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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Das Geheimnis von Petunia Evans Part 2 – Der Tag des Abschieds

Kapitel 76


Das Geheimnis von Petunia Evans
Part 2 – Der Tag des Abschieds


---- 3 Tage zuvor ---


Lieber Professor Dumbledore!

Mein Name ist Petunia Evans und ich bin die 1 Jahr ältere Schwester von Liliana.
Lily hat vor einiger Zeit ihren Hogwartsbrief bekommen und wird in 3 Tage mit dem
Hogwartsexpress nach Hogwarts in ihr erstes Schuljahr fahren.
Nun hätte ich eine Bitte an sie: Könnte ich nicht vielleicht auch mit ihr an ihre Schule
kommen, es ist mein größter Wunsch mit ihr nach Hogwarts zu fahren.
Ich hoffe auf eine Antwort.

Liebe Grüße
Petunia Evans


---


Mit Lilys neuer Eule welche diese vor einer Woche in der Winkelgasse bekommen
hatte als sie ihre Schulsachen besorgten schickte sie den Brief nach Schottland ...
Schon am nächsten Morgen erhielt ich einen Brief von Dumbledore ...


---


Liebe Petunia!

Mit dem größten Erstaunen habe ich deinen Brief gelesen und muss dir deshalb
sagen, das Hogwarts eine Rein Magische Schule ist. Nach nochmaliger Prüfung
unserer Dokumente haben ich erfahren das du leider nur eine Squib mit einem zu
geringen Anteil an Magie bist und daher nicht über das erforderliche Level an Magie
verfügst um hier auf Hogwarts angenommen werden zu können.
Es tut mir unendlich Leid dir keine andere Antwort geben zu können, aber ich finde
du bist in der Muggelwelt also der Nicht Magische Welt viel besser aufgehoben.
Ich wünsche dir nun auf deinem weiteren Weg alles Liebe und Gute.

LG
A-B-W Dumbledore


---


Zitternd und untröstlich weinend saß Petunia am See an einer uneinsichtigen Stelle
dort wo sie mit ihren Freunden immer gesessen hatte da es ziemlich versteckt lag und
von der nur sehr wenige wussten.
In ihrer zitternden Hand hielt sie noch immer den Brief aus Hogwarts und merkte
nicht das sich still und leise jemand neben sie setzte, erst als sich ein Arm um ihre
Schultern legte schrak sie auf und schaute in besorgte Braune Augen.
„Warum weinst du Petty?“, frage Alec leise.
Doch sie schluchzte nur noch mehr und hielt ihm den Brief des Schulleiters hin.
Still lass er die Zeilen bevor er einen traurigen Seufzer von sich gab und ihr wieder in
die Augen sah.
„Nicht weinen Kleines es ist doch nicht so schlimm, für mich brauchst du nicht
zaubern zu können ich hab dich doch trotzdem lieb“, flüsterte er ihr ins Ohr und
hauchte ihr einen zarten Kuss auf die Wange.
Mit rot verweinten Augen und roten Wangen sah sie ihren Besten Freund an: „Aber
was ist wenn du irgendwann eine Hexe triffst die du Lieber magst als mich?“, hickste
sie.
„Das werde ich nicht denn ich mag nur dich, du weißt doch wir sind Seelenverwandt
und so etwas ist auch in der Zaubererwelt äußerst selten. Viele finden ihre
Seelenpartner nie und heiraten dann einfach aus einem Gefühl heraus und trotzdem
sind sie im Grunde ihres Herzens nicht wirklich glücklich.“
Lange saßen sie schweigend da und hörten dem Rauschen der Bäume und der
Schilfhalme, dem singen der Vögel und dem Summen der Insekten zu.
„Komm lass uns zur Eisdiele gehen und zusammen ein Eis essen, du wirst sehen dann
geht es dir gleich wieder besser“, lächelte er zog sie mit sich hoch und schon waren
sie auf dem Weg in die Kleine City.
Kaum hatten sie sich gesetzt kam auch schon eine Bedienung und fragte nach ihren
Wünschen. Sie bestellten sich ein Milch Shake Erdbeere sowie Banane und je einen
gemischten Eisbecher mit Früchten.
So saßen sie an ihrem Eis und beobachteten das Treiben um sie herum eine ganze
Weile.
„Oh sieh mal Petty da hinten sitzen Lily und Severus“, sprach er leise seine
Begleiterin an.
„Och nein, der Kerl ist mir richtig unheimlich, ich weiß gar nicht was Lils an dem
findet“, flüsterte sie fröstelnd zurück.
„Hm ..., weißt du Petty ich kann dich ja ein wenig verstehen aber er kann doch nichts
dafür in diesen Alten Kleidern herum laufen zu müssen. Meine Großeltern kennen die
Familie Snape. Seine Mum ist eine Meisterin der Zaubertränken und verkauft Tränke
ans St. Mungos und Apotheken und scheint damit ziemlich viel Geld zu machen.
Leider ist ihr Mann ein Arbeitsscheuer Bastard der am Alkohol und Zocken hängt ihr
das Geld wegnimmt manchmal auch mit Gewalt und alles versäuft und verzockt.
Fast immer schlägt er seine Frau und seinen Sohn wenn er nach Hause kommt halb
lahm weil er es nicht ertragen kann so ein Looser zu sein.
Grany sagt es ist die reine Eifersucht weil die Beiden etwas können was er niemals
können wird und so lässt er seinen Frust und die Eigen Unfähigkeit sein Leben in den
Griff zu bekommen an ihnen aus. Es ist schon traurig das seine Mum trotz allem
immer noch bei ihm bleibt aber bekanntlich macht ja manchmal Liebe blind.
Doch vielleicht ist Severus ja wirklich ganz nett und hat nur Angst auch noch von
Anderen verletzt zu werden weshalb er immer mit so einer Sauertopf Miene
herumläuft“, gab Alec zu bedenken.
„Ja kann sein aber ich finde ihn trotzdem etwas gruselig.“
Alec schmunzelte leicht und nachdem sie ihr Eis und Shake geleert hatten und Alec
bezahlte machten sie sich auf, beide verließen unbemerkt das Kleine Eiscafé und er
brachte Petunia nach Hause.
***
Es war soweit Lily würde heute nach Hogwarts fahren und sie Petunia alleine zurück
bleiben.
Sie hatte die Nacht kaum geschlafen und fühlte sich Hundeelend, aber ihre Eltern
bestanden darauf das sie ihre Kleine Schwester zusammen zum Bahnhof Kings Cross
begleiten würden.
„Lily komm schon trödle doch nicht so, wir wollen noch gemeinsam in Ruhe
frühstücken“, rief ihre Mutter die Treppen hinauf.
„Ja Mum ich bin gleich unten“, versprach die Kleine.
„Ach komm schon Petunia mach doch nicht so ein Gesicht in den Ferien siehst du
doch deine Schwester schon wieder und ihr könnt euch doch auch Briefe schreiben“,
munterte ihre Mutter die Ältere Schwester auf als sie wieder in die Küche kam.
„Hm, hm“, machte diese nur und knabberte weiter lustlos an ihrem Brötchen.
„Komm schon Kleines du hast doch deine ganzen Freundinnen noch um dich, du
wirst sehen vier Monate gehen ganz schnell vorbei und dann siehst du deine
Schwester ja wieder“, sagte ihr Vater.
„Ich wollte aber mit ihr gehen“, seufzte sie leise.
„Das weiß ich doch Liebes“, gab er traurig zurück.
Doch bevor noch einer etwas sagen konnte kam auch schon Lily die Treppe herunter
gerannt und so frühstückten sie bevor sie alle zum Bahnhof fuhren.
„Guten Morgen Mum, Dad, Tunia“, sagte Lily und schwang sich lächelnd auf den
Stuhl griff sich ein Hörnchen und fing an zu frühstücken.
Guten Morgen Liebling“, erwiderten ihre Eltern synchron und lächelten sich an.
„Morgen“, brummelte Petunia und wandte sich wieder ihrem Brötchen zu.
„Och komm schon Tunia sei doch nicht so, ich schreibe dir auch ganz oft und wenn
ich Weihnachten wieder komme bringe ich dir etwas besonderes mit“, versuchte sie
ihre große Schwester aufzumuntern.
Ihre Schwester hob nur kurz wehmütig lächelnd den Kopf bevor sie ihn wieder
senkte.
Lily seufzte schwer und beendete ihr Essen.
Eine halbe Stunde später saßen alle Vier im Auto und fuhren in Richtung London,
nach einigem Suchen hatten sie einen Parkplatz gefunden und waren auf dem Weg
durch den Bahnhof.
Wie erklärt gingen sie zwischen die Gleise 9 und 10 schauten sich kurz um und liefen
dann nacheinander auf den Posten zu und hindurch.
Lautes Stimmengewirr, Miauen, Schuhuhen und quieken drang nun an ihre Ohren,
der Hogwartsexpress pfiff und dampfte Schüler liefen emsig herum, Andere suchten
sich schon ihr Abteil um dann noch einmal zu ihrer Familie zu kommen.
Ralf hievte Lilys Koffer und ihren Käfig mit der Neuen Schleier Eule Sokrates in den
Zug und stellte den Koffer in einem leeren Abteil ins Gepäckfach und den Käfig auf
das Tischchen am Fenster.
Petunia sah sich Neugierig um und sah nach einer Weile Alec der ihr freudestrahlend
zuwinkte und sie zu sich rief.
„Mum ich bin gleich wieder da ich möchte mich nur schnell von Alec
verabschieden“, sagte sie und lief zu ihrem Freund.
„Hey Petty schön das du heute hier bist, ich habe ein Kleines Geschenk für dich aber
erst zu Hause aufmachen“, bat er lächelnd und drückte ihr ein Ovales Päckchen mit
einem Brief in die Hand.
„Danke aber du musst mir doch nichts schenken“, flüsterte sie verlegen und sah ihn
mit roten Wangen an.
„Ich weiß aber ich möchte es gerne“, lächelte er und drückte kurz ihre Hand die er
ergriffen hatte.
„Wo sind denn deine Großeltern ich habe sie gar nicht gesehen?“, fragte sie.
„Sie haben mich nur hierher gebracht und dann mussten sie auch schon zum
Flughafen, sie fliegen zu meinen Eltern zu einem vier Wöchentlichen Urlaub in Bali“,
lächelte er.
„Oh das ist schön“, seufzte sie.
„Petunia Liebes kommst du?“, rief nun ihr Vater.
„Ja Dad ich komme.“
„Ich muss gehen“, presste sie traurig hervor.
„Ich weiß, bitte schreib mir ganz oft“, seufzte er, umarmte sie sanft und hauchte ihr
einen Kuss auf die Wange.
„Denk immer daran ich hab die Lieb und denk an dich“, flüsterte er ihr ins Ohr und
war noch bevor sie etwas erwidern konnte wieder verschwunden.
Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht ohne auf die Anderen in ihrer
Umgebung zu bemerken die sie verwundert ansahen und ging zu ihren Eltern.
„Was hast du denn da Liebes?“, wollte ihr Vater wissen.
„Ein Geschenk von Alec, aber er meinte ich soll es erst zu Hause auspacken“, lächelte
sie.
„Lils darf ich deine Eule gebrauchen wenn sie zu Hause ist, ich möchte ab und zu an
Alec schreiben“, fragte sie leise.
„Klar warum denn nicht“, lächelte sie umarmte ihre Schwester liebevoll.
„Er ist süß ich denke er mag dich“, stellte die Jüngere fest, wobei Petunia Feuerrot im
Gesicht wurde.
Lily kicherte fröhlich: „Wir sehen uns an Weihnachten.“
„Ja und schreib mir.“
„Lass es dir gut gehen Kleines und lerne schön“, umarmte nun Ralf Evans seine
Jüngste.
„Ja Dad das verspreche ich dir.“
„Bis Weihnachten liebes und schreib uns ganz oft“, schniefte Leona Evans.
„Ja Mum ich werde euch jede Woche schreiben“, lächelte sie und ließ sich auch hier
umarmen.
Als sie endlich im Abteil am Fenster stand und ihrer Familie winkte kam Severus zu
ihr und setzte sich dazu.
Alle winkten bis der Zug um die Ecke in den Tunnel bog.
„Na dann kommt lasst uns nach Hause fahren“, sagte Ralf und nahm seine Frau in
den Arm.
So gingen sie hinaus und fuhren wieder nach Hause und als sie angekommen waren
ging Petunia mit ihrem Geschenk auf ihr Zimmer.


***


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.