Am 26. März trafen sich mal wieder ein paar PU-Members real live. Treffpunkt war dieses Mal Frankfut Main Hauptbahnhof, typischerweise direkt vor dem McD. Stolze 19 Leute fanden sich ein, solche, für die Forentreffen schon zur Gewohnheit geworden sind, aber auch ein paar Neulinge:
Alex (LadyMalfoy), Andi (Andi), Annina (Schlingpflanze), Babs (Araminta), Babsie (Babsie), Chris (terminator), Claudia (claudia_), Haru (Haru Potter), Jana (Rose), Jenny (LiLaTF), July (Naina), Lisa (Kaisa (??)), Mady (Mady_x33), Mona (Mona86), Nicole (Elle55), Rahel (summer<3), Steffi (iriS), Tom (Tom Grey) und Viki (HermioneWeasley).
Für mich begann das Abenteuer morgens um viertel vor sieben. Nicole und ich fuhren los. Nach ca. 70 Kilometer begann das Auto plötzlich zu ruckeln und zu stottern. Irgendwie lief es nicht mehr auf allen Zylindern. Wir schafften es aber immerhin noch bis Basel, wo wir mit Rahel verabredet waren. Ich habe nur die ganze Zeit gehofft, dass wir nicht ausgerechnet in einem Tunnel liegen bleiben würden.
Rahel wartete schon beim Bahnhof, und nach der freudigen Begrüssung kam die ernüchternde Feststellung, dass wir mit dem Auto nicht weiter fahren würden. Aber was tun? Das ganze absagen? Den Zug nehmen? Wir erkundigten uns erst mal im Reisezentrum, ob es in der Nähe eine Autovermietung gab. Und tatsächlich, nur 50 Meter neben dem Bahnhof war eine Filiale von Sixt.
Die freundliche Dame am Schalter musste zwar eine Weile suchen, aber dann fand sie doch noch einen hübschen kleinen Opel, und so konnten wir unsere Reise mit einer halben Stunde Verspätung doch fortsetzen.
Ohne weitere Verzögerung kamen wir in Frankfurt an, fanden sogar einen Parkplatz, und machten uns auf in die Bahnhofshalle, um McD zu suchen. Rahel und Nicole rannten voraus, ich musste erst noch zum Kiosk, um für meinen Fotoblitz neue Batterien zu suchen. Auf die Frage der versammelten Meute an Rahel und Nicole, wo ich denn geblieben sei, meinte Rahel: "Den haben wir wohl verloren." Nicole dagegen sagte: "Der taucht dann schon wieder auf."
Die Begrüssung bei der Truppe erfolgte gewohnt überschwenglich und lautstark. (Ich hatte das Gefühl, unseren Neulingen war es anfangs nicht ganz geheuer, als sie erkannten, wie verrückt wir wirklich sind). Wir waren noch nicht mal die Letzten, Annina, Claudia und Mona waren auch noch unterwegs, und Ara würde etwas später kommen. Also folgte erst mal ein wildes Geratsche und Getratsche ringsum.
Dann meldete sich bei einigen der Hunger mehr oder weniger sanft zu Wort, und wir stürmten die bis dahin friedlich schlummernde McD-Filiale. Jede Menge Burger, Nuggets und Fritten fanden ihren Weg in unsere Bäuche, und wir suchten uns konsequent Ecken, um uns hinzustellen, wo wir möglichst vielen Leuten nachhaltig im Weg standen.
Dann war es Zeit, Ara beim Bahnsteig abzuholen. Als wir sie entdeckten, stürmte eine laut "Ara! Ara!" kreischende Meute auf die Arme zu. Ara war so geschockt, dass sie gleich wieder in den Zug steigen wollte. Dort stand aber zum Glück "Bitte nicht einsteigen!" ![]()
Wir waren mit vier Autos und insgesamt 5 Navis unterwegs. Die nun anstehende Reise zum Bowling-Center schaffte aber niemand ohne Umweg. Die eine Kreuzung war so umständlich beschrieben bei der Abzweigung, dass wir alle einen kleinen Ausflug in die Wohnquartiere machten. Am Ende fanden wir uns aber alle wieder.
Das Bowling hat viel Spass gemacht, auch wenn die Steuercomputer nicht über alle Zweifel erhaben waren. Teilweise haben wir es aber auch geschafft, so lange weiterzuspielen, obwohl das Gerät nicht mehr mitzählte, bis alle Kugeln hinten in der Wanne mit den Kegeln kreuz und quer lagen und alles verstopften, sodass ein Mitarbeiter des Centers unter Einsatz seines Lebens die Situation klärte. Andi (ich glaub, das warst du) hat denn auch getestet, ob die Abschrankung vor den Pins auch wirklich etwas aushält. Mei, hat des gscheppert.
Ein Team war dann aber mit der Bahn wirklich nicht mehr zufrieden und verzichtete nach lautstarken Diskussionen mit dem Mann an der Kasse auf eine zweite Spielrunde.
Vor dem Bowlingcenter folgte dann das obligate Gruppenfoto. Auf das bin ich schon gespannt.
Anschliessend fuhren wir wieder zurück zum Bahnhof, denn vier wollten/konnten/durften nicht mehr mit zum zweiten Teil des Anlasses bei July zuhause. Als auf zu Starbucks (wie kann man nur so viel Geld für so einen Kaffee bezahlen :-D).
Mady wurde dann schon bald abgeholt, aber Babsie und Jana sollten erst um 20 Uhr losfahren. Also mussten wir rund zwei Stunden irgendwie überbrücken.
Nach lagem hin und her besetzten wir also mit einer Fischsuppe und zwei oder drei belegten Brötchen 17 Sitzplätze neben der Nordsee-Theke. Die Blicke der anderen Gäste hättet ihr sehen sollen
.
Dann ging es endlich zum Bahnsteig. Was nun folgte, war wohl die längste Verabschiedungsszene, die dieser altehrwürdige Bahnhof je gesehen hat. Ganze 30 Minuten lang wurde immer wieder gedrückt, umarmt, geschluchtzt und gelacht.
Endlich traf dann der Zug ein, den Jana und Babsie nehmen mussten, und Haru verabschiedete sich ebenfalls von uns.
Der abenteuerlichste Teil des Abends stand uns jetzt bevor, auch wenn ich hier einen wichtigen Teil verpasst habe. Wir stiegen in die Autos und fuhren los Richtung Aschaffenburg.
Nach ein paar Kilometern meinte mein Navi: "Bitte verlassen sie die Autobahn bei der nächsten Ausfahrt." Da ich keine Ahnung hatte, ob wir wirklich schon da wären, gehorchte ich der Ansage. Zwei Minuten später folgte die Verkehrsmeldung im Radio: Unfall auf der A3, zwei Spuren dicht, langer Rückstau. Ich hoffte noch, dass die anderen drei Fahrzeuge auch rechtzeitig davon erfahren hatten und eine Umfahrung erwischt hatten. Aber es kam anders.
Als wir bei July zuhause eintrafen, waren wir tatsächlich die Ersten (Rahel, Steffi, Nicole und ich). Die anderen steckten fest, also stärkten wir uns erst mal mit Knabberzeugs, Haribo-Süssigkeiten und Getränken. Wir hatten sogar noch Zeit, das Ende des Fussballspiels am Fernsehn zu sehen. Wir überlegten gemeinsam mit Julys Mama auch, ob wir die Pizza schon in den Ofen schieben sollten. Die hätten wir dann zum Stau gebracht und die Bleche von der Gegenfahrbahn aus hinübergereicht. Am Ende schien uns das dann aber doch keine so gute Idee zu sein.
Erst gut eine Stunde später trafen dann die anderen auch ein. Annina hatte es sogar geschafft, gleich nach dem Stau die Ausfahrt zu verpassen und noch einmal eine kleine Ehrenrunde einzulegen.
Alex, Ara, Viki und Jenny überreichten July dann ein "kleines" Geschenk. Davon sollen die Betroffenen aber selbst berichten. Ich kann nur wieder einmal feststellen, dass July schon ziemlich nahe am Wasser gebaut hat.
Endlich gab es Pizza. Vier grosse Bleche. Yummy yummy, das hat geschmeckt. Das war auch die einzige halbe Stunde, in der es etwas ruhiger zu und her ging ![]()
Und was macht man bei July nach dem Essen? Richtig, man spielt "Singstar". Herrlich schiefe Töne erfreuten unsere Ohren. Gott sei Dank hat meine Kamera kein Mikrofon. Es wurde aber streckenweise auch richtig gut gesungen. Dieter Bohlen wäre begeistert gewesen.
Um Mitternacht sangen dann plötzlich alle, und zwar "Happy Birthday". Jenny war gerade 18 (in Worten: Achtzehn) geworden, und das musste mit Kuchen, Sekt (und wieder ein paar Tränen?) gefeiert werden.
Danach ging es mit Singstar weiter. Irgendwann dann mit ein paar ganz speziellen Versionen von Abba-Coverversionen von Alex und July. Das war dann der Zeitpunkt (ca. 5 Uhr morgens nach der Umstellung auf Sommerzeit), zu dem ich mich in den Schlafsack zurückzog. Andere sind offenbar noch vieeeel länger wach geblieben. Als ich zum Frühstück wieder auftauchte, wurde mir mitgeteilt, meine kleine Nicole sei erst vor einer Stunde eingeschlafen ![]()
Alles zusammen wieder ein supertolles Forentreffen. Es hat total Spass gemacht. Ich freue mich schon auf das Nächste.
Aber zunächst freue ich mich nun auf die Ergänzungen, Einsprachen, Kommentare und Erläuterungen der anderen Teilnehmer. Ich mache mich inzwischen an die Bildbearbeitung und sehe zu, dass ein paar Fotos in die Galerie kommen.