Hearts In Atlantis
Nach dem Tod seines ehemals besten Freundes, kehrt Robert Garfield als alter Mann wieder in seine Heimatstadt zurück und wird erneut mit seiner Vergangenheit (bzw. seiner Kindheit) konfrontiert. Damals lebte er bei seiner verbitterten und eitlen Mutter in einem Häuschen. Als ein älterer Mann namens 'Ted' plötzlich auftaucht, wird sein Leben beträchtlich beeinflusst und er sieht in Ted gleichzeitig einen guten Freund sowie eine Vaterfigur, nach der er sich so sehr sehnt. Doch Ted wird von unheimlichen Visionen heimgesucht und scheint ein dunkles Geheimnis mit sich herum zu tragen.
Eine berührende sowie faszinierende Geschichte… Dabei ist sie völlig frei von Übertreibung, Kitsch, Klischees oder sonst einem Gedudel. Im Zentrum steht die tiefe Verbindung zwischen dem Jungen und Ted, welcher im Übrigens ganz fantastisch von A. Hopkins gespielt wird. Der Film vermag es die eigene Nostalgie des Zuschauers zu wecken und lässt ihn völlig in dem Geschehen versinken. Dazu trägt wohl unter anderem die leicht philosophische und poetische Ader des alten Ted bei, welcher der Geschichte ihre Tiefgründigkeit und auch etwas Mystisches verleit.
Also kurz gesagt, ich bin völlig begeistert von dem Film. Nicht das ich bei dem Mitwirken des genialen Mr. Hopkins etwas anderes erwartet hätte *lol*. Aber die Handlung, die Optik und die Charaktere an sich haben mich vollkommen überzeugt und in den Bann gezogen. Ganz klar und wohl verdient 10/10!