endlich zu Hause
die Augen schließen
doch nicht zu Hause
![]()
endlich zu Hause
die Augen schließen
doch nicht zu Hause
![]()
trotz des Sturms:
es kommt noch jemand
zu Besuch
neeeeeeeee heute bitte nicht mehr
ohne Blumen
führt man das stille Leben
eines Weidenbaums
unterm blühenden Kirschbaum
verschläft der Ritter
die Schlacht
der Duft im Rosengarten
schmelzt die Dornen ein
aus dem richtigen Winkel betrachtet
sind Rose und Mond
allein auf der Welt
nach dem Spiel -
der Vollmond
über der Tribüne
die Vögel
nehmen das Futter,
fürchten den Spender
vom Ahorn fällt
ein rotes Blatt
auf den Rücken des Schwans
die Bäume des Waldes
so rank und hoch
stillen die Gedanken
wenn die wilden Winde wehen,
wohl dem,
der eine Heimat hat
selbst vor dem Kaiser
nimmt die Vogelscheuche
den Hut nicht ab
im spiegelnden Zugfenster
treffen sich Blicke
ein zweites Mal
im spiegelnden Zugfenster
treffen sich Blicke
ein zweites Mal
die Schnecke
so langsam unterwegs und doch:
sie lebt!
aus dem Buch
ragt als Lesezeichen
ein Kontoauszug
starker Regen -
unter der Brücke
eine Entenschar
in der Ferne flattern Fahnen
rote
und weiße
ein Blatt im Vorbeigehen gezupft
soll erinnern
an den grünen Sommer
unter der Brücke fährt ein Schiff durch -
die Menschen oben
schauen ihm lange nach
Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!