Es war die letzte Vollmondnacht und sowohl Tonks als auch Remus waren froh, dass sie am nächsten Tag wieder ins Schloss zurück kehren konnten. Es war kalt in der Heulenden Hütte und obwohl sie sich hatten, fühlten sie sich ein wenig einsam so abgeschieden von den Anderen. Zudem fühlte sich Tonks nicht besonders, sie fühlte dass sie krank werden würde und sie wolle zu Madam Pomfrey, um sich etwas Medizin geben zu lassen. Sie hatte einen Schal um den Hals geschlungen und trug einen dicken Pullover, damit es nicht noch schlimmer wurde. Während Remus den Wald durchstreifte, legte sie sich hin. Sie war müde und kaum hatte ihr Kopf das Kissen berührt, war sie auch schon eingeschlafen.
Zeitsprung
Es war gegen 11 Uhr in der Nacht und irgendetwas trieb ihn zur Heulenden Hütte zurück. Er spürte, dass etwas nicht in Ordnung war. In rasendschnellen Tempo raste der Wolf zurück. Als er in das Zimmer kam, in dem sie schliefen, fand er Tonks im Bett vor und sie schlef.
'Seltsam..', dachte er bei sich. Er war der festen Überzeugung gewesen, etwas sei nicht in Ordnung.. Er trat an das Bett von Tonks heran. Auf den ersten Blick schien alles in Ordnung zu sein, doch dann sah er, dass Tonks´ Gesicht nassgeschwitzt war. Vorsichtig berührte er mit seiner Schnauze ihr Gesicht. Tonks glühte vor Fieber! Er versuchte, sie wachzubekommen, aber es funktionierte nicht und sie brauchte Hilfe! Aber so wie er aussah, konnte er unmöglich ins Schloss gehen und Madam Pomfrey holen.
Er holte seinen Zauberstab. Er konnte nur beten, dass ein Patronus Zauber auch unausgesprochen funktionierte! Vorsichtig, damit er nicht zerbrach, nahm er den Zauberstab zwischen die Zähne und dachte immerwieder 'Expecto patronum'. Erst geschah nichts, aber als er sich immer stärker konzentrierte, geschah es endlich: Sein Patronus machte sich auf den Weg ins Schloss.