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Challenge: Buchzitate

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Autor severinalupin
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Zitat 11

Autor: severinalupin
Beta: Kobold
Altersfreigabe: 16 Jahre
Pairing: keines / Charaktere: Severus Snape und Narzissa, Lucius und Draco Malfoy
Kategorie: Drama
Inhalt: Ein Todessertreffen im Sommer 1997, bei dem Severus sich dazu gezwungen sieht etwas Schreckliches zu tun, um seine Freunde zu retten … Wird Lucius ihm verzeihen können?
Disclaimer: Alle Charaktere und das HP-Universum an sich gehören JK Rowling – aber diese Geschichte gehört mir! Ich verdiene kein Geld mit meinen Geschichten hier.
Warnung: Gewalt, Folter, Vergewaltigung



11. „Gelegentlich führen sich Menschen wie Tiere auf, nicht wahr?“ Das Licht der Phantasie von Terry Pratchett

„Verdammt, verdammt, verdammt …“, dachte sich Severus Snape innerlich nervös, äußerlich jedoch absolut ruhig. Nicht mal seine rabenschwarzen Augen ließen den Gefühls-Tsunami in ihm erahnen. Fieberhaft suchte er eine Möglichkeit Lucius, Narzissa und Draco irgendwie zu helfen. Seit Stunden quälte der dunkle Lord die Familie in deren eigenen Manor, da die beiden Männer dieses reinblütigen Clans in den Augen der Todesser in letzter Zeit einfach immer nur versagt haben. Hauptsächlich spielte er mit ihren Ängsten und demütigte sie, hin und wieder traf einen von ihnen ein Folterfluch und das alles vor dem kompletten inneren Kreis der Todesser.
Zu Beginn hatte das Schlangengesicht Lucius nur seinen Zauberstab abgenommen, da Voldemort einen anderen brauchte, um Harry Potter entgegenzutreten – denn sie hatten ja Zwillingszauberstäbe, die den Schwarzmagier daran hinderten den Jungen zu töten. Aber dann hatte sich alles irgendwie aufgeschaukelt und wenn der Tränkemeister die letzten Anspielungen richtig verstand, dann wollte Riddle als letzte Strafe für die männlichen Vertreter der Sippe Narzissa von den Anwesenden vergewaltigen lassen – und das wollte Snape seiner langjährigen Freundin ersparen, wenn er es schaffte.
Gerade hielt der Anführer den Malfoys noch einmal vor, was sie alles falsch gemacht hatten: „Nachdem du dich letztes Jahr von ein paar Kindern hast hindern lassen meinen Befehl auszuführen, Lucius, hast du dich in Askaban einsperren lassen und dankst es nur meiner Gnade, dass ich den Dementoren, die sich uns jetzt angeschlossen haben nicht doch noch die Erlaubnis gebe, dich zu küssen. Bei dem miserablen Vorbild, welches du deinem Sohn warst, hätte ich mir eigentlich gar nichts anderes erwarten sollen, als das auch er kläglich versagt, wenn ich ihm einen Auftrag gebe.“ Er legte eine genüssliche Pause ein, um sich an der Angst seiner Opfer zu weiden. „Narzissa muss ja nur noch enttäuscht von euch sein und daher sollte es für sie ja fast eine Belohnung sein, wenn ich ihr gestatte sich jetzt mit echten Männern zu vergnügen.“
Von Freude konnte in dem vor Angst und Entsetzen geprägtem Gesicht, der sonst so schönen Frau, jedoch nichts gefunden werden. Sie hatte absolute Panik als Macnair sie nun grob packte und ihr das Kleid vom Dekolleté riss. Sie schrie entsetzt auf und versuchte erfolglos ihre bloßgelegten Brüste mit ihren Armen zu bedecken, da nun auch Nott dazu eilte und lachend ihre Hände festhielt. Sowohl Draco als auch Lucius flehten ihren Meister an sie zu verschonen – sie hatte doch nichts falsch getan. Dieser lachte jedoch nur amüsiert von der ganzen Situation.
„Herr, darf ich Euch bitten sie mir zu überlassen“, traute sich der Lehrer, der jahrelang Tränkekunde unterrichtet hatte und im letzten Schuljahr endlich sein Traumfach Verteidigung gegen die dunklen Künste bekam, vorzubringen.
„Hm …“, überlegte Voldemort, der im Moment glänzende Laune hatte, „und warum solltest nur du und nicht alle ihren Spaß haben, mein Giftmischer?“
„Einerseits, weil keiner außer mir Euch in letzter Zeit zufrieden gestellt hat. Andererseits, weil ich – wenn Ihr, Meister, sie mir gestattet – mein Spielzeug nicht gerne mit anderen teile. Und letztendlich weil Narzissa, die mit allem eh schon gestraft ist, es auch nicht verdient hat, dass alle hier ihre dreckigen Finger auf sie legen“, zählte der schwarzhaarige Slytherin regelrecht arrogant auf. „Natürlich ist Eure Gnade bekannt und wenn Ihr Eure Anhänger, selbst wenn diese es nicht wirklich verdient haben, trotzdem belohnen wollt, dann soll Euer Wille geschehen. Aber ich hoffe trotzdem, dass die demütige Bitte Eures treusten Dieners Euer gütiges Herz erweicht und Ihr mir dieses wundervolle Weib schenkt.“ Bei diesen Worten streichelte ein gieriger Blick seinerseits den teilweise schon entblößten Körper der geborenen Black – was dem aktuell größten Schwarzmagier ein dreckiges Grinsen entlockte. „Wenn es Euch in erster Linie um die Strafe von Lucius und Draco geht, so bleibt es sich gleich ob nur ich oder alle hier sie haben dürfen, denke ich. Und für Draco, der mich ja dann ab nächster Woche als Schulleiter hat, wird es somit eine tägliche Ermahnung sein Euch nicht mehr zu enttäuschen.“
„Du hast Recht mein Sohn du bist der Einzige, der sich mit dem Mord an dem alten Zausel in meinen Reihen bewährt hat, also sollst auch nur du die Belohnung bekommen“, sagte der selbsternannte Lord huldvoll in Richtung seiner Untergebenen. Viele zornige und eifersüchtige Blicke trafen den Meister der Tränke, aber das Entsetzen seines eigentlichen Freundes Lucius und dessen Sohn war was ihm unter die Haut ging. Denn schon die abfällige Äußerung über seinen Freund Albus, den er hat ermorden müssen und die Erinnerung an diese Tat hatte Severus viel Überwindung gekostet, seine Maske aufrecht zu erhalten.
Als Snape sein Opfer am Arm packte, schluchzte sie herzzerreißend auf und flehte ihn an, ihr das nicht anzutun, doch er schaute nur wieder gierig auf sie herab. Ein ekelerregendes Lachen entkam Voldemorts Kehle, in das all seine Anhänger – außer den Malfoys – lauthals einstiegen. Hilfesuchend huschte der Blick der erniedrigten, blonden Frau zu ihrer Familie, doch der entsetzte, aber gleichzeitig resignierte Ausdruck in deren Augen zeigte ihr deutlich, dass sie ihr nicht helfen konnten.
„Bitte, Herr“, flehte der erst kürzlich aus Askaban entflohene Aristokrat, „nehmt mich! Lasst die Männer meinen Körper schänden, aber verschont meine Frau. Sie ist Euch immer treu ergeben gewesen und hat sich nie was zu Schulden kommen lassen. Erbarmt Euch!“
Doch der Angesprochene schaute nur angewidert auf den Mann, der sich vor seine Füße geworfen hatte und den Saum seines Umhangs küsste – in der Hoffnung dieses Scheusal zu besänftigen. Während Draco – der immer noch aufgrund eines heftigen Cruciatusfluchs, den er hatte erleiden müssen, auf dem Boden lag und sich wand – fürchterlich weinte und immer wieder abwechselnd „NEIN“ und „BITTE NICHT“ schrie. Woran die Todesser sich jedoch nur ergötzten, als das es ihre Herzen erweichte.
Severus versuchte noch ein weiteres Mal eine Bitte vorzubringen: „Meister, Ihr wisst, dass ich nicht unbedingt darauf stehe Sex in der Öffentlichkeit zu haben – dürfte ich mich mit meinem Geschenk, für das ich Euch mehr als dankbar bin, zurückziehen, um sie zu genießen?“
Erneut erfüllte ein Lachen von Seiten des grausamen Anführers die Halle des Manors, indem die Familie normalerweise dinierte, während seine Anhänger eher missmutige Laute von sich gaben. „Nein, nein, mein Sohn, wenn du den anderen schon den eigenen Spaß verdirbst, dann lass sie wenigstens dran teilhaben!“
Resigniert griff der Schwarzhaarige nun auch mit seiner zweiten Hand fest die andere Schulter seines Opfers und zog sie ganz nah an sich ran, um genüsslich an ihrem Hals zu knabbern. Kurz trat ein verwirrter Blick in ihre Augen, bevor sie sich vehement zu wehren begann und aus Leibeskräften zu schreien. Auch ihr Mann und Sohn schrien vor Verzweiflung, während ihre vermeintlichen Freunde sie mit Zaubern davon abhielten sich einzumischen. Die Todesser schrien aus Lust und Erregung und feuerten Voldemorts Giftmischer an zwischen Lachen und Gejohle.
Snape machte sich lustig über ihre jämmerlichen Versuche sich zu wehren und bot auch sonst eine gute Show, selbst wenn man vom Akt selber nicht viel zu sehen bekam, da er selbst sich nur die Hose öffnete und ihren Rock hob, anstatt sie vollkommen zu entkleiden. Kurz schien der dunkle Lord zu überlegen, ob er ihre Kleidung einfach weghexen sollte, damit seine Leute mehr zum Sehen hatten, aber letztendlich musste er Severus Recht geben – außer dem zukünftigen Schulleiter Hogwarts, hatten seine Todesser ihn in letzter Zeit eher enttäuscht, als zufriedengestellt. Also wollte er seinem nach Außen treuesten Anhänger belohnen, indem er ihm sein bisschen Privatsphäre in dieser öffentlichen Situation gönnte.
Ihr Weinen und Schreien wurde lauter, während sein Stöhnen heftiger wurde, als er seinen Rhythmus beschleunigte und die Menschen, um sie herum, sie noch mehr anheizten.
Lucius hielt in seiner bodenlosen Verzweiflung seinen Sohn so fest in seinen Armen, dass dieser kaum noch mitbekam, was um ihn herum geschah. Und als es endlich vorbei war, klatschte Riddle und meinte: „Bravo Severus! Du solltest öfters bei so was mitmachen. Ich weiß gar nicht, warum du dich immer so zierst?“ Wieder erfüllte ein dreckiges, vielstimmiges Lachen das Manor. „Gut, ich denke, wir hatten nun alle unseren Spaß, und ihr“, dabei sah er jeden der Malfoys einzeln kurz aber durchdringlich an, „habt Eure Lektion gelernt, was es bedeutet zu versagen, wenn ich einen Auftrag gebe!“ Dann wandte er sich wieder an seine restlichen Anhänger: „Sie wurden bestraft, aber jetzt sind sie wieder Teil von uns und ich möchte nicht, dass ihr sie anders behandelt. Welche Position sie unter uns einnehmen werden, wird davon abhängen wie sie den nächsten Befehl befolgen werden – sobald ich ihnen einen erteile.“
Nach verschiedenen Bestätigungs-Ausrufen seiner Todesser sagte er noch zu Snape gewandt: „Kümmere dich doch bitte um die Familie, damit sie schnell wieder gesund und munter sind und mir dienen können, wie es sich gehört.“ Vereinzelte Lacher waren zu hören, aufgrund der erneuten Erniedrigung des Reinblut-Clans, sich von ihrem Peiniger helfen lassen zu müssen. Zufrieden zog Voldemort sich über die Treppe nach oben in die Schlafzimmer zurück
Severus scheuchte die Todesser raus und als sie alleine waren, richtete er sofort mit seinem Zauberstab die Kleidung von Narzissa, die daraufhin zu ihren, immer noch am Boden kauernden und wimmernden, Männern lief und beide fest in ihre Arme nahm. Der Spion rief die Elfe der Malfoys und befahl ihr, sie alle auf der Stelle in seine Räumlichkeiten im Manor zu apparieren – da er diese so gesichert hatte, dass er einwandfrei sicher war, dass sie nicht belauscht werden konnten.
Dort vollführte er erst einmal einen Heilzauber an Draco, wurde jedoch plötzlich von Lucius am Kragen gepackt und gegen die Wand geschleudert. Snape wehrte sich nicht und steckte einige Schläge ein bis die kreischende Blondine ihrem Mann endlich Einhalt gebot.
„ER HAT ES NICHT GETAN!“, schrie sie immer wieder.
„Wie??? … Ich verstehe nicht …“, stammelte das Familienoberhaupt verwirrt – er hatte doch gesehen, dass dieses Schwein sich an seiner Frau vergangen hatte …
„Narzissa!“, keuchte der Tränkemeister ein wenig außer Atem aufgrund der Schläge, die er gerade noch kassiert hatte.
„Bitte, Severus, verlange nicht von mir zu schweigen“, flehte die aufgebrachte Hausherrin weinend. Ohne auf eine Antwort von dem Mann zu warten, sprach sie weiter: „Lucius, er hat mir nichts getan. Egal wie es für dich ausgesehen hat. Severus hat mich nicht vergewaltigt!“
Sie trat zu dem Schwarzhaarigen und stütze den leicht Schwankenden – was ihr Mann mit gemischten Gefühlen beobachtete, während er sich die blonden Haare raufte. „Ich verstehe nicht …“, kam es irgendwann ungläubig über seine Lippen.
Der baldige Schulleiter war sich nicht sicher, ob es gut wäre, dass die Malfoys sich jetzt mit der Situation tatsächlich auseinandersetzten und alles zu hinterfragen begannen, denn er fürchtete dass sie mehr erkennen könnten, als ihm lieb war. Auch wenn er sich – jetzt da er vollkommen allein dastand, nachdem er Dumbledore auf dessen Befehl hin ermordet hatte – sehnsüchtig einen Verbündeten wünschen würde. Wusste er doch, dass es einfach zu gefährlich war. Und nur weil seine Freunde gerade etwas durch den Wind waren, aufgrund dessen was alles passiert war, waren sie sicher noch keine Widerstandskämpfer oder sonst was in der Art. Nein, er musste sich so bedeckt halten wie möglich!
„Als Severus sich über mich beugte und mir über das Ohr leckte“, begann Narzissa, wurde jedoch von einem tiefen Knurren ihres Mannes unterbrochen und musste sich zwischen beide Männer stellen, denn ihr Angetrauter wollte sich schon wieder auf ihren augenscheinlichen Misshandler stürzen.
„Was ist passiert?“, wollte Draco – der auf der gegenüberliegenden Wand auf den Boden gerutscht war, nachdem sein Lehrer ihm mit seinem Heilspruch geholfen hatte und plötzlich sein Vater dem Schwarzhaarigen an die Gurgel gegangen war – krächzend wissen.
„Er flüsterte mir ins Ohr: spiel mit“, berichtete seine Mutter weiter. „Im ersten Moment war ich so verblüfft, dass ich, glaube ich, ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut habe und im nächsten Augenblick hatte ich fürchterliche Panik, dass das wem aufgefallen ist. Auf jeden Fall kreischte ich und wehrte mich und spielte mit. Niemanden fiel auf, dass Severus mir nicht wirklich was tat, weil er sie mit seiner ganzen Art ablenkte. Seine hämischen Kommentare, seine ganze Show, einfach alles war so überzeugend und doch geschah nicht das, was alle überzeugt waren zu sehen.“
Durch die Erzählung verfiel sie wieder in diese schreckliche Stimmung, die sie zuvor empfunden hatte und begann am ganzen Körper zu zittern. Severus schob sie kurzerhand in die Arme ihres verwirrten Mannes, der sie sofort trostspendend festhielt.
„Sie sind also tatsächlich ein Verräter, Sir, so wie Tante Bella immer sagt?“, fragte der Schüler, noch nicht ganz wissend, wie er über das eben gehörte denken sollte.
„Nein, das heißt es nicht!“, antwortete der Lehrer jedoch fest. Er ging an dem Ehepaar vorbei rüber zu dem am Boden kauernden Jungen und hielt ihm eine Hand hin. Nach kurzem Zögern ließ der Blonde sich aufhelfen und beide setzten sich auf das Sofa. „Solange meine Loyalität meinen Freunden gegenüber nicht real mit der gegenüber dem dunklen Lord kollidiert, sehe ich kein Problem dabei meinen Freunden beizustehen. Und die Situation kann mehrdeutig ausgelegt werden. Ich habe, in meinen Augen, keinen wahren Ungehorsam geleistet – denn die öffentliche Demütigung die der dunkle Lord wünschte, hat stattgefunden. Dass ich nicht das bekommen habe, was der Lord mir schenken wollte, ist mein Problem und von niemandem sonst. Also bitte, Leute, jeder hat, was er wollte und deshalb wäre es schön, wenn wir dem jetzt keine große Aufmerksamkeit mehr schenken, sondern es einfach vergessen und vor allem dafür sorgen, dass niemand außer uns das je erfährt.“ Bei seinen letzten Worten blickte er eindringlich zum jüngsten Anwesenden rüber – der nachdenklich nickte zu allem was er soeben gehört hatte.
„Machen Sie sich keine Sorgen, Professor, Tante Bella hat mir Okklumentik beigebracht und mittlerweile bin ich wirklich gut darin“, meinte der Junge, während er seine Eltern dabei beobachtete, wie sie sich gemeinsam in den Sessel gegenüber setzten und eng aneinander kuschelten.
„Natürlich schweigen wir, mein Freund!“, bestätigte auch Lucius.
„Freund“, lachte Draco sarkastisch auf – beugte sich etwas vor, stellte seine Ellbogen auf seinen Oberschenkel ab und stützte seinen Kopf mit seinen Händen. „Alle die heute hier waren behaupten unsere Freunde zu sein!? Aber keiner von denen – außer Ihnen, Sir – hätte sich die Gelegenheit meine Mutter zu vergewaltigen heute entgehen lassen, wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten.“
Gelegentlich führen sich Menschen wie Tiere auf, nicht wahr?“, fragte der Tränkemeister rhetorisch. „Aber trotzdem, Draco, verwechsle das kriecherische Verhalten der Leute, die um deine Familie herumschwänzeln in der Hoffnung im eigenen Ansehen zu steigen nicht mit Freundschaft.“
„Das stimmt mein Sohn, heute hast du gesehen, wie wer wirklich zu wem steht“, bekräftigte der Vater die Aussage des Freundes und streichelte zärtlich über die Haare seiner geliebten Ehefrau. „Jetzt wissen wir, dass du, Severus, der Einzige unter allen bist, dem wir vertrauen können. Und auch der Einzige dem unsere Loyalität ab heute gilt.“
„Pass auf was du sagst, mein Freund und dass das nicht die Falschen hören und falsch interpretieren“, meinte der Schwarzhaarige, auch wenn er genau wusste, dass in seinen Räumen hier niemand sie belauschen konnte. Als er merkte das die Hausherren noch etwas sagen wollten, fügte er trotzdem noch an: „Natürlich weiß ich, dass du nicht meintest, dass deine Loyalität mir gegenüber über der unserem Lord gegenüber steht, aber lassen wir das jetzt einfach. Denn ich denke es wäre einfach besser wir würden nicht zu viel miteinander reden, was andere nicht wissen sollten, um nicht zu viel zu haben, was wir mit unseren Okklumentikkünsten zu verbergen haben. Wir haben eine heikle Situation gut überstanden und sollten dieses Thema jetzt abhacken und weiter bemüht sein, am Leben zu bleiben und das Richtige zu tun.“
Noch einmal haderte Severus ein wenig mit sich, ob er sich ihnen oder wenigstens einem von ihnen vielleicht doch anvertrauen könnte, um jemanden zu haben, mit dem er über alles reden konnte – aber natürlich entschied er sich dagegen. Die Reinblut-Familie war in ihrem Weltbild auch zu festgefahren, als das sie jetzt eine 180 Gradwende vollführen würden. Abgesehen davon waren sie ihm auch zu wichtig, als das er sie mehr in Gefahr bringen wollte, als sie von sich aus schon waren.
Nach einer Pause, die alle sehr gedankenversunken verbrachten, sprach Snape weiter: „Vielleicht ist es dir möglich, Lucius, unseren Meister dazu zu bringen, dich und deine Frau auf Auslandsmission zu schicken. Du könntest ihn anbieten, dich darum zu kümmern Sympathisanten am Festland zu werben, um die Bewegung hier von England letztendlich weltweit ausbreiten zu lassen. Um Draco müsst ihr euch nicht sorgen, der wird bald bei mir in Hogwarts sein, wo ich dann ein Auge auf ihn werfen kann. In Europa kannst du deinen Einfluss geltend machen und so deine Position in den Reihen unseres Herrn wieder festigen. Du wirst sehen bald wird alles wieder besser werden.“
Der Familienvater grübelte über die Idee nach, als Severus sein Nachdenken unterbrach: „Jetzt bekommt jeder von euch noch einen Stärkungstrank, damit ihr die Strapazen der letzten Stunden besser wegsteckt und einen Traumlostrank, um in einer erholsamen Nacht wieder Kraft für die nächsten Tage zu tanken. Und dann geht ihr ins Bett. In Ordnung?“
Da die Malfoys ihm nun wirklich voll und ganz vertrauten taten sie alles genauso, wie der einzige Freund, den sie hatten, es gesagt hatte.

FIN


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