• Wie ist das eigentlich mit dem Vielsafttrank?

    Verwandeln sich die Kleider gleich mit? Oder muss derjenige, der den Vielsafttrank anwendet, seinem Opfer die Klamotten klauen?

    Wie sollte das aber z.B. Hermine gemacht haben, als sie Bellatrix darstellte?

  • In den Büchern wird die Kleidung nicht mitverwandelt und wie ich meine in den Filmen auch nicht.
    In "Kammer des Schreckens" müssen Ron und Harry die Schuhe von Cabbe und Goyle mitnehmen weil ihre Füße zu groß für die eigenen sind. Die Umhänge werden sie wohl auch mitnehmen.

    In den Filmen ziehen sie ihren "Opfern" die Kleidung aus als sie ins Ministerium eindringen. Bei Bellatrix geht das natürlich nicht.
    Hermine müsste sich vorher schon ein Kleid ähnlich dem von Bellatrix beschafft haben, aber im Buch erfährt man davon, soweit ich weiß nichts.

    So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.


    :schaf:

    :sport:

  • An die Buchszene erinnere ich mich kaum noch, doch an die Filmszene sehr genau. Als Harry diverse Male "geklont" wurde, mussten sich alle ähliche Klamotten anziehen. Insofern wirkt Vielsafttrank nur auf das Äußere der Person - was logisch wäre, denn sonst wäre der "Verwandelte" auch in seinen Aktionen eingeschränkt, wenn er denn gänzlich an das Original gekoppelt wäre, könnte z. B. keinen eigenen Zauberstab benutzen oder anders agieren als das "Abbild" - denke ich... :gruebel:

  • Wahrscheinlich zu viel Aufwand, oder was denkt ihr?


    Der Vielsafttrank braucht ja, wenn ich mich richtig erinnere, einen Monat, bis er fertig gebraut ist. Wenn man es nicht eilig mit der Anwendung hat, hat man ja genügend Zeit, sich die benötigte Kleidung zu besorgen. Wenn es aber doch mal eilig sein sollte, könnte es schon schwierig werden, passende Kleidung zu beschaffen, vor allem, wenn man in die Rolle einer ganz bestimmten Person schlüpfen will.

    Gut, Schülerkleidung, z. B. ein Gryffindor-Umhang, ist schnell besorgt, die dürfte es irgendwo "auf Vorrat" geben. Aber schwieriger wäre es schon, wenn man z. B. in die Rolle von McGonagall oder Snape schlüpfen müsste - wer würde es schon wagen und auf sich nehmen, aus deren Kleiderschränken die typischen Klamotten zu entwenden?

    Vor allem bei Snape stelle ich es mir schwierig vor, ihn darzustellen, da müssten es wirklich seine speziellen Kleidungsstücke sein, da er immer nur in derselben Aufmachung rumläuft :whistling:.

    Oder wenn man Hagrid würde verkörpern wollen? Solche riesigen Klamotten gibt es bestimmt nicht gerade im Zaubererkaufhaus "von der Stange".

    Praktischer wäre es natürlich, wenn sich die Kleidung gleich mitverwandeln würde. So muss man doch immer irgendwie im Voraus planen.

    Was passiert eigentlich, wenn man versehentlich eine Überdosis Vielsafttrank nimmt? Oder der Trank zu stark geraten ist? Oder falsch? Hält die Wirkung dann einfach nur länger an?

  • enn sonst wäre der "Verwandelte" auch in seinen Aktionen eingeschränkt, wenn er denn gänzlich an das Original gekoppelt wäre, könnte z. B. keinen eigenen Zauberstab benutzen oder anders agieren als das "Abbild" - denke ich...


    Ich möchte ja mal wissen, ob Mädels auch männliche Rollen annehmem können. Vermutlich nicht, denn Hermine hat ja auch immer nur Frauen verkörpert.

    Gut, Schülerkleidung, z. B. ein Gryffindor-Umhang, ist schnell besorgt, die dürfte es irgendwo "auf Vorrat" geben. Aber schwieriger wäre es schon, wenn man z. B. in die Rolle von McGonagall oder Snape schlüpfen müsste - wer würde es schon wagen und auf sich nehmen, aus deren Kleiderschränken die typischen Klamotten zu entwenden?

    auf der anderen Seite: wer einen Igel in ein Nadelkissen verwandeln kann, sollte eigentlich normale Jeans und Pullover in Snapes KLeidung verwandeln können. Es kann natürlich sein, dass man dazu, einen Faden (oder so) von der Originalkleidung braucht. Und der dürfte wiederum schwer zu beschaffen sein.

    Wie Hermine an Bellas Klamotten gekommen ist, möchte ich wissen. Ich kann mir nur vorstellen, dass Fleur ihr da ausgeholfen hat. Irgendwelche Klamotten von Fleur schwarz färben - durch Zauber - das mag gehen. Die Leute in der Winkelgasse oder bei Gringotts werden ja nicht den genauen Kleiderschrank von Bella kennen.

  • Über die Geschlechtsverteilung bei der Sache habe ich noch nie nachgedacht. :gruebel: Allerdings fände ich es befremdlich, wenn man als Mädchen keinen Jungen "verkörpern" könnte, allerdings die Verwandlung in eine Katze (mehr oder weniger) funktioniert - oder muss die Katze dann auch spezifisch weiblich sein. ;) Ich müsst tatsächlich nochmal nachlesen, wer alles mit Hilfe von Vielsafttrank in Harrys Rolle schlüpfte (im Buch - nicht im Film), aber ich meine, da wären nicht nur Jungen beteiligt gewesen, oder doch? :gruebel:

  • Also im Film geht das Geschlechterübergreifend, weil Fleur wird ja auch ein Harry. Fürs Buch lege ich jetzt gerade mal keine Hand ins Feuer. Aber ich meine, dass die Harrys aus Film und Buch die selben sind, also wäre Fleur auch im Buch zu einem Harry geworden, also gehts.

    [align=center]Rock’n’Roll is a way of life.
    So don’t be afraid to live it – really loud!


  • denn sonst wäre der "Verwandelte" auch in seinen Aktionen eingeschränkt, wenn er denn gänzlich an das Original gekoppelt wäre, könnte z. B. keinen eigenen Zauberstab benutzen oder anders agieren als das "Abbild" - denke ich...


    Ich möchte ja mal wissen, ob Mädels auch männliche Rollen annehmem können. Vermutlich nicht, denn Hermine hat ja auch immer nur Frauen verkörpert.

    Haben Fleur und Hermine denn nicht im sechsten Teil Harry verkörpert??

    Und dazu noch gesagt ' Harry, du siehst ja wirklich schlecht ohne Brille'?

  • Haben Fleur und Hermine denn nicht im sechsten Teil Harry verkörpert??

    Und dazu noch gesagt ' Harry, du siehst ja wirklich schlecht ohne Brille'?

    Und Fleur hat sich noch beschwert, wie >'äslisch< sie sei und Bill sie nicht ansehen sollte. :D
    Hab mich kaputt gelacht. :rofl: Das war dann auch das erste Mal, dass ich 'nen Kerl mit BH gesehen habe, worauf ich allerdings gerne verzichtet hätte. :Oo:
    Und es war der siebte Teil.

  • Eine andere Schwierigkeit des Vielsafttrankes scheint die überzeugende Darstellung des- oder derjenigen zu sein, den/die man verkörpert. Nur mit dem Aussehen ist es ja nicht getan, man muss die Person so überzeugend verkörpern, dass niemand Verdacht schöpft. Das stelle ich mir nicht so einfach vor, und das ist es wohl auch nicht, wenn man an Hermine als Bellatrix denkt.

    Eigentlich müsste man die Person, zu der man werden möchte, genaustens studieren, ihre Gestik und Mimik, ihre Sprechweise, ihr Bewegungsmuster etc., oder? Sonst könnte man sich gegenüber jemanden, der den Verkörperten sehr gut kennt, schneller verraten als einem lieb ist. Man kann sich ja nicht immer damit herausreden, dass man heute gerade krank oder anderweitig indisponiert ist, weswegen man sich "artfremd" verhält :lachen:.

    Das stelle ich mir als größte Schwierigkeit bei der Vielsaft-Verwandlung vor. Was meint ihr?

  • Eigentlich müsste man die Person, zu der man werden möchte, genaustens studieren, ihre Gestik und Mimik, ihre Sprechweise, ihr Bewegungsmuster etc., oder? Sonst könnte man sich gegenüber jemanden, der den Verkörperten sehr gut kennt, schneller verraten als einem lieb ist. Man kann sich ja nicht immer damit herausreden, dass man heute gerade krank oder anderweitig indisponiert ist, weswegen man sich "artfremd" verhält

    Vermutlich hätte Hermine Probleme bekommen, wenn sie vielleicht Cissy begegnet wäre.
    Etwas irritiert hat ja z.B. Draco geguckt, als Harry und Ron in die Figuren von Crabbe und Goyle geschlüpft sind.
    Auch Barty Crouch hat die Rolle von Mad Eye ja nicht 100% durchhalten können.

    Vermutlich muss man, wenn man den Vielsafttrank trinkt, die ganz nahen Verwandten oder Freunde meiden.

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