Du bist nicht angemeldet.

Dem Mond hinterher

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Potterunited. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Autor Kangaroo
Reviews 2 Reviews
Bewertung
0

Ein Plan muss her

Dann:
»Hast du meiner Frau das Leben gerettet?«, fragte Bill.
Keira biss sich auf die Unterlippe und schien zu überlegen. Dabei blickte sie Liza direkt in die Augen. Sie schluckte und beantwortete die Frage: »Ja.«
Lupin war sich der Sache nicht so sicher, aber es wirkte. Bill und Keira schauten sich einen Augenblick lang an und dann, ganz ohne eine weitere Bemerkung, streckte er ihr seine Hand entgegen und Keira nahm sie mit einem Lächeln entgegen.
»Es tut mir leid, Keira, dass ich -«
»Es ist in Ordnung. Ich sagte doch schon: Ihr hattet das gute Recht, skeptisch zu sein.«
»Heißt das jetzt, wir verstehen uns?«, knurrte Secco.
»Das heißt es, Sec. Da warst du ja mal wieder einer von den ganz Schnellen.«
Bevor er darauf jedoch etwas erwidern konnte, wurde er erneut unterbrochen. Tony schaltete sich dazwischen:
»Wie sieht's aus? Was machen wir jetzt?«
Das ließ Sec verstummen. Das ließ jeden verstummen, sogar in Gedanken. Keira stellte tatsächlich fest, dass keiner der Anwesenden eine Idee hatte. Keiner der Männer, keiner der Frauen, nicht einmal Johnny, der bis jetzt noch überhaupt nicht aufgefallen war … obwohl …
Keira drehte sich zu dem Jungen, der etwas abseits saß und das kleine Holzpferd zwischen seinen Fingern drehte, welches Lupin einst geschnitzt und verhext hatte.
»Johnny?«, fragte sie vorsichtig, doch er zuckte trotzdem zusammen. Sie nickte ihm aufmunternd zu, als er zu ihr hinüber sah. Doch er traute sich immer noch nicht.
»Joy, Liebling? Hast du eine Idee?« Das war Johnnys Ma' und natürlich reagierte er bei seiner Ma' sofort.
»Jahha … Was ist, wenn wir alle von hier wegapparieren?«
Die Werwölfe überlegten. Keira nicht. Sie hatte ihre Meinung dazu schon, hatte sie schon länger, weil auch ihr dieser Gedanke schon gekommen war. Zehn Sekunden später negierte auch Tian diesen Versuch:
»Die einzigen unter uns, die apparieren können, sind Remus und … Keira und spätestens nach dem dritten Knall würden unsere Freunde auf uns aufmerksam werden. Außerdem könnten wir das sicherlich nur außerhalb unseres Versteckes machen?« Keira nickte.
»Gute Idee, Junge, aber zu gefährlich und zeitaufwendig.«
»Wartet mal.«, schaltete sich Tony dazwischen. »Das Problem ist doch, dass beim Apparieren nur wenige auf einmal verschwinden können?! Wir brauchen also etwas, womit eine große Menge von Menschen - nehmen wir zum Beispiel unsere Gruppe hier - auf einmal aus dem Wald verschwinden kann?«
Lupin nickte zustimmend. »Wenn wir Johnnys Idee weiter verfolgen … ja.«
»No problemo. Da gibt es doch so ein, so ein Ding, so ein magisches Ding - verdammt! Remus, weißt du, was ich meine?«
»Natürlich!«, sagte dieser plötzlich und war hellauf begeistert, als ihm ein Licht aufging. »Ein Portschlüssel
»Was ist ein Portschlüssel?«, fragte Tian verdutzt.
»Das ist ein Gegenstand - irgendein beliebiger Gegenstand -, der einen, wenn man ihn berührt und von 3 an rückwärts zählt, an fast jeden beliebigen Ort bringt. Eine Art Hilfsmittel für Magier, die nicht apparieren können oder in der Gruppe reisen wollen. Es gibt nur zwei Probleme.«
»Die da wären?«
»Erstens muss jeder Portschlüssel im Ministerium registriert sein und zweitens brauchen wir einen Ort, an den wir uns bringen lassen.«
»Muss das denn so ein besonderer Ort sein?«
»Nun, es sollte schon einer sein, an dem ihr sicher seid - fürs Erste.«
»Nummer eins sollte dabei kein großes Problem sein.«, annullierte Keira die Probleme. »Was das Ministerium nicht weiß, macht es nicht heiß. Und was den Ort angeht, habe ich auch schon eine Idee.«
»Die da wäre?«, hakte Lupin nach.
»Du musst zu Dumbledore.«, sagte sie schlicht. Und natürlich war das das einzig Richtige. Wieso war er da nicht selbst drauf gekommen?
»Genau! Dumbledore!«, setzte Bill nach. »Der wird uns bestimmt weiter helfen können. Dumbledore kennt bestimmt mehr Verstecke für ein paar gestrandete Werwölfe, als ich Finger an den Händen habe!« (Also mehr als zehn! Und das will schon was heißen!) Der Mann schien auf jeden Fall fasziniert zu sein von diesem Zauberer, was Keira ein Grinsen hinter vorgehaltener Hand entlockte.
»Was bitte hat Dumbledore mit dieser Sache hier zu tun?«, fragte Tian verblüfft.
»Ohhh, das wisst ihr ja noch gar nicht! Dumbledore ist derjenige, von dem die ganze Aktion ins Rollen gebracht wurde. Stellt euch das mal vor!« Er war fasziniert! Doch auch den anderen schien es wahnsinnig gut zu tun, das zu hören. Und erst als Remus um Ruhe bat, verstummte die Aufregung wieder.
»Also«, setzte Keira das eigentliche Thema fort. »Wir machen es folgender Maßen.«


© Die Fanfiction darf nicht ohne Genehmigung des Autors kopiert werden.