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Harry Potter und die Saat des Bösen Saga 1

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Autor Balu2008
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Die Klassenabschlussfahrt der Muggelschule Abschlussfahrt der 4ten Klasse

Kapitel 71


Die Klassenabschlussfahrt der Muggelschule
Abschlussfahrt der 4ten Klasse


Der 8 Juni 1991 war einer der heißeste Sommer seit über 10 Jahren.
Die Abschlussfahrt der Abschlussschüler der Grundschule unserer Viertklässler am
10. Juni steht bevor.
Nach den Sommerferien am Ersten September werden Henry, Harry und ihre Freunde
nach Hogwarts in die Schule für Hexerei und Zaubereien für Junge Hexen und
Zauberer nach Schottland fahren um ihr erstes von Sieben Jahren zu beginnen.
Das Ziel dieser Klassenfahrt ist York.
Ab London würden sie mit dem ICE über Cambridge, Lincoln nach York ins
Schullandheim fahren. Es waren auch Schiffstouren nach Robin Hoods Bay und
Whitby geplant.
Natürlich hatte Henry seit er erfuhr wohin ihre Fahrt gehen sollte alles Lesbare
darüber in sich eingesaugt. Er quatschte Harry schon seit Tagen damit voll. Ob der
wollte oder nicht da musste er jetzt durch und so war er froh als der Tag der Abreise
endlich gekommen war.
In dieser Nacht hatte Harry kaum ein Auge zugemacht so aufgeregt war er, dass erste
Mal alleine zu verreisen. Dementsprechend saß er nun mit kleinen Augen beim
Frühstück. Doch nun hatte auch ihn die Vorfreude darauf gepackt und er konnte seine
Spannung nicht mehr verbergen, denn sein Mund stand keine Fünf Minuten mehr
still.
James lächelte über den Tagespropheten hinweg und sah in die glühenden Gesichter
seiner Zwillinge, so hatte er sie zuletzt am Morgen ihrer Einschulung gesehen.
„Habt ihr alles was ihr braucht?“, fragte Lily gerade.
„Ja Mum haben wir“, kam es von den Zwillingen.
„Eure Ausweise, Handys, Geldbörse, Notfallnummern, Telefonnummern?“
James hatte die Handys so verzaubert dass sie bewegliche Fotos machten und
verschicken konnten, was aber nur Zauberer und Hexen sehen könnten.
„Wieder nickten sie und hielten ihre Brustbeutel grinsend in die Höhe.
„Den Verbandskasten?“
Beide schüttelten synchron den Kopf.
„Mum wir fahren in Urlaub und ziehen nicht in den Krieg“, konnte Harry sich nicht
verkneifen zu sagen.
Was James zu einem Glucksen hinter der Zeitung brachte und Lily ihm dafür einen
funkelnden Blick zuwarft.
„Harry - James Potter du wirst das mitnehmen was ich dir sage und gefälligst tun was
ich sage oder du kannst zu Hause bleiben“, erklang ihre Stimme bestimmend.
Er sah seinen Bruder an und dieser schüttelte nur den Kopf.
„Henry pack du mal den Erste Hilfe Kasten ein, du hast gehört was Mum gesagt hat“,
gab er es an seinen großen Bruder weiter.
„HARRY!“
„Was denn?“, fragt er unschuldig blickend.
„Du weißt genau was ich meine Bursche“, schnaubt sie.
„Ja Mum ich weiß, ich bin genau wie Dad ...
Und ich denke ich gehe jetzt besser um Henry zu helfen“, sagte er leise und ist schon
weg seinem Bruder hinterher bevor sie etwas erwidern konnte.
Er hörte noch ein leises unterdrücktes Lachen und wußte genau dass es sein Vater
war.


***


„Jungs kommt ihr es wird Zeit wir müssen los, sonst verpasst ihr noch den Zug“,
hörten sie ihren Vater rufen.
Worauf sie nur eine Sekunde später vor ihm standen.
Er grinste sie breit an und Lily sagte: „Wenn das nur immer so schnell klappen
würde.“
Sie waren schon draußen als Lily sie zu sich rief: „Harry, Henry wartet ...!“
Sie bewegte ihren Zauberstab mit einem geflüsterten: „Accio Scherzartikel“, in ihre
Richtung und aus den Taschen und Rucksäcken der Zwillinge flogen eine Unmenge
verschiedener Scherzartikel in ihre Hand.
„Seit ihr wahnsinnig ..., ich habe gesagt keine magischen Gegenstände und schon gar
keine Scherzartikel“, ging sie die Beiden an.
Die Gesichter der Zwillinge waren ziemlich lang geworden.
„Wart ab Henry, ich schwöre dir wenn ich zaubern darf ...“, hörte James seinen
Jüngsten flüstern: „Dann wird uns das nicht wieder passieren.“
„Darauf würde ich nicht wetten Sohn“, flüsterte James ihnen lächelnd zu: „Denn da
kennt ihr wohl eure Mum noch nicht richtig.“
Geschockt sahen ihn nun zwei grüne und zwei braune Augenpaare an ...
James grinst sie nur nickend an.
*
Sie apparierten zum Bahnhof und da warteten auch schon ihre Großeltern und Sirius
auf sie. Nach einer herzlichen Begrüßung machten sie sich auf den Weg zum
Bahnsteig, wo schon die Hälfte ihrer Klassenkameraden auf sie warteten.
Sie begrüßten die Weasleys, Longbottems und zu Harrys Leidwesen auch Onkel und
Tante.
Harry vermied es sie anzusehen und blieb dicht bei seinem Vater stehen.
Sie unterhielten sich nur mit Henry und Lily und ignorierten ihn und seinen Vater
ganz, obwohl es zwischen Harry und ihnen schon immer diese gegenseitige
Antipartie gab, tat es ihm doch immer wieder weh so behandelt zu werden.
James wusste um die Gefühle seines Jüngsten und legte den Arm um ihn, um ihn
liebevoll an sich zu drückte. Er kannte seinen Sohn auch ganz genau und wusste
seinen Blick richtig zu deuten, welche Qual es für ihn war hier so ruhig zu stehen
wo die Abneigung seiner Verwandten fast spürbar über ihm stand.
Deshalb verabschiedete er sich kurz knurrend von seinem Schwager und seiner
Schwägerin zog Harry kurzerhand mit sich zu Arthur, Molly, Ron, Sirius und seinen
Großeltern.
Ein erleichterter Seufzer seines Jüngsten gab ihm recht und dieser entspannte sich
auch merklich als er seinem Vater ein dankbares Lächeln und ein Strahlen aus seinen
wunderschönen Smaragden schenkte.
James verwuschelte ihm seine eh schon unzubändigenden Haare noch ein wenig
mehr.
Sofort war er mit Ron und ein paar anderer Klassenkameraden in ein angeregtes
Gespräch vertieft.
„Hallo James, Sirius, Liam, Claire, Arthur, Molly, Frank, Alice schön euch zu sehen“,
rief eine braunhaarige Frau in James Alter und kam lächelnd auf die Gruppe zu.
„Hallo Harry, Ron, Neville, Nicola“, sagte eine kleinere Ausgabe von ihr und
begrüßte die Beiden herzlich.
„Hallo Emilie, was tust du denn hier?“, fragte James grinsend.
„Meine Nichte Susan hier geht in eine Klasse mit euren Zwillingen“, sagte sie und
zeigte auf ein Mädchen welches nun genau neben Harry stand.
„Ist Lily nicht hier?“
„Doch sie ist mit Henry da hinten bei ihrer Schwester“, sagte James und zeigte
unwirsch über die Schulter.
Der Lautsprecher über ihnen unterbrach kurz ihre weitere Konversation und kündigte
die Ankunft des ICE nach York an.
Auch Lily und Henry kamen nun wieder zu ihnen herüber als auch schon der Zug in
die Halle einfuhr. Henry zog Harry am Arm und deutete ihm an mit zu kommen.
„Wir sind gleich zurück Daddy bringen nur unsere Koffer in den Zug“, sagte Harry
zu James, nahm Ron am Arm und folgte seinem Bruder.
James sah gerade noch wie sie auf eine Gruppe Mädchen zugingen ...
„Hallo Kathie, hallo Leonie, hallo Christi“, sagten die Jungs.
Harry umarmte Kathie und küsste sie auf die Wange, nahm sie bei der Hand und zog
sie zur Zugtür.
Henry und Leonie folgten ihrem Beispiel, während Ron mit Christi hinterher kam.
Sie betraten ein Abteil im Mittelteil des Waggons und verstauten erst mal ihr Gepäck.
Harry ließ das Fenster herunter und ging noch einmal zurück auf den Bahnsteig um
sich zu verabschieden.
„Mum, Dad, Siri, Oma, Opa, das sind Kathie, Leonie und ihre Freundin Christi“,
stellte Harry sie vor.
James hatte es vollkommen die Sprache verschlagen worauf Siri ihn nur blöde
angrinste.
„Wir müssen los“, sagte Henry schnell und verabschiedete sich als Erster.
„Macht es gut Jungs“, sagten die Weasleys.
„Auf Wiedersehen“, echoten die Zwillinge artig.
„Benehmt euch ihr Beiden und keine Dummheiten Harry verstanden“, mahnte Lily
und umarmte Beide.
„Werden wir nicht Mum versprochen.“
„Tschüss Oma und Opa, wir schicken euch eine Postkarte“, versprachen die
Zwillinge.
Sirius schenkte ihnen eine Umarmung.
„Tut nichts was euer Vater und ich nicht auch tun würden“, sagte er gerade so laut
dass es nur die Zwillinge und James hören konnten.
„Ihr könnt euch auf uns verlassen“, erwiderte Harry schief grinsend.
„Passt auf euch auf, wir sind ja in 10 Tagen wieder da“, sagte Harry zu seinem Vater
bevor sie sich umarmten.
James sah seinen Jüngsten ungläubig an.
„Das war mein Part mein Sohn und viel Spaß wünsche ich euch“, schmunzelte er.
„Ich weiß Dad und Danke den werden wir haben“, versprachen die Beiden und
stiegen nun endgültig mit ihrem Anhang ein.
Eng aneinander gedrängt standen die Kinder in ihren Abteilen an den Fenstern und
winkten bis der Zug um die Kurve fuhr.
Da sie bei den Zwillingen im Abteil alle Zaubererkinder waren unterhielten sie sich
über die magische Straße und die Menagerie in York über die Henry gelesen hatte.
Diese wollten sie unbedingt besuchen und auch von dort ihre Post abschicken.
Ab und zu kamen auch andere Klassenkameraden vorbei und es wurde ein kommen
und gehen. Susan Bones fand, dass es bei ihnen lustiger zuging und setzte sich dazu.
Zu Harrys Leidwesen fand auch Dudley irgendwann mit seinen tumben Gorillas den
Weg in ihr Abteil.
„Hast dich wohl verlaufen Big D, deine Eltern sollten dir wohl besser einen
Blindenhund kaufen?“, biss Harry.
„Mach mich nicht an Potter, ich kann hingehen wo ich will!“, blaffte er ihn an.
Harry grinste nur fies.
„Hat dir noch keiner den Familienstammbaum der Familie Evans – Potter - Dursley
beigebracht, Duddyspatz?
Harry – James Potter angenehm.
Sohn von Lily - Evans Potter und James – Michael Potter.
Bruder von Angelie – Rabea , Nathalie – Katharina und Henry – Michael Potter.
Neffe von Petunia - Evans Dursley und Vernon Dursley, Cousin von Dudley Dursley.
Aber ich will mal nicht so sein du darfst mich Harry nennen“, sagte er todernst.
Im Abteil tobte der Bär los alle lachten sich schlapp.
„Blödmann!“, schnaubte Dudley, krebsrot im Gesicht geworden vor Zorn, drehte er
sich um und schloss mit einem lauten Knall die Tür von außen.
Nach einer Weile ..., als sie sich beruhigt hatten ...
„Was wollte der denn jetzt hier?“, fragte Ron unschuldig blickend.
„Hast du doch gehört“, meinte Harry trocken: „Nur seinen Stammbaum lernen.
Was wieder alle zum schlapp lachen brachte.
„Meine Güte Harry du bist vielleicht eine Marke!“, japste Susan und wischte sich die
Lachtränen aus dem Gesicht.
„Das sind die Rumtreibergene“, grinste Henry breit.
„Meine Tante war mit ihnen in Hogwarts“, sagte Susanne Bones, „aber in
Ravenclaw.“
„Unser Eltern waren auch in Gryffindor, wir haben ihre Geschichten schon mit der
Muttermilch aufgenommen“, strahlten Kathie und Leonie.
Ron wer war es bei euch noch mal?“, fragte Christi Möller.
„Mein Onkel Raphael und bei dir dein Dad soviel ich weiß.“
„Jeep, Daniel Möller wie er leibt und lebt, aber er war in Ravenclaw.“
„Mann Leute, die werden sich unglaublich freuen wenn wir nach den Ferien nach
Hogwarts kommen“, stellte Harry fest.
Wieder lachten alle.
Wie im Flug war die Zugfahrt vergangen, als sie auch schon am Zielort ankamen.
Nach weiteren 10 Minuten Busfahrt stiegen sie vor dem Schullandheim aus.
Sie wurden von den Leitern begrüßt und auf ihre Zimmer verteilt. Die Mädchen
hatten alle ihre Zimmer im zweiten die Jungen im Ersten Stock.
Ron, Henry, Neville und Harry hatten Glück, sie kamen in einem riesigen
Vierbettzimmer unter.
Ron und Neville, Harry und Henry hatten je ein Etagenbett.
Zwei Zweitürige Schränke standen an der Wand, damit jeder Junge einen Eigenen
hatte, schnell hatten sie ihre Kleider darin verstaut und packten ihre Koffer oben auf
den Schrank.
Auf dem Flur waren 3 Badezimmer mit je fünf Duschen, daneben 3 weitere Türen mit
jeweils fünf Toiletten mit fünf Waschbecken. Später würde es eine Führung durch das
Haus und das Anwesen geben bevor es zum Mittagessen ging.
Der Speisesaal und der Gemeinschaftsraum waren im Erdgeschoss, wie die Rezeption
und drei Telefonzellen sowie das Hausmeisterbüro.
Das Krankenzimmer war neben der Rezeption, es gab auch einige Freizeiträume im
Keller mit Tischfußball, Tischtennis, Billard und eine Turnhalle.
Neben dem Haus gab es einen Fußballplatz und einen Park mit einem Koiteich und
Seerosen, Schilfe und andere Wasserpflanzen.
Ein schöner Fußweg führte durch den Wald zu einem Abenteuerspielplatz und weiter
nach York.
Das Essen war eine lustige Angelegenheit vor allem recht laut und es war reichlich
und gut.
Nach dem Mittagessen machten sich alle bereit, um nach York hinunter zu laufen.
Es stand ein Jahrmarktsbesuch an, auf den alle schon ganz gespannt waren und sich
tierisch freuten.
Sie waren gerade auf ihrem Zimmer und zogen sich um.
Henry und Harry entschieden sich für Partnerlook.
Hellblaue T – Shirts, dreiviertellange hellbeige Sommerhosen mit aufgesetzten
Taschen, weiße Turnschuhe weiße Socken und ein beigefarbenes Sonnencap.
Sie schulterten ihre Rucksäcke und trafen sich mit den anderen vor dem Haus.
So machten sie sich auf den Weg und schon nach 20 Minuten waren sie in York
angekommen.
Die Sonne schien hier intensiver vom Himmel als in London und Godrics Hollow.
Auch war die Luft würziger und schien reiner zu sein.
Es roch nach Meer, sie konnten das Salz in ihrem Mund schmecken und eine laue
Brise wehte ihnen um die Nase.
Der Jahrmarkt war auf einem großen Platz aufgebaut und sie hatten zwei Stunden um
sich alles anzusehen bevor sie sich wieder an ihrem Ausgangspunkt treffen mussten.
So fuhren die Freunde mit dem Riesenrad, wobei sie einige gute Fotos machten.
Fuhren mit dem Autoskooter, Jaguar, Achterbahn, Geisterbahn und dann kamen sie an
der Schießbude an. Sie schossen für sich und ihre Begleitung je ein Foto und für die
Mädels ein kleines Kuscheltier. Am Süßigkeiten Stand tauschten sie
Lebkuchenherzen aus, was die Jungs ziemlich albern fanden, damit um den Hals nun
herumlaufen zu müssen.
Nur sahen die Mädchen das ganz anders, also ertrugen sie es.
“Aber nur solange wir auf dem Jahrmarkt sind“, nahm Harry ihnen das Versprechen
ab.
Sie stimmten dem Vorschlag zu, gingen dann ein Eis essen und schlenderten an der
Kaimauer entlang.
Machten weitere Fotos und blieben dann im Schatten mit dem Rücken zur Kaimauer
stehen und sahen dem Treiben des Jahrmarkts zu.
Kathie stand vor ihm und er hatte seine Arme um sie gelegt und sein Gesicht leicht
schief an ihren Kopf gelehnt.
Neben ihm Ron mit Christi, Henry mit Leonie, Kevin mit Susan, Neville mit Anika
Svenson (sie war erst im letzten Schuljahr aus Dänemark gekommen und würde nach
den Ferien in eine Zaubererschule nach Deutschland gehen.
Es war ein entspannter Augenblick und die wunderschöne Umgebung tat ihr Übriges
dazu.
Als sie kurz hintereinander drei Blitzlichter traf und sie erschrocken auseinander
fuhren, doch nur kurz dann sammelten sie sich wieder.
Harry nahm wieder Kathies Hand in die Seine, um ihr ein Gefühl der Sicherheit zu
geben. Was wohl im Moment auch seiner Eigenen diente denn sein Herz schlug wie
verrückt.
„Was bei Merlin soll denn diese Scheiße“, hörten sie Harry fluchen und er blitzte sein
Gegenüber an.
Was eigentlich nicht wirklich etwas brachte, da alles nur verschwommen war und er
nur bunte Punkte vor seinen Augen hatte, so blinzelte er ein paar mal mit seinen
Augen.
„Harry Potter nehme ich an? Mein Name ist Rita Kimmkorn vom Tagespropheten“,
sagte sie und schaute ihn an.
Harry konnte nicht anders drehte seinen Kopf zu Henry und grinste seinen Bruder
kurz an.
„Sagen sie es mir! Im Gegensatz zu ihnen weiß ich mit wem wir es zu tun habe“,
sagte er desinteressiert und drehte sich um.
„Kommt Ihr Leute?, wir müssen los!“, sagte Harry zu seinen Freunden.
Zu Kimmkorn gewandt nur.
“Sie werden uns sicher entschuldigen, guten Tag“, und ließen sie einfach stehen.
„Mann ausgerechnet diese blöde Kuh müssen wir hier treffen, jetzt können wir unsere
sorglose Zeit hier wohl vergessen.
Weißt du noch was Dad damals über sie gesagt hat?“, fragte er seinen großen Bruder.
„Du meinst nach dem Artikel über die Aurorenzentrale und ihrem Einsatz in Wales?“
„Ja genau den, er meinte doch wenn sie mal Lunte gerochen hätte würde sie nicht
mehr so schnell aufgeben. Sie würde einem am Arsch kleben bleiben wie die Wespe
am Honigbrot“, resümierte Harry.
Die anderen mussten darüber so sehr lachen, dass einige vorübergehende Passanten
sie schon komisch beäugten.
„Wie ist es mit euch, wird einer von euch Ärger bekommen?“, fragte Harry nun seine
anderen Freunde.
Die Mädchen schüttelten den Kopf.
Unsere Eltern wissen schon, dass wir seit Schulbeginn befreundet sind“, sagten
Leonie und Kathie.
„Meine auch, die sind ziemlich locker in ihrem Erziehungssinn“, grinste Christi.
„Du kennst ja meine Eltern, Harry. Mein Dad der grinst sich nur eins, aber Mum wird
erst mal toben, aber das legt sich auch wieder. Das ist mir die Sache wert“, sagte Ron
grinsend.
„Ein Glück, das wir noch nicht in Hogwarts sind.
Da können sie uns noch keinen Heuler schicken“, stellte Henry sachlich fest.
„Das wäre ziemlich peinlich für uns geworden vor allen Schülern und Lehrern für so
etwas einen zu bekommen“, sagte Ron.
„Hey Jungs, ich glaube ihr habt da etwas vergessen?“, warf Christi ein.
„Was meinst du?“, wollte Ron sofort wissen.
“Nun morgen früh wird fast die ganze Zaubereigemeinschaft den Tagespropheten
lesen. Ich meine mit dem Artikel und den Fotos von uns.“
„Na und unsere Eltern sind da ziemlich cool“, meinte Harry.
Was nicht so ganz seiner Überzeugung entsprach, wenn er an seine Mutter dachte.
Was Henry ihm auch sofort wieder einmal rein würgen musste.
„Na Brüderchen, da sei dir mal nicht so sicher, wenn Mum das morgen früh liest.
Heute Morgen war Dad ja auch ganz schön geplättet als er uns und so na du weißt
schon, nee.“
„Ach was bis wir wieder zurück kommen ist längst Gras darüber gewachsen“, meinte
Harry.
„Ja klar, wenn keine Kuh angelaufen kommt und es wieder abfrisst bevor wir
zurückkommen. Du weißt ja nicht was sie darüber schreibt?“
Wie sehr es Harry doch hasste, wenn Henry seine Gedanken offen aussprechen
musste.
Harry seufzte schwer auf und verdrehte seine Augen.
„Schon gut wir werden ihnen heute Abend eine SMS schreiben.
Du an Mum und ich an Dad, um sie schonend vorzubereiten, dann passt das.
Sie wissen ja beide selbst, was diese Kimmkornziege immer für einen Schwachsinn
schreibt. So und jetzt lass mich mit der in Ruhe.
Lasst uns lieber in den magischen Bezirk gehen, der müsste ja hier irgendwo sein“,
sagte Harry leicht angesäuert.
„Ja los wir haben zehn Tage schulfrei, da wollen wir uns doch nicht über ungelegte
Eier aufregen“, lachte Kathie.
Sie stimmten ihr grinsend zu. Harry lächelte sie an und ging mit ihr voran über die
Straße die zur Altstadt führte.


***


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.