Thilo Sarrazin

  • Okay, es kann sein das es etwas krass formuliert ist, aber trotzdem, mit diesem ', ABER' hast du automatisch etwas gegen diese Person, egal ob Freund, Fremder, Deutscher, oder Ausländer. :)


    Ich verstehe dich schon, ich verstehe auch deine Meinung.


    Aber wie schon erwähnt, du schreibst wieder "dann hast du was gegen diese Person"...
    Wenn ich eine Person kritisiere, habe ich noch lange nichts gegen sie. Das sind für mich 2 Paar Schuhe. :)

  • Lasst uns das Wort ABER verbieten *wegduck*


    ABER das geht doch nicht. xD


    Also ich muss July da recht geben. Kritisieren = hassen? nööö...
    Ich kritisiere auch viele Arbeitslose Deutsche die sich einen dreck um irgendwas kümmern.
    Kaum aber sagt man sowas gegen Ausländische Mitbürger ist man Ausländer feindlich.


  • Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.


    Also fändest du es super wenn es irgendwann die deutsche "Rasse" nicht mehr gäbe
    und die Aussage hat für mich nichts mit Hitler zu tun oder sonst etwas. Wenn Deutschland
    nicht mehr deutsch wäre. Welch ein Logik... :Oo:


    Man nennt das glaub ich Multikulturalismus. Schlags mal nach. Unsere Welt verändert sich und was ist bitte schon deutsch? Wenn man mich fragt, was deutsch ist, dann kommt mir gerade eher Rassismus in den Sinn, als sonst etwas, wenn ich sowas höre... Ich persönlich kann gut und gerne ohne deutsche Traditionen leben und wäre froh in einem etwas 'bunteren' Land zu leben. Du kennst die Mehrheit von diesen Leuten gar nicht. Lauf mal eine Meile in deren Schuhen und sag mir nachher bitte wie angenehm das für dich war, ok?


    Ausländern die Schuld für alles in die Schuhe zu schieben und sie als Schmarotzer zu bezeichnen ist lächerlich. Außerdem sollte man mal bedenken wie schwierig es ist sich in eine neue Gesellschaft einzufinden. Wenn man von Thilo Sarrazin begrüßt wird, ist das umso schwieriger. Natürlich gibt es immer wieder Extremfälle, aber hier werden gerade alle über einen Kamm gezogen. Klar, Hochdeutsch (oder zumindest gutes Deutsch) sollte hier gesprochen werden, aber das muss man lernen und wer weiß warum die Leute in unser wunderbares Land gekommen sind. Man nehme nur die Welle der Flüchtlinge aus dem Kosovokrieg. Hatten die viel Zeit dafür einen Deutschkurs zu belegen, ehe sie hier ankamen? Und dann im Vergleich die Deutschen, die sich auf VOX oder so zum Affen machen, wenn sie 'auswandern' und denken mit ihrem Deutsch (am besten noch mit unverständlichstem Dialekt) weiter zu kommen, aber zwei Wochen später (wenn sie klug sind) das Ticket für den Rückflug buchen.


    Mir stellt sich die Frage, wenn snapysnape alle faulen, nichtsnutzigen, unangepassten Ausländer rauswerfen will... was macht sie dann mit den Deutschen, die unserem System schaden? Rassismus hat auch viel mit Angst zu tun. Angst davor, dass die eigene Welt angetastet und gestört wird. Selbst wenn die Leute Sozialhilfe beziehen, was juckt es mich? Ich zahle so oder so Steuern und ob die für einen Ausländer oder Deutschen verprasst werden, ist mir gänzlich egal. Es ist albern zu glauben, dass die Leute faul auf der Haut liegen könnten, von dem bisschen Geld, das Hartz IV odersonst ein Arbeitslosengeld ihnen zum Leben gibt. Gerade wenn die Leutchen so viele Kinder haben, wie Sarrazin behauptet. Da hat es die Deutsche Hartz IV Familie eindeutig besser.


    Die anderen Sachen will ich jetzt nicht mehr kommentieren. Dazu bin ich zu faul. Bitte weist mich nicht gleich aus. -.-


    Die Sendung mit dem Klaus

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    They may hurt, but they touch.
    That's what counts.

  • "Probleme" - hier: stärkeres Anwachsen der muslimisch geprägten Bevölkerungsanteile gegenüber der (lt. Präambel des Grundgesetzes) christlich geprägten ~ mit permanent schwächer werdenden Nachwuchszahlen sind nicht durch Schikanen, Verunglimpfungen und Aussiedlungen der Mohamedaner zu lösen, sondern durch "Anreize" zum verstärkten Bevölkerungswachstum durch christlich geprägte Landsleute!

  • Quote

    Wenn man mich fragt, was deutsch ist, dann kommt mir gerade eher Rassismus in den Sinn, als sonst etwas, wenn ich sowas höre.


    Rassismus gibt es auf der ganzen Welt und das sehr viel schlimmer als in Deutschland.
    Tut mir leid das ich das jetzt so sage aber blöder gehts nicht.

  • Man muss in jedem Fall ganz deutlich differenzieren - das ist es doch, was offene und realistisch denkende Menschen von Rassisten unterscheidet. Pauschalisierungen bringen absolut nichts ... gut, dass sich bisher noch keiner der Diskussionsteilnehmer auf ein solches Niveau herabgelassen hat, was die Grundlage einer sinnvollen Auseinandersetzung mit der Thematik ist.


    Wenn ich auf Menschen wie Hatice und ihre Familie treffe, dann fällt es mir schwer, von "Ausländern" zu sprechen. Dieser Begriff hat in diesem Kontext etwas Abgrenzendes, obwohl doch gar kein Anlass dazu besteht. Derart in unsere Gesellschaft integrierte (und ich meine nicht "assimilierte"!) Ausländer sind für mich Mitbürger, wie andere auch. Mehr sogar als kriminelle oder extremistische Deutsche, für die man sich nur noch schämen muss - aber das nur nebenbei. Wenn ich also Menschen mit Migrationshintergrund als Mitbürger bezeichnen kann, dann ist jeder Kontakt mit ihnen für mich nicht störend, sondern bereichernd. So wie manche Franken, Sachsen oder Rheinländer sind, ist er oder sie eben beispielsweise Türke. So wie andere Katholiken oder Protestanten sind, ist er oder sie eben Muslim. Was sollte auch dagegensprechen?


    Und genau deshalb ist jeder Rassismus, jede Sympathie für einschlägig nationalen Parteien unangebracht. Es gibt Probleme, gewaltige Probleme ... und ich werde auch ganz sicher nicht meine Kritik abschwächen oder gar nicht äußern, nur weil das als Rassismus aufgeschnappt werden könnte. Linke Utopien teile ich nicht - gerade deswegen darf man sich aber auch nicht zu rechtsextremen Pauschalisierungen hinreißen lassen, welche jede Debatte erschweren.

    1954 - 1974 - 1990 - 2014
    "Des interessiert mi ois net der Scheißdreck. Weltmeister samma, den Pott hamma!"
    Thomas Müller


    Nous sommes unis.

  • Man nennt das glaub ich Multikulturalismus. Schlags mal nach. Unsere Welt verändert sich und was ist bitte schon deutsch? Wenn man mich fragt, was deutsch ist, dann kommt mir gerade eher Rassismus in den Sinn, als sonst etwas, wenn ich sowas höre... Ich persönlich kann gut und gerne ohne deutsche Traditionen leben und wäre froh in einem etwas 'bunteren' Land zu leben. Du kennst die Mehrheit von diesen Leuten gar nicht. Lauf mal eine Meile in deren Schuhen und sag mir nachher bitte wie angenehm das für dich war, ok?


    Wenn du gerne ohne deutsche Traditionen leben möchtest, dann kannst du dies gerne tun.
    Aber ich denke das die Mehrheit mit Traditionen leben möchte. Immer sagt jeder die Deutschen
    wären rassistisch, immer hängt uns alles nach was Deutschland im Zweiten Weltkrieg falsch
    gemacht hat. Das Deutschland auch schon vieles gute gemacht hat, das wird natürlich nie
    gesehen. Welch Erfinder Deutschland schon hervorgebracht hat, welch Musiker, Mediziner oder
    Firmen. Daran denkst du anscheinend nicht.


    In Amerika z.B. gibt es noch viel mehr Rassismus als hier. Schwarz gegen weiß. Das ist dort
    drüben immernoch ein schweres Thema. Amerika ist zwar bunt, hat aber auch seine Schatten
    Seiten.


    Deutschland ist genug multikulturell. aber anscheinend müssen wir immer Ja und amen zu allem sagen,
    nur um nicht als ausländefeindlich dazustehen. Finde ich schade...


  • Rassismus gibt es auf der ganzen Welt und das sehr viel schlimmer als in Deutschland.
    Tut mir leid das ich das jetzt so sage aber blöder gehts nicht.


    Hab ich gesagt, dass es anders ist? Nein. Aber wenn ich höre, dass das Deutsche an Deutschland verloren geht, wenn mehr und mehr Ausländer (die sich nicht integrieren, jaja von wegen) ins Land kommen, dann finde ich das verdammt dämlich. Da fällt mir dann eher Rassismus als Weißwurst ein. Was ist denn Deutsch, hm? Rassismus ist Deutsch, kann aber meinetwegen auch Spanisch sein, okay.


    Dann sag mir doch mal, Naina, was für deutsche Traditionen uns die faulen Zugezogenen wegnehmen? Alles, was mich zur Deutschen macht, wir nicht eingeschränkt von arbeitslosen Türken oder Hartz IV beziehenden Polen. Es liegt ein Unterschied darin 'ja und Amen' zu sagen und Deutschlands Grenzen für die nächsten Assiausländer, von denen du sprichst, zu schließen. Klar kannst du deine eigene Meinung haben und die zum Ausdruck bringen, aber es ist nicht besonders klug zu sagen, dass die deutschen Traditionen verloren gehen, wegen der Ausländer. Amerika und dergleichen lasse ich mal außen vor. In jeder Diskussion über WK II würde ich mich dir vermutlich anschließen, aber davon muss hier ja gar nicht die Rede sein. Man brauch sich nicht hinter den Missetaten anderer (also in dem Fall der USA) verstecken, um zu zeigen, dass dein Anflug von Ausländerfeindlichkeit okay ist. Nur weil die es falsch machen, musst du ja nicht genauso drauf sein.

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  • Unsere Welt verändert sich und was ist bitte schon deutsch? Wenn man mich fragt, was deutsch ist, dann kommt mir gerade eher Rassismus in den Sinn, als sonst etwas, wenn ich sowas höre... Ich persönlich kann gut und gerne ohne deutsche Traditionen leben und wäre froh in einem etwas 'bunteren' Land zu leben.


    Für mich ist zum Beispiel typisch deutsch der Pionier- und Erfindergeist am Standort Deutschland, die Qualität der Forschung und Entwicklung, wie man sie hier findet. Die Liste der Dinge, die hier entwickelt wurden und maßgeblich zu unserem jetzigen Lebensstandard beitragen, ist lang ... zu nennen sind Automobilunternehmen wie BMW, Mercedes-Benz, Porsche, Opel, VW, ... breit aufgestellte Unternehmen mit einer unglaublichen Produktpalette wie Siemens, ... Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien weltweit führend sind - SolarWorld wäre dafür ein Vertreter.


    Das alles ist "Made in Germany" - eigentlich nur eine Information über die Herkunft, weltweit aber im Status eines Gütesiegels. Was das alles mit der Debatte zu tun hat? Nun ... DAS alles ist deutsch, darauf bin ich stolz, und diese Tradition will ich mit meinen Kräften fortführen, so dass eines Tages vielleicht Menschen auch auf meine Leistung stolz sein können und sich ebenfalls einreihen... :engel:

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  • Hab ich gesagt, dass es anders ist? Nein. Aber wenn ich höre, dass das Deutsche an Deutschland verloren geht, wenn mehr und mehr Ausländer (die sich nicht integrieren, jaja von wegen) ins Land kommen, dann finde ich das verdammt dämlich. Da fällt mir dann eher Rassismus als Weißwurst ein. Was ist denn Deutsch, hm? Rassismus ist Deutsch, kann aber meinetwegen auch Spanisch sein, okay.


    Dann sag mir doch mal, Naina, was für deutsche Traditionen uns die faulen Zugezogenen wegnehmen? Alles, was mich zur Deutschen macht, wir nicht eingeschränkt von arbeitslosen Türken oder Hartz IV beziehenden Polen. Es liegt ein Unterschied darin 'ja und Amen' zu sagen und Deutschlands Grenzen für die nächsten Assiausländer, von denen du sprichst, zu schließen. Klar kannst du deine eigene Meinung haben und die zum Ausdruck bringen, aber es ist nicht besonders klug zu sagen, dass die deutschen Traditionen verloren gehen, wegen der Ausländer. Amerika und dergleichen lasse ich mal außen vor. In jeder Diskussion über WK II würde ich mich dir vermutlich anschließen, aber davon muss hier ja gar nicht die Rede sein. Man brauch sich nicht hinter den Missetaten anderer (also in dem Fall der USA) verstecken, um zu zeigen, dass dein Anflug von Ausländerfeindlichkeit okay ist. Nur weil die es falsch machen, musst du ja nicht genauso drauf sein.



    Du sagst, ICH würde Ausländer Assi finden? Geht´s noch bei dir? Ich habe so viele ausländische Freunde die sogar meiner Meinung sind.
    Ob das Türken, Russen oder Griechen sind. Die würde ich in meinem ganzen Leben Assi nennen. Nur weil ich denke, das ein Teil der
    Ausländer nicht so viel wille zeigt, wie andere oder nicht den Willen haben sich zu integrieren?


    Ich habe das wegen den deutschen Traditionen nicht wegen den Ausländern gesagt, eher wegen dir, da du es ja toll findest wenn
    Deutschland nicht mehr deutsch wäre. Ein Anflug von Ausländerfeindlichkeit? Anscheinend hast du meine Beiträge vorher nicht gelesen.
    Ich habe nichts gegen Ausländer! Ich kritisiere, aber du bist anscheinend wieder eine Person die denkt das man dadurch ausländerfeindlich ist.
    Also wenn ich dann was gegen einen Deutschen habe, bin ich dann Deutschen Feindlich? :Oo:


    Ich glaube zu Albus kommentar brauche ich nichts mehr hinzugügen... :D


    Ach und ich finde es verdammt dämlich Leuten Worte in den Mund zu legen, die diese niemals gesagt haben... :D

  • Okay, sehe ich ein. Das sind wirklich alles Dinge, auf die man Stolz sein kann. Aber nehmen uns das die Ausländer, von denen Thilo Sarrazin redet, weg? Nein. Darum finde ich es überflüssig von den deutschen Traditionen zu sprechen, die uns angeblich weggenommen werden.

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  • Generell nicht, Louisa. Ich absolviere zur Zeit ein Praktikum in einem der oben genannten Unternehmen ... mit dabei zwei Kollegen mit offensichtlichem Migrationshintergrund. Beide studieren ein naturwissenschaftlich-technisches Fach, beide werden eines Tages gesuchte Fachkräfte sein und eben jene Tradition fortsetzen, die ich angesprochen habe.


    Aus diesem Grund muss man aber differenzieren. Bei diesen positiven Fällen, mit denen man es glücklicherweise immer wieder zu tun bekommt, gibt es viele Ausländer, die eben nicht arbeiten, nicht oder schlecht Deutsch sprechen, nicht das BIP steigern, sondern die Sozialkassen belasten. Das ist ein Punkt, den man meiner Meinung nach ansprechen darf ... und muss. Ich unterstelle diesen Menschen (zumindest nicht allen) nicht, dass ihnen der Wille zur Integration fehlt. In vielen Fällen stimmen nur die Umstände nicht - aber was das betrifft, könnte man Abhilfe schaffen ... zum Beispiel mit einem obligatorischen Betreuungsangebot für Kleinkinder, die in dieser Einrichtung nicht nur soziale Kontakte aufbauen und Werte entwickeln sollen, sondern ganz nebenbei auch noch die deutsche Sprache erlernen.


    Der logischen Vollständigkeit halber: Meine Kritik beschränkt sich außerhalb dieser Debatte nicht nur an Problemfällen unter den Migranten, sondern auch an deutschen Staatsbürgern, die sich nicht viel anders oder gar noch schlimmer aufführen.

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  • Danke, Danke, Danke. Das klingt in etwa nach dem, was ich denke und versuchte habe zu sagen, nur in intelligent. Nur um das am Rande klar zu stellen. Mehr sage ich besser nicht mehr dazu^^

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  • Warum hört man von den gleichen Leuten, die teilweise vehement gegen Anglizismen kämpfen, jetzt, dass sich eben alles weiter entwickelt zu einer globalisierten Welt, Multi-Kulti etc?


    Zurück zum Thema:
    Sarrazin pauschalisiert meiner Meinung nach nicht mehr, als er es gezwungen ist, zu tun. Er kennt nicht jeden einzelnen Ausländer, nicht jeden einzelnen Migranten, um so differenziert sprechen zu können, wie es manche hier verlangen. Deshalb muss er von "Gruppen von Migranten" sprechen. Er schert dabei allerdings keineswegs alle über den selben Kamm. Er lobt zum Beispiel die Integration vieler Russen und vieler Migranten aus Osteuropa (auch hier gibt es Negativ-Beispiele).


    Dass er nicht für jeden einzelnen sprechen kann, ändert nichts daran, dass es einige (keineswegs alle, aber das hat Sarrazin auch nie behauptet) gibt, die sich nicht integrieren wollen und nicht einmal Interesse daran zeigen, die deutsche Sprache zu lernen. Und das ist wohl die Grundvoraussetzung. Viele Türken (ich spreche von vielen, nicht von allen ... ich kenne selbst genug Gegenbeispiele, dennoch gibt es sie ... ) können selbst in der zweiten oder dritten Generation noch nicht richtig deutsch. Das kann einfach nicht sein. Sowas geht nicht ...


    Wenn ich in ein anderes Land auswandere, dann muss ich mich auch in gewissem Maße anpassen. Ich verlange nicht, dass sie ihre Religion aufgeben oder irgendwelche Sitten und Bräuche ändern, aber sie sollten sich zumindest soweit anpassen, dass sie in Deutschland zurecht kommen, ohne viel Forderungen stellen zu müssen und ohne von Sozialleistungen leben zu müssen. Nicht die Deutschen müssen sich anpassen, sondern diejenigen, die nach Deutschland kommen ...
    Damit rechtfertige ich auch nicht, wenn es Deutsche im Ausland (Beispiel Mallorca) genauso machen. Das finde ich ebenfalls nicht in Ordnung.
    Diese ganze Kritik bezieht sich von meiner Seite aus nicht nur auf Ausländer/Migranten, sondern auch auf Deutsche, die sich weigern zu arbeiten und dann von Sozialhilfe leben, sei es in Deutschland, oder im Ausland.


    Natürlich hat Sarrazin das ganze überspitzt formuliert. Aber das muss er auch, denn sonst hört doch niemand zu. Er hat den Mut, das auszusprechen, was viele andere denken. Wenn er es kleinlaut tut und hinterher sofort wieder den Schw... einzieht, beachtet ihn und seine Aussagen kein Mensch.


    Es geht in dieser ganzen Diskussion nicht um diejenigen, die in Deutschland arbeiten und Steuern zahlen, sondern um die, welche die deutsche Sprache nicht lernen wollen und von Hartz IV leben ...

    Ist der Tod nur ein Schlaf, wie kann dich das Sterben erschrecken?
    Hast du es je noch gespürt, wenn du des Abends entschliefst?


    Friedrich Hebbel

  • Hey


    Ich bin zwar aus der Schweiz, aber hier ist es ja nicht viel anders als in Deutschland, und auf die Gefahr hin, das ich nacher ein paar Freunde weniger habe, muss ich meinen Senf dazugeben..


    Also erstmal mag ich das Wort Ausländer nicht so speziell, es ist mir viel zu Verallgemeinert.
    Aber ich bin auch der Meinung, dass jedes Land seine Mentalität hat. Natürlich gibt es auch in jedem Land Leute die ganz anders sind als diese Grundmentalität.
    Und ich finde es völlig in Ordung, wenn jemand eine gewisse Mentalität nicht mag, solange derjenige nicht alle in einen Topf wirft.
    Aber Moslems haben keine Mentalität, sie sind keine Rasse ( obwohl es Leute zu geben scheint, die das glauben) sondern eine Religion. Einer Religion kann jeder angehören, aus jedem Land der Welt.
    Ich muss sagen, dass auch ich mit einer Mentalität so meine Probleme habe, und zwar mit der von Afrikanern. Klar, es gibt auch von dort nette Leute, aber ich mag die Grundmentalität nicht und die Lebenseinstellung die viele ( nicht alle) von dort haben.


    Ich finde auch, das wir ein Integrationsproblem haben, und das es so nicht weitergehen kann.
    Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Nazi, die meisten Leute aus anderen Ländern mag ich sehr, ich finde es zum Beispiel cool, das wir so viele Deutsche und Italiener hier haben :)


    Aber ich kann die nicht verstehen, die hierherkommen, nix arbeiten, nur über die Schweiz fluchen und den ganzen Tag rumhocken und Leute anpöbeln ( vor allem Frauen müssen sich damit rumschlagen)
    Ich hab nix dagegen wenn sie hierherkommen, aber dann soll man sich anpassen. Auch der Kultur. Und fremde Leute ansprechen ist nun mal unter aller Sau hier.
    Aber anpassen heisst für mich nicht, das man sich aufgeben muss. Wenn eine Frau ein Kopftuch tragen möchte, dann soll sie das doch tun, geht mich ja nix an, schliesslich ziehe ich auch an was ich will.


    Also ich bin mit Sarrazin nich wirklich einer Meinung, aber finde auch, das wir ein Problem haben ( aber nicht mit Moslems).


    lg liz

  • Ich kaufe mir jetzt doch das Buch (oder leihe es mir von einer Freundin aus, die es schon hat), um mir ein eigenes Bild zu machen! :)


    Generell stimme ich Albus und Snuffles zu, weiß allerdings noch nicht, ob das im Buch auch so vertreten wird! :D

  • Bekommt man das Buch überhaupt auf die Schnelle? Wenn du es ausleihst, dann ist es kein Problem, aber ich hab gehört, die Lieferzeit liegt bei etwa drei Monaten ... verrückt... :D

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  • Amazon gibt eine Lieferzeit von ein bis drei Wochen an: "Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen."


    Zur Vervollständigung hier: Sarrazin ist nicht mehr im Vorstand der Bundesbank - auf eigenen Wunsch hat er das Amt aufgegeben (nach Druck von vielen Politikern).


    rickwoman: Wenn du durch bist, kannst du ja hier mal deine Meinung zum Buch reinschreiben. ;)

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