• Der Film soll GANZ schlecht sein :lachen:

    Hab gestern im Radio die ersten Kionokritiken gehört.

    und für so ein Mythen-Epos mit schrammeliger Gitarren-Rocker-Musik unterlegt :rofl:

    Kommt, als Hades sieht Ralph fantastisch aus.

  • [
    wie toll ist das denn :lachen:
    also das muss dir in dem Moment einfallen, ich wäre wahrscheinlich vor lauter Wut darüber, dass es eine Privatvorstellung ist, gegangen und hätte mich darüber aufgeregt... aber das merk ich mir :D


    Das war mir ja gerade nicht "eingefallen", als Ausrede. Da ich keine Schauspielerin bin, hätte man mir das angemerkt und ich wäre vermutlich rauskomplimentiert worden. Aber meine Entrüstung war echt und dass ich sagte: ich kenne den doch persönlich - war ja auch nicht gelogen. (Irgendwie...).
    Jedenfalls war die Ticketdame völlig entsetzt und dachte vermutlich, wenn sie mir keine Karte gibt, kommt ein bitterböses Telegramm aus Großbritannien. Ich werde nie vergessen, wie hektisch die plötzlich in ihren Listen wühlte. Tja, ganz einflusslos scheint Mr. Fiennes nicht zu sein.

  • Kommt, als Hades sieht Ralph fantastisch aus.


    :menno: ich will ihn aber wieder mal als handsome guy sehen. Es reicht jetzt langsam mit den Voldemorts und Hadesses.... Hoffentlich sieht er als Corry gut aus.
    So, wie er als Hades aussieht, hätte man ihn auch hervorragend für Marvolo Gaunt casten können.

    Hier sieht er noch mal gut aus. Ich glaube, das ist aus Maid in Manhattan.

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  • Ah, ok, dann habe ich das zuerst falsch verstanden ;) aber ich finde es trotzdem toll, dass du eine Karte bekommen hast.
    Wie du so schön sagst, Ralph hat wahrscheinlich mehr Einfluss, als wir denken.

    Ich hab hier etwas gefunden. Es geht um Ralphs Film Coriolanus und wie es aussieht, wird das eine sehr sehr sehr moderne Fassung.

    First Look

  • Ich hab hier etwas gefunden. Es geht um Ralphs Film Coriolanus und wie es aussieht, wird das eine sehr sehr sehr moderne Fassung.

    First Look


    Aha... na ja besser als die Kostüme auf der Bühne. Die Idee ist vielleicht nicht schlecht, es in den jugoslawischen Bürgerkrieg zu transferieren. Shakespeare ist nun mal absolut zeitlos und hat jeder Generation was zu sagen. Ich möchte aber mal wissen, ob sie nur der Storyline folgen oder auch den Text von Shakespeare nehmen.
    Neugierig bin ich auf die Rolle der Volumnia. (Deswegen hatte ich in der Theaterbar "Krach" bekommen mit meinem Lieblingsschauspieler! Ich hatte ihm gesagt, dass sein Corry ja wohl " a real bastard" sei, er schnappte ziemlich scharf zurück, "a bastard with a mother" und ich hab völllig vergessen, wer da vor mir stand und zickte dann wieder zurück: "the only one in that play with a brain." Erst als er tief Luft holte für eine noch schärfere Antwort, hab ich mich wieder erinnert, mit wem ich mich da plötzlich herumzankte. :rotwerd: Ich hab dann schnell gesagt, dass ich das Stück trotzdem wundervoll gefunden hätte....

    Später habe ich mich mit der Schauspielerin Barbara Jefford,die die Volumnia gespielt hatte, über die Rolle unterhalten - und sie hat mir voll recht gegeben.Jawohl!!!

    Übrigens hat auch mal Alan Rickman die Volumnia gespielt. :rofl: Da war er allerdings noch ein Junge. Hätte sonst wohl auch zuviel Ähnlichkeit mit Charlies Tante gehabt.

    Ach, das passt übrigens, dass er das Stück ins moderne Serbien/Bosnien versetzt hat. Seine Schwägerin Maja war die Tochter des Bürgermeisters von Sarajewo und ein Kriegsflüchtling.

  • Vielleicht machen sie es so wie in der Verfilmung von Romeo und Julia mit Leonardo DiCaprio und Claire Danes. Modern, aber mit Shakespeare Text. So könnte ich mir das halt vorstellen. Obwohl es einige Zeit gebraucht hat, bis ich mich daran gewöhnt habe. War etwas zu viel Rumgeballer meiner Meinung nach.

    Ich denke aber auch, dass sie mit der modernen Fassung mehr Leute ins Kino locken, besonders jüngeres Publikum. (Nun ja, zu jung auch nicht ;) )

    Oh, hat sich da wer angegriffen gefühlt? Ich kann mir sein Gesicht bildlich vorstellen :lachen: Das war eh super, dass du nicht gleich klein bei gegeben hast. Immerhin ist er auch nur ein Mensch :lachen:


  • Oh, hat sich da wer angegriffen gefühlt? Ich kann mir sein Gesicht bildlich vorstellen :lachen: Das war eh super, dass du nicht gleich klein bei gegeben hast. Immerhin ist er auch nur ein Mensch :lachen:

    Sein Gesicht habe ich gar nicht gesehen. Er meins auch nicht, denk ich mal. Er war nämlich damit beschäftigt, Autogramme zu geben, unterschrieb ein Ticket nach dem anderen. Das alles lief währenddessen ab. Er war umringt von Fans, schrieb, schrieb, schrieb - und ich hatte nichts besseres zu tun, als ihn anzumachen. :rofl:
    Was ich mir dabei gedacht habe... keine Ahnung. Ich wollte wohl was Kluges sagen...
    Aber mich hat während des Stücks sehr aufgeregt, dass er, als Corry, eine unglaubliche Ähnlichkeit mit meinem Vetter hatte - den ich auf den Tod nicht leiden kann. Das ist so ein verklemmter Typ, der seine Angst mit Angeberei und Markigkeit überspielt. Genauso einer war Ralphs Corry. Ich glaub, ich hatte für einen Augenblick vergessen, dass ich nicht mit meinem schrecklichen Vetter sprach.
    Leider ist mein aktives Englisch nicht gut genug, um sehr schnell und schlagfertig zu antworten, sonst hätte ich ihm das vielleicht mit meinem Vetter erklären können...

  • Keine Ahnung. Irgendwann sicherlich. Aber jetzt ist er erst mal mit Corry beschäftigt. Und da er auch Regisseur und Produzent (??) ist, hat er auch mit der Postproduktion zu tun. Und dann mit der Promotion. Ich schätze also, dass er bis Mitte 2011 nichts theatermäßiges machen kann.

    Seufz... ich hatte jeweils Tickets für Brand und für Julius Caesar und habe beide sausen lassen müssen, da ich zufällig gerade zu der Zeit krank wurde. Das war schon extrem ärgerlich. Allerdings hatte er da schon seinen Glatzentick gehabt. :menno:

  • Einen anderen hätte ich mir auch nicht so authentisch vorstellen können! :brief:

    Mein Wunschtraum....

    ich würde gerne Alan R., Ralph F. und Kenneth B. engagieren - und sie müssten mir (und auserwähltem Publikum) jeweils zwei Harry Potter Szenen vorspielen.
    Und zwar:

    Alan: Voldemort und Lockhardt
    Ralph: Lockhardt und Snape
    Kenneth: Snape und Voldemort.

    Das wäre toll. Das würde ich unglaublich gerne mal sehen. (Ich glaub ja immer noch, dass Ralph ein idealer Snape gewesen wäre. Alan hin oder her...)

    Ach ja, kann man die drei nicht in ein Auto setzen, das kippt dann in einen Fluss und kurz vor dem Ertrinken rette ich sie? Und darf mir dann was wünschen....

  • Ich bin ja mal gespannt wie er mit Volumnia umgeht. Ich meine als Regiesseur, wie er sie dastellen läßt.
    Eigentlich ist sie ja eine kluge,politsch angagierte Frau und ihr unfähiger doofer Sohn ihre Marionette.
    Die neue moderene Fassung schau ich mir an wenn der Film raus kommt.
    Hoffentlich ist das kein insider Film und läuft nur in bestimmten Kinos.

  • Ich bin ja mal gespannt wie er mit Volumnia umgeht. Ich meine als Regiesseur, wie er sie dastellen läßt.
    Eigentlich ist sie ja eine kluge,politsch angagierte Frau .


    Vanessa Redgrave spielt sie. Das ist schon mal gut.
    Ich hatte mich mit dem Stück rel. stark beschäftigt, weil ich im Theater was verstehen wollte. Es ist interessant, wie die verschiedenen Zeitalter die Volumnia gesehen und interpretiert hatten. Mal als "bloodthirsty mother", also als absolutes Miststück, die ihren edlen Sohn in den Tod treibt, mal als (bei den Nazis) als edle hohe Frau und stolze Trauernde.
    Meist aber kommt sie schlecht weg in der Sekundärliteratur, weil sie nicht so ein liebes Hausmütterchen ist - wie das die Männer (damals?) gerne hatten. Sondern als eine ehrgeizige Furie, die die Karriere für ihren Sohn plant.

    Barbara Jefford hat Volumnia sehr Maggie-Thatcher -artig dargestellt. Die Frisur stimmte, es fehlte nur noch Maggies Handtasche. (Ich guck mal, ob ich noch ein Foto von ihr habe).
    Und trotzdem konnte ich mich mit der Figur gut identifizieren. Sie war nun mal die klügste Figur auf der Bühne, die Männer gaben alle ein ziemlich dürftiges Bild ab. Aber als Frau hatte sie halt nicht die Möglichkeit, selbst Karriere zu machen. (Darum war ich ja auch so wütend, als Ralph zischte: "a bastard with a mother!" Sie konnte das nur stellvertretend durch ihren Sohn leisten. Die Schauspielerin hat das toll dargestellt. So eine Rolle kann man nur als reife und kluge Frau spielen, die eine Menge Lebenserfahrung hat.


    Aber ich bin zuversichtlich, dass Vanessa R. das super hinkriegt. Ich hoffe nur, dass er seinen Corry etwas weniger steif und verklemmt darstellt als auf der Bühne. Auf der anderen Seite passt es natürlich zum Charakter: ein junger Mann, der - von seiner Mutter getrieben - immer mehr leisten muss, als er eigentlich kann.
    Ein interessantes Stück. Ich freu mich drauf.

    @Bonnie: wie man das Stück auf einer Schulbühne bringen kann mit einem 9jährigen (?) Jungen als Volumnia - ist mir ein Rätsel. So ein Spargeltarzan hat doch keine Ahnung vom Leben. Auch wenn der zufällig Alan R. hieß.

    Na ja... sehen (auf Video) würde ich das natürlich zu gerne mal. :lachen:

  • Aber ich bin zuversichtlich, dass Vanessa R. das super hinkriegt. Ich hoffe nur, dass er seinen Corry etwas weniger steif und verklemmt darstellt als auf der Bühne. Auf der anderen Seite passt es natürlich zum Charakter: ein junger Mann, der - von seiner Mutter getrieben - immer mehr leisten muss, als er eigentlich kann.

    Erinnert mich ein wenig an das Buch "Die Klavierspielerin" von Elfriede Jelinek. Die hatte ja bekanntlich auch eine herrschsüchtige Mutter, welche sie immer sehr forderte.

    Ich habe gerade "Kampf der Titanen" gesehen. Ich muss sagen, obwohl er miese Kritiken erhalten hat, gefällt er mir sehr gut. Allein Ralph als kleiner, größenwahnsinniger Hades ist Hammer. Seine Haaransatz war halt etwas weit oben ;) Gespielt hat er aber super, zwar wieder mal der Bösewicht, aber das passte schon :)

  • ih mNa ja, vielleicht guck ich mir den Film doch mal an.

    Grad guck ich Flash Forward mit Joe Fiennes. je älter er wird, umso größer wird die Ähnlichkeit.

    uuppsss... Alex Kingston (Dr. Corday aus Emergency Room) macht auch mit. Komisch ist das schon. Als sich Ralph damals wegen Francesca Annis von ihr getrennt hat - auf wenig schöne Weise nebenbei - hat sie lange Zeit extrem gelitten. Suizidversuche eingeschlossen. Sie konnte viele Jahre lang keine Filme mehr mit ihm sehen.
    Sie waren Klassenkameraden bei RADA gewesen und er war ihre große Liebe (gewesen). Jetzt aber wohl nicht mehr. Die Trennung ist ja auch schon 14 Jahre her.
    Na ja, jetzt ist sie mit einem Deutschen verheiratet, hat eine Tochter und ist wohl drüber weg. Sagt sie selbst. Sonst hätte sie wahrscheinlich bei dem Projekt auch nicht mitgemacht.

    Hier ist ein langer Artikel über Ralph Fiennes. Rel. anspruchsvolles Englisch übrigens, also nichts, was man so nebenbei überfliegt.

    http://www.guardian.co.uk/film/filmblog/…3/ralph-fiennes

    (Boshafte) sinngemäße Zusammenfassung: wenn britische Schauspieler älter werden, dann kriegen sie nur noch die Rolle von Bösewichtern und nicht mehr die Liebhaberrolle. Irons hat diese Schwelle überschritten, Alan Rickmann (eigener Abschnitt über ihn) und jetzt eben auch Ralph Fiennes. Nach dem Motto: ihr alle seid zwar ganz ordentliche Schauspieler - aber der Lack ist ab. Als Helden seid ihr nicht mehr gefragt, aber bevor ihr in Hartz IV müsst ihr halt die hässlichen Bösen spielen. :menno::menno:

    [Blocked Image: http://i44.tinypic.com/2e51q2u.jpg]

    Ich muss allerdings sagen, dass zumindest Ralph selbst schuld ist. :hmm Nach dem Englischen Patienten war er richtig hot in Hollywood. Und hat jede Menge Angebote bekommen für gute Liebhaberrollen. Alle abgelehnt, der Depp. Stattdessen muss er ja so Sch*** (t´schuldigung) Independent Filme drehen. Oder den Voldemort annehmen. Er ist immerhin immer noch jünger als Tom Cruise. :heul:

  • Den Beitrag von einem gewissen Charlie hab ich gerade in Facebook gefunden. Ich weiß natürlich nicht, ob es wahr ist. Klingt aber so. Ich find´s knuffig.
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    You probably don't remember but we were at school together (the village of Motcombe, early 1970's. I think your family lived in The Old Post Office.) and we were quite good friends (I also had a bit of a crush on Martha! Well, I was only about 9 or 10!) I lived on the farm at North End.

    I have followed your career with interest, I know people have said The English Patient is your best work, but for me it has to be Schindlers List. A fine performance. Well done!

    I think you were always destined to be an actor, I remember you arranging us as a theatre production cast whilst attending my Birthday party one year! We can't have been more than 10 years old!

    I am happy for your and Martha's success but don't envy you being in the limelight. It is always a pleasure to watch you, Thanks.

    Your old childhood friend,

    Charlie.

  • Grad guck ich Flash Forward mit Joe Fiennes. je älter er wird, umso größer wird die Ähnlichkeit.


    Da stimme ich dir zu! Am Anfang konnte ich nicht wirklich eine Ähnlichkeit entdecken, mit der Zeit fiel sie mir dann aber immer mehr und mehr auf.

    (Boshafte) sinngemäße Zusammenfassung: wenn britische Schauspieler älter werden, dann kriegen sie nur noch die Rolle von Bösewichtern und nicht mehr die Liebhaberrolle. Irons hat diese Schwelle überschritten, Alan Rickmann (eigener Abschnitt über ihn) und jetzt eben auch Ralph Fiennes. Nach dem Motto: ihr alle seid zwar ganz ordentliche Schauspieler - aber der Lack ist ab. Als Helden seid ihr nicht mehr gefragt, aber bevor ihr in Hartz IV müsst ihr halt die hässlichen Bösen spielen. :menno: :menno:Ich muss allerdings sagen, dass zumindest Ralph selbst schuld ist. :hmm Nach dem Englischen Patienten war er richtig hot in Hollywood. Und hat jede Menge Angebote bekommen für gute Liebhaberrollen. Alle abgelehnt, der Depp. Stattdessen muss er ja so Sch*** (t´schuldigung) Independent Filme drehen. Oder den Voldemort annehmen.


    Also ich finde dieses reduzieren eines Schauspielers auf die Bösewichtrolle einfach nur schrecklich. Ralph hat oft genug gezeigt, dass er auch in andere Rollen schlüpfen kann! "Rent a Villain" Na schönen Dank auch. Ist ja bei Rickman und Irons dasselbe, nur warum, frag ich mich. Gibt es jetzt eine Altersgrenze? Sean Connery hat auch noch bis ins hohe Alter verschiedene Rollen verkörpert, war aber nie auf die des Fieslings reduziert. Vielleicht, weil er sich mit James Bond in die Köpfe der Menschen als ewiger Held eingebrannt hat? :hmm

    Er ist immerhin immer noch jünger als Tom Cruise. :heul:


    Er sieht auch besser aus und ist nicht Scientology verblendet :lachen:

    Zu dem Text: Er klingt wirklich total knuffig :) Wissen kann man ja nie, aber warum sollte jemand so etwas erfinden? Ich finde, dass es glaubwürdig klingt.


  • Gibt es jetzt eine Altersgrenze? Sean Connery hat auch noch bis ins hohe Alter verschiedene Rollen verkörpert, war aber nie auf die des Fieslings reduziert. Vielleicht, weil er sich mit James Bond in die Köpfe der Menschen als ewiger Held eingebrannt hat? :hmm .


    Wie sagte Rickman: ich spiele keine bösen Charaktere, sondern interessante Charaktere.
    Ich glaube, ihm und Ralph ist es absolut wurscht, ob sie ein Star sind oder nicht. Klar, einen gewissen Lebensstandard wollen sie haben, was für sie auch bedeutet, dass sie sich Rollen auswählen können und auch Nein sagen können, aber auf rote Teppiche, einen eigenen Flieger, Villa in LA und Bodyguards können die gut verzichten. Stattdessen werden sie zwar nicht von Jedermann auf der Straße erkannt, aber können das machen, was sie wirklich machen wollen. Dann landet eben ein Film wie Noble Son oder Coriolanus in Programmkinos. Ich glaub, das ist denen wuscht. Connery hat da vielleicht andere Prioritäten gesetzt.

    Gestern habe ich im Fernsehen Brangelina gesehen, wie die mit Gefolge so ein bosnisches Dorf besuchten. Ja wie peinlich ist das denn? Angelina hielt ihr perfekt geschminktes Gesicht in die Kamera und schauspielerte einen auf betroffen. Dann fuhren sie wieder ab. Verlogen fand ich das. Aber so wird man ein Star.

  • Das denke ich auch. Sie gehören zu den wenigen Schauspielern, welche nicht auf diese Art von Ruhm aus sind. Sonst würden sie auch nicht solche Rollen annehmen, sondern die auswählen, von denen sie sich am meisten Erfolg versprechen. Sie werden halt nicht von jedem auf der Straße erkannt, aber sie haben trotzdem genug Fans die schätzen, was sie machen. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass so bodenständige Typen sich so einen Hype auch wünschen. Pattinson zB. kann nicht mal mehr auf die Straße, ohne dass ihm eine Horde amoklaufender Menschen folgt. Das kann man doch nicht genießen.

    Es ist einfach schade, dass die Allgemeinheit so einen Hype um manche "Stars" macht, die ihren Status nicht verdient haben. Solche, die vielleicht einen guten Film gemacht haben und sich danach einfach nur im Licht der Blitze der Kameras sonnen.

    Madonna (ok, sie ist keine Schauspielerin, aber ein weiteres gutes Beispiel) ist auch nicht besser. Fliegt nach Malawi um dort den Spatenstich für eine Schule (?) zu setzen, begleitet von einer Gefolgschaft von Fotographen und Kamerateams. Damit es ein Bild von ihr mit einer Tonne Makeup, in Stöckelschuhen etc gibt, um zu zeigen, wie wohltätig sie doch ist. So eine Heuchelei ist widerlich.
    Deswegen bewundere ich andere, die sich wirklich für etwas engagieren, dafür aber nicht im Rampenlicht stehen müssen.
    Wer weiß, wie es bei Brangelina oder Madonna aussieht, wenn die Kameras aus sind.

    Ist es schon fix, dass Coriolanus nur in ausgewählten Kinos anläuft?

  • Entschuldigung, ich misch mich mal kurz ein, was die Brangelina-Dingdong betrifft:

    So wird man kein Star, so versucht man sein Image zu verändern! :lachen:

    Die Frau ist mir sowas von zuwider, also Angelina!
    All die "Wohltätigkeit" nur zum Zwecke der Eigenvermarktung!

    Alan oder auch Ralph (bei dem weiß ich nicht Bescheid) machen das eben
    im intimeren Rahmen und brauchen die Lobhudelei der Presse nicht, um wohltätig
    zu sein!

    Ich meine, Beide müssen und wollen auch nicht auf Schritt und Tritt überwacht und fotografiert
    werden, nur damit man täglich in irgendeiner Klatschzeitung ist! ;)

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