• Was Sprachen betrifft, so seh ich das auch immer ein wenig kritisch - vor allem dann, wenn man sie auch noch studieren will. Ausgenommen diejenigen, die wirklich im Studium auch noch zu den Besten zählen und deshalb auch einen guten Job bekommen. Nur ... der Weg für den Durchschnitt führt doch eher wieder in Richtung Lehramt, oder? Ich meine, heute werden in gehobeneren Berufen Fremdsprachen ja generell vorausgesetzt. Fließend Englisch und mindestens gute Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache - solche Anforderungen werden einfach mal gestellt.

    Wenn Sprachen - wie ich mir das vorstelle - wirklich langsam Richtung Soft Skills wandern, dann tut man sich allein mit einem Sprachen-Studium bestimmt schwer, eine adäquate Anstellung zu finden.

    1954 - 1974 - 1990 - 2014
    "Des interessiert mi ois net der Scheißdreck. Weltmeister samma, den Pott hamma!"
    Thomas Müller

    Nous sommes unis.

  • ja, Albus ist echt so.
    Was will man mit nem Germanisten anfangen? Der braucht journalismus, medienkommunikation, soziologie oder ähnliches dazu.
    Und im Endeffekt ist die Germanistik dann nur Zusatz, um die gehts dnan nicht.
    Sprachen studieren hat nur wert, wenn man es aus Freude & SPaß macht. Aber wirklich beruflich was erreichen kann man kaum, denke ich.


    Deswegen bin ich so mainstream :D Lehraaamt ;)

    There is a tide in the affairs of men.
    Which, taken at the flood, leads on to fortune;
    And we must take the current when it serves
    Or lose our ventures.

  • Gut, dann scheine ich das richtig zu sehen... :D

    Ich habe letzte Woche online einen Artikel vom Spiegel gelesen - der stammt zwar schon aus dem Jahr 2006, bildet die Realität aber immer noch gut ab, denke ich. Da wird der Werdegang einer jungen Dame, die später im Bereich Medien tätig sein wollte, mit dem eines Maschinenbau-Studenten verglichen. Er hat eben sein Studium gemeistert und in der Zeit ein paar Praktika bei Porsche gemacht - gleich nach seinem Abschluss kam das Job-Angebot von Porsche ... da ist er jetzt, unbefristete Vollzeit, zufriedenstellendes Gehalt. Auch sie hatte eine Menge an Praktika vorzuweisen, hatte sehr diversifiziert studiert, an deutschen Unis wie auch in Schweden, war engagiert und motiviert - am Ende reichten unzählige Bewerbungen nicht für eine vernünftige Stelle.

    Deshalb finde ich, dass man diesen Gesichtspunkt immer einbeziehen sollte ... ein Studium kann ein Selbstzweck sein, wenn man mit 60 ein schönes Vermögen hat und einfach mal mehr über seine Interessensgebiete hören will - für junge Menschen, die Geld verdienen wollen und müssen, ist es das aber gerade nicht.

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  • aber Albus, mancher Leute Begabung eignet sich nicht für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften oder so. Auch nicht alle Menshcen sind geborene Mathematiker ;)
    Deswegen bringts nicht jedem was, Maschinenbau oder Wirtschaft oder iwas dieser Richtung zu studieren. Egal wie viel mehr sie evtl verdienen könnten.
    Aber wie hats mal wer gesagt? Du musst nur gut genug sein in deinem Metier, dann kriegst auch du ne Stelle :whistling:

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  • phinneas: wie isn das lehramt studium so? bin ja auch am überlegen.

    ehrlich gesagt, mir könnte noch soviel geld in aussicht stehen, wirtsvchaft oder maschinenbau würd ich niemals studieren. ist einfach net mein ding und basta. würds jeder studieren würd es da ja auch irgendwann keine stellen mehr geben.

  • ich hab noch nichmal mein Abi, das zeugnis krieg ich am 2. Mai
    Und jz in 2/3 Wochen muss ich mich fürs Sommersemester einschreiben, wobei ich nichtmal weiß ob ich das will. Wenn nicht, fang ich erst im Herbst damit an ;)

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  • phinneas: wie isn das lehramt studium so? bin ja auch am überlegen.

    ehrlich gesagt, mir könnte noch soviel geld in aussicht stehen, wirtsvchaft oder maschinenbau würd ich niemals studieren. ist einfach net mein ding und basta. würds jeder studieren würd es da ja auch irgendwann keine stellen mehr geben.


    Mir gefällt Wirtschaft und Maschinenbau auch nicht so, obwohl Wirtschaft ja sehr fassettenreich ist und manche Bereiche vllt doch recht interessant sind und nicht ganz so trocken und mathematisch. Da hätte man aber aufjedenfall gute Aussichten auf einen Job.
    Habe mit meiner Familie heute ewig über Studium und LKs geredet, weil mich das so beschäftigt, dass ich keinen Plan habe, was ich will, und die haben kla rgesagt, ich solle was machen, was mich interessiert auch wenn vllt die Jobchancen nicht so gut ist. Am besten ists natürlich, wenn das Studium sehr interessiert und die Chancen auch gut stehen.. Aber was bringt es denn einem letztendlich, wenn man einen super Job hat, aber damit total unglücklich ist?

  • Sarah, da hast du völlig recht ... und gerade deshalb würde ich keinem zu einem solchen Studium raten, wenn ich wüsste, dass er entweder mit dem Stoff Probleme haben wird oder nicht das nötige Interesse aufweist. Und das weite Feld der Studiengänge ist ja nicht schwarz-weiß eingefärbt - im Grunde sollte also jeder etwas finden, das zu ihm passt und auch später bei der Jobsuche nicht ganz hoffnungslos stimmt.


    Mir gefällt Wirtschaft und Maschinenbau auch nicht so, obwohl Wirtschaft ja sehr fassettenreich ist und manche Bereiche vllt doch recht interessant sind und nicht ganz so trocken und mathematisch. Da hätte man aber aufjedenfall gute Aussichten auf einen Job.


    Was Wirtschaft als Bestandteil des Studiums betrifft: Da gibt es heute wirklich sehr viele unterschiedliche Studiengänge mit den abenteuerlichsten Gewichtungen. Die Zeiten, in denen Wirtschaft gleich BWL oder VWL war, sind vorbei... :D

    Quote

    Aber was bringt es denn einem letztendlich, wenn man einen super Job hat, aber damit total unglücklich ist?


    Nichts - deswegen immer zuerst nach den Neigungen richten ... und dann erst versuchen, diese mit den Perspektiven zu vereinbaren.

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  • wobei man bei letzterem immer wieder zum Lehramt zurückfällt. Ich liebe Sprachen. ich liebe Gesellschaftswissenschaften.
    Vereint? Soziologie und Germanistik zB. Oder ethnologie und anglistik. oder irgendsowas. Chancen, außerhalb von der Uni was zu kriegen? Gleich Null. Zukunftsperspektiven? Keine. Einkommenssicherung? Nix.
    Am Ende landet man beim Lehramt. Ich habe das Glück, dass es egtl ein Kindheitswunsch ist, lehrerin zu werden & ich Pädagogik total spannend finde. Aber jmd der es absolut nicht beherrscht, aber seine fächer mag, wird ja auch lehrer. leider.

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  • Lehramt ist dann tatsächlich oft der letzte Ausweg ... und der Markt wird sich die nächsten Jahre endgültig übersättigen. Ich erinnere mich noch, wie die letzten Jahre irrsinnigerweise für den Lehrerberuf geworben wurde - gut, es gab den Lehrermangel ... aber dann bringt es nichts, wenn man zig Tausende in ein solches Studium drängt, wo sich der Lehrermangel mit den Absolventen der nächsten Jahre eh erledigen wird. Dazu kommt, dass die geburtenstarken Jahrgänge schon fertig sind oder sich bereits in den Schulen befinden - mehr Schüler werden es also schätzungsweise nicht mehr. Wenn in ein paar Jahren viele Lehrkräfte trotz der anfangs so guten Jobperspektiven auf der Straße stehen, wird der Jammer groß sein.

    Na ja, Geisteswissenschaften und Sprachen sind ja nicht per se perspektivlose Studiengebiete - nur muss man wirklich herausragen, um als Dr. oder Prof. Dr. in Forschung und Lehre oder einen der wenigen Plätze in der Wirtschaft unterzukommen.

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  • soll man deswgen dann leuten davon abraten es zu studieren? ich interessiere mich für biologie und pädagogik, und beides kann man darin vereinen. davon mal abgesehen finde ich den beruf an sich auch sehr interessant. man hat mit kindern/jugendlichen zu tuen, kann was erreichen, und er ist noch halbwegs abwechslungsreich. irgendwo kommt halt eine routine rein, aber jeder tag ist dennoch irgendwo anders.
    und was mir halt auch sehr wichtig ist, je nachdem an welcher schule man ist kann man den job auch gut mit einer eigenen familie kombinieren, ohne dass die kinder von morgens 7 bis abends um 5 im kindergarten hocken.

  • die familienfreundlichkeit spielt auch bei mir ne echt große rolle.
    wo hast du das schon, so einfach auszusteigen und dann zurück kehren zu können?


    Problem is halt echt, dass es nach wie vor zu viele studieren, denen es nicht um die Schüler geht sondern das Arbeiten mit den eigenen Interessen, nichtmal fähigkeiten, nur itneressen.,

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  • naja denk mal das geht irgendwo auch in anderen jobs. kenn halt aber auch viele leherinnen mit kleinen kindern, die noch abreiten gehen und ihre kinder den ganzen tag irgendwohin zu stecken. und als grundschullehrer ist das natürlich noch einfacher

    das stimmt wohl leider echt, wenn ich schon so überleg was ich für leher hatte da kann man nur mit dem kopf schütteln. höhepunkt war letztes jahr mein spanisch lehrer, hat einige schüler gemobbt, hat es allg eher mit runtermachen versucht und fand epileptische anfälle witzig

  • Warum muss sie dafür abnehmen?

    Also an meinem Gymnasium hatten die wenigstens Lehrer noch einen Beamtenstatus. Deswegen wäre ich mir da nicht immer so sicher. Wenn man aber an meine Hochschule Öffentliche Verwaltung z.B. studiert, bekommt man mit Abschluss des Studiums sofort die Laufbahnbefähigung. Man muss ja immerhin auch einiges dafür tun.

  • Sind aber leider auch nur noch die wenigsten

    Nein,
    wir haben seit zwei Jahren 3 Referandere bei uns.. und seit diesem Jahr sind alle vollwertige Lehrer geworden & haben auch den beamten status gekriegt,
    ^^
    mhm ich muss noch sehr sehr viel schule machen:
    Ich mach jetzt mein Real nach- Handelsschule
    dann mach ich höhere Handelschule -Mathe und so ein dreck -.-(anders gehts nicht) wenn ich mein vollwertiges Abi haben will muss ich dann noch eine Ausbildung machen, damit ich studieren kann, was ich will. ^^

    Hat jemand vorschläge wie ich anders mein Fachabi machen kann? Ich möcht mathe lieber als GK machen ^^

    Eine signatur.

  • weiß es jetzt nicht genau, ist aber glaub ich einfach der gesundheitliche aspekt.

    wenn man fragen darf, was issn das mit der verwaltung genau?

    @don takeo: normales abi kannst du dann nicht mehr machen nachdem du den realschulabschluss hast? also ich mein gymnasium oder gesamtschule, also halt damit du nachher alles studieren kannst. welches fachabi willste denn? je nachdem musst du halt auf diese oder jene schule. kenn mich da leider nicht so aus mach ja das normale abi

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