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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Komm mit mir Bruder über die Regenbogenbrücke Part 4: Das Land am Ende des Regenbogens oder Leb wohl mein Bester Freund

Kapitel 60


Komm mit mir Bruder über die Regenbogenbrücke
Part 4: Das Land am Ende des Regenbogens oder Leb wohl mein Bester Freund


Ein paar Tage nach ihrem 6ten Geburtstag saßen Henry und Harry alleine auf der
Wiese am See und schauten zum Himmel. Es hatte kurz vorher ein wenig geregnet
und nun blitzte die Sonne zwischen den Wolken hervor.
„Schau mal Henry da ist ein Regenbogen, lass uns zu seinem Ende gehen. Mummy
hat uns doch vor ein paar Tagen als wir so unendlich traurig wegen Eric waren eine
Kleine Geschichte erzählt:
Die Regenbogenbrücke
Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.
Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.
Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.
Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.
Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.
Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!
Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen.
Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.
Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein...“
(Autor des Originals Paul C. Dahm, Übersetzung von Carmen Stäbler)
„Niemand wird jemals das Ende erreichen können Jay, dazu müsstest du auch
gestorben sein, das weiß doch jeder.
„Das ist mir egal, ich möchte Eric sehen und ihm sagen wie sehr ich ihn Lieb habe
und ihn vermisse. Vielleicht wenn ich ihm sage dass wir ihn so sehr vermissen und
brauchen kommt er ja doch wieder mit uns zurück.
Wenn du nicht willst, dann gehe ich eben alleine, du wirst sehen ich werde ihn
finden.“
Er rannte davon und Henry nach einem Augenzwinkern hinterher: „Warte doch auf
mich Jay, ich werde mitkommen“, keuchte er.
Beinahe wäre er in seinen Bruder hinein gerannt da der Jüngere auf einmal wie
angewurzelt stehen geblieben war.
„Schau Ry da ist der Regenbogen und dort muss auch die Regenbogenbrücke sein.
Ich wusste dass ich den Anfang finden würde, komm Ry lass uns schnell
weiter gehen.“
So traten die Zwillinge ein in eine Andere Welt in ein Meer aus Licht und Farben, wo
nur Liebe und Freude herrscht, ein Land wie man es in seinen Kühnsten Träumen
niemals sehen wird. Wo Engel geboren werden und wo diese ihre Flügel bekommen.
„Schau da ist sie und du hast mir nicht geglaubt“, strahlte der Kleine seinen Bruder
stolz an.
Doch was sie nun sahen, machte beide Traurig denn vor dem Tor lagen unzählige
Tiere und starten verloren und unglücklich zum Tor.
Langsam trat Harry auf die einsamen Seelen zu, er ging in die Hocke und streichelte
die welche er erreichen konnte sanft über das vom Wetter und Wind zerzauste Fell.
„Hallo mein Name ist Harry und das ist mein Bruder Henry, wir sind hier um uns von
unserem Freund zu verabschieden, er ist vor ein paar Tagen über die
Regenbogenbrücke gegangen. Warum bleibt ihr hier, wo doch das Tor zum
Himmlischen Hort für euch offen steht?“
Der große schwarze Hund sah ihn nur traurig an bevor er anfing zu sprechen: „Wir
können nicht hinein wir haben keine Namen, wir alle die wir hier draußen sind haben
keinen Herren. Es gibt Niemanden der uns über die Brücke führen kann und deshalb
müssen wir hier draußen bleiben“, erklärte er.
Als er geendet hatte liefen den Zwillingen dicke Tränen über die Wangen und man
hörte nur das stetige Schniefen der Zwillinge.
Bis Harry den Kopf hob, sich energisch die Tränen von den Wangen wischte und leise
sprach: „Unser Daddy hat immer gesagt der Glaube kann Berge versetzten und
deshalb werden wir euch helfen und für euch beten.“
„Ja das werden wir“, schniefte Henry und nickte seinem Kleinen Bruder zustimmend
zu.
So gingen Beide auf die Knie falteten ihre Hände und Betteten für alle Seelen dieser
Welt die vor dem Hort des Himmels standen: „Bitte Lieber Gott höre uns an und hilf
diesen Armen Tieren in den Himmlischen Hort zu gelangen. Es gibt doch so viele
Menschen die Einsam und mit Hoffnungslosigkeit sterben und dann ganz Allein vor
der Himmelspforte stehen, gib ihnen jedem ein Tier zur Seite, dann können sie die
Einsamkeit des Lebens vergessen und in Glück und Harmonie gemeinsam die
Ewigkeit zusammen verbringen.
Ich weiß das du viel zu tun hast und wir sind nur Zwei Kleine Jungen, aber wir bitten
dich aus reinster Seele und tiefstem Herzen hilf ihnen und schenke ihnen ihren
verdienten Frieden.“
Kurz war es still auf der Wiese und die Zwillinge streichelten weiter die Tiere bis ein
grelles Licht sie die Augen schließen ließ.
Als das Licht wieder schwächer wurde und die Jungen ihre Augen langsam öffneten,
sahen sie sich einem Freundlich lächelndem Mann mittleren Alters gegenüber.
Er hatte dunkelblonde Haare, Blau-Graue Augen und einen Oberlippenbart. Seine
Augen funkelten Freundlich auf sie herab und er war in einen Weißen Anzug, mit
weißem Hemd gehüllt und trug Weiße Turnschuhe.
„Harry – James und Henry - Michael Potter“, hallte eine tiefe Stimme über das Land
und die Weiten der Unendlichkeit: „Ihr habt euch auf die Suche nach eurem Besten
Freund gemacht und habt hier bei diesen Armen Herrenlosen Tieren halt gemacht,
euer Gebet hat mein Herz erreicht, das schon so lange voller Trauer um die
Herrenlosen Tiere hier vor dem Hort ist. Eure selbstlose Liebe im Herzen für all diese
Lebewesen ließ mich aufhorchen und euren Wunsch nach Hilfe für diese Einsamen
Seelen trieb mir die Tränen in die Augen.
Darum stimme ich zu das auch Herrenlose Tiere über die Regenbogenbrücke gehen
dürfen und dabei jedes einen Namen bekommen wird und wenn die Zeit gekommen
ist einen Menschen an ihre Seite bekommen, bis zu ihrer Wiedergeburt werden sie
zusammen leben, denn auch hier im Himmlischen Hort kann Niemand ewig bleiben.
Doch um Eines muss ich euch bitten: Führt nun alle über die Brücke in den
Himmlischen Hort und bleibt dort bitte stehen, denn ihr dürft dieses Land als
Lebende nicht betreten, doch ich verspreche euch das dort eine Überraschung auf
euch warten wird. So und nun geht, die Tiere werden euch folgen am Tor tretet zur
Seite bleibt stehen und lasst sie vorbei.
So habe ich verkündet und so soll es geschehen.“
Dann war es still und der ganz in Weiß gekleidete Mann war verschwunden. Harry
wollte gerade schon einen Fuß auf die Brücke stellen, da rief sein Zwilling ihn
zurück.
„Jay pass auf, die Brücke sieht nicht besonders sicher aus.“
„Sei kein Angsthase, unser Lieber Gott würde uns nie über eine kaputte Brücke gehen
lassen. Außerdem bin ich doch bei dir, es kann dir nichts geschehen, ich werde es
niemals zulassen, ich werde dich immer vor allem Bösen beschützen. Wenn wir durch
das Tor gelangen, wird nichts uns jemals wieder trennen können, denn wir sind zwei
und doch eins und egal was passiert, dir wird immer meine Liebe gehören, über alle
Zeit hinaus, vergiss das niemals, Ry hörst du, das verspreche ich dir. Denn die Macht
unserer Liebe wird uns behüten und wir werden immer sein was wir sind, Brüder.
Vergiss es nie mehr, glaube an uns und unsere Liebe, höre auf dein Herz und was
auch geschieht, nichts wird uns jemals trennen können.“
So gingen sie Hand in Hand voraus und die Tiere liefen langsam hinter ihnen her und
sie brachten sie durch das Tor wo die Anderen Tiere schon auf sie warteten.
Als die Tiere alle durch das Tor waren stand ein freudig Schwanzwedelnder Eric vor
ihnen. Langsam ging er auf die Zwillinge zu dann setzte er sich vor sie und sah sie
mit großen Treuen Hundeaugen an.
„Es tut mir Leid Harry und Henry das ich nicht länger bleiben konnte, aber meine
Zeit auf der Erde war vorbei, doch wenn Gott es will werde ich wieder geboren und
wenn das Schicksal es so will werden wir uns wieder finden.“
„Wir haben dich so Lieb und vermissen dich schrecklich“, schniefte nun Harry und
kniete sich vor ihn um ihn fest zu umarmen. Langsam sickerten seine Tränen in das
dichte Fell seines Treuen Freundes.
„Nicht weinen Harry es sollte so geschehen, auch ich Liebe und vermisse euch doch
ich habe die Hoffnung das wir uns irgendwann doch wieder sehen werden. Doch nun
müsst ihr gehen, den Lebenden ist es nicht erlaubt länger hier zu stehen, sonst könnte
es sein das sie nie wieder gehen und ihr Beiden habt noch ein Langes Leben vor euch.
Lebt wohl und haltet mich so in Erinnerung wie ich gelebt habe und nicht wie ich
gestorben bin. Auch wenn ihr mich nicht seht werde ich doch weiter über euch
wachen und wenn ihr an mich denkt werde ich es wissen.“
Noch einmal schlabberte er den Beiden über die Wangen dann drehte er sich um und
ging langsam davon, bis er auf Andere traf und mit ihnen über die Wiesen tobte.
„Leb wohl mein Bester Freund, wir werden dich niemals vergessen ...„
Eine Tiefe Wärme fuhr ihnen ins Herz die nur aus vielen Seele kommen konnte und
beide erkannten die Liebe und Harmonie welche hier oben herrschte und sie
schlossen sie ein in ihre Kleine Kinderseele ...


***

Dieses Kapitel wurde am 17.12.2016 um 21:26 Uhr bearbeitet.


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