeln entlockte.
Harrys Blick schweifte über seine Familie hinweg und blieb an dem kleinen Draco an
der Hand seines Großvaters hängen. Der Blondschopf stand ziemlich verlassen und
ängstlich neben ihm.
Liam war dem Blick des Kleinen gefolgt und lächelte sanft.
„Na dann mein Liebling“, sagte er leise und stellte ihn auf den Boden.
Harry nahm den Daumen aus dem Mund und sah den etwas Älteren schüchternen
Jungen kurz an doch dieser stand nur stumm mit gesengtem Kopf vor ihm.
Harry legte seinen Kopf schief und ging ein paar Schritte auf den nächsten Baum zu,
aus den Augenwinkeln sah ihm der Blonde schweigend zu.
Harry schnalzte mit der Zunge und das kleine dunkelbraune Eichhörnchen sprang
ihm auf die Schulter.
Langsam hielt er diesem die Hand hin und es kam auf sie gelaufen.
So ging er wieder zu Draco und hielt ihm die Hand mit dem Hörnchen hin.
„Deins Daco!“, sagte Harry und strahlte den Blonden an.
Als der seinen Kopf etwas anhob um ihn nun endlich anzusehen lächelte Harry ihn
an. Nach kurzem Zögern streckte er schüchtern seine Hand aus und sah zu wie das
Eichhörnchen auf sie sprang. Um dann zu seiner Schulter zu laufen und sich dort in
der Kapuze seines Umhanges gemütlich einzurollen.
Schüchtern lächelte er zurück.
Harry nahm ihn darauf einfach an die Hand.
„Tomm mi Heim dehn, Heny un mi Tee“, sagte er und zog ihn kurzum mit sich zu
seinem Bruder.
Der Kleine Blonde sagte nichts und ließ sich von ihm mitziehen, doch mussten sie
noch eine Weile warten denn Liam und die Anderen warteten noch auf die Auroren.
Die drei Kleinen spielten noch eine Weile im Schnee.
Als diese endlich angekommen waren und alles soweit erledigt war beschlossen sie
Narzissa und Draco mit zu sich nach Hause zu nehmen, damit die Kleinen zu ihrem
Mittagsschlaf kommen würden und die beiden Schwestern endlich Zeit haben würden
in Ruhe miteinander zu reden.
Harry war nun dermaßen unleidlich geworden und Janina nahm ihn kurzerhand auf
den Arm. Da sich die Zwillinge nur noch gegenseitig angifteten, so übermüdet waren
die Beiden.
„Wir sollten machen dass wir nach Hause kommen damit unsere beiden Jüngsten
endlich ins Bett kommen“, ordnete Liam an als er die Beiden so sah.
„Mi nid mide will nid Heia will Daddy dehn“, quengelte Harry lautstark weiter vom
Arm seiner Tante herunter.
„Nein bist du nicht mein Schatz“, bestätigte James grinsend und nahm einen
übermüdeten Harry auf den Arm wo er binnen weniger Minuten mit dem Kopf auf
seiner Schulter fest eingeschlafen war.
Reg nahm sich Henry und Remus Draco die auch extrem müde wirkten und nun
schnell ins Land der Träume folgten.
So machten sie sich auf den Weg zum Ausgang des Friedhofes.
Claire und Narzissa folgten ihnen langsam und unterhielten sich leise und angeregt
miteinander.
Von dort aus disapparierten sie nach Hause.
***
Lucius Malfoy und seine Todesserfreunde wurden zu einer lebenslangen Haftstrafe in
Azkaban verurteilt. Narzissa und Draco Malfoy legte ihren Nachnamen Malfoy ab
und nannte sich wieder Black.
Claire und Narzissa kamen sich in den nächsten Monaten wieder näher und auch die
Kleinen hatten einen guten Draht zueinander.
Draco taute richtig auf und er schien besonders Harry sehr zugetan zu sein, denn egal
wo der jüngste Potter – Erbe war, sein kleiner Freund war immer an seiner Seite.
Die befreundeten Zaubererfamilien trafen sich oft und gerne.
So wunderte es niemanden das auch bald die Weasleys zu Narzissas engsten
Freunden zählten.
Als auch ihre Kinder zusammen in einen kombinierten Kindergarten kamen, traf man
sich noch öfter auch außerhalb. Mitte März konnte die Jungfamilie Potter endlich
wieder in ihr neues Zuhause zurück.
Doch die Umgewöhnung nach fast fünf Monaten bei den Großeltern fiel dem kleinen
Harry sehr schwer.
Das Haus war zwar neu aufgebaut worden doch das umliegende Land und das
Dörfchen waren immer noch Godrics Hollow. Dies brachte Harry immer wieder dazu
in Panik auszubrechen und sich wild schreiend an seine Eltern oder ein anderes
Familienmitglied oder Freunde der Familie zu klammern, welche/r ihn auf dem Arm
hielt wenn es nach draußen ging.
Es gab viele Tränen, schlaflose Nächte und Albträume ...
Im Endeffekt war es Regulus, der ja einige Semester Heil/Psychologie studiert hatte
welcher in mühevoller und liebevoller Kleinarbeit innerhalb von acht Monaten
den Kleinen soweit wieder von seinen Panikattacken heilen konnte ...
***

Dieses Kapitel wurde am 16.09.2016 um 19:38 Uhr bearbeitet.


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