Oberstufe und Abitur

  • Dennis, du kannst auch Fachoberschule machen. Das ist dann eben ein Fachabi, mit dem du aber auch studieren kannst.


    Also Verwaltung ist ja zweigeteilt. Für gewöhnlich ist das Studium nur intern. Heißt, du musst dich als dualer Studiengang bewerben, musst also erst einmal eine Arbeitsstelle finden und kannst dann an einer internen Hochschule studieren.


    Bei uns hingegen ist das Studium extern. Jeder kann sich einschreiben, ohne irgendwo eine Stelle zu haben. Wir haben insgesamt vier Studiengänge.


    - Öffentliche Verwaltung (Innerhalb des Studiums insgesamt 12 Monate Praktikum absolvieren und danach Laufbahnbefähigung)
    - Verwaltungsökonomie (Dasselbe)
    - Europäisches Verwaltungsmanagement (Mit halbjährigem Auslandspraktikum und einem Auslandssemester)
    - Verwaltungsmanagement/eGovernment (das, was ich studiere, ohne Laufbahnbefähigung, dafür aber die Chance auf Job in Verwaltung oder Privatwirtschaft)

  • nein soweit ich weiß nicht
    da ich der zeit mein hauptschulabschluß anstrebe ^^ leider -.-


    @Franzi
    leider kann ich das nicht machen was ich gerne machen würde ...
    deshalb würd ich gern eine ausbildung machen damit ich alles studieren kann was ich möchte ^^..

  • Möchtest du immer noch das machen, was du mir beim Forentreffen erzählt hattest?


    Selbst nach der Ausbilung musst du ja trotzdem nochmal schulisch was tun. Ich kenne es von meinem Exfreund. Der hat jetzt 3,5 Jahre ne Ausbildung gemacht und danach jetzt ein Jahr Fachoberschule. Damit kann er dann auch studieren.

  • Dennis, du darfst dir das nicht zu einfach vorstellen ... wenn du jetzt gerade mit deinem Hauptschulabschluss beschäftigt bist, dann solltest du schauen, dass du vorerst den mal gut abschließt. Dann könnte dich der Weg über Mittlere Reife und Fachabitur zu einem Studium führen - aber das wäre auf jeden Fall ein sehr steiniger Weg.


    Nach einer Ausbildung bestünde auf der anderen Seite die Möglichkeit den Meistertitel zu erwerben - meines Wissens genügt der mittlerweile als Zugangsberechtigung für bestimmte Studiengänge, also vergleichbar mit dem Fachabitur.

    1954 - 1974 - 1990 - 2014
    "Des interessiert mi ois net der Scheißdreck. Weltmeister samma, den Pott hamma!"
    Thomas Müller


    Nous sommes unis.

  • Wobei der Meister auch wieder eine schwierige Zeit ist. Jedenfalls reichen drei Jahre Ausbildung nicht, um damit studieren zu können. Das wäre ja nun wirklich zu "einfach". Entweder man macht gleich nach dem Realschulabschluss das Abi an einem Gymnasium/Abendschule/Fachoberschule o.ä.


    Oder man geht den Weg über eine Ausbildung und macht danach ein ein- oder zweijähriges Fachoberschulenjahr, um dort das Fachabi zu bekommen.

  • Also nein ihr habt mich falsch verstanden
    Ich mache jetzt im neuen Schuljahr meinen Real abschluß nach
    dann mach ich 2 Jahre mein Fach abi, dann wollt ich eine Ausbildung abschließen damit ich das Abi habe

  • Franzi, deswegen sag ich das auch ganz ohne Wertung ... wie viel Wert es hat, wenn sich ein praktisch veranlagter Mensch plötzlich zum Akademiker berufen fühlt, darüber lässt sich streiten. Gut möglich ist natürlich der Fall, dass die entsprechende Person dann in entsprechenden Vorbereitungskursen die erforderlichen Mathe-Kenntnisse aufholt und dann Ingenieurwesen studiert - das sollte dann schon drin sein.

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  • Also nein ihr habt mich falsch verstanden
    Ich mache jetzt im neuen Schuljahr meinen Real abschluß nach
    dann mach ich 2 Jahre mein Fach abi, dann wollt ich eine Ausbildung abschließen damit ich das Abi habe


    Dann funktioniert das, ja, wenn du vorher das Fachabi machst! Wir hatten es aber so verstanden, dass du jetzt deinen Realschulabschluss nachholst und dann nur eine Ausbildung machst. Weil das hätte nicht gereicht. Mit Fachabi vorher auf jeden Fall schon!


    Wenn der Mensch das wirklich will, dann sehe ich da auch kein Problem. Aber es gibt auch genug, die auf einmal merken, dass sie mit ihrem schlechten Realschulabschluss nirgendwo landen und dann auf einmal studieren möchten, obwohl sie die Fähigkeit dazu gar nicht haben, weil sie es gar nicht so wirklich möchten, sich nur durchschummeln.

  • Ich habe großen Respekt vor denen, die nicht den typischen Weg gehen, sondern vielleicht nach einer Ausbildung die Meister-Prüfung machen, dann das Fachabitur nachmachen und anschließend studieren - wenn dann aus dem ehemaligen KFZ-Mechaniker ein Diplom-Ingenieur im Bereich Maschinenbau geworden ist, dann hat derjenige wirklich etwas geleistet und wird auch dank seiner praktischen Erfahrung eine hervorragende Arbeit leisten.



    Dennis, viel Erfolg bei dem, was du vorhast. Lobenswerte Pläne, wie ich finde - sei dir aber bewusst, dass ein solches Projekt mit jedem Anflug von Faulheit und fehlender Motivation zum Scheitern verurteilt ist. Allein eine Abneigung gegenüber Mathe kann ein erfolgreiches Abschneiden im Fachabitur verhindern.

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  • naja ich denke ein bisschen faulheit darf sein ^^..
    nicht viel.. aber man muss ja nicht alles sofort machen.. immer mit ruhe und entspannung ^^


    ich wollt dich eh nochmal sprechen, albus.. ginge es heute abend ?: D

  • Sicherlich darf ein wenig Faulheit sein - das dumme ist nur, dass man die Konsequenzen davon dann doppelt und dreifach spürt.


    Jetzt ist es gerade schlecht ... aber du kannst mir gerne auch eine PN schreiben.

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  • Sicherlich darf ein wenig Faulheit sein - das dumme ist nur, dass man die Konsequenzen davon dann doppelt und dreifach spürt.


    So wie ich zum Beispiel. Ich habe immer das Nach- und Vorarbeiten im ersten Semester etwas schleifen lassen und nach meinem Unfall kam ich dann gar nicht mehr nach, weil ich zusätzlich noch alles nachholen musste, was ich während der Zeit im Krankenhaus verpasst hatte.


    Also am besten wirklich die Zähne zusammen beißen und durchziehen! Dann kannst du dich nachher umso mehr über das Ergebnis freuen!

  • Mir gehts ganz ähnlich, Franzi - eigentlich hatte ich ja die Motivation, die Inhalte regelmäßig nachzuarbeiten ... das Problem war ein Fach, in dem wir jede Woche ein Übungsblatt bearbeiten und präsentieren mussten - der Sollaufwand lag allein schon bei über 5 Stunden, in der Realität kamen regelmäßig noch einige zu, weil wir letztendlich alle blutige Anfänger waren. Ich meine, da kann man sich vornehmen, was man will - die anderen Fächer blieben gnadenlos auf der Strecke.

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  • Na super! Bei uns war das schlimmste VWL. Weil der Dozent wirklich nach den Kapiteln gegangen ist und ich dann mit dem Lesen und Bearbeiten nicht mehr hinterher gekommen bin. Im Endeffekt habe ich dann zwar bei der Prüfung etwas gewusst, aber mal schauen.


    Ich habe ja - eigentlich kann man schon fast "zum Glück" sagen - vier Prüfungen nicht mitschreiben können, weil ich ja dann wegen der Füße krank geschrieben war. Den Stoff davon hole ich momentan in meinen Semesterferien nach, damit ich mich im neuen Semester dann nur auf die neuen Sachen konzentrieren brauche, was schon schwer genug wird. Weil es sind 12 neue Module im zweiten Semester und dazu zusätzlich die 4 Prüfungen, die ich im ersten nicht mitschreiben konnte + mögliche Nachholklausuren, falls ich in einer durchgefallen bin, was bis jetzt noch nicht fest steht, weil die bei uns ewig zum Korrigieren brauchen.


    Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich gerne meine Zeit in der Oberstufe wiederholen würde. Allein schon deshalb, weil ich erst zu spät gemerkt hatte, dass ja jede Note im Endeffekt für den Schnitt zählt und ich zwischendurch extrem faul war und ich somit nur auf einer 2,4 gelandet bin.

  • Das entsprechend einreißende Fach war bei uns Programmieren 1 mit Java - man hätte das fast als ein Studium im Studium bezeichnen können. Dazu kamen jetzt aber noch sechs weitere Fächer - Prog1 hatte de facto nur 5 der 29 Credits, was man am Aufwand für das Fach nicht hätte meinen können.


    Und ich meine, Fächer wie VWL oder Mathe hauen dann zusätzlich noch rein - das ist eben nicht die VWL, die man aus der Schule kennt, sondern Mikroökonomie ... durchaus interessant, aber alles andere als nebenbei machbar.


    Wie viele Prüfungen hättest du eigentlich regulär im ersten Semester gehabt, Franzi?


    Ach, und was den Abischnitt betrifft ... da würde ich mir keinen Kopf machen. Solange die erforderlichen Kenntnisse aus der Oberstufe da sind, ist doch alles andere ziemlich egal. Wenn ich mir überlege, welche Leistungen alle zu meinem Abischnitt beigetragen haben und welche davon jetzt wirklich noch relevant sind, dann erscheint mir diese Zahl jetzt als nicht besonders aussagekräftig.

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  • Ich hätte normalerweise 10 Prüfungen gehabt. Ein Modul wurde aber ins SoSe verschoben. Eine davon war ein Referat, das wir schon im Dezember gehalten haben (hatte ich eine 1,3) und eine Hausarbeit, die ich am 21.12. abgeben musste. Ansonsten habe ich noch drei normale Prüfungen schriftlich mitgeschrieben. Und vier eben nicht, die ich noch zusätzlich nachholen muss.


    Na ja, da ich ja anfangs Pharmazie studieren wollte, hätte mein Abischnitt nicht gereicht. Bei meinem jetzigen Studiengang ist die Note so gut wie egal, bei allen anderen Studiengängen bei uns wieder nicht. Deswegen wäre da ein besserer Schnitt schon besser gewesen.

  • Heute früh um 9 wurde auch für Bayern das Abitur eingeläutet in Form der Grundkurs-Prüfungen...


    Wer schreibt von uns PU'lern eigentlich alles Abi dieses Jahr?
    Sind doch ein paar dachte ich, oder?


    Wie fandet ihrs bisher, was habt ihr hinter euch, was steht noch bevor?

    There is a tide in the affairs of men.
    Which, taken at the flood, leads on to fortune;
    And we must take the current when it serves
    Or lose our ventures.

  • Sarah, was hast du denn geschrieben? Und wie liefs? ... :engel:


    Ich wüsste nicht, dass bei PU noch ein bayerischer K13ler ist ... gut, eine Q12lerin, aber das G8 schreibt ja erst später.

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