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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Sankt Mungos Hospital für magische Krankheiten London

Kapitel 74


Sankt Mungos Hospital für magische Krankheiten London


„Zur gleichen Zeit in Whitby City ...“


„Henry, was ist mit dir?“, fragte Ron als er sah dass sein Freund stehen geblieben
war.
Er war blass im Gesicht und seine Augen schienen irgendwie starr. Auch Leonie,
Kathie und Christi die gerade an einem Schaufenster standen und sich angeregt über
die Auslagen unterhalten hatten waren nun auf die Beiden aufmerksam geworden. Sie
sahen die Jungs nur fragend an.
Henrys Augen schimmerten feucht und als er nun sprach war seine Stimme heiser
und brüchig.
„Ich muss sofort nach London zurück! Harry hatte einen Klippenunfall, ich hatte
gerade eine Vision davon, es geht ihm sehr schlecht. Es war wieder einmal alles
Dudleys Schuld, Harry rettete ihm das Leben er hat ihn mit sich über die Klippen
gezogen. Harry konnte ihn nicht alleine halten und beide wurden schwer verletzt.
Meine Eltern und Harry brauchen mich jetzt“, brachte er ziemlich schnell hervor.
Alle waren blass geworden und man sah den Schock in ihren Gesichtern über das
gehörte.
„Ich möchte mit dir gehen Henry, Harry ist schließlich mein bester Freund. Ich kann
nicht einfach hier herumsitzen und warten, da werde ich verrückt“, flehte er schon
fast.
„Ron, das kann ich nicht tun, wir können nicht alle gleichzeitig verschwinden du und
Neville müsst dich um die Mädchen kümmern. Sobald ich etwas genaueres weiß
schicke ich euch eine Eule, versprochen“, sagte Henry.
Ron seufzte aber er sah ein das Henry recht damit hatte und dann nickte er. Schnell
verabschiedete sich Henry von allen und benutzte seinen Anhänger und war vom
Fleck weg verschwunden.


***


Als sie endlich den richtigen Raum betraten hätte James sich am liebsten übergeben
als er seinen Sohn und seinen Neffen sah. Er wollte etwas sagen doch kein Wort
verließ seinen Mund, er wollte Harry an sich drücken doch er konnte sich nicht
bewegen.
Wie vom Donner gerührt stand er da sein Blick starr auf die Jungen auf den Liegen
gerichtet die sein Sohn und sein Neffe waren. Einer der die Beiden nicht so gut
kannte wäre wohl nicht in der Lage gewesen zu sagen wer, wer war.
Er erkannte sie ja selbst nur noch an den Dunkelbraunen und Dunkelblonden Haaren.
Ihre Kleider waren nur noch Fetzen an ihren geschundenen Körpern. Er sah nichts
das nicht mit Rissen und Schnittwunden übersät war und ihre Haare und der gesamte
Körper Blutbefleckt welches überall an ihnen klebte.
Ihm war als hätte ihm gerade jemand ein Messer in den Rücken gejagt das sich tief in
sein Herz gebohrt hatte. Dieser Schmerz den es mit sich gebracht hatte ließ ihn einen
Moment straucheln und schwer aufstöhnen.
Aber Sirius war bei ihm, er hielt ihn fest, zeigte ihm damit das er nicht alleine damit
war und setzte ihn kurzerhand auf einen Stuhl der im Zimmer stand. Endlos rannen
die Minuten zäh dahin, es war nur das stete rascheln von Stoff des Verbandsmaterials
zu hören, dass klappern von Metall der Untersuchungsgeräte und das Plätschern von
Wasser mit dem sie die Beiden säuberten. Bis die Heiler mi Lilys Hilfe endlich die
Jungen versorgt hatten.
Ein älterer Heiler kam zu Sirius herüber und sprach eine ganze Weile mit ihm, ihre
Minen waren wie eingefroren und wirkten nur noch mehr besorgt. Immer wieder
blieb Sirius Blick an seinem besten Freund hängen der zusammengesunken auf dem
Stuhl saß und sein Gesicht in den Händen verborgen hatte.
Kurze Zeit später ging er neben seinem Freund in die Hocke.
„Jamie, ich muss schnell ins Ministerium gehen, um Kingsley zu Harrys Schulleiter
zu schicken, damit er in York Bescheid geben kann. Dann lasse ich ihn die Dursleys
hierher holen, ich bin bald zurück.“
James schaute nicht auf seine Augen waren glanzlos und schwammen in Tränen, er
nickte nur schwach und Sirius drückte ihm noch einmal freundschaftlich die Schulter
bevor er ins Ministerium apparierte.


***


Henry erschien unerwartet genau neben seinem Vater, was diesen zusammenfahren
ließ und sich kurz orientieren musste. Der Älteste Sohn der Potters ließ seinen Blick
durch das Zimmer schweifen .
Er blieb auf seinem Bruder hängen der blass und mit Verbänden verhangen kaum zu
erkennen war. Nur ein paar Schwarze Haare ragten ungebändigt oben am Kopf aus
dem Verband hervor. Er hatte Schienen an den Armen und Beinen, Apparaturen und
Dioden am ganzen Oberkörper und lag auf einer Art Gipsbett, beide Arme, Brust und
sein Kopf, waren mit dicken Verbänden verbunden.
Leise trat er an die Krankenbahre und strich ihm vorsichtig über seine Finger die aus
dem festhaltenden Verband heraus schauten.
Seine Tränen waren Harrys Tränen, sein Schmerz war Harrys Schmerz und seine
Liebe war Harrys Liebe.
Seit er denken konnte waren sie eins gewesen und nicht einen Tag voneinander
getrennt. Nun fühlte er das Band dieser Liebe, die Angst um seinen kleinen Bruder
und die Schmerzen die dieser ertragen musste.
In seiner Verzweiflung und diesem Schmerz hielt er sich am Rahmen der Bahre fest.
Sein Vater war hinter ihn getreten und legte seine Arme um ihn aber er konnte seinen
Blick einfach nicht von Harry wenden. Als ihn auch schon die starken Arme an sich
zogen klammerte sich Henry wie ein Äffchen an seinen Vater.
Haltlos zitternd und weinend brach er vollkommen zusammen.
Sie hielten sich ganz fest endlose Minuten verstrichen. Je mehr er die Angst und
Verzweiflung in seinem Sohn spürte desto ruhiger wurde James. Sie alle gaben ihm
die Kraft immer weiter zu machen und aus ihnen schöpfte er seine Energie.
Beruhigend redete er mit ihm, fuhr ihm über den Rücken und merkte das sich sein
Ältester ein wenig beruhigte.
„Es war nicht Harrys Schuld Daddy, es war Zufall dass er dort war. Er hatte die Nacht
Träume an die er sich aber nicht erinnern konnte und sie ließen ihn dauernd wieder
wach werden so hat er sehr schlecht geschlafen. Als wir noch in die City wollten
sagte er dass er müde sei und hier an der Promenade unter einem Baum auf uns
warten wollte.
Also gingen Ron, Kathie, Christi, Leonie, Neville, Nicola und ich alleine.
Er wusste nicht das unweit von ihm Dudley und seine Freunde lebensmüde waren
und so nah an den Abgrund gingen um Steine ins Meer zu werfen. Er wollte ihm nur
helfen“, schniefte Henry nach einer Weile zu seinem Vater.
Er erzählte stockend von seiner Vision und was sich weiter zugetragen hatte.
„Ich weiß Henry, auch ich hatte diese Nacht wirre Träume und dadurch eine fast
schlaflose Nacht. Wir werden lernen sie zu deuten und ich glaube nicht dass es Zufall
war dass Harry gerade heute dort war. Ich denke, das Schicksal hat es so bestimmt,
dass gerade dies so geschehen ist. Mache dir keine Sorgen um Harry er wird wieder
ganz gesund werden, das weiß ich. Denn er hat die besten Heiler auf der Welt die ihm
helfen schnell wieder auf seine eigenen Beine zu kommen“, sagte James lächelnd und
strich Henry durch seine verwuschelten Haare.
Zwei Stunden später wurden die beiden Jungen auf die Intensivstation in ein
Zweibettzimmer gebracht. Wo sie nun an allerlei Apparaten angeschlossen wurden
die ihre Vitalfunktionen überwachten. Die schnelle Reaktion von Harry instinktiv
seinen Anhänger zu benutzen und das kalte Wasser hatte den Beiden das Leben
gerettet.
Wie lange es dauern würde dass sie wieder ganz gesund werden würden wussten auch
die Heiler nicht zu sagen.
Die Knochenbrüche waren zwar geheilt worden doch die Quetschungen der Inneren
Organe wie Lunge, Leber und einige Rippen und andere Trümmerbrüche an Armen
und Beinen und die Sehnen die gerissen waren würden wohl länger dauern bis sie
verheilten. Beide hatten schwere Kopfverletzungen, Gehirnprellungen und
Gehirnerschütterungen. Harry war mit der Wirbelsäule an den Felsen geschlagen und
hatte sie sich eingequetscht sowie einige Wirbel angebrochen dadurch sich schwer
verletzt, somit wurde er in Rückenlage ruhig gestellt. Es würde lange nicht laufen
können, da auch seine beiden Beine Splitterbrüche davongetragen hatten und
Knochensplitter die Sehnen in Mitleidenschaft gezogen hatten.
Beim festhalten seines Cousins hatte er sich beide Oberarme ausgekugelt und an den
Felsen sich an beiden Ellenbogen Trümmerbrüche zugezogen. Die Heiler hatten sie
bis zur vollständigen Heilung kurzzeitig stillgelegt.
***
Auch Sirius war aus dem Ministerium wieder zurück, zusammen mit Petunia, Vernon,
Lilys sowie James Eltern und Patrick.
„Was geht hier vor ihr elenden Freaks, was hat euer Blag meinem Sohn angetan?“,
donnerte Vernon kaum das er die Tür herein gekommen war. Petunia sagte keinen
Ton ging auf das Bett ihres Sohnes zu uns setzte sich daneben. Sie nahm seine
bandagierte Hand in die ihre und weinte stumm.
Henry schrak auf und hob den Kopf dann schaute er von seinem Vater zu seinem
Onkel und zurück.
„Es war nicht Harrys Schuld Onkel, Harry hat Dudley das Leben gerettet als der über
die Klippe zu fallen drohte hat er ihn ohne an sich zu denken festgehalten und ist mit
Dudley hinunter gefallen weil keiner von Dudleys Freunden ihnen geholfen hat“,
schniefte Henry leise.
James der an Harrys Bett saß, immer noch Henry auf dem Schoss sitzen hatte und
nun auch Lily im Arm hielt sog tief die Luft ein.
„Ich will sofort den behandelnden Arzt sprechen und dann will ich das man meinen
Sohn in eine Privatklinik verlegt. Er soll nicht hier bei eurer Sippschaft liegen wo ihr
weiß Gott was mit ihm anstellen könnt“, tobte er lautstark weiter.
„Vernon halt den Mund mein Sohn bleibt hier, denn er ist genau dort wo er hingehört
bei Seinesgleichen“, hörten sie nun zwischen den Schluchzern Petunia sagen.
„Aber Tunia er ist auch mein Sohn und das hier ... - sind doch nur Abartige Freaks
und außerdem was ...“, doch als er ihren strafenden Blick wahrnahm schwieg er
betroffen.
„Er war, ist und wird niemals dein Sohn sein, sein Vater ist schon vor Jahren
gestorben und in ihm fließt das Blut einer Alten Ehrwürdigen Reinblut Familie, denn
du bist nicht sein leiblicher Vater. Ich werde mich von dir Scheiden lassen denn du
hast durch deinen Hass auf Zauberei nur Unruhe und Streit in unsere Familie
gebracht.
Deine Schwester weiß schon Bescheid deine Sachen dürften schon bei ihr sein.
Ich weiß schon lange von deinen Saufereien und deinen Besuchen bei gewissen
Frauen in den Absteigen. Du kannst gehen ich will dich niemals wieder in unserer
Gegenwart sehen.“
Aller Augen im Raum sahen ungläubig aus doch alle schwiegen.
Vernon war erst Puter Rot und dann sehr blass geworden, schweigend stand er auf
und verließ das Krankenzimmer ohne noch einmal auf einen der Anderen zu sehen.
Petunia sah nun ihre Schwester flehend an.
„Lily ich weiß du bist eine Starke Hexe, nimm ihm bitte die Illusion ab, er soll nicht
mehr unter einer Lüge leben,“ bat sie leise.
„Lange genug habe ich ihn mit meinem Hass auf euch vergiftet nur weil ich mit dem
Schmerz des Verlustes nicht leben konnte, dies soll nun endlich ein Ende haben und
er soll mit dem Namen seines Vaters in beiden Welten leben.“
Lily lächelte ihre Schwester an und setzte sich neben sie an Dudleys Bett, sie nickte
lächelnd und schwang kurz ihren Zauberstab.
Sofort verschwand das Fette Gesicht und machte feinen Zügen Platz mit
Sommersprossen auf der Nase, markante Wangenknochen in einem feinen Gesicht
und rote Halblange Haare.
„Ich würde mal raten, ich denke wenn er aufwacht hat er Blaue Augen, denn es gab
nur eine Zaubererfamilie die ich kannte mit solch Roten Haaren und dessen letzter
Erbe vor fast 9 Jahren gestorben ist“, stellte James mit einem Kleinen Lächeln fest.
Petunia sah ihn nur Traurig an und wendete sich wieder ihrer Schwester zu.
„Lils es tut mir so leid, kannst du mir jemals meinen Hochmut und meine Dummheit
verzeihen, ich war so verletzt weil man mir den Menschen genommen hat den ich
neben meinem Sohn über alles geliebt habe“, schluchzte Petunia.
Auch in Lilys Augen standen Tränen als sich die Schwestern weinend in die Arme
fielen ...


***


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